Samuel Owen

Samuel Owen (* 12. Mai 1774 in Norton in Hales, Shropshire, England; † 15. Februar 1854 in Stockholm, Schweden) war ein britisch-schwedischer Ingenieur, Erfinder und Unternehmer. Er leistete bedeutende Beiträge zur Entwicklung der Dampfmaschine in Schweden und wurde auch „der Vater der schwedischen mechanischen Industrie“ genannt

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Samuel Owen wanderte 1807 nach Schweden aus und gründete 1809 eine Werkstatt in Stockholm, die verschiedene mechanische Bauteile für die Industrie herstellte.

Owen war dreimal verheiratet; zuerst in England mit Ann Spen Toft, dann 1817 in Schweden mit Beata Carolina Svedell, die 1822 verstarb. Kurz darauf heiratete er Johanna Magdalena Elisabeth (1797–1880), auch „Lisette“ genannt. Sie war eine geborene Strindberg und eine Tante von August Strindberg. Insgesamt hatte Owen 17 Kinder mit seinen drei Ehefrauen.

Seine erste Reise nach Schweden unternahm Owen 1804, um bei der Montage von vier Dampfmaschinen zu helfen, die Schweden für industrielle Zwecke bestellt hatte. Sie waren von der Firma Fenton, Murray & Wood’s in Leeds gebaut worden, für die Owen zu dieser Zeit arbeitete. Die erste Maschine wurde im Herbst 1804 in einer Textilfabrik in Lidingö außerhalb von Stockholm installiert, um dort die Pferde zu ersetzen, die bisher die Maschinen der Fabrik angetrieben hatten. Nach Abschluss dieses Auftrags reiste Owen zunächst zurück nach England, wurde aber 1806 erneut um Hilfe beim Aufbau einer weiteren Maschine gebeten. 1807 entschied er sich, in Schweden zu bleiben, und 1809 eröffnete er seine eigene Werkstatt „Kungsholmens Mekaniska Verkstad“ im Stockholmer Bezirk Kungsholmen. Eine Straße in Kungsholmen nahe dem Stockholmer Rathaus wurde nach ihm „Samuel Owens gata“ benannt. Zwei der ursprünglichen Werkstatt-Gebäude sind bis heute erhalten geblieben.

Owen trieb auch die Entwicklung dampfgetriebener Schiffe voran und baute als Erster in Schweden ein Schiff mit einer Dampfmaschine. Sein erstes Schiff hieß Amphitrite und wurde 1818 in einer Werft nahe seiner Werkstatt gebaut; es wurde von einer Dampfmaschine mit 6 PS (4,5 kW) betrieben. Sein neues Schiff war eine Sensation für die Menschen in und um Stockholm, aber viele standen den neuen „Feuer-und-Luft-Maschinen“ auch skeptisch gegenüber, die eine Menge Holz für ihre Dampfkessel benötigten. Owen experimentierte auch mit Prototypen von Schiffsschrauben. Im Juli 1816 präsentierte er das erste propellergetriebene Dampfschiff Waterwitch. Diese ersten Propeller brauchten jedoch noch viele Jahre, bevor sie wirklich zum praktischen Einsatz kamen. Dampfschiffe wurden zu dieser Zeit für gewöhnlich noch mit Schaufelrädern angetrieben.

1831 wurde Owen zum Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

Owen wurde zu einem der anerkanntesten Ingenieure und Unternehmer in Schweden. 1843 geriet er in größere finanzielle Schwierigkeiten. Seine Firma wurde 1844 verkauft und Owen verlor nahezu sein gesamtes Vermögen. Die Regierung entschied daraufhin, ihm aufgrund seiner bedeutenden Beiträge zur Entwicklung der schwedischen Industrie eine lebenslange Rente zu gewähren. Owen arbeitete jedoch weiterhin und war für einige Jahre bei einer Firma in Södertälje angestellt. 1853 wurde er jedoch schwer krank und starb im Februar 1854 im Alter von 79 Jahren.

IC 19

IC 19 ist eine elliptische Galaxie vom Hubble-Typ E3? im Sternbild Walfisch südlich der Ekliptik. Sie ist rund 275 Millionen Lichtjahre vom Sonnensystem entfernt und hat einen Durchmesser von etwa 45.000 Lichtjahren.
Die Galaxis bildet mit ihrem spiralförmigen Begleiter IC 18 ein interaktives Paar, das als Arp 100 im Arp-Katalog eingetragen ist.

Entdeckt wurde das Objekt am 31. August 1892 von Stéphane Javelle.

Gesamtliste

IC 5380 | IC 5381 | IC 5382 | IC 5383 | IC 5384 | IC 5385 | IC 5386 | IC 1 | IC 2 | IC 3 | IC 4 | IC 5 | IC 6 | IC 7 | IC 8 | IC 9 | IC 10 | IC 11 | IC 12 | IC 13 | IC 14 | IC 15 | IC 16 | IC 17 | IC 18 | IC 19 | IC 20 | IC 21 | IC 22 | IC 23 | IC 24 | IC 25 | IC 26 | IC 27&nbsp

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;| IC 28 | IC 29&nbsp mcm taschen sale;| IC 30 | IC 31 | IC 32 | IC 33 | IC 34 | IC 35 | IC 36 | IC 37 | IC 38 | IC 39 | IC 40 | IC 41 | IC 42 | IC 43 | IC 44 | …IC 50 | …IC 100 | …IC 200 | …IC 300 | …IC 400 | …IC 500 | …IC 600 | …IC 700 | …IC 800 | …IC 900 | …IC 1000 | …IC 2000 | …IC 3000 | …IC 4000 | …IC 5000 | …IC 5386

Sozialbrache

Die Sozialbrache ist das Brachfallen landwirtschaftlicher Nutzflächen infolge Nutzungsaufgabe aufgrund von Veränderungen im Sozialgefüge („Strukturwandel“) der ländlichen Bevölkerung

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. Dieser Begriff aus der Sozialgeographie wurde 1956 von Wolfgang Hartke aufgebracht.

In Abgrenzung zur „Flurwüstung“, die es im Mittelalter immer wieder gab, ist die Sozialbrache mit einer Hebung des Lebensstandards der ländlichen und der Gesamtbevölkerung verbunden: man kann schwieriger zu bewirtschaftende oder weniger ergiebige Flächen aufgeben, weil die verbliebenen landwirtschaftlichen Flächen und Importe zur Deckung des Bedarfs ausreichen.

