Klein Mühlen

Klein Mühlen (auch Klein-Mühlen; nd. Lutke Möhlen) war eine Siedlung auf dem heutigen Gebiet der Stadt Bad Schwartau (Ortsteil Rensefeld), die sich um eine Wassermühle an der aufgestauten Clever Au herum entwickelt hatte. Der Damm des – bis heute vorhandenen – Mühlenteiches war an einer Furt durch die Clever Au aufgeschüttet worden.
Die Siedlung gehörte zu dem Dorf Rensefeld, war jedoch ca. einen Kilometer entfernt und entwickelte sich zu einer Handwerkersiedlung. Ab 1900 wurde Klein Mühlen von dem wachsenden Schwartau, Rensefeld sowie Cleverbrück zunehmend eingeschlossen und ist heute mit diesen verwachsen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Mühle an der Clever Au 1287, als diese zusammen mit der Hälfte des Dorfes Rensefeld aus dem Eigentum des (im Kloster Cismar ansässigen) Lübecker St.-Johannis-Klosters in den Besitz des Lübecker Bischofs Burkhard von Serkem überging.
Der Name „Klein Mühlen“ („Lutke Möhlen“) wurde erstmals in der Zeit des Bischofs Nikolaus II. Sachau (1439–1449) verwendet.
Die Mühle wurde u. a. als Getreidemühle betrieben – so waren die Bewohner der Orte Schwartau und Cleve nach Klein Mühlen mahlpflichtig.
Die Nutzung der Wasserkraft führte zur Ansiedlung zahlreicher Handwerker. 1634 sind 24 Tuchmacher dokumentiert, die die Mühle als Walkmühle nutzten. 1819 waren in Klein Mühlen 13 Handwerker ansässig.
1852 wurde der Mühlenbetrieb um eine – bis zum Ersten Weltkrieg bestehende – Windmühle auf dem nahen Windberg ergänzt.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Mühle auf einen elektrischen Betrieb umgestellt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Mühlbetrieb aufgegeben.
Die Gebäude der Mühle wurden Anfang der 1970er Jahre abgerissen – an deren Stelle wurde eine Wohnanlage errichtet.
53.91510.683Koordinaten: 53° 55′ N, 10° 41′ O

Bernd Moss

Bernd Moss (* 1965 in Schwelm) ist ein deutscher Theater- und Fernseh-Schauspieler.

Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der privaten Schauspielschule AdK-Ulm. Es folgten 1994 Engagements beim Landestheater Coburg, 1995 an der Badischen Landesbühne Bruchsal und 1998 an der Württembergischen Landesbühne Esslingen.
Im Jahr 2000 ging er an das Hamburger Schauspielhaus unter der Intendanz von Tom Stromberg. Er arbeitete hier hauptsächlich mit Ingrid Lausund, René Pollesch und Sandra Strunz, Jürgen Gosch, Julian Crouch und Phelim McDermott. 2005 wechselte er an die Kammerspiele München unter Frank Baumbauer. Er spielte dort in Inszenierungen von Andreas Kriegenburg, Lars-Ole Walburg, Stefan Pucher und anderen. Seit 2008 ist er am Deutschen Theater Berlin engagiert und spielt dort u.a. unter der Regie von Jorinde Dröse, Stephan Kimmig und Milan Peschel.
Bernd Moss ist ebenso in Fernsehen und Kino zu sehen, beispielsweise in der Komödie Eine Insel namens Udo von Markus Sehr an der Seite von Kurt Krömer.
Auch als Moderator ist er zu erleben: etwa der Preisverleihung Deutscher Theaterpreis Der Faust, der 3Sat Gala im Rahmen des Theatertreffens oder für die Körber-Stiftung.
Deutsches Theater Berlin

Albert Schewketowitsch Selimow

Boxen
Albert Schewketowitsch Selimow (lesgisch Сели́мов Шевке́тан хва Альбе́рт / Selimow Schewketan chwa Albert, russisch Альберт Шевкетович Селимов, aserbaidschanisch Albert Səlimov; * 5. April 1986 in Kaspijsk, Dagestanische ASSR, Sowjetunion) ist ein ehemals russischer, jetzt aserbaidschanischer Boxer aus dem Volk der Lesgier.

