Kapelle Petra

Kapelle Petra ist eine deutschsprachige Indie-Rock-Band aus Hamm. Aktuell ist die Band beim Label „Skycap“ unter Vertrag.

Gegründet wurde die Band im Jahr 1996 in Münster. Seitdem tritt das Trio um Gitarrist und Sänger Guido Scholz („Opa“) im ganzen deutschsprachigen Raum auf. Rainer „der tägliche Siepe“ Siepmann (Bass, Gesang, Orgel) und Markus „Ficken“ Schmidt (Schlagzeug, Orgel) vervollständigen die Band. In den Anfangsjahren wurde Kapelle Petra oftmals mit der damals populären Hamburger Schule in Verbindung gebracht. Die Band selbst hatte jedoch nie den Anspruch, gesellschaftskritische, postmoderne und intellektuelle Themen zu bearbeiten. Kapelle Petras Lieder basieren weitestgehend auf Humor und Melancholie.

Kapelle Petra tritt immer im eher biederen Retro-Look mit klassischen Krawatten auf. Ein besonderes Markenzeichen der Band ist eine lebende Bühnenskulptur namens „Gazelle“, die die Kapelle auf der Bühne weitestgehend passiv unterstützt. „Gazelle“ war der erste Bassist der Kapelle Petra, nahm dennoch frühzeitig die Rolle der Bühnenskulptur ein und wurde von Rainer Siepmann ersetzt.

Charakteristisch für die drei Musiker in klassischer Besetzung (Schlagzeug, Gitarre, Bass + Bühnenskulptur) ist eine besonders humoristische Liveperformance sowie naiv-melancholische Texte in melodischen Popsongs. Diese Mischung machte die „Kapelle“ zu einer äußerst beliebten Liveband im deutschsprachigen Raum.

1997 erschien das Debütalbum Felsen, ein Video zum Song Sternsinger wurde produziert. 2001 und 2002 gewann die Band den regionalen Wettbewerb Hamms beste Band. 2002 folgte mit Schrank das zweite Album und wurde, ebenso wie das Debüt, ohne Plattenfirma bzw. Vertrieb veröffentlicht. Kapelle Petra begleitete 2005 die Wohlstandskinder als Support auf deren Abschiedstour.

Erste nationale und mediale Bekanntheit erreichte die Band durch die enorme virale Verbreitung ihres Musikvideos zu Geburtstag 2007. Der Song wurde mehrfach u.a von Sarah Kuttner in ihren VIVA- und MTV-Shows gespielt und ist seit dem immer wieder im Radio und in diversen TV-Shows zu hören. 2008 erschien mit Stadtranderholung das dritte Studioalbum bei der Plattenfirma Skycap Music. Videos wurden zu Gazelle trainiert für Olympia, Uganda und Gewitter produziert. 2010 erschien in limitierter Auflage und ohne Plattenfirma das Remix-Album Ramba Zamba und Ruck Zuck, welches nur auf Konzerten für einen Apfel und ein Ei erhältlich war. 2011 wurde die Band unter anderem für das Stemweder Open Air gebucht. 2011 und 2012 war Kapelle Petra als „Band im Schrank“ bei neoParadise zu sehen.

2012 entschieden sich die Musiker den Hobbystatus zu verlassen und intensivierten ehrgeizig ihr Engagement für die Band. So entstand 2013 mit Internationale Hits das vierte und bisher erfolgreichste Studioalbum unter Skycap Music. Unter dem Motto Geht mehr auf Konzerte spielte die Kapelle etwa 70 Shows in diesem Jahr

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. Videos wurden zu Geht mehr auf Konzerte (mit Gastauftritten von u.a. Joko Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf und Mambo Kurt), Überall diese erfolgreichen Familienväter, Über Fußball reden (welches u.a. beim Bundesligaspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Eintracht Braunschweig im Borussiapark gezeigt wurde), Wo andere gehen und Endlich Festival gedreht. Die Band hatte im Jahr 2013 Auftritte in der Fernsehsendungen Circus HalliGalli auf Pro7 und Samstag Live auf Sky sowie im WDR Fernsehen. In der Folge trat die Band bundesweit auf zahlreichen Festivals wie dem Lott-Festival

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, Rocken am Brocken, dem Horst-Festival, dem Abifestival sowie der Warm Up-Party von Rock am Ring, gemeinsam mit Die Kassierer und Kmpfsprt, auf. Eine nationale Clubtour („Geht mehr auf Konzerte“-Tour) schloss sich an.