In den 1950er und 1960er Jahren setzte der große Strukturwandel in der Landwirtschaft mit einer zunehmenden Mechanisierung (mehr und größere Maschinen), Intensivierung (mehr synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel, Hochleistungssorten und -rassen) sowie Rationalisierung ein. Rationalisierung in der Landwirtschaft bedeutet unter Anderem auch Konzentration auf die ertragsstärksten und am leichtesten zu bewirtschaftenden Flächen. Gleichzeitig kam es zur Konzentration der landwirtschaftlichen Flächen bei immer weniger Betrieben und damit zum Höfesterben. Landwirtschaftliche Arbeitskräfte wanderten durch Landflucht zu Industriestandorten ab.

Ausschlaggebend für die Nutzungsaufgabe einer konkreten Fläche sind in der Regel zunächst ungünstige Standortfaktoren (Klima, Boden, Hanglage), verstärkt durch agrarstrukturelle (Flurzersplitterung

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, Parzellengröße, schlechte Erschließung) und/oder sozioökonomische Faktoren (geringes landwirtschaftliches Einkommen, fehlende Hofnachfolge).

Je nach Vornutzung, Bodentyp

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, Feuchteverhältnissen, Klima und Waldnähe versaumen und verbuschen die aufgegebenen Flächen mehr oder weniger schnell und werden dann zu Wald, wenn sie nicht ohnehin aufgeforstet werden.

Der Begriff „Sozialbrache“ wird heute seltener verwendet, obgleich der Strukturwandel in der Landwirtschaft und damit das Herausfallen von Flächen aus der landwirtschaftlichen Nutzung vor allem in sog. Ungunstgebieten unverändert anhält. Problemgebiete sind vor allem die Mittelgebirge, in Baden-Württemberg z. B. der Schwarzwald und die Schwäbische Alb. Im Schwarzwald gibt es z. B. inzwischen Gemeinden mit 90 % Waldanteil, was negative Auswirkungen aufs Landschaftsbild und damit auf den Tourismus, aber auch auf den Kaltluftabfluss aus Wohnsiedlungen hat. Darüber hinaus werden mit dem „Zuwachsen der Landschaft“ früher häufige Acker- und Grünland-Biotoptypen, Pflanzengesellschaften und Tier- und Pflanzen-Arten selten oder sind sogar existentiell bedroht.

Nach Vorgabe der EU (GAP-Reform 2005) müssen landwirtschaftliche Betriebe – soweit sie EU-Subventionen beziehen wollen – ihre Flächen jedoch in Zukunft offenhalten (Grünland z. B. einmal jährlich mulchen), auch wenn sie sie nicht mehr regulär bewirtschaften.

Gallissas

Die Gallissas Theaterverlag und Mediaagentur GmbH ist ein Theaterverlag aus Berlin und zählt zu den bedeutenden Agenturen für Theaterstücke und Musicals im deutschsprachigen Raum

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Gallissas wurde 2005 von Bettina Migge-Volkmer, die zuvor Prokuristin bei Felix Bloch Erben war, und Fred Olav Johannessen, Direktor des Dänischen Bühnenverlags Nordiska ApS, gegründet. Bis 2009 war Gallissas auch Künstleragentur für Regisseure, Bühnenbildner und Schauspieler. Seit 2013 ist der Sitz des Verlags das ehemalige Tagesspiegel-Gebäude in der Potsdamer Str. in Berlin, zuvor befand er sich in der Wielandstraße in Berlin-Charlottenburg. Mit dem Umzug in die Potsdamer Str. wurde das Atelier Weyers, welches zuvor in Hamburg angesiedelt war, Teil des Verlags und Christoph Weyers wurde Miteigentümer von Gallissas.

Gallissas vertritt über 130 Musicals und 250 Theaterstücke in Deutschland

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, Österreich und der Schweiz, darunter das gesamte Werk von Maury Yeston und Eric Woolfson. Außerdem befinden sich im Katalog die bekannten Musicals My Fair Lady, Hello, Dolly!, La Cage Aux Folles und Hair sowie aktuelle Titel wie Spamalot.

Neben den Stücken von Autoren des Verlags und den vom Verlag selbst entwickelten Stücken vertritt Gallissas für den deutschsprachigen Raum den Katalog des New Yorker Verlags Theatrical Rights Worldwide, den Katalog des dänischen Verlags Nordiska, die Eigenentwicklungen des Schwedischen Theaters in Helsinki und der Londoner Agentur International Performing Rights. Außerdem werden einzelne Werke von Tams Witmark und CBS vertreten, weiterhin bestehen zahlreiche Einzelverträge für Werke internationaler Autoren.

Gallissas entwickelte neue Musicals unter anderem mit folgenden Autoren und Komponisten:

Neben dem klassischen Lizenzgeschäft mit Theaterstücken und Musicals bietet das Unternehmen weitere Dienstleistungen für Produzenten wie Casting, Zusammenstellung von Kreativteams und Entwicklung von Ausstattung und Marketing der Produktionen. Im Kreativbereich arbeitet Gallissas mit dem Bühnenbildner Christoph Weyers, der sein Atelier in den Verlagsräumen betreibt.

Eigentümer von Gallissas waren zur Gründung des Unternehmens zu je 50 % Bettina Migge-Volkmer und die norwegische Investmentgesellschaft Folin AS, welche teilweise Fred Olav Johannessen gehört und auch Beteiligungen an weiteren Theaterverlagen hält. Seit 2014 ist der Bühnenbildner Christoph Weyers Miteigentümer des Verlags und Creative Director des Unternehmens.

Trier-Irsch

Koordinaten:

Lage in der Stadt Trier

Irsch ist einer der 19 Ortsbezirke der Stadt Trier in Rheinland-Pfalz.

Irsch ist einer der Trierer Höhenbezirke. Es liegt zwischen Kernscheid und Filsch am südöstlichen Rand der Stadt. Das Ortsgebiet umfasst den alten Ortskern Irsch mit Irscher Burg, Irscher Pfarrkirche, Kindergarten St. Georg und der Grundschule Trier-Irsch

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, Irscher Mühle, Irscher Berg, das Gewerbegebiet Trier-Irsch und den Trierer Höhenfriedhof. Irsch befindet sich in einer hügeligen Landschaft und ist umgeben von Wiesen und Wäldern sowie landwirtschaftlich genutzter Flächen. Mehrere Bäche durchziehen das Ortsgebiet. An der Irscher Mühle vereinigen sich die letzten Ausläufer zum Olewiger Bach.

