Herbert Bowden

Herbert William Bowden, Baron Aylestone of Aylestone in the City of Leicester CH CBE PC (* 20. Januar 1905 in Cardiff, Wales; † 30. April 1994 in Worthing, West Sussex, England) war ein britischer Politiker der Labour Party.
Bowden begann seine politische Laufbahn zunächst in der Kommunalpolitik und war von 1938 bis 1945 Mitglied des Stadtrates von Leicester. Während des Zweiten Weltkrieges leistete er seinen Militärdienst in der Royal Air Force.
Nach Kriegsende wurde er bei den Unterhauswahlen 1945 erstmals zum Mitglied in das Unterhaus (House of Commons) gewählt und vertrat dort zunächst bis 1950 den Wahlkreis Leicester South sowie anschließend zwischen 1950 und 1967 den Wahlkreis Leicester South West.
Zunächst war er im Kabinett von Clement Attlee Parlamentarischer Privatsekretär von 1947 bis 1949, anschließend Assistent des Parlamentarischen Geschäftsführers (Assistent Whip) der Labour Party sowie zwischen 1950 und 1951 Lord Commissioner to the Treasury. Während der anschließenden 13-jährigen Oppositionszeit war er von 1951 bis 1964 Whip und damit Parlamentarischer Geschäftsführer der Labour Party im Unterhaus.
Nach dem Wahlsieg der Labour Party bei den Unterhauswahlen 1964 wurde er von Premierminister Harold Wilson zum Lord President of the Council in dessen Kabinett berufen und war als solcher zwischen 1964 und 1966 auch Leader of the House of Commons. Nach einer Kabinettsumbildung war er anschließend von 1966 bis 1967 Minister für Angelegenheiten des Commonwealth of Nations.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Unterhaus wurde er am 20. September 1967 als Life Peer in den Adelsstand erhoben und gehörte als Baron Aylestone of Aylestone in the City of Leicester bis zu seinem Tod dem Oberhaus (House of Lords) als Mitglied an. Darüber hinaus war er zwischen 1967 und 1972 Vorsitzender der Aufsichtsbehörde für das unabhängige Fernsehen (Independent Television Authority).

Straßenhaus (Haundorf)

49.1761310.81914417Koordinaten: 49° 10′ 34″ N, 10° 49′ 9″ O
Lage von Straßenhaus in Bayern

BW
Straßenhaus ist ein Ortsteil der Gemeinde Haundorf im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Die Einöde hat 5 Einwohner (Stand: 1987) und liegt auf einer Höhe von 417 Metern über NHN.
Die Einöde liegt etwa acht Kilometer nordöstlich der Stadt Gunzenhausen direkt an der Bundesstraße 466, an der Einmündung der Kreisstraße WUG 22 nach Seitersdorf. Östlich fließt der Erlbach, ein Zufluss der Fränkischen Rezat, vorbei. Unweit befindet sich der Ort Straßenwirthshaus, nördlich liegt Obererlbach. Westlich erhebt sich der Mittelberg.
Straßenhaus gehörte schon vor der Gebietsreform in Bayern in den 1970er Jahren zu Haundorf.
Aue | Brand | Brombach | Dematshof | Eichenberg | Geiselsberg | Geislohe | Gräfensteinberg | Gutzenmühle | Haundorf | Leidingendorf | Lindenbühl | Neuhof | Obererlbach | Oberhöhberg | Röthenhof | Seitersdorf | Stixenhof | Straßenhaus | Straßenwirthshaus | Thierhof | Unterhöhberg

Tatort: Ein Fall für Ehrlicher

Ein Fall für Ehrlicher ist ein Fernsehfilm aus der Kriminalreihe Tatort der ARD, des ORF und SRF. Der Film wurde vom MDR unter der Regie von Hans-Werner Honert produziert und am 19. Januar 1992 erstmals ausgestrahlt. Es handelt sich um die Tatort-Folge 253. Für den Kriminalhauptkommissar Bruno Ehrlicher und seinen Kollegen Kain ist es der erste Fall, in dem sie in Dresden ermitteln.

