Zacherlfabrik

Die Zacherlfabrik ist ein orientalisierendes Bauwerk im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling

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, Nußwaldgasse 14.

Johann Zacherl handelte seit 1842 mit Pyrethrum-Insektenpulver aus Tiflis. 1870 begann er mit der Produktion seines Mottenpulvers „Zacherl’s Insecten tödtende Tinktur“ („Zacherlin“) in Unterdöbling. In seiner Fabrik stellte er 1873 mit vier Arbeitern bereits 600 Tonnen Insektenpulver her

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. Für den Verkauf des Pulvers gründete er Geschäfte in Paris, Konstantinopel, Amsterdam, London, New York und Philadelphia. 1880 übergab Zacherl die Firma seinem Sohn Johann Evangelist. Die Fabrik zur Herstellung des Insektenpulvers wurde zwischen 1888 und 1892 neu errichtet. Der straßenseitige Verwaltungstrakt des nach dem Entwurf von Hugo von Wiedenfeld von Karl Mayreder errichteten Industriegebäudes zählt, ähnlich der Yenidze-Zigarettenfabrik in Dresden, zu den seltenen Beispielen eines kommerziell motivierten orientalisierenden Historismus in der europäischen Architektur. Die Wienerberger Ziegelfabrik produzierte die für die Verkleidung der Fassade und der Dachkuppel verwendeten keramischen Fliesen.

Neben der Produktion des Insektenpulvers erschloss sich Johann Evangelist Zacherl die Reinigung, Reparatur und Aufbewahrung von Pelzen und Teppichen. 1903 bis 1905 ließ er am Wildpretmarkt ein Stadtgeschäftshaus (Zacherlhaus) errichten. Nach dem Ersten Weltkrieg sank der Absatz des Insektenpulvers durch hohe Zölle und den Aufschwung der chemischen Industrie. Nach dem Tod seines Vaters 1936 übernahm Gregor Zacherl die Fabrik, in der er ab 1933 auch Skibindungen herstellen ließ. 1949 legte Gregor Zacherl seinen Gewerbeschein zurück, 1954 verstarb er. Die Firma selbst wurde 1958 aus dem Register gelöscht.

Nachdem das in einem großen Garten gelegene Fabriksgebäude jahrzehntelang leer gestanden war, öffneten im Jahr 2006 Veronika und Peter Zacherl in Kooperation mit dem Kunstfonds der Jesuiten die Zacherlfabrik für Kunstprojekte. Bis zum Sommer 2013 fanden jedes Jahr während der Sommermonate Ausstellungen und Musikabende statt. Auf Grund von für die Besitzer nicht erfüllbaren behördlichen Auflagen können seit Ende 2013 keine Veranstaltungen mehr stattfinden.

Zacherlin-Zeitungswerbung (1896)

Zacherlin-Reklame (1900)

Treppenhaus mit Standbild Johann Zacherls

Blick auf das Fabriksgelände

Koordinaten:

Peer Gynt (1934)

Peer Gynt ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1934, frei nach der gleichnamigen Vorlage von Henrik Ibsen aus dem Jahre 1867. Unter der Regie von Fritz Wendhausen spielte Hans Albers die Titelrolle.

Peer ist ein junger, kraftvoller, norwegischer Bauernbursche und Frauenheld, oftmals übermütig und voller Flausen im Kopf. Eines Tages begegnet er auf einer Hochzeitsfeier Solveig. Das junge Mädchen ist genau das Gegenteil von ihm: leise, zurückhaltend und sanftmütig. Gegensätze ziehen sich an, und der junge Tunichtgut, der den väterlichen Hof verfallen lässt, ist sofort für Solveig entflammt. Als eines Tages Peers Mutter Aase in seinen Armen stirbt, ist Solveig an seiner Seite und tröstet ihn. Doch nun hält ihn nichts mehr an diesem abgeschiedenen, einsamen Ort. Die Gelegenheit, endlich der bäuerlichen Enge zu entfliehen und die weite Welt kennenzulernen, ist jetzt da: Peer Gynt zieht es nach Amerika, schon immer sein Traum. Selbst die Zuneigung Solveigs kann ihn nicht zurückhalten. Doch die treue Seele lässt Peer ziehen und verspricht, auf ihn zu warten.