Irsch wurde in einer Urkunde Kaiser Ottos II. 975 erstmals urkundlich erwähnt, als der Abtei St

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. Martin in Trier die Gutsbezirke Irsch, Hockweiler und Korlingen übertragen wurden. Obwohl die Urkunde in der historischen Forschung als unecht angesehen wird, besteht kein Zweifel an der frühen Zugehörigkeit zum Trierer Benediktinerkloster St. Martin

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. Am 7. Juni 1969 wurde die bis zu diesem Zeitpunkt selbstständige Gemeinde Irsch in die Stadt Trier eingemeindet.

Quelle:

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Trier-Irsch

Zwei Straßen haben besondere Bedeutung für Irsch. Die Hunsrückstraße/L143, die von Westen nach Trier-Olewig führt (und somit zum Zentrum von Trier) und im Nord-Osten in Trier-Filsch endet, führt nördlich an der Irscher Mühle vorbei und stellt die Anschlussstelle für den Irscher Berg und den alten Ortskern Irsch zur Verfügung. Die Kohlenstraße/L144, die östlich an Irsch vorbeiführt, bietet über die Anschlussstelle Trier-Filsch nach Norden hin den Zugang zum nächsten Lebensmittelmarkt im Bezirk Trier-Tarforst, zur Universität Trier, dem Petrisberg sowie zur Autobahn-Anschlussstelle Verteilerkreis der A 602. Nach Süden führt die L143 vorbei an Korlingen (mit Anschluss über Waldrach zur L151, Hunsrückhöhenstraße und zur A 1) vorbei an Gutweiler, Gusterath und Hockweiler durch Pluwig in Richtung Kell am See und Hunsrückhöhenstraße.

Ortsvorsteher ist Karl-Heinz Klupsch, der Ortsbeirat hat 11 Mitglieder: CDU 6, SPD 3, FWG 1, FDP 1.

Biewer | Ehrang/Quint | Euren | Feyen/Weismark | Filsch | Heiligkreuz | Irsch | Kernscheid | Kürenz | Mariahof | Mitte/Gartenfeld | Nord | Olewig | Pfalzel | Ruwer/Eitelsbach | Süd | Tarforst | West/Pallien | Zewen

SC Preußen Breslau

Der SC Preußen Breslau war ein deutscher Fußballverein aus Breslau, Niederschlesien. Er war Mitglied des Südostdeutschen Fußball-Verbandes (SOFV).

Der SC Preußen Breslau wurde am 15. Dezember 1902 gegründet und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Breslauer Ballspiel-Vereine

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. Nachdem sich dieser Verband dem Südostdeutschen Fußball-Verbandes anschloss, spielte Preußen Breslau fortan in dem Bezirk Breslau. In den ersten Jahren wurden überwiegend Mittelfeldplatzierungen erzielt. Erst in der Saison 1912/13 gelang den Breslauern die Qualifikation zur Südostdeutschen Endrunde. Nachdem Preußen Breslau am Ende des Rundenturnieres punktgleich mit dem VfR 1897 Breslau war, gab es ein Entscheidungsspiel, bei dem sich Preußen Breslau mit 2:0 durchsetze. Bei der anschließenden Südostdeutschen Endrunde trafen die Breslauer in der Vorrunde auf Britannia Posen, welches sie mit 1:0 besiegen konnten. Das Halbfinale ging gegen den FC Askania Forst mit 1:2 verloren, Preußen Breslau legte jedoch erfolgreich Protest gegen die Spielwertung ein, so dass ein Wiederholungsspiel nötig war. Doch auch dieses ging gegen den späteren südostdeutschen Fußballmeister mit 1:2 verloren, so dass die Breslauer ausschieden.

Nach dem Ersten Weltkrieg fusionierte Preußen Breslau im Jahr 1919 mit dem Verein Breslauer Sportfreunde zu den Vereinigten Breslauer Sportfreunden, die bis zu einer weiteren Fusion im Jahr 1933 Bestand hatten.

Schangaösen-Massaker

Das Schangaösen-Massaker fand während des Wochenendes des 16. und 17. Dezembers 2011 im Westen Kasachstans, im Gebiet Mangghystau, statt. Mindestens 14 Demonstranten wurden dabei in der von Ölindustrie geprägten Stadt Schangaösen im Zuge von Protesten am Unabhängigkeitstag Kasachstans von der Polizei getötet, wobei die Aufstände sich auch auf andere Städte im Gebiet ausweiteten. Das Massaker war die erste gewalttätige Niederschlagung von Demonstrationen seit der Unabhängigkeit Kasachstans und schädigte das internationale Ansehen des Landes beträchtlich. Es galt als beispielhaft für die Menschenrechtslage des Landes unter Präsident Nursultan Nasarbajew.

Schangaösen wurde als „Stadt mit nur einer Industrie […], konzentriert auf das alternde Ölfeld von Ösen“ wahrgenommen. Dabei gab es große soziale Ungleichheiten. Während Manager und ausländische Fachkräfte hohe Löhne bezogen, waren viele Arbeiter der Ölindustrie im Gebiet Mangghystau wegen niedriger Löhne armutsgefährdet. Die Arbeiter fühlten sich benachteiligt, da sie im Gegensatz zu den vergleichsweise wohlhabenden Städten Almaty und Astana nicht von den wirtschaftlichen Erträgen der Ölindustrie profitierten und unter schwierigen Lebensbedingungen lebten, aber für fast 70 % des Ölertrags des Landes verantwortlich zeichneten.