2014 war die Kapelle Petra auf „Internationale Hits“-Tour durch Deutschland. Zahlreiche Festivals, u.a. das Open Flair, für welches die Band im April gemeinsam mit Monsters of Liedermaching und Sondaschule das Warm Up in Eschwege spielte, folgten. Im Dezember 2014 war die Band im Rahmen der Verleihung des „Goldenen Umberto“ ein weiteres mal bei Circus HalliGalli zu sehen. 2015 folgten weitere Club- und Festivalauftritte, unter anderem bei Bochum Total.

Am 1. Juni 2015 startete die Band über Startnext eine Crowdfundingaktion zur Finanzierung der Aufnahmen des nächsten Albums. Binnen 70 Tagen wurden 32.195 € gesammelt, das gesetzte Ziel von 25.000 € wurde hiermit deutlich überschritten. Im Rahmen der Aktion ging die Band auf eine kleine Wohnzimmerkonzert-Tournee (5 Konzerte). Am 5. Februar 2016 wurde das Album The underforgotten Table veröffentlicht. Eine knapp dreimonatige Tour zum Album läuft.

Kapelle Petra war im November und Dezember 2015 als Live-Studioband ab Folge 4 in der für den Grimme-Preis nominierten Fernsehsendung Ponyhof auf dem Pay-TV-Sender TNT Glitz zu sehen.

Vom 18. Februar – 6. März 2016 war im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm die Sonderausstellung „100 Jahre Kapelle Petra – Beklopptenpop im Wandel der Zeit“ zu sehen. Die Vernissage fand am 17. Februar statt, hier spielte die Kapelle vor geladenen Gästen ein halbstündiges Set mit Stücken aller fünf Studioalben in chronologischer Reihenfolge.

Seit 2016 gibt es einen offiziellen Fanclub, die KAPELLEJUGEND mit Chaptern in Deutschland und Lettland.

Guido Scholz alias Opa

Rainer Siepmann alias Der tägliche Siepe

Bühnenskulptur Gazelle

Kapelle Petra bei einem Wohnzimmerkonzert in Braunschweig im Rahmen ihrer Crowdfunding Aktion. (Siepe, Ficken Schmidt, Opa und Gazelle)

Alston Scott Householder

Alston Scott Householder (* 5. Mai 1904 in Rockford (Illinois); † 4. Juli 1993, Malibu (Kalifornien)) war ein US-amerikanischer Mathematiker, der Pionierarbeit in der numerischen linearen Algebra geleistet hat.

Er führte 1958 die nach ihm benannte Householdertransformation als Mittel zur numerischen Lösung linearer Gleichungssysteme ein. Householder trug viel zur systematischen Ordnung des damals chaotischen und unübersichtlichen Gebiets der Numerik, insbesondere der numerischen linearen Algebra, bei. Ferner propagierte er die systematische Verwendung von Normen in der linearen Algebra.

Householder verbrachte seine Jugend in Alabama, wo er 1925 einen Bachelortitel der Northwestern University of Evanston, Illinois und 1927 einen Mastertitel der Cornell University erhielt. An der Universität von Chicago lehrte er Mathematik, während er seine Promotion über Variationsrechnung vorbereitete

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. Nachdem er 1937 seinen Doktortitel erhielt, konzentrierte er sich auf mathematische Biologie. Dieses Gebiet wurde durch seine Arbeit mit Nicolas Rashevsky an der University of Chicago beeinflusst.

Im Jahr 1946 ging er als Mathematiker an das Oak Ridge National Laboratory, wo er 1948 einen Lehrstuhl erhielt. Während dieser Zeit verlagerte sich sein Interesse hin zur numerischen Mathematik. 1969 verließ er Oak Ridge und wurde Professor an der University of Tennessee, dort wurde er auch Dekan. 1974 ging er in den Ruhestand und zog nach Malibu, Kalifornien.

Alston Householder war zweimal verheiratet und hatte zwei Kinder.

In den Organisationen, deren Mitglied er war, trug Householder auf verschiedenste Arten zur Forschung bei

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. Er war Präsident der American Mathematical Society, Präsident der Society for Industrial and Applied Mathematics und der Association for Computing Machinery. Er war Redaktionsmitglied bei Psychometrika, Numerische Mathematik und Linear Algebra and Its Applications, sowie Herausgeber von SIAM Journal on Numerical Analysis

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. Außerdem organisierte er die Gatlinburg Conferences über Numerische Mathematik, die heute immer noch unter dem Namen Householder Symposia stattfinden.