Wenig später hat Gynt ein Schiff gefunden, das ihn als Jungmatrosen aufzunehmen bereit ist. Besitzerin ist die vornehme Baronin Agga, die mit ihrem Begleiter Parker einen Schatz heben will. Keinem Abenteuer abgeneigt, umgarnt Peer die Baronin und taucht bald selbst nach dem Schatz. Zum Missvergnügen Parkers wird Peer Gynt bald als dritter Geschäftspartner aufgenommen. Die Baronin ermöglicht ihm damit nicht nur Macht und Geld, sondern führt ihn auch bald in die so genannten „besseren Kreise“ ein. Wenig später besitzt der norwegische Parvenu seine eigene Peer-Gynt-Company und eine Reihe von Schiffen, die Waren über die sieben Weltmeere befördern. Der Zeitpunkt ist gekommen, dass Peer Gynt sich seiner zunehmend als lästig empfundenen, beiden Partner entledigt.

Peer Gynts Charakter beginnt sich zu ändern; das Streben nach Geld, Ruhm und Macht bestimmt sein Handeln. Und noch immer kann er es nicht lassen, jedem Frauenrock hinterherzurennen. Affären bestimmen sein Privatleben, während er bald auch in anderen Wirtschaftsfeldern aktiv wird: so lässt er beispielsweise in Afrika nach Kupfer graben und gründet ganze Städte. Einen seinen Besitz bedrohenden Araber-Aufstand schlägt er dort eigenhändig nieder. Bald kontrolliert er wirtschaftlich weite Teile des schwarzen Kontinents. Erst nachdem Peer Gynt einem im Sandsturm dem Tode geweihten Arabermädchen namens Anitra das Leben rettet, kommt er zur Besinnung. Wirkliche Gefühle, die seit seinem Abschied von Solveig verschüttet waren, werden freigelegt. Dies bemerkt Peer spätestens dann, als während einer ihm zu Ehren abgehaltenen Feier sein Haus von wütenden Einheimischen, die weder Araber noch ein arabisches Mädchen mögen, zerstört wird. Dann entführen die Vandalen auch noch Anitra.

Unmittelbar zuvor hatte Peer Gynt eine Entscheidung getroffen, die eine totale Kehrtwende in seinem Leben bedeuten sollte: er wollte angesichts einer weitgreifenden Erkenntnis – „Ich habe die Welt erobert und mich dabei verloren“ – all seine Habe an seine Mitarbeiter verschenken. Nun steht er mit nichts da – aber gänzlich anders als geplant. Um seine neue Liebe zu retten, irrt Peer nachts durch die Wüste, immer auf der Suche nach Anitra. Er verirrt sich und wird ausgeraubt. Abgerissen und am Boden, erreicht er schließlich eine Hafenkneipe. Dort begegnet er Matrosen aus seiner Heimat, und Peer wird klar, dass ihn hier, in Afrika, nichts mehr hält. Die Seeleute nehmen ihn mit auf ihr Schiff – Ziel: Norwegen. Als Gynt auf den elterlichen Hof heimkehrt, ist er alt und müde geworden, ein gebrochener Mann. Doch wider Erwarten ist der Hof nicht völlig verkommen – die Äcker sind bestellt, das Haus in Schuss gebracht. Davor sitzt eine Frau: es ist Solveig. Sie erkennt ihn sofort. Wie einst versprochen, hat sie auf ihn gewartet. Erst jetzt weiß Peer Gynt wahres Glück und Treue und die unbedingte Liebe zur heimatlichen Scholle wirklich zu schätzen.

Bei Peer Gynt handelt es sich um einen besonders in Deutschland beliebten, literarischen Stoff. Die Nationalsozialisten forcierten schon aus rassisch-ideologischen Gründen ihre große Zuneigung zu „nordischen“ Stoffen und verfilmten bis kurz vor Kriegsende (Harald Brauns Nora-Verfilmung von 1943) eine Reihe von weiteren Ibsen-Vorlagen. Nach Victor Barnowskys zweiteiligem Peer Gynt-Stummfilm von 1918 war dies bereits die zweite deutsche Gynt-Adaption. Zuvor hatte es lediglich eine (US-amerikanische) Verfilmung aus dem Jahre 1915 gegeben.