Am 26. Mai 2011 streikten Arbeiter des Ölfelds für die Ausbezahlung von Gefahrenzuschlägen, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Der Streik wurde von lokalen Gerichten als illegal eingestuft und das staatliche Ölunternehmen KazMunayGas entließ fast 1000 seiner Angestellten. Manche der entlassenen Arbeiter starteten daraufhin als Protest eine Rund-um-die-Uhr-Besetzung des Stadtplatzes, in der Forderung nach einer stärkeren Repräsentation innerhalb der Gewerkschaft und Anerkennung von Arbeiterrechten. Die Proteste gingen monatelang ohne offizielles Eingreifen weiter. Laut Radio Free Europe weiteten sich die Proteste aus, „weil die Demonstranten aufgebracht darüber waren, dass die Regierung einen Würgegriff über Lohnverhandlungen und Arbeiterrechte legte.” Mitte Dezember begannen einige Arbeiter auf dem Stadtplatz, das Recht unabhängige politische Parteien ohne Einfluss der Regierung bilden zu fordern.

Am 16. Dezember kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, die versuchte, die Demonstration auf dem Stadtplatz in Vorbereitung auf die Feiern zum Unabhängigkeitstag aufzulösen. Während Aktivisten meinten, Polizisten hätten begonnen, auf unbewaffnete Demonstranten zu schießen, meinten staatliche Behörden, „Banditen“ hätten sich unter die Demonstranten gemischt und die Aufstände begonnen. Dabei veröffentlichten die Behörden ein Video, das diese Version unterstützen sollte.

Die Anzahl der Toten ist umstritten. Nach Regierungsangaben wurden elf Menschen getötet, Quellen der Opposition geben Zahlen von mehreren dutzend Toten an. Der Staatsanwalt Askhat Daulbayev gab an, dass „Zivilisten, die sich auf dem Hauptplatz versammelt hatten, um das 20. Jubiläum der Unabhängigkeit des Landes zu feiern, von einer Gruppe Randalierern angegriffen wurden“. Der oppositionelle kasachische Fernsehsender K-Plus zeigte die Anfänge der Unruhen, als Männer, die vorgaben, Ölarbeiter zu sein, auf die Bühne rannten, die Festredner wegschubsten und Zivilisten anpöbelten, bevor die Polizei ankam. In den folgenden Unruhen wurden lokale Behörden, ein Hotel und ein Büro des staatlichen Ölunternehmens laut Daulbayev in Brand gesetzt. Nach Behördenangaben wurden 68 Menschen in den Unruhen verletzt. Wegen eines Mangels an Krankenhausbetten in Schangaösen wurden zahlreiche Menschen in das 150 Kilometer entfernte Aqtau gebracht, um dort behandelt zu werden.

Zeugen berichteten von der Polizei, die „Kugeln auf die Menschen hagelte“. Ein Zeuge meinte: „Normalerweise sieht man Reihen von Soldaten mit schussbereiten Waffen nur in Filmen […] Wenn man das aus der Nähe sieht

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, ist es eine komplett andere Erfahrung. Besonders wenn das, was man sieht, OMON-Polizisten sind, alle in schwarzer Montur, eine Barrikade bauend und mit Knüppeln auf ihre Schilder einschlagend.”

In der Nacht des 16. Dezember nahm die Polizei in Almaty oppositionelle Aktivisten, die gegen die Tode in Schangaösen protestierten, in Gewahrsam.

Arbeiter der Ölfelder in Kalamka und Karazhanba streikten als Antwort auf die Ereignisse in Schangaösen.

Am 17. Dezember blockierte und demolierte eine Gruppe von Männern im Dorf Shetpe in der Nähe von Aqtau eine Eisenbahnstrecke. Auch in anderen Städten des Oblasts wurde von Unruhen berichtet.

Präsident Nasarbajew besuchte das Gebiet Mangghystau einige Tage nach dem Ausbruch der Unruhen. Am 22. Dezember sagte er bei einem Aufenthalt in Aqtau, dass er seinen Schwiegersohn Timur Kulibajew für seinen Umgang mit der Situation entlassen würde. Kulibajew war Vorsitzender von Kasachstans Staatsfonds Samruk-Kazyna, der mehrere Staatsanlagen verwaltet, darunter das Energieunternehmen KazMunayGas.

Nasarbajew entließ mehrere Beamte auf lokaler Ebene wegen ihrer Rolle im Massaker. Polizeibeamte, die für die Schüsse auf Demonstranten verantwortlich gemacht wurden, wurden verhaftet. Der Regierungschef des Gebiets Mangghystau trat in Folge zurück und Nasarbajew ersetze ihn mit einem ehemaligen Innenminister. Nasarbajew entließ auch die Vorsitzenden von KazMunayGaz. Am 26. Dezember löste er auch das Versprechen, Kulibajew zu entlassen, ein. Nasarbajew erließ auch eine 20-tägige Ausgangssperre und Ausnahmezustand für Schangaösen.

Am 9. Januar 2012 wurde berichtet, dass sechs kasachische Staatsorgane, „darunter der öffentliche Ausschuss, ein aus Vertretern der Zivilgesellschaft und Beamten bestehendes Staatsorgan, sowie einige weitere Organe, die von den Behörden aufgesetzt wurden“, Untersuchungen zum Schangaösen-Massaker durchführten. Kasachische Behörden gaben an, sie hätten die Vereinten Nationen zur Teilnahme an den Untersuchungen gebeten, aber ein Sprecher des Büros des Generalsekretärs sagte, dass die UNHCHR nicht zu Untersuchungen eingeladen worden sei.

Ein Gerichtsverhandlung gegen Demonstranten begann im Mai 2012 in Aqtau. Mehrere Angeklagte beklagten, sie seien im Polizeigewahrsam und während Verhören körperlich misshandelt oder sogar gefoltert worden. Einige Zeugen gaben an, sie seien von der Polizei bedroht worden, um Falschaussagen zu liefern. Mehrere Vertreter der kasachischen Opposition wurden in Verbindung mit den Demonstrationen verhaftet, darunter der Journalist Zhanbolat Mamay, die Politiker Serik Sapargali und Vladimir Kozlov sowie der Theaterdirektor Bolat Atabaev. Human Rights Watch protestierte gegen die Verhaftungen: „Wenn die kasachischen Behörden beweisen können, dass diese politischen Aktivisten an der Gewalt in Schangaösen beteiligt waren, würden sie nicht auf solche ungenauen und nicht definierten Vorwürfe zurückgreifen, um sie zu verhaften. […] Die Anklage, ‚gesellschaftlichen Unfriede angestiftet zu haben‘, sollte sofort fallen gelassen werden und die, gegen die keinerlei Beweis einer gewalttätigen Handlung vorliegt, sofort aus der Untersuchungshaft entlassen werden.“ Die Pressefreiheitsorganisation ARTICLE 19 beschrieb die Anklagen als „fadenscheinig“ und „alarmierend“, warnend, dass die Verhaftung Atabaevs und anderer „eine abschreckende Wirkung auf Meinungsfreiheit in Kasachstan“ habe. Amnesty International beschrieb die Anklage gegen Atabaev als erfunden und bezeichnete ihn als Gewissensgefangenen, „ausschließlich inhaftiert aufgrund der Ausübung seines Rechts auf Meinungsfreiheit“.