Albert Selimow stammt aus der russischen Teilrepublik Dagestan. Er begann als Jugendlicher mit dem Boxen und lebt und trainiert in Machatschkala. Sein dortiger Trainer ist Nuripascha Talibow. Albert Selimow ist Rechtsausleger, verfügt über eine ausgezeichnete Technik und Schlaghärte.
Im Jahr 2004 wurde er russischer Juniorenmeister im Bantamgewicht und wurde bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Jeju/Südkorea in dieser Gewichtsklasse eingesetzt. Er gewann dort seinen ersten Kampf gegen den Bulgaren Saigan Sabri nach Punkten, verlor aber schon in der nächsten Runde in einem von viel Taktik geprägten Gefecht gegen den Türken Serdar Avcı mit 2:5 Punkten und schied unplatziert aus.
2005 startete er erstmals bei den russischen Meisterschaften der Senioren im Federgewicht. Er kam dort bis in das Finale, in dem er gegen den erfahreneren Sergei Ignatiew nach Punkten verlor. Im gleichen Jahr gewann er dann das gut besetzte Multi-Nations-Tournament in Ballybunion/Irland mit Siegen über Jason Hastie, Schottland, Bashir Hassan, Schweden und Marcel Herfurth, Deutschland.
Bei den russischen Meisterschaften 2006 wurde Albert Selimow mit einem Abbruchsieg in der zweiten Runde über Afanassi Poskatschin erstmals russischer Meister im Federgewicht. In dieser Gewichtsklasse war er auch bei der Europameisterschaft in Plowdiw am Start. Er gewann dort in überzeugender Manier den Europameistertitel. Er erzielte auf dem Weg zu diesem Erfolg folgende Siege: Abbruchsieg in der zweiten Runde über Sandor Racz, Ungarn, Abbruchsieg in der zweiten Runde über Edgar Manukjan, Armenien, Abbruchsieg in der zweiten Runde über Stephan Smith, England und Punktsieg über Sahin Imranow, Aserbaidschan. Beim Weltcup in Baku, der im Herbst des Jahres 2006 stattfand, siegte er dann auch noch gegen Yie Longwang aus China und Dimitri Bulenkow aus der Ukraine, musste aber gegen Yuriorkis Gamboa aus Kuba eine Abbruch-Niederlage in der 2. Runde hinnehmen.
2007 wurde Albert Selimow mit einem Punktsieg im Finale über Alexei Schaidulin erneut russischer Meister im Federgewicht. Bei einem Mannschaftsturnier in Kaliningrad siegte er dann auch über Sharif Aitbajew aus Usbekistan und erneut über Sahin Imranow nach Punkten. Von seinem Trainer Nuripascha Talibow und vom russischen Verbandstrainer Alexander Lebsiak bestens vorbereitet startete er bei der Weltmeisterschaft 2007 in Chicago. Er gewann dort über Julian Stan aus Rumänien durch Abbruch in der ersten Runde, und über Marcel Herfurth aus Deutschland (30:6), Bahodirjon Sultanow aus Usbekistan (24:9) und Raynell Williams aus den USA (25:8) jeweils klar nach Punkten. Im Halbfinale kam er zu einem kampflosen Sieg über Yakup Kılıç aus der Türkei und im Finale besiegte er in einem spannenden Gefecht Wassyl Lomatschenko aus der Ukraine mit 16:11 Punkten. Damit war er Weltmeister der Amateure im Federgewicht 2007.
Im März 2008 startete Albert Selimow beim Feliks-Stamm-Memorial in Warschau im Federgewicht. Nach einem Punktsieg über den Chinesen Gu Yu (20:9) konnte er verletzungsbedingt zu seinem nächsten Kampf gegen den Polen Michail Chudecki nicht antreten. Aber bereits im April 2008 war er von seiner Verletzung genesen und gewann beim 27. Gee-Bee-Tournament in Helsinki die Konkurrenz im Federgewicht. Er besiegte dabei Joseph Murray aus England, Wael al-Khaghani aus Finnland und Bohodirion Sultanow sicher nach Punkten.
Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking galt Selimow als einer der Favoriten auf den Gewinn der Goldmedaille. Er wurde jedoch bereits in der ersten Turnierrunde Wassyl Lomatschenko, seinem Finalgegner der WM 2007, zugelost und verlor gegen den Ukrainer, der in der Folge auch die Goldmedaille gewann, mit 7:14 Punkten.