Peer Gynt wurde ab der zweiten Augusthälfte bis Anfang November 1934 gedreht. Die Außenaufnahmen entstanden im norwegischen Gudbrandstal sowie in Kairo, London und im Hamburger Hafen. Die Uraufführung war am 7. Dezember 1934 in Berlin. In Wien lief der Film am 20. Dezember 1934 in den Kinos an. Bis zum Januar 1936 konnte man Peer Gynt auch noch in Finnland, Frankreich, der Türkei und in Dänemark sehen.

Die Produktionsleitung hatte Adolf Essek. Hermann Warm und Karl Vollbrecht schufen die Filmbauten. Günther Anders diente als einfacher Kameramann dem Chefkameramann Carl Hoffmann, Heinz Ritter war Standfotograf. Wilhelm Sperber war einer von zwei Aufnahmeleitern.

Bei der im deutschen Film auf Exotinnen festgelegten, dunkelhäutigen Zehra Achmed, die im afrikanischen Filmabschnitt auftrat, handelte es sich um eine schauspielernde Tänzerin. Die Rolle der Tatjana wurde extra für die österreichische Sängerin Lizzi Waldmüller hineingeschrieben. Für Richard Révy war die Rolle des Gunarson der letzte Filmauftritt in Hitler-Deutschland; anschließend emigrierte er in die USA.

Der Film erhielt das Prädikat „künstlerisch wertvoll“.

Die Reaktionen auf diese ambitionierte Literaturverfilmung waren überaus geteilt. Nachfolgend einige Beispiele:

In der Österreichischen Film-Zeitung vom 22. Dezember 1934 heißt es auf Seite 3: Hans Albers habe „Gelegenheit zur Gestaltung einer ganz außerordentlich wirksamen Rolle gefunden, die seine schauspielerischen Fähigkeiten zu vielfacher Geltung bringt. Ob er jetzt den jungen Peer Gynt als übermütigen, lebensfrohen, prahlerischen Bauernjungen spielt, der sich in die weite Welt hinaussehnt, oder später Peer Gynt als Wirtschaftsdiktator und vollendeten Weltmann, und endlich den heimkehrenden weltmüden, gealterten Mann, der zu spät erkennt, wo das Glück auf ihn wartete – Hans Albers wird seine zahlreichen Anhänger in keine Phase dieser Rolle enttäuschen. (…) Dr. Fritz Wendhausen hat den Film sehr wirkungsvoll, bunt und abwechslungsreich inszeniert, dessen prachtvoll photographierte Aufnahmen von der Musik Griegs begleitet sind.“

Die Wiener Zeitung vom 23. Dezember 1934 verriss diesen Versuch, Dichtung und Zelluloid künstlerisch miteinander zu vereinen: „Angesichts dieser grausamen Verstümmelung ist ein gerechtes Verhalten schwer. (…) Hätte doch wenigstens einmal, nur einmal in einer Szene ein Hauch aus den Gefilden der Dichtung herübergeweht. In dem Takt einer bewußten Bescheidung einem kaum zu bewältigenden Original gegenüber, hätte sich eine Form finden können, die, nach den Gesetzen ihrer Möglichkeiten, geziemend verfährt. Aber da ist der Leerwahn der Branche, der von jenem Erhabenen der Größe nur die ausschweifende Phantasie abzulesen vermag, und nun einfach meint, es genüge die sprunghafte Raumweite des Films, um das wechselnde Glück Peer Gynts schauplatzmäßig vorzuführen. Der Schauspieler, gehetzt vom Objekt, verlischt ganz als Person. Oder ist, wie in unserem Fall, in der laufenden Illustration nur eine immer wiederkehrende Photographie, bald nah, bald fern.“

Oskar Kalbus‘ Vom Werden deutscher Filmkunst stellte in seiner im Dritten Reich abgegebenen Wertung die aus rassisch-ideologischen Gründen konstatierte Nähe zu diesem „nordischen“ Stoff heraus und kam zu unterschiedlichen Bewertungen einzelner Abschnitte dieses Gynt-Filmes:

