Soga (Klan)

Die Soga (jap. 蘇我氏, Soga-shi) war ein Klan aus der Yamato-Region in Japan (heute Präfektur Nara), dessen Anführer im 6. und 7. Jahrhundert einflussreiche politische Macht erlangten, die sogar mit der des Kaiserhauses konkurrierte. Laut dem Nihon Shoki und dem Kogo Shūi, zwei historischen Werken aus dem Jahr 720 bzw. 807, waren sie unter Anderem für die Finanzen, die Außenpolitik sowie für den Aufstieg des Buddhismus verantwortlich. Dadurch gestalteten sie zu dieser Zeit maßgeblich die politische und kulturelle Entwicklung Japans mit.

Das uji-kabane-System oder Shisei-System (氏姓制度) bezeichnet die politische Organisation am Yamato-Hof. Die uji, wie beispielsweise die Soga, waren im Wesentlichen weit verzweigte Großfamilien bzw. -gruppen, denen verschiedene Aufgabenbereiche am Yamato-Hof aus der Wirtschaft, dem militärischen Bereich oder rituelle Belange zugesprochen wurden. Die Übersetzung ins Deutsche lautet meistens Clan/Sippe oder Familie. Die Anführer, die in erster Linie für den Dienst an den Yamato-Kaisern verantwortlich waren, hatten vererbbare Ränge (kabane) inne, die ihre Position im Gefolge des Kaisers anzeigten. Sie überwachten und koordinierten einige der Gruppen, be oder tomo genannt, die verschiedene Dienste für den kaiserlichen Hof verrichteten. In diesem Sinne waren die uji eher eine politische Institution als einfach nur eine organisierte Stammesgruppe.

Das Shinsen Shōjiroku, eine Zusammenfassung von Genealogien des Adels aus dem 9. Jahrhundert, führt die Ursprünge des Clans auf Takenouchi no Sukune zurück. Dieser war Kanzler und wohl auch Liebhaber der Mutter des Ōjin-Tennō, die mutmaßlicherweise als Teil einer koreanischen Invasion um 389 das Reich Wa (Japan) eroberten. Die bisherigen Eliten wurden bald bei Hofe integriert. Einige Historiker vermuten jedoch, dass ein Beamter des 5. Jahrhunderts namens Soga no Manchi, der als erster Soga in einem historischen Dokument erwähnt wird, die gleiche Person ist, wie ein Beamter des koreanischen Königreiches Paekche.

Die Soga, die erst relativ spät ca. Mitte des 5. Jahrhunderts am Hofe der Yamato auftauchten, waren ein Abzweig der kaiserlichen Familie, und waren für die Überwachung der Ein- und Ausfuhr sowie der Lagerung der verschiedenen Tributleistungen verantwortlich, die von -be (zunftähnlichen berufsgruppen) produziert wurden. Diese bestanden zum großen Teil aus eingewanderten chinesischen Handwerkern und Reisbauern. Dadurch waren sie unter den verschiedenen Clans in Yamato zweifellos diejenigen, die mit der Lage in China und Korea am vertrautesten waren. Es wundert daher nicht, dass sie es waren, die später chinesische administrative Methoden und den Buddhismus in das Land einführten.

Nachdem sich Soga no Iname (jap. 蘇我 稲目, * ? ; † 570) bei einer politischen Debatte im Jahre 540 durchsetzen konnte, wurde er als erster des Soga-Clans zum höchsten Minister (Ō-omi) ernannt. Er schaffte es, zwei seiner Töchter mit dem Kaiser Kimmei-Tennō zu verheiraten.

Nachdem der König von Paekche im Jahre 552 buddhistische Sutras und Darstellungen sowie eine goldene Buddhastatue als Geschenke an den Hof von Yamato schickte, fragte der Kaiser seine höchsten Würdenträger, Soga no Iname und den Ō-muraji namens Mononobe no Okoshi, ob man den Buddhismus einführen sollte oder nicht. Die Soga hatten keine eigenständige Identität wie die etablierten Clans, deren (legendäre) Geschichte bis weit in die Vergangenheit reichte, oder wie diejenigen, deren Stammsitz traditionell ein bestimmtes Gebiet umfasste. Iname sah im Buddhismus ein Mittel, seine politische Macht auszubauen. Sein Ziel war es, die vorherrschende Allmacht des Shintōismus zu brechen und zugleich das Ansehen der mit den Mononobe verbündeten Nakatomi zu vernichten. Für die herrschenden Familien, die ihren Anspruch auf Macht auf die Abstammung von Göttern (kami) basierten, stellte der Buddhismus eine Gefahr dar, da er Buddha eine größere Macht zuschrieb als allen lokalen Gottheiten. Diese Debatte wurde jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Am Anfang der Regentschaft des Bidatsu-Tennō, der die Nachfolge von Kimmei nach dessen Tod 571 antrat, übernahm der Sohn von Iname, Soga no Umako (jap. 蘇我 馬子, * ? ; † 626) dessen Posten, konnte sich jedoch nicht so richtig als führender Clan am Hofe (gaiseki) durchsetzen. Nachdem Bidatsu 585 gestorben war, brachen Machtkämpfe über die Nachfolge aus. Die zwei Hauptparteien kreisten um die beiden Personen Umako und Mononobe no Moriya. Umako gewann mit militärischer Gewalt die Oberhand und setzte seinen Kandidaten Prinz Anahobe, den vierten Sohn Kimmei’s mit einer Tochter von Iname, als Yōmei-Tennō auf den Thron. Umako erlangte damit die Kontrolle über den Kaiserhof. Yōmeis Hauptfrau gebar vier Söhne, wodurch die Nachfolge gesichert war und die Soga nun definitiv den Status des gaiseki Clans erlangten. Der erste Sohn wurde später der bedeutende Prinzregent Shōtoku Taishi.