Nach den Olympischen Spielen 2008 wechselte Albert Selimow in das Leichtgewicht, um dem ständigen Abtrainieren weitgehend zu entgehen. Er fasste in dieser neuen Gewichtsklasse sofort Fuß belegte beim Welt Cup 2008 in Moskau den 1. Platz. Auf dem Weg zu diesem Zurniersieg schlug er Sergei Tschigaschew, Russland, José Pedraza, Puerto Rico (14:4) und Hu Qing aus der Volksrepublik China (12:10) jeweils nach Punkten.
2009 sicherte er sich im Juni des Jahres in Tschechow beim russischen Qualifikations-Turnier für die Weltmeisterschaft in Mailand mit Siegen über Artur Ganejew, Farid Aleschkin und Semen Griwachew den Startplatz im Leichtgewicht. In Mailand kam er in seinen ersten vier Kämpfen zu hohen Punktsiegen über Mohammad Aziz aus Afghanistan (25:1), Erick Bonez, Ecuador (18:0), Sailom Ardee, Thailand (14:8) und Éverton Lopes aus Brasilien. Im Halbfinale unterlag er aber etwas überraschend gegen José Pedraza aus Puerto Rico (5:9), gegen den er beim Welt Cup in Moskau 2008 noch gewonnen hatte, gewann damit aber noch eine Bronzemedaille.
Im Jahre 2010 knüpfte Albert Selimow an die Erfolge von 2006 und 2007 an, wo er Welt- und Europameister geworden war. Er besiegte bei der Europameisterschaft dieses Jahres in Moskau Romal Amanow, Aserbaidschan (15:2), Rachid Azzedine, Frankreich (7:3), Redouane Kaya, Schweden (4:2), Eric Donovan, Irland (8:2) und Thomas Stalker, England (8:4) jeweils nach Punkten und gewann damit zum zweitenmal den Europameistertitel im Leichtgewicht.
Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Baku schied Selimow bereits im ersten Kampf gegen Hector Manzanilla, Venezuela, aus, da er in der zweiten Runde aufgrund eines Tiefschlags disqualifiziert wurde. Auch die zweite Möglichkeit zur Olympiaqualifikation, das europäische Olympiaqualifikationsturnier in Trabzon, konnte Selimow nicht nutzen, da er sich bereits im ersten Kampf verletzte.
Nach der verpassten Olympiaqualifikation orientierte sie Selimow sich neu und ging nach Aserbaidschan. Seinen ersten Titel für dieses Land errang er bei den Europaspielen 2015, welche er mit einem Finalsieg über Sofiane Oumiha, Frankreich (3:0), gewann.
Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Doha gewann Selimow Silber, nachdem er gegen Sean McComb, Irland (2:1), Sofiane Oumiha, Frankreich (3:0), und Robson Conceição, Brasilien (3:0), gewonnen hatte und erst im Finale gegen Lázaro Álvarez, Kuba, aufgrund einer Verletzung ausschied. Er qualifizierte sich damit für die Olympischen Spiele 2016.
Seit der Saison 2012/13 kämpft Selimow für die Azerbaijan Baku Fires in der World Series of Boxing. In seiner ersten Saison siegte er in allen vier Kämpfen der regulären Saison in denen er eingesetzt wurde. Im Viertelfinale der Playoffs verlor er gegen Wassyl Lomatschenko von den Ukrainian Otamans und auch sein Team schied aus dem Kampf um die Meisterschaft aus.
In der Saison 2013/14 bestritt Selimow nur einen Kampf der regulären Saison, welchen er gewann. Zudem wurde er sowohl im Viertelfinale, Halbfinale als auch im Finale der Playoffs eingesetzt und hatte mit zwei Siegen bedeutenden Anteil an der Vizemeisterschaft seines Teams.
In der Saison 2015 wurde Selimow in sechs von sieben Kämpfen der regulären Saison eingesetzt und gewann alle. Er belegte damit in der Rangliste seiner Gewichtsklasse in dieser Saison den zweiten Platz hinter Lázaro Álvarez.
1974: Howard Davis | 1978: Ángel Herrera | 1982: Adolfo Horta | 1986: Kelcie Banks | 1989: Airat Chamatow | 1991: Kirkor Kirkorow | 1993: Serafim Todorow | 1995: Serafim Todorow | 1997: István Kovács | 1999: Ricardo Juarez | 2001: Ramaz Paliani | 2003: Galib Dschafarow | 2005: Alexei Tischtschenko | 2007: Albert Selimow | 2009: Wassyl Lomatschenko