Daniel Tuskiewitsch, ein polnischer Bauarbeiter, steht kurz vor der Hochzeit mit Anne Beck, der Mutter von Katja. Um seine zukünftige Schwiegertochter, die die Hochzeit kritisch sieht, doch noch zur Feier einzuladen, trifft er sich mit ihr im Bootshaus der Familie.
Als die Tochter am nächsten Tag nicht bei der Feier erscheint, beginnen Ehrlicher und Kain am Bootshaus mit der Suche. Ein Angler hatte dort Schreie gehört und daraufhin die Polizei gerufen. An einem Boot finden sich auch Spuren eines Verbrechens.
Da Hauptkommissar Ehrlicher und sein Assistent Kain derzeit in einer Reihe von Sexualverbrechen ermitteln, glaubt der neue Vorgesetzte der Dienststelle Veigl, ein Bayer der Ehrlicher vor die Nase gesetzt wurde, an einen Zusammenhang mit den anderen Sexualstraftaten; Ehrlicher und Kain sind misstrauisch, da die Tatumstände nicht zu den anderen Fällen passen.
Ehrlicher hat außerdem familiäre Probleme: Sein Sohn Tommi reißt die alte Veranda am Haus ab und möchte eine Kneipe eröffnen. Ehrlicher hängt an dem alten Anbau, den er mühevoll zu DDR-Zeiten errichtet hat, möchte keine Kneipe im Haus und missbilligt, dass Tommi zum Aufbau auch auf Schwarzarbeit zurückgreift.
Der Sexualtäter kann schnell gefunden werden und es zeigt sich, dass er tatsächlich nichts mit Katja Becks verschwinden zu tun hat. Ehrlicher ermittelt daraufhin weiter und erfährt, dass Tuskiewitsch mit Katja eine kurze Affäre hatte. Er nimmt ihn daraufhin vorläufig fest und konfrontiert seine Frau Anne mit dem Vorfall.
Anne trifft sich daraufhin mit Uli, einem Rassisten der auch auf der Baustelle arbeitet und Katjas Freund ist. Ihr gegenüber behauptet er, Daniel habe Katja vergewaltigt. Zu Hause angekommen, trifft sie auf den mittlerweile entlassenen Daniel, der gerade dabei ist die gemeinsame Wohnung zu verlassen. Anne Beck konfrontiert Veigl mit dem Vergewaltigungsvorwurf und stellt Ehrlichers Integrität in Frage. Sie wird aber von diesem beruhigt; Ehrlicher sei vertrauenswürdig und erfahren.
Als Daniel am nächsten Tag wieder auf der Baustelle seine Arbeit antreten möchte, wird er dort von allen angestarrt und schreit sich schließlich seinen Frust von der Seele bevor er ins Bootshaus flüchtet, das mit den Worten „Polensau“ beschmiert wurde. Katjas Vater lauert ihm dort auf, bedroht ihn und stellt ihn zur Rede. Da Daniel ihm nichts sagen kann, schlägt er ihn schließlich zusammen.
Katja Beck taucht unterdessen wieder auf. Ehrlicher sucht sie daraufhin bei ihrer Mutter, erfährt dort aber nur von Katjas leiblichem Vater, dass „der Pole“ tot sei und Katja zum Bootshaus gefahren ist. Dort angekommen, finden sie tatsächlich den erhängten Daniel Tuskiewitsch und im Boot die tote Katja, das ein Angler mit seinem Kahn inzwischen an Land geschleppt hat. Katjas Mutter kann Ehrlicher an der Albertbrücke aufgreifen und zum Bootshaus bringen, wo sie zugibt ihre Tochter im Affekt getötet zu haben, als diese ihr alles gestanden hat. Uli gibt zu Protokoll, dass Katja die ganze Zeit bei ihm gewohnt und sich tot gestellt habe, um die Hochzeit zu verhindern.