Zwei weitere Verhandlungen von Sicherheitsbeamten finden derzeit statt. In einem sind fünf Polizeibeamte angeklagt, auf Demonstranten geschossen zu haben. Im anderen ist der ehemalige Chef der Haftanstalt in Schangaösen in Verbindung zum Tod eines Verdächtigen, der vermeintlich zu Tode geschlagen wurde, angeklagt.

Naubet Bissenov untersuchte, welche Unterschiede es in der Darstellung des Konflikt zwischen den regierungsnahen Zeitungen Kasachstanskaja Prawda und Karawan und den oppositionsnahen Golos Respubliki und Vzyglad gab. Dabei machten die regierungsnahen Zeitungen die Demonstranten und die Opposition für den Konflikt verantwortlich, während die oppositionsnahen Zeitungen beide Seiten in die Darstellung des Konflikts einbanden. Während die regierungsnahen Zeitungen kaum über die Ursache des Konflikts berichteten, nahmen die oppositionsnahen Zeitungen das Versagen der Regierung und von KazMunayGas, angemessen auf die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen zu reagieren, als Ursache für den Konflikt wahr.

Der kasachische Sänger Bavyrjan veröffentlichte ein Lied, in dem er Präsident Nasarbajew dafür kritisierte, nicht auf die Beschwerden der demonstrierenden Arbeiter in Schangaösen gehört zu haben. Das Lied wurde von der Regierung verboten. Im Juli 2015 veröffentlichte die kasachisch-russische Band Nazarbayev Terror Machine ihr erstes Album „Zhanaozen“, das dem Massaker gewidmet ist.

Der britische Premierminister Tony Blair gab Nasarbajew Rat zur Schadensbegrenzung und half ihm, eine Antwort zu formulieren, die später in westlichen Medien verbreitet wurden.

Mallory Park Race of the Year

Das Race of the Year ist ein Motorradrennen, welches seit 1958, mit Unterbrechungen, im Mallory Park im englischen Leicester stattfindet.

Es nehmen Fahrer aus der Motorrad-, der Superbike- sowie der Supersport-Weltmeisterschaft und der Britischen Superbike-Meisterschaft teil.

Das erste Rennen gewann John Surtees auf MV Agusta. Das Rennen 2011 gewann Sam Lowes auf einer 600-cm³-Honda nach einem harten Kampf mit CRT-MotoGP-Fahrer James Ellison, ebenfalls auf Honda. 2014 fand erneut ein Rennen statt, welches John Ingram auf Kawasaki gewinnen konnte.

2015 wurde das Rennen von den Veranstaltern abgesagt. Ob die traditionelle Veranstaltung in 2016 fortgeführt werden kann, steht derzeit noch nocht fest.

1958: John Surtees | 1959: Bob McIntyre | 1960: Mike Hailwood | 1961: Gary Hocking | 1962: Derek Minter | 1963: Mike Hailwood | 1964: Mike Hailwood | 1965: John Cooper | 1966: Giacomo Agostini | 1967: John Cooper | 1968: John Cooper | 1969: Giacomo Agostini | 1970: John Cooper | 1971: John Cooper | 1972: Jarno Saarinen | 1973: Phil Read | 1974: Barry Sheene | 1975: Barry Sheene | 1976: Steve Baker | 1977: Pat Hennen | 1978: Barry Sheene&nbsp

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;| 1979: Kenny Roberts senior | 1980: Randy Mamola | 1981: Graeme Crosby | 1986: Roger Marshall | 1987: Roger Marshall | 1988: Jamie Whitham | 1989: Terry Rymer | 1990: Terry Rymer | 1991: Rob McElnea | 1992: John Reynolds | 1994: Matt Llewellyn | 1995: Chris Walker | 1996: Ray Stringer | 1997: Jason Vincent | 1998: Chris Walker | 1999: Jason Vincent | 2000: Steve Plater | 2001: Michael Rutter | 2002: Glen Richards | 2003: Michael Rutter | 2004: John Reynolds | 2005: Glen Richards | 2006: Chris Walker | 2007: Cal Crutchlow | 2008: Tom Sykes | 2011: Sam Lowes | 2014: John Ingram

Nahum Parker

Nahum Parker (* 4. März 1760 in Shrewsbury, Worcester County, Massachusetts; † 12. November 1839 in Fitzwilliam, New Hampshire) war ein US-amerikanischer Politiker (Demokratisch-Republikanische Partei), der den Bundesstaat New Hampshire im US-Senat vertrat.

Während des Unabhängigkeitskrieges diente Nahum Parker auf amerikanischer Seite in der Kontinentalarmee. 1777 nahm er an der Schlacht von Saratoga teil. Im Jahr 1786 ließ er sich dann im Cheshire County in New Hampshire nieder. Von 1790 bis 1794 gehörte er der Stadtexekutive von Fitzwilliam (Board of selectmen) an; zwischen 1792 und 1815 stand er unter anderem als Kämmerer in städtischen Diensten.

Im Jahr 1794 wurde Parker erstmals in das Repräsentantenhaus von New Hampshire gewählt, wo er bis 1804 verblieb; eine weitere Amtszeit in dieser Parlamentskammer folgte von 1806 bis 1807. Zwischen 1804 und 1805 war er Mitglied im Beratergremium des Gouverneurs (Governor’s council). Schließlich zog er am 4. März 1807 als Nachfolger des nicht mehr kandidierenden William Plumer in den US-Senat in Washington ein. Dort legte Parker sein Mandat aber am 1. Juni 1810 bereits nieder; für ihn rückte Charles Cutts nach.