1969 wurde Householder in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Christoph Rothmann

Christoph Rothmann (* zwischen 1550 und 1560 in Bernburg; †&nbsp

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;vermutlich um 1600 in Bernburg) war ein deutscher Mathematiker und einer der wenigen bekannten Astronomen seiner Zeit, geriet aber im Lauf des 17. Jahrhunderts in Vergessenheit. Seine Forschungen trugen wesentlich dazu bei, dass Kassel im 16. Jahrhundert zu einem europäischen Zentrum der Astronomie wurde.

Bis heute ist nicht bekannt, wann Rothmann geboren wurde, wohl jedoch sein Geburtsort Bernburg an der Saale. Man schätzt, dass es zwischen 1550 und 1560 gewesen sein müsste. Ebenso unbekannt sind seine soziale und familiäre Herkunft. Nach heimischer Schulbildung studierte er mit Unterstützung des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt an der Universität Wittenberg Theologie und Mathematik. Dabei wurde Rothmanns Begeisterung für die Astronomie ausgeprägt, wie er später in einem Brief an Tycho Brahe bekannte. Belegt ist das genaue Datum seiner Immatrikulation an der Universität Wittenberg am 1. August 1575 als Christophorus Rothmannus Bernburgensis.

Am 2. Juni 1582 schrieb sich Rothmann als „M. Christophorus Rothmannus Bernburgensis“ an dem am 30. Januar 1582 eröffneten Gymnasium Illustre in Zerbst in Anhalt ein. Er folgte damit seinem Bruder, der sich in Zerbst bereits einige Tage zuvor, am 14. Mai 1582 eingeschrieben hatte. Beide Brüder werden in der Zerbster Matrikel als fürstliche Stipendiaten (vermutlich des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt) geführt.

Von 1584 bis 1590 war Christoph Rothmann an der Sternwarte des für Astronomie begeisterten Landgrafen Wilhelm IV. von Hessen-Kassel tätig. Das genaue Datum seines Eintritts in den Dienst des Landgrafen ist nicht bekannt, lässt sich jedoch aufgrund bekannter Briefwechsel gut nachvollziehen. Demnach muss Rothmann genau am 15. November 1584 in Kassel angekommen sein. Seine Forschungen trugen wesentlich dazu bei, dass Kassel zu einem Zentrum der Himmelsforschung wurde.

Im Mai 1590 begann Rothmann eine Reise nach Uraniborg zu Tycho Brahe, der ihn in Kopenhagen empfing. Sie trafen am 1. August 1590 auf der Insel Hven ein, wo Rothmann bis zum 1. September 1590 blieb und sie dann wieder verließ. Unter Bruch aller Verpflichtungen und Gewohnheiten kehrte Rothmann aber nicht mehr nach Kassel zurück, sondern begab sich in seine Heimatstadt Bernburg. Dies beendete nicht nur seine Anstellung am Kasseler Hof, sondern bedeutete auch ein abruptes Ende seiner berühmten Arbeit am Kasseler Sternkatalog. Die Gründe sind nicht bekannt, obwohl ein umfangreicher Briefwechsel zwischen Tycho Brahe und dem Landgrafen einerseits, und nach vierjährigem Schweigen Rothmanns an Tycho andererseits vorliegt. In einem 21seitigen Brief an Rothmann versuchte Tycho, den ehemaligen Kasseler Astronomen zu einer Rückkehr zu bewegen, allerdings erfolglos. Offensichtlich erst im Jahr 1597 bot Rothmann seine Dienste dem neuen Landgrafen Moritz, Sohn von Wilhelm IV., zur Beendigung der Arbeiten am Sternkatalog an. Moritz‘ Antwort ist nicht bekannt, jedoch lehnte dieser wohl aus verständlichen Gründen ab.

Christoph Rothmann lebte bis zu seinem Tod (vermutlich um 1600, doch spätestens 1608) in Bernburg und verfasste dort noch einige unbekanntere theologische Schriften, die ohne Bedeutung blieben.

Christoph Rothmann hatte zumindest einen Bruder Johannes, der sich mehrfach, unter anderem im Januar 1586 und 1587 für eine gewisse Zeit in Kassel aufgehalten hatte und an Beobachtungen teilnahm. Johannes Rothmann hatte wie sein Bruder seit 1578 in Wittenberg studiert.