Der Film wurde noch vom Deutschen Fernsehfunk produziert und vom MDR als erster Beitrag zur Tatort-Reihe gezeigt. Es ist der erste Film mit dem Ermittlerduo Ehrlicher und Kain, dem 44 weitere folgen sollten. Die Idee einen „Ostkrimi“ zu drehen entstand bei den Dreharbeiten zum Film Trutz an dem neben Hans-Werner Honert, Peter Sodann und Bernd Michael Lade auch Christian Steyer und Jürgen Heimlich beteiligt waren. Im Zuge der Auflösung des DFF und der Gründung des MDR konnte die Produktion verwirklicht werden.
Die Dreharbeiten fanden in Dresden und Umgebung, unter anderem in der Nähe des Blauen Wunders, statt.
Die Kostüme schuf Ursula Rummler, für die Garderobe zeichnete Gerda Schilde verantwortlich.
Die Erstausstrahlung verfolgten 12,19 Mio. Zuschauer, was einem Marktanteil von 35,70 % entsprach.
Neben Peter Sodann und Bernd Michael Lade ist in diesem Film bereits Walter Nickel als Kriminaltechniker zu sehen. Diese Rolle wird er ab dem Film Auf dem Kriegspfad regelmäßig spielen. Bereits hier kommt es zu kleinen Kabbeleien zwischen ihm und Kain. Gustl Bayrhammer tritt als Leiter der Dienststelle auch noch in Tod aus der Vergangenheit auf. Zwischen 1972 und 1981 war er bereits als Oberinspektor Veigl in 15 Filmen des Bayerischen Rundfunks zu sehen. Außerdem tritt die von Monika Pietsch und Thomas Rudnick gespielte Familie Ehrlichers auch in weiteren Filmen auf. Kain hat hier noch den Rang eines Unterkommissars, den es nur bei der Deutschen Volkspolizei gab.
Die TV Spielfilm bezeichnete die „Osterweiterung à la ‚Tatort‘“ als „Feines Debüt“.
Ein Fall für Ehrlicher (1992) | Tod aus der Vergangenheit (1992) | Verbranntes Spiel (1993) | Bauernopfer (1993) | Laura mein Engel (1994) | Jetzt und Alles (1994) | Ein ehrenwertes Haus (1995) | Falsches Alibi (1995) | Bomben für Ehrlicher (1995) | Wer nicht schweigt, muß sterben (1996) | Bei Auftritt Mord (1996) | Die Reise in den Tod (1996) | Bierkrieg (1997) | Tödlicher Galopp (1997) | Der Tod spielt mit (1997) | Fürstenschüler (1998) | Tanz auf dem Hochseil (1998) | Money! Money! (1998) | Todesangst (1999) | Auf dem Kriegspfad (1999) | Fluch des Bernsteinzimmers (1999)
Einsatz in Leipzig (2000) | Tödliches Verlangen (2000) | Quartett in Leipzig (2000) | Trübe Wasser (2001) | Totenmesse (2001) | Verhängnisvolle Begierde (2001) | Todesfahrt (2002) | Heiße Grüße aus Prag (2002) | Rückspiel (2002) | Rotkäppchen (2003) | Außer Kontrolle (2003) | Atlantis (2003) | Waidmanns Heil (2004) | Teufelskreis (2004) | Abseits (2004) | Feuertaufe (2005) | Tiefer Fall (2005) | Freischwimmer (2005) | Sonnenfinsternis (2006) | Blutschrift (2006) | Schlaflos in Weimar (2006) | Die Anwältin (2007) | Racheengel (2007) | Die Falle (2007)