Schon während seiner Zeit als Senator war Parker gleichzeitig als Richter am Court of Common Pleas für das Cheshire County und das Sullivan County tätig gewesen. Dieses Amt übte er noch bis 1813 aus. Danach war er beigeordneter Richter am Kreisgericht (bis 1816), Richter am Strafgericht des Cheshire County im Jahr 1821 sowie Richter am Court of Commons Pleas des Hillsborough County im Jahr 1822. Ferner gehörte er in späteren Jahren noch dem Senat von New Hampshire an und fungierte dort 1828 als dessen Präsident.

Klasse 2: Wingate | Livermore | Olcott | Gilman | Thompson | Morril | S. Bell | Hubbard | Woodbury | Jenness | Cilley | Hale | Atherton | Williams | Hale | Cragin | Rollins | Pike | Cheney | Chandler | Marston | Chandler | Burnham | Hollis | Keyes | Bridges | Murphy | McIntyre | Humphrey | Smith | Sununu | Shaheen

Klasse 3: Langdon | Sheafe | Plumer | Parker | Cutts | Mason | Storer | Parrott | Woodbury | Hill | Page | Pierce | Wilcox | Atherton | Norris&nbsp mcm taschen sale;| Wells | J. Bell | Clark | Fogg | Patterson | Wadleigh | C. Bell | Blair | Gallinger | Drew | Moses | Brown | Tobey | Upton | Cotton | Wyman | Cotton | Durkin | Rudman | Gregg | Ayotte

Software

Software [ˈsɒf(t)wɛː] (dt. = weiche Ware [von] soft = leicht veränderbare Komponenten […], Komplement zu ‚Hardware‘ für die physischen Komponenten) ist ein Sammelbegriff für Programme und die zugehörigen Daten. Sie kann als Beiwerk zusätzlich Bestandteile wie z. B. die Softwaredokumentation in der digitalen oder gedruckten Form eines Handbuchs enthalten.

Software bestimmt, was ein softwaregesteuertes Gerät tut und wie es das tut (in etwa vergleichbar mit einem Manuskript). Die Hardware (das Gerät selbst) führt Software aus (arbeitet sie ab) und setzt sie so in die Tat um. Software ist die Gesamtheit von Informationen, die man der Hardware hinzufügen muss, damit ein softwaregesteuertes Gerät für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar wird.

Durch das softwaregesteuerte Arbeitsprinzip kann eine starre Hardware individuell arbeiten. Es wird heutzutage nicht nur in klassischen Computern angewendet, sondern auch in vielen eingebetteten Systemen, wie beispielsweise in Waschmaschinen, Mobiltelefonen, Navigationssystemen und modernen Fernsehgeräten.

Der Begriff Software ist bis heute nicht einheitlich und auch nicht eindeutig definiert. Dies geht u. a. darauf zurück, dass „innerhalb der Softwaretechnik […] eine einheitliche solide, konsistente und systematische Begriffsbildung durch eine hohe Innovationsgeschwindigkeit und Praxisnähe behindert“ wird. Es existieren daher verschiedene Definitionen, die sich je nach Autor und Kontext oft auch nur in Details unterscheiden.

Die Bezeichnung Software wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist nur auf Programme bezogen, nicht aber auf andere Daten. Daneben können aber auch der Quelltext, weitere Daten oder die Dokumentation je nach Definition hinzugezählt werden.

Zusammenfassend für die technische Definition lässt sich der Begriff Software grundsätzlich verstehen als „die Gesamtheit von Informationen, die man der Hardware hinzufügen muss, damit das so entstandene Computersystem für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar wird“.

Außerdem wird ‚Software‘ auch als Gattungsbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen verwendet (Grafiksoftware, Anwendungssoftware, Standardsoftware, Sicherheitssoftware u. v. a.).

Der Ausdruck „Software“ ist ein Kunstwort, das von John W. Tukey im Jahr 1958 im American Mathematical Monthly als Gegenstück zu dem wesentlich älteren Wort „Hardware“ das erste Mal verwendet wurde. Dabei bezeichnet Hardware alle physischen Bestandteile eines Computers. In diesem Sinn könnten unter Software – als dem Gegenstück zur Hardware – grundsätzlich alle elektronisch gespeicherten Daten verstanden werden. Als Definition genügt diese Sichtweise jedoch nicht.

Die aktuelle ISO/IEC-Norm 24765 ersetzte die DIN-Norm 44300 und enthält für Software folgende Definitionen:

Welche dieser Definitionen zutrifft, hängt vom jeweiligen Kontext ab, wobei auch hier die Übergänge fließend sind.

Software als Programm

In der Softwaretechnik besteht Software aus „Computerprogrammen in jeder Erscheinungsform, vom Quelltext bis zum direkt ausführbaren Maschinencode“. Computerprogramme bestehen oft aus mehreren Komponenten, die sich auch über mehrere Dateien verteilen können.

Software als Programm und Dokumentation

Im Softwarerecht (oft im Zusammenhang mit dem Softwareerwerb) wird Software auch als Softwareprodukt bezeichnet, das „als Beiwerk zusätzlich Bestandteile wie z. B. die Dokumentation in digitaler oder gedruckter Form enthalten kann oder muss“. So auch im Urheberrecht, bei dem das Entwurfsmaterial zur Software gehört, wie der Quelltext, auch Quellprogramm genannt. D. h. der Urheberrechtsschutz gilt i. d. R. auch für den Quellcode [als Schutzgegenstand].

Software als Programm, Dokumentation und Daten

Einige Definitionen nennen neben dem Programm selbst (und evtl. der Dokumentation) auch weitere Daten als zur Software gehörend („zugehörige Daten“). Im Glossar des IEEE für Softwareentwickler werden Beispiele für derartige nicht-ausführbare Softwareteile genannt, wie Schriftarten, Grafiken, Audio- und Videoaufzeichnungen, Vorlagen, Wörterbücher, Dokumente und Informationsstrukturen (wie Datenbank-Datensätze).

Weiterhin gibt es Software-Definitionen, die sämtliche Daten umschließen, die das Computerprogramm nutzt und darüber hinaus auch die Dokumentation einbeziehen. Demgegenüber gibt es auch Definitionen, die sowohl die Dokumentation, als auch die zur Verarbeitung vorgesehenen Daten ausschließen.

Eine klare Trennlinie ist jedoch nicht näher definiert, die beschreibt, welche Daten konkret gemeint sind (z. B. die zu verarbeitenden Daten) oder welche Daten ‚notwendig‘ oder ‚zugehörig‘ sind.