Steiger Award

Die Steiger Awards sind seit 2005 jährlich vergebene Auszeichnungen an Persönlichkeiten, die besonderes Engagement in den Bereichen Toleranz, Charity, Musik, Film, Medien, Sport, Umwelt oder Zusammenwachsen der europäischen Staatengemeinschaft gezeigt haben.

Der Preis ist nach dem Steiger benannt, einem Aufsichtsbeamten, der nach Bergbautradition besonders für Tugenden wie Geradlinigkeit, Offenheit, Menschlichkeit und Toleranz steht. Er trägt Verantwortung für einen Teil des Bergwerks und die ihm unterstellten Personen. Außerhalb des Ruhrgebiets ist der Begriff vor allem durch ein populäres Bergmannslied, das Steigerlied („Glückauf, Glückauf; der Steiger kommt …“) bekannt.
Der Name des Preises soll an die positiven Eigenschaften des Berufs im Bergbau anknüpfen. Die Wahrnehmung der Vergabe soll der kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Förderung der Rhein-Ruhr-Region dienen (Zitat aus der Selbstdarstellung).
Initiiert und von Beginn an organisiert wurde der Preis von Sascha Hellen (Inhaber Hellen Medien Projekte GmbH). Er finanziert die Galaveranstaltung durch Eintrittsgelder (175 Euro bei 500 Gästen). Die Preisträger erhalten kein Preisgeld. Die Preisträger werden frei von Sascha Hellen ausgewählt; Kriterien sind nicht bekannt.
In den ersten beiden Jahren fand die Galaveranstaltung in der Spielbank Hohensyburg statt. Von 2007 bis 2012 war der Austragungsort die Jahrhunderthalle Bochum. Die Verleihung 2013 fand im Dortmunder U statt. 2014 fand die Veranstaltung in der Henrichshütte in Hattingen statt.
Hellen befand sich in verschiedenen Gerichtsverfahren und Rechtsstreitigkeiten mit ehemaligen Sponsoren wie den Stadtwerken Bochum. Streitpunkte waren der Atrium-Talk, der Steiger-Award und ein geplantes Paul McCartney-Konzert in Bochum. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt wegen Betruges gegen ihn. Die Stadtwerke Bochum haben alle Verträge mit Hellen gekündigt und klagten vor dem Landgericht Bochum auf Rückzahlung von 250.000 Euro wegen nicht erbrachter Leistungen. Im Februar 2013 gaben die Sparkasse Bochum und Hellen gemeinsam bekannt den bestehenden Sponsoring-Vertrag aufzulösen. Die Staatsanwaltschaft Bochum teilte am 3. September 2014 mit: „Vor dem Hintergrund des Abschlusses der zivilrechtlichen Auseinandersetzung zwischen langjährigen Geschäftspartnern hat die Staatsanwaltschaft Bochum jedoch mit Zustimmung des Amtsgerichts Bochum am 3.9.2014 das Ermittlungsverfahren gegen Sascha Hellen gemäß §153 Strafprozessordnung eingestellt, da eine mögliche Schuld als zu gering anzusehen wäre.“ Berücksichtigt worden sei auch, dass Hellen „nicht vorbestraft ist und die mögliche Tat längere Zeit zurückliegt.[] Mit 241.560 Euro hatten die Stadtwerke erst im Februar 2014 ihren Rückzahlungsanspruch beziffert.
Am 12. August 2015 wurde beim Amtsgericht Bochum, Aktenzeichen: 80 IN 412/15, das Insolvenzeröffnungsverfahren über die Hellen Medien Projekte GmbH eingetragen.Mitte September 2015 wurde dieses Verfahren wieder eingestellt.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan sollte 2012 den Preis für 50 Jahre deutsch-türkische Freundschaft entgegennehmen. Am 17. März sagte Erdogan wegen eines Hubschrauberabsturzes in Afghanistan, bei dem zwölf türkische Armeeangehörige und zwei Zivilisten ums Leben kamen, die Teilnahme ab. Gegen die Preisvergabe hatte es im Vorfeld Proteste gegeben. Türkische Minderheiten der Armenier, Kurden und Aleviten hatten zu Kundgebungen aufgerufen, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Der Deutsche Journalisten-Verband hatte die Vergabe wegen eingeschränkter Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei kritisiert. Am Nachmittag der Preisverleihung fand eine friedliche Demonstration in Bochum mit 22.000 Teilnehmern statt. Weitere Kritik kam von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände sowie aus Reihen der CSU und der Grünen und von Reporter ohne Grenzen. Der Publizist Ralph Giordano schrieb einen offenen Brief an Gerhard Schröder, der die Laudatio an Erdogan halten sollte.
Die Preisträger werden durch eine Laudatio eines ebenfalls Prominenten geehrt. Überreicht wird ein schwarzes Stück Steinkohle, das in einer Bleiglaskugel verschlossen auf einem Kristallglassockel ruht. Der von Joska Kristall hergestellte Pokal ist circa 25 Zentimeter hoch und wiegt über 2 Kilogramm.
Der Steiger Award 2011 wurde am 12. März 2011 verliehen, die Eröffnungsreden hielten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und die Oberbürgermeisterin von Bochum Ottilie Scholz. Als Laudatoren fungierten unter anderem Norbert Lammert, Frank Schätzing, Klaus Meine, Thomas Oberender und Aliza Olmert.