Pulsiert dieses nordische Blut auch in dem Film „Peer Gynt“? Nicht im ganzen Film! Und deswegen fällt auch das Filmwerk in mehrere Teile auseinander: Der erste Teil, Peer Gynts Sehnsucht nach der Welt in der engen und ärmlichen Hütte der Mutter und auf den umliegenden Bergen, Wiesen und Flüssen, atmet die nordische Phantastik Ibsens, vielleicht auch noch der Schluß des Films, die Heimkehr Peer Gynts zur Solveig und zur Heimat. Alles andere ist so ibsenfremd, dass von der ursprünglichen Peer-Gynt-Gestalt nicht mehr viel übrig bleibt. Der zweite Teil, Peer Gynts Kampf um Geld und Macht, zeigt einen neuen „Peter Voß, der Millionendieb“ vom Stile des „Hoppla, jetzt komm‘ ich!“ und ist deshalb weit entfernt von ernster, tiefer Kunst; auch der afrikanische Teil, der die Resignation bringt, ist schwach und blaß, wie allerdings auch schon im Originalwerk. (…) So ist Hans Albers auch nur im ersten Teil und am Schluß des Films herrlich und überwältigend, so gut wie wohl noch nie, über sich selbst hinausgewachsen. Ein Prachtkerl sein junger Gynt, urwüchsig in seiner Kraft und in seinem Humor, und als Schiffbrüchiger des Lebens eindringlich und unvergeßlich, wie auch die Kunst der Lucie Höflich in ihrer berühmten Sterbeszene (Ases Tod). (…) Mag man auch dem Unterfangen, Ibsens gewaltigen nordischen Faust im Film wiederzugeben, mit tausend Vorbehalten gegenüberstehen, so bleiben doch immer weite Strecken des Filmwerkes eine Meisterleistung, und zwar in erster Linie des Schauspielers Hans Albers und des Regisseurs Dr. Fritz Wendhausen.

Bogusław Drewniak analysierte die im Dritten Reich forcierte Vorliebe für skandinavische Autoren anhand des Gynt-Films aus der Nachkriegssicht:

In Deutschland herrschte traditionell großes Interesse an skandinavischer Literatur. Mit Recht beanspruchte Deutschland, zur Weltgeltung der skandinavischen Literatur entscheidend beigetragen zu haben. Im Zeichen der „Blutsgemeinschaft“ suchte das Dritte Reich dieses Faktum für seine politischen und rassischen Ziele auszunutzen. So. galt z.B. Henrik Ibsen als ein „Künder der nordischen Seele“ und „Verherrlicher des Führer-Ideals“. Ibsen-Verfilmungen gab es zur Zeit des Dritten Reiches fünf: eine Rekordzahl. Ibsens besonders hoch geschätztes Drama „Peer Gynt“ – in Deutschland nicht selten mit Faust verglichen – erlangte damals auch dadurch einen besonderen Platz, weil einer der Übersetzer, Dietrich Eckart, Hitlers einziger intimer Freund gewesen war. Nicht selten gerieten „Peer Gynt“-Aufführungen zu einer direkten NS-Propagandaveranstaltung. Die im Grunde undramatische Struktur dieses im Epischen wurzelnden Gedichtes und die Fülle seiner kurzen Einzelbilder den Gesetzen des Films (ähnlich war es im Theater) gefügig zu machen, verlangte nicht nur starke Impulse vom Darstellerischen und der Regie her, sondern ein filmisch gut gestaltetes Drehbuch. […] Die Kritik (…) war geteilt in ihren Äußerungen

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, das Publikum eher zurückhaltend.

Das Lexikon des Internationalen Films befand kurz und knapp: …nur ein klischeehaft blasser Abenteuerfilm.

Il complesso barocco

Il complesso barocco ist ein europäisches Barockensemble, 1977 in Amsterdam gegründet von Alan Curtis.