Landgraf Wilhelm IV. war von Anfang an bestrebt, astronomischen Himmelsbeobachtungen eine sichere empirische Grundlage zu geben. Dabei richtete sich sein Hauptinteresse auf die genaue Positionsbestimmung der Fixsterne und ihrer gegenseitigen Abstände. Sie waren das Fundament der damaligen (und heutigen) Astronomie und speziell für die Messung der Planetenbewegung.

Christoph Rothmann hat den Kasseler Sternkatalog, eine Liste von 383 Sternörtern, zwischen 1585 und 1587 fast allein berechnet und ausgeführt, allerdings unter fachlichem Beistand des Landgrafen. Dabei arbeitete er nicht mit Instrumenten riesiger Dimensionen wie Tycho Brahe, sondern verwendete mittelgroße Metallinstrumente mit präziser Visiereinrichtung, beispielsweise den Azimutalquadranten oder einen Sextanten. Rothmann konnte durch die handliche Größe der Instrumente relativ genauere Zielungen erreichen, als das mit größeren Instrumenten damals möglich gewesen wäre. Zudem legte er großes Augenmerk auf genau gehende Uhren, die der ebenfalls im Dienste des Landgrafen stehende Jost Bürgi in Kassel konstruierte. Außerdem berücksichtigte Rothmann die astronomische Refraktion und beobachtete jeden Fixstern mehrfach (siehe Rothmanns Schrift: Observatorium stellarum liber primus).

Wilhelm IV. ließ sich täglich von Rothmann berichten, der ein überzeugter Anhänger von Nikolaus Kopernikus und seinem heliozentrischen Weltbild war.

Im 16. Jahrhundert hatten sich in Europa zwei Forschergruppen mit der Aufstellung neuer, genauerer Sternkataloge hervorgetan. Auf der einen Seite der bekannte Däne Tycho Brahe, der die berühmte Sternwarte Uranienburg auf der Insel Ven errichtet hatte, und eine Beobachtungsgruppe in Kassel am Hof des Landgrafen. Hier arbeiteten Rothmann und Jost Bürgi, ein schweizerischer Mathematiker und Uhrmacher. Die beiden Arbeitsgruppen pflegten einen regen wissenschaftlichen Austausch, wie ein umfangreicher Briefwechsel zwischen Kassel und Ven belegt, und eine vorbehaltlose Anerkennung der Leistungen des anderen. Die Sternbeobachtungen dieser beiden Gruppen waren die genauesten die bis dahin mit ausschließlicher Verwendung des Visierprinzips über Kimme und Korn erreicht worden waren, bis schließlich 1610 die Erfindung des Fernrohrs die Astronomie von Grund auf revolutionierte.

Dabei bekannt wurde ein später oft zitierter Brief zwischen Rothmann und Brahe, der das ganze Dilemma der Physik der damaligen Zeit aufzeigte. Brahe der dem heliozentrischen Weltbild des Nikolaus Kopernikus misstraute, erhob in einem Brief an Rothmann folgenden Einwand gegen die Erdbewegung: „Wenn sich die Erde tatsächlich von West nach Ost dreht, dann muss eine Kanonenkugel, die in Richtung der Erddrehung geschossen wird, viel weiter fliegen als ein in entgegengesetzter Richtung abgefeuertes Geschoss.“ Rothmann antwortete, dass sowohl Geschoss als auch Kanone an der Erdbewegung teilnähmen und damit sein Einwand hinfällig sei. Dies widersprach aber der damals in Europa geltenden aristotelischen Bewegungsauffassung. Der damals so grundlegende Widerspruch konnte erst in der Mitte des 17. Jahrhunderts mit der Entdeckung der Schwerkraft beseitigt werden.

Im Unterschied zu seinen prominenten astronomischen Kollegen geriet Rothmann aber im 17. Jahrhundert in Vergessenheit.

Nach Christoph Rothmann wurde der Mondkrater Rothmann (42 km Durchmesser) benannt

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Joseph Kosuth

Joseph Kosuth (* 31. Januar 1945 in Toledo, Ohio) ist ein US-amerikanischer Konzeptkünstler

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Kosuth studierte von 1955 bis 1962 an der „Toledo Museum School of Arts“, von 1963 für ein Jahr am „Cleveland Art Institute“ und von 1965 bis 1967 an der School of Visual Arts in New York. Er war Gründer und Leiter des „Museums of Normal Art“. Von 1971 bis 1972 studierte er Anthropologie und Philosophie an der New School for Social Research, New York.