Robert Sterling

Robert Sterling (* 13. November 1917 in New Castle, Pennsylvania als William Sterling Hart; † 30. Mai 2006 in Brentwood, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Unternehmer.
Der Sohn eines Baseballspielers besuchte zunächst die Universität von Pittsburgh und verdiente sein Geld dafür als Verkäufer. Aufgrund seines guten Aussehens wurde er schließlich 1939 für den Film entdeckt. Um Verwechslungen mit dem Western-Star William S. Hart zu vermeiden, änderte er seinen Namen von William Sterling Hart in Robert Sterling.
Seinen ersten Filmauftritt hatte er in der Comic-Verfilmung Blondie Meets the Boss mit Penny Singleton in der Hauptrolle. Es folgten mittlere und kleinere Filmrollen, u.a. neben Cary Grant im Fliegerdrama S.O.S. Feuer an Bord und in der Buster-Keaton-Komödie Nothing but Pleasure, sowie Hauptrollen in B-Movies. Zu seinen bekanntesten Produktionen gehört die Komödie Die Frau mit den zwei Gesichtern (mit Greta Garbo in der Titelrolle), die Komödie Staatsaffären (mit Bob Hope und Lilo Pulver), der Krimi Der Tote lebt mit Robert Taylor und Lana Turner, der Science-Fiction-Film Unternehmen Feuergürtel sowie George Sidneys Kinofassung des Hammerstein/Ferber-Musicals Show Boat.
Einem breiten Publikum wurde Sterling jedoch erst durch seine Fernseharbeit bekannt. 1953 übernahmen er und seine zweite Ehefrau, Anne Jeffreys, die Hauptrollen in der Comedy-Serie Topper, nach dem gleichnamigen Roman von Thorne Smith. Sterling und Jeffreys verkörperten darin das frisch verstorbene Ehepaar „George & Marion Kerby“, das nur von dem spießbürgerlichen Bankier „Cosmo Topper“ wahrgenommen werden kann und die abstrusesten Versuche unternimmt, Topper zu einem extrovertierten Lebemann zu erziehen. In einer ersten Verfilmung des Stoffs, dem gleichnamigen Kinofilm von Norman Z. McLeod (1937) hatten Cary Grant und Constance Bennett das Geisterpaar gespielt.
Nach ein paar beruflichen Misserfolgen (z.B. mit den kurzlebigen Fernsehserien Love that Jill und Ichabod & Me) zog sich Sterling weitgehend aus dem Filmgeschäft zurück und übernahm nur noch sporadisch Gastauftritte in Fernsehserien wie Hotel, Simon & Simon und Mord ist ihr Hobby. Stattdessen übernahm er als erfolgreicher Geschäftsmann die Leitung einer Computerfirma.
Robert Sterling war zweimal verheiratet. Aus der von 1943 bis 1949 dauernden Ehe mit der Schauspielerin Ann Sothern ging die Tochter Tisha Sterling hervor, die ebenfalls als Schauspielerin aktiv ist. 1951 heirateten Sterling und Anne Jeffreys, mit der er drei Kinder hatte. Sterling, der für seine Verdienste um das Fernsehen mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt wurde, starb am 30. Mai 2006 im Alter von 88 Jahren in seiner kalifornischen Wahlheimat.

Cheonan

Cheonan (kor. 천안) ist eine Stadt im Nordosten der südkoreanischen Provinz Chungcheongnam-do.
Sie liegt rund 85 km südlich der Hauptstadt Seoul, sowie nördlich der Großstadt Daejeon, an die es beide per Straße und Zug angebunden ist. Die normalen Züge der Gyeongbu-Linie halten an der Cheonan-Station, während der KTX an der Cheonan-Asan-Station hält. Trotz der Entfernung zu Seoul wurde die Stadt an dessen U-Bahn-Netz angeschlossen, die Linie 1 nahm im Januar 2005 den Betrieb auf. Daher wird sie manchmal schon zum Ballungsraum Seouls, Sudogwon, gezählt.
Im Norden befinden sich die Städte Pyeontaek und Anseong der Provinz Gyeonggi-do, im Osten die Landkreise Cheongwon und Jincheon der Provinz Chungcheongbuk-do, im Süden der Landkreis Yeon-gi und die Stadt Gongju, im Südwesten an den Kreis Yesan und im Westen an die Stadt Asan.
Verwaltungssitz: Hongseong
Städte (si): Asan | Boryeong | Cheonan | Gongju | Nonsan | Seosan | Gyeryong | Dangjin
Landkreise (gun): Buyeo | Cheongyang | Geumsan | Hongseong | Seocheon | Taean | Yesan