Das Ensemble war eines der ersten, die sich voll und ganz der historischen Aufführungspraxis verschrieben, bemühte sich um vergessene Werke insbesondere von Carlo Gesualdo, Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel, und etablierte sich schnell als herausragender Klangkörper im internationalen Konzertbetrieb. Zu den bedeutenden Wiederentdeckungen durch Il complesso barocco, die zum großen Teil auch als Tondokumente erschienen sind, zählen:

Eine langjährige Freundschaft verbindet Donna Leon mit dem Ensemble und dessen Leiter. 2010 erschien die CD „Tiere und Töne“ mit Texten Donna Leons und Zeichnungen von Michael Sowa. Einen veritablen Triumph konnte 2012 Joyce DiDonato gemeinsam mit dem Complesso barocco und Alan Curtis einfahren: Ihr Arien-Programm Drama Queens enthielt unter anderem neben Cesti, Gluck und Händel auch das wiederentdeckte Schmerzenslied Lasciami piangere aus Reinhard Keisers Fredegunda. Im Theater an der Wien, in Praha, Bratislava, Budapest, Amsterdam und Monte Carlo gab es standing ovations für die Musiker und hymnische Kritiken.

Zu namhaften früheren Mitgliedern des Ensembles zählen der italienische Pianist und Violinist Alessandro Bares, der japanische Lautenist Yasunori Imamura, der brasilianische Violinist Luís Otávio Santos und der finnische Violinist Tuomo Suni.

2007 begann eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Alan Curtis und des Complesso Barocco mit dem Theater an der Wien, insbesondere für konzertante Aufführungen. Sie begann mit drei selten aufgeführten Werken – Vivaldis Motezuma (2007), Glucks Ezio (2008) und Tolomeo e Alessandro von Domenico Scarlatti (2009). Seither erfolgt eine systematische Präsentation des Händel’schen musikdramatischen Schaffens: 2009 Agrippina, 2010 Giove in Argo und Tolomeo, 2011 Berenice, Regina d’Egitto und Giulio Cesare in Egitto, 2012 Deidamia und Ariodante, 2013 Arianna in Creta und Amadigi di Gaula, sowie 2014 Admeto. Dafür steht ein relativ konstantes und erlesenes Sängerensemble bereit – darunter die Sopranistinnen Laura Aikin, Emőke Baráth, Véronique Gens, Karina Gauvin und Roberta Invernizzi, der Mezzo Ann Hallenberg und die Altistinnen Marie-Nicole Lemieux und Sonia Prina, fallweise die Countertenöre Max Emanuel Cenčić

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, Iestyn Davies und Franco Fagioli, sowie die Bässe Gianluca Buratto, Luigi De Donato und Johannes Weisser.

Diese Aufnahmen wurden, wenn nicht anders angegeben, von Alan Curtis dirigiert.

sowie:

Mesnerhaus (Neckargartach)

Das Mesnerhaus ist ein privater Profanbau. Es befindet sich an der Kirchbergstraße 6 im Heilbronner Stadtteil Neckargartach. Das denkmalgeschützte Gebäude gilt als Kulturdenkmal.

Der zweigeschossige Fachwerkbau mit hohem Untergeschoss wurde auf der Stelle des früheren Schulhauses errichtet. Das Schulhaus selbst war ursprünglich der Torturm der mittelalterlichen Befestigung der zur Wehrkirche ausgebildeten benachbarten Peterskirche. Es war ein altes zweigeschossiges Schulhaus mit Walmdach und war Ende des 18. Jahrhunderts bzw mcm taschen sale. Anfang des 19

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. Jahrhunderts als erstes selbstständiges Schulhaus errichtet worden. Noch heute befindet sich im Mesnerhaus ein großes Tor mit Durchfahrt im Erdgeschoss

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. Der Mesnerhof verfügte über die Zehntrechte, die einst der Schulmeister innehatte.

Koordinaten:

Krieg-in-Sicht-Krise

Die Krieg-in-Sicht-Krise war eine diplomatische Krise im Anschluss an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871.

Frankreich war nach dem Abzug der Besatzungstruppen 1873 schnell wieder erstarkt und begann mit der Wiederaufrüstung. Dies weckte bei Otto von Bismarck Befürchtungen vor einer Revanche für die Annexion von Elsaß-Lothringen.