Seit 1969 ist er auch publizistisch tätig. So war er 1969 Mitherausgeber der Zeitschrift „Art & Language“ und arbeitete auch einige Zeit bei der Gruppe Art & Language mit, 1975/77 war er Mitherausgeber von „The Fox“ und 1977 bis 1978 künstlerischer Herausgeber der „Marxistic Perspectives“.

Er ist einer der Hauptvertreter und Begründer der analytischen Richtung der Conceptual Art, d. h., er beschäftigt sich „mit einer Untersuchung der Natur von Kunst“ (Kosuth) und mit den Problemen der sinnlichen Wahrnehmung – der Realität, der Identität und der Definition des Gegenstandes.

Seine Arbeit „One and Three Chairs“ (1965) wurde zu einem Hauptwerk der Konzeptkunst. Im Modus einer künstlerischen Rauminstallation wird die „alltägliche Dreieinigkeit“ von Wort, Bild und Sache eines Stuhls nebeneinander gestellt: „wirklicher“ Stuhl, Foto desselben und Eintrag über ihn in einem Wörterbuch. In der Arbeit Frame – One and Three (Rahmen – eins und drei), in der dem Wort „Frame“ drei verschiedene Zustände entsprechen: links als Objet trouvé ein einfacher Holzrahmen mcm taschen sale, in der Mitte hängt eine Fotografie des Objektes in Originalgröße, rechts daneben seine verbale Definition. Bei der letzteren handelt es sich um eine fotografische Vergrößerung des Artikels zum Stichwort „Frame“ aus einem Englisch-Deutschen Wörterbuch. Gemeint ist hier nicht mehr der Rahmen als Objekt, gemeint ist der Unterschied dreier verschiedener Formen der Information über einen Gegenstand: ein Beispiel für die „Visualisierung von Denkprozessen“.

Kosuth lebt in New York und lehrt dort seit 1968 an der „School for Visual Arts“. 1991 wurde er als Nachfolger von K. R. H. Sonderborg auf einen Lehrstuhl für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen, ein Lehramt, das er nach erfolgreicher Tätigkeit 1997 vorzeitig aufgab, nachdem die damalige Hochschulleitung seine liberale Auffassung künstlerischen Unterrichtens nicht teilte. Danach lehrte er an der Akademie der Bildenden Künste München (2001–06). Zu seinen Studenten gehören u.a. Michel Majerus, Wawrzyniec Tokarski (Stuttgart) und Jens Semjan (München).

Seiner Auffassung von Kunst und Kunstlehre gab Joseph Kosuth 1995, damals Professor an der Stuttgarter Kunstakademie, auf stringente Weise Ausdruck:

Nikos Belogiannis

Nikos Belogiannis (griechisch Νίκος Μπελογιάννης, auch Belojannis oder Beloyannis transkribiert mcm taschen sale; * 22. Dezember 1915 in Amaliada, Peloponnes; † 30

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. März 1952 in Goudi) war ein griechischer Kommunist und Widerstandskämpfer.

Belogiannis trat 1932 dem Kommunistischen Jugendverband Griechenlands (DKNE) bei. Sein im gleichen Jahr begonnenes Jurastudium konnte er aufgrund der Kommunistenverfolgung nicht fortsetzen. 1934 wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), die ihn im darauf folgenden Jahr zum Sekretär seiner Ortsorganisation wählte. Im März 1936 wurde Belojannis wegen der Organisation von Streiks erstmals inhaftiert, für ein Jahr verbannt, und in Abwesenheit zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach seiner erfolgreichen Berufung gegen das Urteil musste er wieder freigelassen werden.

Nach dem Putsch am 4. August 1936 wurde die kommunistische Partei verboten. Belogiannis setzte unter illegalen Bedingungen den Kampf gegen Faschismus und Krieg fort. Im Dezember 1936 wurde er jedoch vom Metaxas-Regime inhaftiert. Im Juni 1937 kehrte er nach Patras zurück und übernahm dort die Führung der illegalen KKE. 1938 wurde er erneut verhaftet und verurteilt

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, diesmal zu fünf Jahren Haft und zwei Jahren Verbannung. Die Haftzeit verbrachte er im Akronauplia-Gefängnis (Nauplion) und blieb auch dort, als Griechenland 1941 von deutschen Truppen besetzt wurde. Er konnte 1943 fliehen und schloss sich der Partisanenbewegung ELAS unter Aris Velouchiotis an. Er war Funktionär der kommunistischen Demokratischen Armee Griechenlands (Dimokratikos Stratos Elladas, DSE) und verließ das Land nach deren Niederlage im Griechischen Bürgerkrieg 1949.