Friedrich von Perneck

Friedrich von Perneck (auch Pernegg; † 12. September 1414) war als Friedrich II. Bischof von Seckau.
Friedrich von Perneck entstammte einem steirischen Rittergeschlecht aus Pernegg bei Bruck an der Mur, ein Verwandter Rudolf von Perneck war steirischer Landeshauptmann, sein Bruder Eckhart war Bischof von Chiemsee. Von 1385 bis 1399 war Friedrich Domherr von Salzburg, 1392 bis 1392 Domdechant. In dieser Zeit führte er einen Streit mit dem Dompropst und späteren Erzbischof Gregor Schenk von Osterwitz um die Dompropstei. Die Sache wurde zwar zugunsten des Dompropstes entschieden, Friedrich von Perneck wurde nach dessen Wahl zum Erzbischof in einem Vergleich aus dem Jahr 1396 das nächste frei werdende Bistum zugesichert. Daraufhin begann er in Prag und Wien Rechtswissenschaften zu studieren.
Noch zu Lebzeiten des kränkelnden Seckauer Bischofs Johann von Neuberg wurde Perneck am 23. Mai 1399 zu dessen Koadjutor und Nachfolger bestimmt, am 16. September 1399 folgte die päpstliche Bestätigung.
Über die Regierungszeit Pernecks ist nur wenig bekannt. 1399 anerkannte er durch seine Zustimmung zum Gerichtsprivileg Herzog Wilhelms dessen Gerichtshoheit über das Bistum Seckau.
Bischof Friedrich II. verstarb am 12. September 1414, er wurde vermutlich in der Basilika der Abtei Seckau beigesetzt. Der durch Bischof Ulrich von Albeck wiederverwendete Grabstein ist in der Gnadenkapelle erhalten.

Maximilian von Asseburg-Neindorf

Karl Alexander Maximilian von Asseburg-Neindorf (* 2. Juli 1874 auf Schloss Neindorf bei Oschersleben; † 12. September 1945 ebenda) war ein deutscher Rittergutsbesitzer, Verwaltungsbeamter und Parlamentarier.

Maximilian von Asseburg-Neindorf war Sohn des Landrats und Majoratherrn Alexander von Asseburg-Neindorf und der Luise geb. Gräfin zu Reventlow. Er war verheiratet mit Edda Gräfin zu Innhausen und Knyphausen, Tochter des Präsidenten des Preußischen Herrenhauses Edzard zu Innhausen und Knyphausen. Sie hatten einen Sohn und vier Töchter.
Seine Schwäger waren Dodo Fürst zu Innhausen und Knyphausen, Mitglied des Preußischen Herrenhauses, der Landrat Dodo Freiherr zu Innhausen und Knyphausen und der Diplomat und Bankier Friedrich von Wallenberg-Pachaly.
Maximilian von Asseburg-Neindorf besuchte das Gymnasium in Ilfeld und Zeitz. Nach dem Abitur studierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Alma Mater Lipsiensis, der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und der Alma Mater Gryphiswaldensis Rechtswissenschaften. 1897 wurde er Mitglied des Corps Borussia Bonn. Nach der Promotion zum Dr. jur. trat er in den preußischen Staatsdienst ein. 1910 war er Regierungsassessor in Berlin. Von 1918 bis 1920 war er Landrat des Kreises Stolzenau. 1918 rückte er in den 52. Hannoverschen Provinziallandtag nach. Er war Fideikommissherr auf Schloss Neindorf.

Provinz Albacete

Albacete [alβaˈθete] ist eine spanische Provinz in der Autonomen Region Castilla-La Mancha. Albacete liegt im Südosten der zentralen Hochebene. Hauptstadt ist das gleichnamige Albacete.
In Albacete leben 394.580 Einwohner (Stand 1. Januar 2015) auf 14.925,84 Quadratkilometern. Es handelt sich damit um die – gemessen an der Population – 35.-größte Provinz Spaniens. Albacete grenzt im Norden an Cuenca, im Osten an Valencia und Alicante, im Süden an Murcia und Granada und im Westen an Jaén und Ciudad Real.