Am 8. April 1875 erschien in der regierungsnahen Zeitung Post ein Artikel mit der Überschrift Ist Krieg in Sicht?. Autor war der Publizist Constantin Rößler, jedoch stand hinter diesem und zahlreichen weiteren Artikeln in den nächsten Wochen Otto von Bismarck. In diesen Artikeln drohte er Frankreich mit einem Präventivkrieg für den Fall der weiteren Aufrüstung. Der Artikel nahm in aufheizendem Ton Bezug auf das französische Kammergesetz, das Frankreichs militärische Schlagkraft erhöhte. Die Zeitung, in der er erschien, war ein regierungsnahes Blatt und wurde häufig für offiziöse Zwecke benutzt

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. Daher provozierte und alarmierte der Artikel die europäischen Großmächte.

Der Hintergrund war die prekäre Lage des Deutschen Reiches nach der Reichsgründung. Das Deutsche Reich war zwar eine Großmacht, jedoch nicht stark genug, seine Einigung, die es von 1864 bis 1871 in Kriegen mit jeweils isolierten Feinden erreicht hatte

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, gegen eine Koalition unter Führung Frankreichs verteidigen zu können. In Berlin drängte das Militär unter Helmuth Karl Bernhard von Moltke tatsächlich darauf, die französische Gefahr mit Hilfe eines Präventivkrieges zu beseitigen. In einem solchen Krieg durfte das erst 1871 gegründete Reich nicht mit Russlands Neutralität rechnen. Das Ziel der Pressekampagne war es, herauszufinden, wie sich die anderen europäischen Mächte im Falle eines erneuten deutsch-französischen Konfliktes verhalten würden.

Das Ergebnis war das klare Signal Großbritanniens und Russlands, Frankreich zu unterstützen. Sie waren nicht gewillt, einen weiteren Machtzuwachs des Deutschen Reiches zu akzeptieren, der eine Gefährdung ihrer eigenen Position bedeutet hätte.

Bismarck schloss aus diesem Verlauf der „Krieg-in-Sicht“-Krise, dass Deutschland die Diplomatie des Gleichgewichtes betreiben und alternative Optionen wie die Politik der territorialen Kompensation oder die des diplomatisch unterstützten Präventivkrieges zurückstellen müsse. Jeder Versuch, das Reich territorial zu erweitern und die Machtstellung des Reiches auszubauen, barg unkalkulierbare Risiken für das frisch gegründete Reich. Es galt, Deutschland als saturierte Macht darzustellen und mit den Mitteln der Diplomatie Frankreich möglichst isoliert zu halten, um nicht zu einem Zweifrontenkrieg gezwungen zu werden.

In der Folge zeigte es sich jedoch, dass die Nachfolger Bismarcks (unter Kaiser Wilhelm II.) Deutschland durch eine aggressive Außenpolitik isolierten und die anderen Großmächte geradezu in die Entente trieben.

Dieter Schulte (Politiker)

Dieter Schulte (* 9 mcm taschen sale. Juni 1941 in Schwäbisch Gmünd) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er war von 1982 bis 1993 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr.

Nach der Schule in Schwäbisch Gmünd und Cedar Rapids absolvierte Schulte ein Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, Berlin und Würzburg. Anschließend war er als wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Internationales Privatrecht an der Universität Würzburg tätig. 1975 erfolgte hier seine Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Die Anknüpfung von Eingriffsnormen, insbesondere wirtschaftsrechtlicher Art, im internationalen Vertragsrecht.

Dieter Schulte ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er lebt in Bettringen bei Schwäbisch Gmünd.

Seit 1964 ist Schulte Mitglied der CDU. Er war von 1969 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1980 bis 1982 Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verkehr/Post der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Dieter Schulte ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Bundestagswahlkreis Backnang – Schwäbisch Gmünd in den Bundestag eingezogen.

Am 4. Oktober 1982 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung (Kabinett Kohl I) berufen. Am 21. Januar 1993 schied er im Kabinett Kohl IV aus dem Amt.