Im Juni 1950 kehrte Belogiannis illegal nach Griechenland zurück, um die Athener Ortsgruppe der – illegalen – Kommunistischen Partei Griechenlands wiederaufzubauen. Er wurde am 20. Dezember 1950 festgenommen und vor ein Kriegsgericht gestellt, das ihn der Tätigkeit für eine verbotene Partei und der Spionage für die Sowjetunion beschuldigte. Der Prozess, in dem insgesamt 94 Personen angeklagt waren, begann am 19. Oktober 1951. Zu den Richtern gehörte auch der spätere Führer der griechischen Militärdiktatur Georgios Papadopoulos.

Da Belogiannis, der alle Beschuldigungen bestritt, vor Gericht stets mit einer Nelke in der Hand auftrat, wurde er als „Mann mit der Nelke“ bekannt und auch in einer Skizze Pablo Picassos abgebildet.

Trotz internationaler Gnadengesuche wurden Belogiannis und drei seiner Mitangeklagten zum Tode durch Erschießen verurteilt und am 30. März 1952 in einer nächtlichen Geheimaktion hingerichtet. Zu den Interventen gehörten u. a. Charles de Gaulle, viele bekannte Persönlichkeiten Frankreichs und 159 Abgeordnete der beiden großen Parteien Englands. Den Protesten hatten sich auch so bekannte Personen wie Pablo Picasso, Charlie Chaplin, Jean Cocteau und Jean-Paul Sartre angeschlossen.

Verheiratet war Belojannis mit der Widerstandskämpferin Elli Pappa, mit der er einen gemeinsamen Sohn hatte. Elli Pappa war die Schwester der Schriftstellerin Dido Sotiriou, die über den Prozess und die Hinrichtung Beloyannis‘ das Buch Das Gebot schrieb .

Belogiannis wurde als einer der großen Helden der griechischen Kommunisten und deren Sympathisanten auch im Ostblock durch vielfache Namenspatenschaften, durch die Errichtung eines Denkmals auf dem Gelände der Hochschule für Ökonomie in Berlin-Karlshorst geehrt und auch als literarische Gestalt verewigt. Nach ihm wurde auch das ungarische Dorf Beloiannisz benannt, in dem geflüchtete griechische Kommunisten von 1949 bis zum Ende der griechischen Militärdiktatur 1974 lebten.

Das Ende seines Wirkens in der Partei, seine Festnahme, sein Prozess einschließlich seines flammenden Plädoyers für den Sozialismus sowie den Widerstand gegen die deutsche Besatzung und seine Hinrichtung wurden in dem Spielfilm „Ο άνθρωπος με το γαρύφαλλο“ (Der Mann mit der Nelke) dokumentiert.

Hamartie

Die Hamartie oder Hamartia (griechisch ἁμαρτία) bedeutet ursprünglich so viel wie nicht treffen

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, verfehlen, das Ziel verfehlen bzw. Verfehlung, im Rahmen dieses Artikels begriffen als menschliche Verfehlung im Sinne des antiken Begriffsverständnisses.

Erst im Neuen Testament wird Hamartia gewichtiger verwendet, es ist hier nicht mehr nur die Verfehlung allein oder eine bestimmte Tat gemeint

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, sondern stellt die gesamte Schuld dar, die Sünde im Sinne: der Macht der Person (Röm 5,12 ; Gal 3,22 ), der Taten (Apg 2,38 ; 3,19 ; Hebr 1,3 ; 2,17 ), des Wesens aller Menschen (Joh 9,41 ).