(Stand: 1. Januar 2015)
In Albacete herrscht ein kontinentales Klima mit ausgeprägten Extremen: es gibt sehr kalte Winter und sehr heiße Sommer. Das Klima ist trocken, außer im bergigen Süden.
Álava (Araba) | Albacete | Alicante (Alacant) | Almería | Asturien (Asturias) | Ávila | Badajoz | Balearische Inseln (Illes Balears/Islas Baleares) | Barcelona | Biskaia (Vizcaya) | Burgos | Cáceres | Cádiz | Castellón (Castelló) | Ciudad Real | Córdoba | A Coruña (La Coruña) | Cuenca | Gipuzkoa (Guipúzcoa) | Girona | Granada | Guadalajara | Huelva | Huesca | Jaén | Kantabrien (Cantabria) | Lleida | León | Lugo | Madrid | Málaga | Murcia | Navarra (Nafarroa) | Ourense (Orense) | Palencia | Las Palmas | Pontevedra | La Rioja | Salamanca | Santa Cruz de Tenerife | Saragossa (Zaragoza) | Segovia | Sevilla | Soria | Tarragona | Teruel | Toledo | Valencia (València) | Valladolid | Zamora

Pocketfilm

Pocket-Kassettenfilm (Typ 110), kurz Pocketfilm, war ein fotografischer Film, der 1972 von Kodak vorgestellt und in Pocketkameras verwendet wurde.

1963 stellte Kodak mit dem System Instamatic eine Filmkassette vor, die sich leicht einlegen ließ und dadurch auch technisch ungeschickte Interessenten ansprach. Das gleiche Konzept übernahm man neun Jahre später für den 16-mm-Film, hier bestand sogar noch ein größerer Bedarf, da dieser Film bislang nur auf offenen Spulen aufgerollt zu bekommen war.
Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte Minox ein winziges Kassettenformat für die 8×11-Kameras entwickelt.
Die Pocketkassette entspricht in ihrem Konzept exakt der großen Instamatic-Kassette, Kodak hat den Begriff „Instamatic“ auch im Zusammenhang mit den Pocketkameras verwendet. So geschieht der Filmtransport über ein von der Kamera eingreifendes Zahnrad, gibt es ein Zählwerkfenster und kann man durch ein Plexiglas in der Kamerawand auch den eingelegten Filmtyp erkennen. Auch existiert nur eine Perforation von einem Loch pro Bild, was als einfache Transportsteuerung dient. Eine kameraseitige Filmandruckplatte gibt es nicht, allerdings bereitet die Planlage bei einem derart kleinen Format kaum Probleme, zumal die zugehörigen Objektive eine geringe Brennweite und somit eine große Schärfentiefe aufweisen.
Das Negativformat beträgt etwa 13 mm × 17 mm (wurde aber nicht von allen Kameraherstellern ausgenutzt), was eine Fläche von 220 mm² ergibt, etwa ein Viertel jener des 35-mm-Kleinbildfilms. Damit lassen sich problemlos Vergrößerungen von 13 cm × 18 cm anfertigen, womit es für normale Zwecke vollkommen ausreicht. Der Minox-Kleinstbildfilm ist mit 40 Prozent der Fläche des Pocketfilms nochmals kleiner.
Im Unterschied zum großen Instamatic- ist die Filmempfindlichkeit des Pocketfilms kodiert, allerdings nur in zwei Stufen: Die Kassette besitzt an der Seite eine Leiste, die bei hochempfindlichen Filmen etwa 7 mm, bei niedrig- bis mittelempfindlichen Filmen nur etwa 2,5 mm gekürzt ist. Höherwertige Pocketkameras, beispielsweise die Rollei A 110, können so die Belichtung automatisch an die Filmempfindlichkeit anpassen, alle anderen können keinen hochempfindlichen Film korrekt belichten. Niedrig- bis mittelempfindlich bedeutet dabei 64 bis 200 ASA, hochempfindlich 320 bis 400 ASA, wobei der exakte, von der Kamera verwendete Wert von ihrer Justage im Werk abhängt.
Problematisch war weiterhin, dass Kodak für seinen 400 ASA-Film eine Kassette verwendete, die für niedrig- bis normalempfindlichen Film kodiert war (Stichwort: film speed setting). Dieses führte bei präziser Blende und Verschlusszeit zur Überbelichtung des Films. Durch das Entfernen von etwas Material an der Leiste konnte die Kassette aber relativ leicht so modifiziert werden, dass sie als hochempfindlicher Pocketfilm erkannt wurde.
Der 200-ASA-Film von Ferrania war ebenfalls als niedrig- bis normalempfindlicher Film kodiert und wurde bei manchen Kameras deshalb ein wenig überbelichtet. Negativfilme besitzen aber einen guten Belichtungsspielraum, so dass dies kaum auffiel. Abhilfe über die Manipulation der Filmkodierung ist hier nicht möglich.
Der Pocket-Film war bis in die 90er Jahre auch als Dia- und Schwarzweißfilm erhältlich, diese Spezialsorten kaufte aber kaum jemand. Als Farbnegativfilm hingegen wurde er überall dort, wo es Filme zu kaufen gab, selbstverständlich bereitgehalten. Im Herbst 2007 war er schwer zu beschaffen und nur noch als Farbnegativfilm erhältlich. Hersteller waren Ferrania in Italien (200 ASA-Film), Fuji in Japan (200 ASA-Film) und Kodak in den USA (400 ASA-Film). Im Zeitraum 2008–2009 stellten diese drei Firmen die Produktion von 110er-Filmen ein. Im Herbst 2011 erwog Adox (Deutschland), neue 110er-Filme herzustellen. Im Mai 2012 erweckte die Lomographic Society International den 110er Film vorläufig als Schwarzweißfilm (Lomography Orca 110 B&W Film) wieder zum Leben. Dieser besitzt allerdings laut Lomography kein Schutzpapier, was bedeutet, dass jedes geschossene Foto mitgezählt werden muss, da das Rad in der Filmkassette nicht stoppt, wenn der Film zu Ende ist. Außerdem kann es bei den letzten vier Frames zu sogenannten Lichtlecks kommen. Im Juli 2012 wurde mit dem Lomography Color Tiger 110 auch ein Farbfilm vorgestellt.
Bessere Kameras mit Pocketfilm waren, da klein und leicht, lange Zeit für Handtaschen, aber auch als Urlaubs- und „Immer dabei“-Kameras gedacht. Zusammen mit Block und Bleistift und neuem Film, in kompakter Verpackung zusammengefasst, wurden sie zudem zeitweise für die Mitführung im Auto als Unfallkamera verkauft.
Wegen seiner geringen Größe fand man den Pocketfilm recht häufig bei Kameras mit unsachlich-humorvollem Äußerem, wie Werbegeschenken. Die dann eher einfachen Kameras waren hierbei in einem Gehäuse in beliebiger Fußball-, Getränkedosen- oder Spielzeugform eingebaut.
Von der Lomographischen AG wurde die „Smiley Cam“ vermarktet. Basierend auf dem Prinzip der Camera obscura war dem Pocketfilm ein Klebestreifen mit einem Loch als Fixobjektiv angeklebt.
Minimalkameras anderer Hersteller umfaßten kaum mehr als eine Linse, die an einen handelsüblichen Pocketfilm geklammert wurde. Ein einfacher Verschluss, eine Möglichkeit zum Filmtransport und ein Kimme-Korn-Rahmen-Aufklappvisier ergänzten die Plastikkamera, die kleiner ist als die Filmpatrone.
APS-Film | Instamaticfilm | Kodak Disc | Kleinbildfilm | Kleinstbildfilm | Planfilm | Pocketfilm | Rollfilm