In den 1950er Jahren waren Software und Hardware noch verbunden und als Einheit wahrgenommen. Die Software war dabei Teil der Hardware und wurde als Programmcode bezeichnet. 1958 prägte der Statistiker John W. Tukey den Begriff Software erstmals.

Später sorgte dann die Entscheidung der US-Regierung in den 1970er Jahren für eine Neuheit, dass IBM auf Rechnungen Software und Hardware getrennt zu berechnen und aufzuführen habe. Dies entsprach einer Anerkennung der Einzelhaftigkeit von Software von offizieller Seite und einer endgültigen Aufspaltung von Hardware und Software bzw. einer Abgrenzung der Software von der Hardware.

Dieser Entwicklung folgte dann in den 1970er Jahren die Gründung von Firmen, die erstmals nur mit Software handelten und nur Software und keine Hardware entwickelten. Zu diesen Firmen gehörte in den USA Microsoft und in Deutschland SAP. Die Existenz solcher Firmen erscheint im 21. Jahrhundert als Selbstverständlichkeit, stellte damals jedoch eine erhebliche Neuentwicklung dar.

Der logische Übergang zwischen Hard- und Software lässt sich an den frühen Spielhallenspielen verdeutlichen, wie das Spiel Breakout, das im April 1976 veröffentlicht wurde. Damals bestand deren komplettes Programm (der Ablauf, die Logik) bildlich gesehen aus „vorverdrahteten Schalttafeln“. Das von Atari produzierte Spielhallengerät verwendete keinen Prozessor. Bereits ein Jahr später, als das Spiel für den Computer programmiert wurde, und man anfing bei prozessorgesteuerten Geräten zwischen den Begriffen ‚Hardware‘ und ‚Software‘ zu unterscheiden, gab es Breakout als Software. Das Spiel bestand nicht mehr aus „vorverdrahteten Schalttafeln“, sondern aus Anweisungen für einen Prozessor inklusive der für die Abarbeitung notwendigen weiteren Informationen, die gemeinsam auf einem Datenträger hinterlegt wurden.

Software ist immateriell und besteht aus den Sprachen und Notationen, in denen sie formuliert ist. Software kann zwar auf bestimmten Medien gespeichert, gedruckt, angezeigt oder transportiert werden. Diese sind aber nicht die Software, sondern sie enthalten sie nur.

Es ist zwar vorstellbar, Bits sichtbar und greifbar auf einem Trägermedium zu hinterlegen, doch grundsätzlich ist ‚Software‘ ein abstrakter, von Trägermedien unabhängiger Begriff. Das trifft für den Gattungsbegriff ohnehin zu, aber auch für konkrete Ausprägungen wie ein bestimmtes Anwendungsprogramm. Als Analogie dazu ist es für den Begriff ‚Oper‘ oder ‚Zauberflöte‘ nicht begriffsbestimmend, ob sie im Theater aufgeführt, über Radio/TV übertragen oder als CD verkauft oder gehört wird, ob sie im Opernführer beschrieben oder in der Partitur aufgezeichnet ist.

Zur Verarbeitung bestimmte Daten zählen im allgemeinen Sprachgebrauch nicht zum Begriff Software. Jedoch ist die Grenze zwischen Software und Daten fließend, denn je nach Situation können Daten und Programme in unterschiedlichen Rollen auftreten und die Begriffe dabei vertauscht werden:

Dieser Zusammenhang, dass ein Programm sowohl als Daten als auch als Funktion auftreten kann, ist zentral in verschiedenen Disziplinen der Informatik, darunter die theoretische Informatik (u. a. Rekursionstheorie, Automatentheorie, Domaintheorie) und die technische Informatik (z. B. Von-Neumann-Architektur).

Je nach Zusammenhang ist bei der Unterscheidung zwischen Hard- und Software eine oder mehrere der folgenden Bedeutungen gemeint:

Die Gegensätze sind in der englischsprachigen Begriffsprägung (soft=weich, hard=hart) beabsichtigt.

Software kann aus vielen unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet werden, zum Beispiel:

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„Zwischen Hard- und Software besteht eine gewisse Aufgabenverteilung: Die Hardware garantiert […] Quantität, also Tempo und Speicherkapazität, die Software sorgt für […] die Abbildung der Anforderungen […] auf die strukturell primitive Hardware“

Obwohl dem Begriff ‚Software‘ teilweise Attribute wie Flexibilität, Individualität, Leistungsfähigkeit etc. zugeschrieben werden, wird letztlich alles, was der Computer ‚tatsächlich tut‘, nicht von der Software, sondern ausschließlich durch die Hardware ausgeführt. Software ‚beschreibt‘ lediglich, was getan werden soll und in welcher Form dies geschieht.

Dazu wird auf unterster Ebene der Maschinencode der Software unter Nutzung des Betriebssystems (d. h. ebenfalls durch dessen Maschinenbefehle) in den Hauptspeicher des Computers geladen und dem Rechenwerk Schritt für Schritt (siehe Befehlszähler) zur Ausführung zugeführt. Dieses Arbeitsprinzip gilt für jede Art von Software, auch wenn sie z. B. von Interpretern ausgeführt wird: Diese sind ebenfalls Software

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, deren Maschinencode an der Hardwareschnittstelle ebenfalls wie beschrieben ausgeführt wird und die Maschinenbefehle nur speicherintern erzeugen. Auch Compiler, Makroprozessoren und jede andere Art von Systemsoftware werden nach diesem Prinzip ausgeführt.

Der Maschinencode muss hierzu in einer Form/Struktur vorliegen, die von der Hardware über deren darin implementierte Schnittstelle interpretiert und ausgeführt werden kann. Die Befehle zeigen durch ihren Inhalt und ihre Struktur an, was zu tun ist, welche Datenbereiche im Hauptspeicher dabei benutzt oder verändert werden sollen (über im Befehl enthaltene Adressierungsangaben) und ggf., an welcher Stelle das Programm fortzusetzen ist.

Bei der Ausführung wirken also viele Schichten zusammen und führen als Gesamtheit zu Zustandsänderungen in der Hardware bzw. final zu den vorgesehenen Ergebnissen, etwa der Ausgabe einer Druckzeile, einem Datenzugriff oder der Anzeige eines Feldinhalts am Bildschirm. Bei in höheren Programmiersprachen entwickelten Anwendungen können so schon für relativ einfache Funktionen (wie Lesen aus der Datenbank) oft Hunderttausende oder Millionen von Maschinenbefehlen durchlaufen werden.