Im dramaturgischen Sinn meint Hamartia den „Fehltritt“, den Aristoteles dem tragischen Helden der idealen Tragödie zuweist und der diesen im Verlauf der Handlung vom Glück ins Unglück stürzen lässt. Hamartia wurde dabei lange Zeit als moralische Schuld des Helden verstanden, während die Forschung seit den 1950er Jahren den intellektuellen Aspekt der Hamartia betonte. Die neuere Forschung hingegen hebt vermittelnd die Verschränkung von moralischer Schuld und intellektuellem Fehler hervor: Hamartia hänge nicht mit dem Charakter zusammen und sei zwar einerseits nicht bloßer Irrtum, andererseits aber auch keine definitive subjektive Schuld. Die Hamartia erklärt also nicht das Leitmotiv der attischen Tragödie, die aus der Hybris erwachsene „tragische Schuld“. Denn wenngleich Aristoteles auf die Tragiker verweist, so ist der Gegenstand seiner Poetik nicht die attische Tragödie des fünften Jahrhunderts, sondern eine ideale Tragödie. Deshalb forderte schon Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff eine Trennung der historischen Interpretation der attischen Tragödie von der normativen und wirkungsästhetisch orientierten Tragödientheorie des Aristoteles

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Blauer Zwergkaiserfisch

Blauer Zwergkaiserfisch (Centropyge argi)

Der Blaue Zwergkaiserfisch (Centropyge argi) lebt im tropischen Westatlantik an der Küste Floridas, bei den Bermudas, im Golf von Mexiko und in der Karibik bis an die Küste Französisch-Guayanas.

Die Fische erreichen eine Länge von acht Zentimeter und sind von blauvioletter Grundfarbe mit einem gelborangenen Kopf. Das Auge ist von einem blauen Ring umgeben. Auch die Mundwinkel sind blau. Bei Jungfischen ist der gelbe Farbbereich am Kopf noch größer und wird mit zunehmendem Alter immer mehr zurückgedrängt. Die Brustflossen sind hellgelb

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, die übrigen Flossen dunkelblau mit hellblauen Rändern.

Flossenformel: Dorsale XIV-XV/15-16, Anale III/17.

Der Blaue Zwergkaiserfisch lebt sehr versteckt vor allem auf Geröllfeldern in steilen und tiefen Außenriffen in Tiefen von fünf bis 80 Metern und bleibt immer in der Nähe des Untergrundes und von Versteckmöglichkeiten. In der südlichen Karibik kommt er auch in flachen Korallenriffen vor. Er lebt vor allem paarweise, regional auch in Haremsgruppen aus einem territorialen Männchen und drei bis sieben Weibchen. Wie alle Kaiserfische ist der Blaue Zwergkaiserfisch ein protogyner Hermaphrodit, das heißt, die Fische sind bei erreichen der Geschlechtsreife zunächst weiblich und wandeln sich nach einiger Zeit in Männchen um. In einem Haremsverband wechselt das stärkste Weibchen sein Geschlecht, wenn z.B. das Männchen gestorben ist. Blaue Zwergkaiserfische ernähren sich von Algen und wirbellosen Kleintieren.

Oppelscher Garten

 Bild gesucht 

Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.

Der Oppelsche Garten mit dem Oppelschen Pavillon in der Stadt Weimar ist ein Kulturdenkmal und zugleich Gartendenkmal im Sinne des Thüringer Denkmalschutzgesetzes (ThürDSchG).

Er befindet sich zwischen der Puschkinstraße und der Seifengasse

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, unweit von Goethes Wohnhaus am Frauenplan, und ist benannt nach dem Sachsen-Weimarischen Geheimrat und Direktor der Landschaftskasse Johann Siegmund von Oppel (1730–1798), dem einstigen Besitzer des Grundstücks und wahrscheinlichen Anleger des Gartens. Der Garten ist etwa 100 m lang in Ost-West-Richtung und verjüngt sich von etwa 50 m Breite am westlichen Ende auf nur noch etwa 15 m an seinem Ostende. Das Baujahr des Gartenpavillons am westlichen Ende, eines Barockbaus mit Kuppeldach und Elementen des Rokoko, der zu den künstlerisch bedeutsamsten Beispielen barocker Gartenarchitektur in Weimar zählt, ist nicht aktenkundig nachgewiesen, aber stilkundliche Vergleiche deuten auf die Mitte der 1730er Jahre. Johann Siegmund von Oppel war demnach nicht sein Bauherr.

Letzter Nutzer des Pavillons und der Parkanlage war Anfang des 20. Jahrhunderts der Weimarer Hofjuwelier Theodor Müller. Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Anlage per Nutzungsvertrag dem Ministerium für Volksbildung zugewiesen, das den Garten als Freifläche für einen Kindergarten nutzte. Ende der 1970er Jahre wurde die Nutzung des Pavillons aufgegeben. Die barocke Grundstruktur der Gartenanlage war zu dieser Zeit nicht mehr erkennbar: der Pavillon war verfallen, und der Garten war mit Garagen, sanitären Anlagen und Unterstellmöglichkeiten für Geräte und Maschinen bebaut.