Werner J. Egli

Werner J. Egli (* 5. April 1943 in Luzern) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Werner J. Egli absolvierte die Primar- und Sekundarschule in Luzern, Schweiz. Danach machte er eine Lehre als Positiv-Retuscheur und arbeitete mehrere Jahre als Grafiker und Werbetexter im Atelier Max Koch in Luzern. In dieser Zeit fing er an zu schreiben. Eglis erste Arbeiten waren erfolgreiche Krimis und Westernromane, die er unter verschiedenen Pseudonymen verfasste.

1970 bis 1973 war Egli mit seiner damaligen Lebensgefährtin Paula und dem Halbwolf Dusty in Nordamerika „on the road“. Über diese Reise verfasste er seinen Klassiker in der Jugendliteratur „Heul doch den Mond an“, der in einer Neufassung 2009 im Kyrene Literaturverlag, Innsbruck/Wien erschien

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.

Zurück in Europa, schrieb Egli seinen ersten Roman für Erwachsene. „Im Sommer als der Büffel starb“ fand 1973 im deutschsprachigen Europa grosse Beachtung und wurde zum Bestseller. Es folgten weitere historische Romane, die im C. Bertelsmann Verlag und Scherz Verlag veröffentlicht wurden.

Seit 2008 veröffentlicht Egli seine Romane beim Kyrene Literaturverlag, wo bisher „Without A Horse“ und „Blues für Lilly“ erschienen sind. Die meisten seiner Jugendbücher erscheinen im Verlag Carl Ueberreuter.

Seine Jugendbücher und Romane für Erwachsene wurden in viele Sprachen übersetzt. Seine Texte sind ironisch, bissig und meist von tieferer Bedeutung.

Heute lebt Egli in Zürich, in Freudenstadt und in Tucson.

Zweiteiler:

Dreiteiler:

Klaus-Mann-Platz

Der Klaus-Mann-Platz in Frankfurt am Main ist nach dem Schriftsteller Klaus Mann (1906–1949) benannt.

Ursprünglich handelte es sich bei dem Platz um eine städtebaulich ungestaltete Erweiterung der Kreuzung von Schäfergasse und Alte Gasse. Erst durch die Gestaltung mit dem Frankfurter Engel, dem ersten vollplastischen Mahnmal, das der Homosexuellenverfolgung gedenkt, wurde der Parkplatz zum Platz. Die Skulptur des Engels bildet das Zentrum des Platzes umgeben von einer Kreuz-Kreis-Form aus vier Sitzbänken, die einen inneren Kreis, und Buchsbaumhecken, einen äußeren Kreis bilden. Nachdem das Mahnmal Ende 1994 der Öffentlichkeit übergeben worden war, wurde die Fläche auf Initiative des Ortsbeirats 1 der Stadt Frankfurt am 12. September 1995 nach dem homosexuellen Schriftsteller Klaus Mann benannt. Diese nachträgliche Benennung hat zur Folge, dass keines der anliegenden Häuser diese Postadresse hat.

Der Platz liegt in der Innenstadt und zugleich im Zentrum homosexueller Kultur und Subkultur

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. Nach Westen hin wird er durch die Sporthalle der Liebfrauenschule Frankfurt begrenzt. Deren Fassade mit Fenstern, die durch Glasbausteine vermauert sind, stellt einen erheblichen Gestaltungsmangel des Platzes dar. Die nördliche Bebauung des Platzes ist eine architektonisch heterogene Gebäudezeile, in der sich u. a. bis 2013 ein Café der schwulen Szene befand, und heute noch ein Kino, ein Hotel und Ladengeschäfte befinden. An seiner südlichen Seite verläuft die Schäfergasse, nach Osten stößt er in einem spitzwinkligen Dreieck auf die Alte Gasse.

Der Klaus-Mann-Platz ist derzeit der einzige Straßenraum in Frankfurt am Main, der nach einem geouteten Homosexuellen benannt ist.