Maßnahmen gegen das Rauchen im NS-Staat

Nachdem deutsche Ärzte als erste den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs erkannt hatten, wurde im Deutschen Reich die weltweit erste öffentliche Anti-Tabak-Kampagne initiiert.
Anti-Tabak-Bewegungen entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts in vielen Ländern, hatten aber mit Ausnahme Deutschlands, wo die Kampagne von der Regierung unterstützt wurde, wenig Erfolg. Die Bewegung gegen das Rauchen in Deutschland war in den 1930ern und 1940ern die stärkste der Welt. Die nationalsozialistische Führung missbilligte den Tabakkonsum und mehrere Mitglieder kritisierten öffentlich den Konsum von Tabak. Untersuchungen der Wirkung des Rauchens auf die Gesundheit wurden zur Zeit des Nationalsozialismus gefördert und waren zu der Zeit die bedeutendsten ihrer Art. Adolf Hitlers persönliche Ablehnung des Rauchens und die damalige Familienpolitik gehörten zu den Gründen der Kampagne gegen das Rauchen. Die Kampagne stand in Verbindung mit Antisemitismus und Rassismus.
Sie schloss Rauchverbote in Straßenbahnen, Bussen und S-Bahnen ein. Des Weiteren wurden die Gesundheitserziehung gefördert, Zigarettenrationen in der Wehrmacht beschränkt, Vorträge zur Gesundheit für Soldaten eingeführt und die Tabaksteuer erhöht. Die Nationalsozialisten verhängten zudem Beschränkungen bei der Tabakwerbung und beim Rauchen im öffentlichen Raum und in Restaurants und Cafés.
Die Kampagne war in den ersten Jahren des Regimes nicht erfolgreich. So stieg der Tabakkonsum in den Jahren von 1933 bis 1939, jedoch verringerte sich der Tabakkonsum im Militär in den Jahren von 1939 bis 1945. Selbst zum Ende des 20. Jahrhunderts erreichte die Anti-Tabak-Bewegung im Nachkriegsdeutschland nicht den Einfluss, den sie zur Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland hatte.