Krafft Arnold Ehricke

Krafft Arnold Ehricke (* 24. März 1917 in Berlin; † 11. Dezember 1984 in La Jolla) war ein deutsch-amerikanischer Raketentechniker.
Sein Vater, Arnold Ehricke, war Professor für Zahnheilkunde und Kieferchirurgie. Seine Mutter, Ruth, war auch praktizierende Zahnärztin, und lebte nach der Scheidung in Boston.
Ehricke schloss 1942 sein Studium der Luftfahrttechnik an der Technischen Hochschule Berlin ab. Während des Zweiten Weltkriegs war er ein bedeutendes Mitglied des Raketenentwicklungsprogramms in Peenemünde. Hier begann er auch mit seiner Arbeit über zukünftige Raumfahrtprojekte, einschließlich bemannter Raumfahrt und nuklearer Raketenantriebe.
1947 kam er im Rahmen der Operation Paperclip in die USA, wo er seine Arbeiten über Raketen und Raumfahrt fortsetzte. Anfang der 1950er Jahre wurde er Mitarbeiter der neu gegründeten Consolidated Vultee Aircraft Corporation (später General Dynamics) Astronautics Division. Er war an der Entwicklung der erfolgreichen Atlas-Rakete beteiligt. Im Jahre 1954 erhielt Krafft Ehricke die Staatsbürgerschaft der USA. 1959 wurde er zum Direktor des Centaur-Programms ernannt, wo er die Entwicklung der weltweit ersten Raketenstufe, die flüssigen Wasserstoff und flüssigen Sauerstoff als Treibstoff verwendete, leitete.
Ab 1974 als Chefwissenschaftler bei der North American Rockwell Space Systems Division entwickelte er Konzepte der interplanetaren und interstellaren Raumfahrt und der Rohstoffgewinnung auf Mond und Mars.
Er starb 1984 in La Jolla an Leukämie. Ein Teil seiner Asche wurde 1997 bei der ersten Weltraumbestattung ins All gebracht.
Er war verheiratet mit Ingeborg, mit der er drei Töchter hatte. Seine Witwe gründete 1985 das Krafft A. Ehricke Institute for Space Development.

Ossetische Heerstraße

Ossetische Heerstraße ist der historische Name einer Autostraße über den Großen Kaukasus. Sie verbindet Alagir in Russland mit Kutaissi in Georgien und ist 270 Kilometer lang.
Die Heerstraße folgt dem Ardon-Tal in Nordossetien-Alanien in südwestlicher Richtung, überschreitet den Kaukasus-Hauptkamm am Mamisson-Pass auf 2820 m über dem Meeresspiegel, führt hinab in das Tal des Rioni-Flusses nach Oni und folgt dem Fluss über Ambrolauri nach Kutaissi, der Hauptstadt der Region Imeretien.
Die Straße wurde 1889 von der russischen Armee als zweite große Heerstraße durch den Kaukasus gebaut. Zunächst war sie ein ungepflasterter Weg, der seitlich von Steinen gestützt wurde. Später wurde sie mehrfach ausgebaut, mit Flussbrücken und einem Asphaltbelag versehen. Neben der östlicher verlaufenden Georgischen Heerstraße war sie bis in die 1980er-Jahre die wichtigste Nord-Süd-Verbindung über das Gebirge. Die Straße wird heute kaum mehr genutzt. Ihre Aufgaben hat die östlich gelegene Transkaukasische Fernstraße mit dem Roki-Tunnel übernommen, allerdings insbesondere seit dem Kaukasuskrieg 2008 nur noch zwischen Russland und Südossetien.