Erst Anfang 1989 begann man mit der Restaurierung. Die „Feierabendbrigade Goldschmidt“, eine von Nachbarn organisierte Bürgerinitiative, begann unter Leitung des Architekten Klaus-Peter Kiefer, den verfallenen Pavillon wiederzuerrichten. Zwei Jahre später erhielt er seine Kuppel zurück, in der ein Fresko entdeckt und restauriert wurde.

Seit 2012 wogt ein Rechtsstreit um die Nutzung des Grundstücks und des Pavillons. Aus einem 2008 für den Westteil des Gartens genehmigten Café mit 40 Plätzen wurde 2011 unter neuen Pächtern ein Gartenrestaurant mit Biergarten für 120 Gäste mit Festzelt, Toilettencontainer und Pizzaofen im Wintergarten. Nachbarn und die Stadtverwaltung verlangen einen erheblichen Rückbau, denn das barocke Gartendenkmal müsse als solches erlebbar bleiben.

Der Ostteil des Gartens ist als Spielplatz des Kindergartens „Am Goethepark“ an dessen Betreiber verpachtet.

Koordinaten:

Wilhelm Hölscher

Hermann Wilhelm Heinrich Hölscher (* 22. April 1845 in Norden (Ostfriesland); † 11. März 1911 in Leipzig) war ein evangelischer Theologe und zuletzt Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche.

Hölscher wurde als Sohn des Notars und Advokaten Uvo Adolf Hölscher geboren und verbrachte seine ersten 15 Lebensjahre in seinem Geburtsort mcm taschen sale. Ab 1860 besuchte er das Gymnasium in Osnabrück und studierte 1863–1866 in Tübingen, Berlin und Göttingen. 1866–1871 arbeitete er als Hauslehrer in Kurland, wurde 1872 Hilfsprediger, 1876 Pastor in Norden und 1880 Konventual und Studiendirektor im Kloster Loccum.

Ab 1885 war er Pfarrer der Nikolaikirche in Leipzig. Von der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig wurde ihm 1886 die Ehrendoktorwürde verliehen. Bis 1910 leitete er das katechetische Seminar der Universität.

Er war Herausgeber der von Christoph Ernst Luthardt begründeten „Allgemeinen Evangelisch-Lutherischen Kirchenzeitung“ (bis 1911) und des „Theologischen Literaturblattes“ (bis 1909). Sein Sohn Gustav Hölscher trat in seine Fußstapfen, studierte Theologie und nahm als Alttestamentler mehrere Professuren an deutschen Universitäten wahr. Der jüngere Sohn Uvo Hölscher war Architekt und Bauforscher.

Saurer 3DUK-50

Der Saurer 3DUK-50 ist ein Omnibus-Typ IV-U der Firma Adolph Saurer AG, Arbon. Er wurde in einer Serienreihe von 74 Frontlenker-Postautos zwischen 1968 und 1973 hergestellt. Sie verkehrten unter den Immatrikulationen P-24600 bis P-24673.

Der 3DUK-50 ist der erste serienmässig linksgelenkte Postauto-Typ (ausser Reisebussen) der ehemaligen PTT-Betriebe in der Schweiz. Dieses Fahrzeug kostete damals 140.000 Franken und war damit deutlich günstiger als sein Vorgängertyp, der letzte Alpenwagen IV-U von FBW, der noch 170.000 Franken gekostet hatte.

Neben Einsätzen im normalen Kursbetrieb wurden diese Fahrzeuge auch auf Linien mit Reisewagen-Ansprüchen (z. B. Eilkurs Chur-Bellinzona) eingesetzt.

Die Bezeichnung 3DUK-50 steht für: 3 für 2,3 Meter breit (sogenannte Alpenbreite), DieselUnterflurKompressor mit 5,0 Metern Radstand.

Der Saurer 3DUK-50 wird von einem 6-Zylinder-Motor D1KU mit 11940 cm³ Hubraum angetrieben

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Kraftübertragung:

Rahmen:

Federung:

Bremsen:

Karosserie-Typ:

Türen:

Sitzplätze: 40+1 (Fahrer)