Untersuchungen und Studien des Einflusses von Tabak auf die Volksgesundheit waren zur Zeit der Machtergreifung Adolf Hitlers in Deutschland fortgeschrittener als in anderen Ländern. Der Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Rauchen wurde zuerst in Deutschland nachgewiesen. Der Begriff des Passivrauchens wurde in Deutschland geprägt. Die durch die Nationalsozialisten finanzierten Forschungsprojekte offenbarten viele schädliche Auswirkungen des Rauchens.
Dabei unterstützten die Nationalsozialisten epidemiologische Forschungen zur Untersuchung der Wirkungen des Tabaks auf die Gesundheit. Hitler persönlich unterstützte das Wissenschaftliche Institut zur Erforschung der Tabakgefahren der Friedrich-Schiller-Universität Jena unter der Leitung des Rasseforschers Karl Astel. 1941 gegründet, war es das bedeutendste Institut Deutschlands bei der Erforschung der Gefahren des Rauchens.
Franz H. Müller und Dietrich Eberhard Schairer benutzten 1943 als erste epidemiologische Fall-Kontroll-Studien, um Lungenkrebs bei Rauchern zu untersuchen. 1939 veröffentlichte Müller in der Zeitschrift für Krebsforschung einen Bericht über die Studie, dass Lungenkrebs unter Rauchern verbreiteter ist. Müller war Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps und der NSDAP. Müllers Studie von 1939 war die weltweit erste epidemiologische Kontroll-Studie zur Beziehung zwischen Tabakkonsum und Lungenkrebs. Neben der Erwähnung der Ursachen von Lungenkrebs wie Staub, Autoabgasen, Tuberkulose, Röntgenstrahlen und Fabrikabgasen, betonte Müllers Studie auch, dass „die Bedeutung des Tabakrauchens immer mehr in den Vordergrund gerückt“ ist.
Ärzten des Dritten Reichs war es bewusst, dass die schwerwiegendste Krankheit verursacht durch Rauchen Kardiomyopathie ist. Tabakgenuss wurde manchmal zudem für die zunehmenden Myokardinfarkte in Deutschland verantwortlich gemacht. In späteren Kriegsjahren sahen die Forscher Nikotin als eine Ursache hinter dem Herzversagen, unter dem eine nicht unbedeutende Anzahl an Soldaten der Ostfront litt. Ein Pathologe des Heeres erkannte bei 32 jungen Soldaten Myokardinfarkte als Todesursache und dokumentierte in einem Bericht von 1944, dass alle von ihnen enthusiastische Raucher waren. Er verwies dabei auf die Meinung des Pathologen Franz Buchner, dass Zigaretten ein Koronargift erster Ordnung wären.
Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches am Ende des Zweiten Weltkriegs traten amerikanische Zigarettenmarken schnell auf dem deutschen Schwarzmarkt der Nachkriegszeit auf. Das Schmuggeln von Tabak war weit verbreitet. 1949 gelangten illegal rund 400 Millionen Zigaretten monatlich aus den USA nach Deutschland. 1954 wurden fast zwei Milliarden Schweizer Zigaretten nach Deutschland und Italien geschmuggelt.
Als Teil des Marshallplans sandte die USA kostenlosen Tabak nach Deutschland. Die Tabakmenge, die nach Deutschland geliefert wurde, betrug 1948 24.000 Tonnen und 1949 69.000 Tonnen. Dabei profitierten die amerikanischen Zigarettenhersteller auch durch die hierbei von der Bundesregierung der Vereinigten Staaten ausgegebenen 70 Millionen Dollar.
Der jährliche Prokopfverbrauch in Deutschland stieg von 460 Zigaretten im Jahr 1950 auf 1532 im Jahr 1963.

Gerhard Börner

Gerhard Börner (* 1941 in Plauen) ist ein deutscher Astrophysiker.
Börner studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde dort bei Hans-Peter Dürr und Werner Heisenberg promoviert mit einer Arbeit über der von Heisenberg unter Mitarbeit von Dürr entwickelten einheitliche Feldtheorie in der Kosmologie. Danach war er für die Zeit von drei Jahren Postdoc in Japan und den USA. In dieser Zeit wandte er sein Forschungs-Interesse der Astrophysik zu und arbeitete unter anderem über die Struktur von Neutronensternen, die Physik von Pulsaren und über Röntgenstrahlungsquellen.
Nach seiner Rückkehr nach München 1973 wurde er Mitarbeiter des Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA). Seit 1983 ist er Professor für Physik an der Universität München. 1984 war er Gastprofessor an der Universität Zürich. Ab 1986 liegt ein Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit in der Kosmologie, die er als ein neues Forschungsgebiet am MPA einführte.
Börner ist Autor einer Reihe populärwissenschaftlicher Bücher über Kosmologie und Astrophysik und eines Fachbuchs über Kosmologie.