Koordinaten:

Sternsensor

Sternsensoren sind optische Messinstrumente auf Basis von CCD- und anderen optoelektronischen Sensoren. Sie dienen zur Suche und (genäherten) Richtungsmessung nach hellen Gestirnen und werden unter anderem in folgenden Bereichen eingesetzt:

In der Raumfahrt zählen Sternsensoren zu den wichtigsten Gebern bei Systemen zur Lageregelung und zur Fluglage – GNC (Guidance Navigation and Control Sensors) – wobei sie die Lageregelung von Kreiselplattformen kontrollieren und unterstützen können

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. Sie orientieren sich an hellen Himmelskörpern (Sterne von mindestens 1. Größe)

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. Eine seit etwa 15 Jahren bewährte und automatisierbare Vorgehensweise ist dabei:

Moderne Sternsensoren gehen auf die Entwicklung des Space Sextanten zurück, der Mitte der 1960er Jahre zunächst für das Apollo-Programm entstand und seither eingesetzt wird.

Als stellare Objekte für die Schritte 3 und 4 werden traditionell die hellen Sterne Sirius oder Canopus verwendet. Die Genauigkeit und Automatisierung dieser Astro-Peilmethode wurde u.a. von russischen Kosmonauten in den 1980er Jahren auf der Raumstation Mir erprobt und überprüft, indem sie dieselben Verfahren mit einem optischen Space Sextanten durchführten (zu sehen auf den MIR-Ausstellungen in München und Wien, ca

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. 1995).

Generell kann man – auch nach der nötigen Empfindlichkeit bzw. dem Spektralbereich – unterscheiden:

Siehe auch:

Marie Meyer

Marie Meyer (* 27. August 1840 in Breslau; † 16 mcm taschen sale. Juli 1908 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin.

Marie Meyer (voller Name: Maria Wilhelmine Adelheid Meyer) war die Tochter des Theaterinspektors Friedrich August Meyer und der Opernsängerin Anna Maria Absenger, die sich am Theater in Aachen kennengelernt und 1831 geheiratet hatten. Sie war die jüngere Schwester der Sängerin Marie Luise Dustmann-Meyer und Mutter des Schriftstellers Gustav Meyrink.

Nach ersten Auftritten in Bremen, Hannover und Frankfurt am Main erhielt sie 1864 ein erstes reguläres Engagement am Wallner-Theater in Berlin. In einem Theaterlexikon von 1903 heißt es:

„Man rühmte ihre Ursprünglichkeit und kaprizöse Keckheit und bezeichnete sie als ein aufstrebendes, fesselndes Talent, dessen wohltuende Wärem und Einfachheit des Tones, sowie ergreifender und wahrer Gefühlsausdruck zu den größten Hoffnungen berechtige.“

Während ihres Engagements am Königlichen Hoftheater in Stuttgart in der Zeit zwischen November 1865 und Ende August 1868 lernte sie Karl von Varnbüler kennen, woraus sich eine Beziehung ergab. Varnbüler war zu jener Zeit Außenminister von Württemberg und de facto leitender Minister, vergleichbar einem Ministerpräsidenten. Es gelang ihm, die Beziehung zur Sängerin vor der Öffentlichkeit ebenso zu verbergen, wie die sich daraus ergebende Schwangerschaft. Meyer verließ in der Folge Stuttgart und brachte den Sohn Gustav am 19. Januar 1868 im Hotel „Zum blauen Bock“ in Wien zur Welt, wo ihre Schwester zu jener Zeit an der Hofoper engagiert war. Sie behauptete dort mcm taschen sale, um die Vaterschaft des Neugeborenen möglichst zu verschleiern, im Jahr zuvor in Stuttgart einen gewissen Karl Berg geheiratet zu haben, weshalb die Geburtsurkunde Meyrinks auf den Namen „Gustav Berg“ ausgestellt wurde.

Weitere Engagements am Hoftheater in München (1869–1880), am Stadt-Theater Hamburg (1880–1882)

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, am Deutschen Theater in Prag (1883–1885), am Hoftheater in St. Petersburg (1885–1891) und am Lessingtheater in Berlin (1891–1892) folgten. 1902 nahm sie Abschied von der Bühne.

Marie Meyer trat in Salonstücken, aber auch in klassischen Theaterstücken (z.B. als Franziska in Minna von Barnhelm und als Katharina in Der Widerspenstigen Zähmung) auf.