Das in modernen Computern mögliche parallele Ausführen mehrerer Programme/Prozesse wird im Wesentlichen durch das Betriebssystem bewirkt, das bei bestimmten Ereignissen den Wechsel von einer zur anderen Task einleitet und verwaltet. Siehe auch Multitasking.

Im systematischen Zusammenwirken vieler Komponenten, das nur unter Anwendung klar definierter Schnittstellen möglich ist, „gehört Software also zu den komplexesten Artefakten, die Menschen bislang geschaffen haben“.

Die Software trägt zudem maßgeblich dazu bei, wie effizient die Hardware genutzt wird. Je nach Gestaltung der Algorithmen können mit derselben Hardware unterschiedliche Systemleistungen erreicht werden.

Die Entwicklung von Software ist ein komplexer Vorgang. Dieser wird durch die Softwaretechnik, einem Teilgebiet der Informatik, systematisiert. Hier wird die Erstellung der Software schrittweise in einem Prozess von der Analyse über die Softwaremodellierung bis hin zum Testen als wiederholbarer Prozess beschrieben.

In aller Regel wird die Software nach der Entwicklung mehrfach angepasst und erweitert. Der Software-Lebenszyklus kann durchaus mehrere Jahre betragen.

In der Entscheidung zur Anschaffung von Software lässt sich i. W. der Einsatz von Standardsoftware oder die eigene Herstellung (Individualsoftware) unterscheiden. Besonders im betrieblichen Umfeld zieht diese Entscheidung häufig hohe Kosten nach sich. Auch können solche Entscheidungen Grundlage zur Umsetzung der Unternehmensstrategie sein oder sollen Unternehmensprozesse maßgeblich verbessern. Zur Vermeidung von Fehlinvestitionen sollte der Anschaffung ein systematischer Entscheidungsprozess vorausgehen.

Im Wesentlichen für betriebliche Anwendungssoftware geltend kann Software aus (betriebs-)wirtschaftlicher Sicht als ‚im Voraus geleistete geistige Arbeit‘, also als Investition betrachtet werden. Zum Beispiel erarbeiten die Programmautoren ein Lösungsverfahren für die korrekte Trennung aller deutschen Wörter in einem Textverarbeitungs­programm

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. Damit ist im Voraus, also bevor diese Tätigkeit tatsächlich anfällt, schon für alle Schreiber, die mit diesem Textverarbeitungsprogramm arbeiten, die geistige Arbeit „korrektes Trennen deutscher Wörter“ geleistet. Dabei wird die Eigenschaft von Computern genutzt, auf sie verlagerte Aufgaben erheblich schneller und zuverlässiger ausführen zu können als dies bisher Menschen möglich war. Besonders auch in der Softwareentwicklung wird intensiv auf „im Voraus“ entwickelte Algorithmen und Codeteile – als Teile eines Programms – zurückgegriffen (‚Software-Wiederverwendung‘).

Ein ähnlicher Zusammenhang wird in der Arbeitssoziologie gesehen: Derartige softwarebasierte Maßnahmen sind geeignet, Arbeitsinhalte und -Abläufe erheblich zu verändern. Die Bandbreite reicht dabei vom Bereitstellen einfacher Hilfsmittel (etwa zur Summierung oder Durchschnittsermittlung) bis hin zur völligen Umgestaltung von Prozessen (durch Konzentration früher getrennter oder durch Zerlegung früher zentralisierter Arbeitsabläufe) – oder gar bis zu deren vollständigen Ersatz durch IT-Lösungen. Brödner u. a. nennen dies „materialisierte“ Kopfarbeit. Siehe auch Rationalisierung, Optimierung, Taylorismus.

Nach ISO/IEC 2382 wird Software wie folgt gegliedert (und bezeichnet):

Unterteilung nach dem Grad der Individualität

Rechtlich wird beim Erwerb von Software zwischen Individualsoftware und Standardsoftware unterschieden: Für Individualsoftware wird ein Werkvertrag bzw. Werklieferungsvertrag abgeschlossen, der Erwerb von Standardsoftware gilt als Sachkauf.

Unterteilung nach der Art der erzeugten Artefakte

Diese entstehen meist im Verlauf des Herstellungsprozesses von Software und können sein:

Software nach der Art der Einbettung

Einstufung nach Nutzungsrecht (Lizenz)

Unterteilung nach Quellcode-Verfügbarkeit

Einstufung nach Verfügbarkeit

Weitere Softwarebegriffe

Die Verbreitung und Nutzung von Software unterliegt dem Urheberrecht. Es gibt in diesem Zusammenhang mehrere typische Überlassungsmodelle:

Zwischen den oben genannten Hauptformen der Softwareverbreitung gibt es zahlreiche Zwischen- und Mischstufen.

‚Freie Software’ ist eine soziale Bewegung, die unfreie Software als gesellschaftliches Problem begreift. Wobei „frei“ hier nicht „kostenlos“ bedeutet (‚Freie Software’ ist nicht dasselbe wie ‚Freeware’), sondern die Freiheiten für die Gesellschaft meint, die ein derart lizenziertes (auch kommerzielles) Produkt bietet. In den Augen der von Richard Stallman 1985 gegründeten Free Software Foundation (FSF) ist die Entscheidung für oder gegen freie Software deshalb primär eine ethische und soziale Entscheidung.

Dagegen begreift die 1998 gegründete Open Source Initiative (OSI) quelloffene Software als bloßes Entwicklungsmodell, wobei die Frage, ob Software quelloffen sein sollte, dort eine rein praktische und keine ethische Frage ist. Die FSF wirft der OSI daher eine Ablenkung von den wesentlichen Punkten vor. Eric S. Raymond hat den Begriff ‚Open Source’ in der Annahme eingeführt, dass das unpopuläre Thema ‚Freiheit’ Geldgeber für solche Projekte abschrecken könne.

Auch wenn es sich heute um zwei unterschiedliche Bewegungen mit unterschiedlichen Ansichten und Zielen handelt, verbindet sie die gemeinsame Wertschätzung für quelloffenen Code, was in zahlreichen Projekten mündet, in denen sie zusammenarbeiten.