Als Yōmei erkrankte, brach 587 ein weiteres Mal der Machtkampf unter Führung von Mononobe no Moriya aus. Erneut setzte sich Umako in einer Schlacht durch. Der insgesamt 12. Sohn Kimmeis, mit einer Soga-Frau als Mutter, wurde als Sushun-Tennō eingesetzt. Dieser Sieg machte den Soga-Clan endgültig und für die nächsten 60 Jahre in der Regierung dominant. Darüber hinaus war nun auch die Frage über die Akzeptanz und Verbreitung des Buddhismus – innerhalb und als Werkzeug der herrschenden Klasse – endgültig geklärt.

Da Umako von Plänen Sushuns erfuhr, einen Staatsstreich organisieren zu wollen, veranlasste er 592, ihn zu ermorden und durch seine Nichte Suiko zu ersetzen. Sie war die erste Kaiserin in der Geschichte der Yamato. Suiko regierte über 30 Jahre lang bis 628, so lange wie kein anderer Kaiser für die nächsten 1200 Jahre. Suikos Neffe Umayado no toyotomimi no mikoto, posthum als Shōtoku Taishi (jap. 聖徳太子, *574; † 622) bekannt, führte ab 593 als Regent und Thronfolger die Regierung für sie.

Sein Tod 622 und kurz darauf der Rückzug von Soga no Umako aus dem politischen Geschehen, führten zu einer erbitterten politischen Rivalität im Yamato-Staat. Letztendlich erhielt der Sohn, Soga no Emishi (jap. 蘇我蝦夷, * ? ; † 645) 626 den Titel des Ō-omi. Da Kaiserin Suiko keinen Nachfolger als Regenten für den verstorbenen Prinzen Shōtoku Taishi ernannt hatte, gab es zwei mögliche Nachfolger – Prinz Tamura, der Enkel von Kaiser Bidatsu, und Prinz Yamashiro no Ōe, der Sohn von Shōtoku, der die besseren Chancen hatte. Da Soga no Emishi jedoch einen Herrscher bevorzugte, der nur eine symbolische Macht innehaben sollte, ließ er Yamashiro und seine Befürworter ermorden und Prinz Tamura wurde zum Kaiser Jomei ernannt.

Auch nach Jomeis Tod (641) brach die gleiche Debatte um die Nachfolge aus. Aber wieder hatte Emishi keinen Erfolg und Jomeis Frau bestieg (642) als Kōgyoku-Tennō den Thron. Kurz darauf übernahm Emishis Sohn Soga no Iruka (jap. 蘇我入鹿, * ? ; † 645) die administrativen Geschäfte und führte ein striktes Regiment. Nachdem ihn Yamashiros Schwester öffentlich kritisierte, ließ er etwa 23 Nachkommen Shōtokus, inklusive Yamashiro, Selbstmord begehen. Das führte dazu, dass sich Nakatomi no Kamatari, ein Bürokrat des Hofes, Naka no Ōe, der Sohn des Kaisers Jomei, und ein Clanführer, der ein Sohn von Soga no Ishikawa Maro war, zusammenschlossen um einen Staatsstreich zu organisieren, den Isshi-Zwischenfall.

Seine Gegner hatten mehrere Beweggründe, Soga zu stürzen: Das tyrannische und unbarmherzige Verhalten der Soga-Minister, das Versagen der Soga, die neugewonnenen chinesischen Techniken effektiv und umfassend zu nutzen, um die politische Kontrolle zu steigern, die stetige Rivalität mit den Soga und die Ermordung von Shōtokus Sohn. Außerdem beabsichtigte insbesondere Nakatomi no Kamatari, die Soga aus ihrer Vormachtstellung zu vertreiben, durch die sie administrative Kontrolle ausüben konnten, und so eine zentralistische Politik sowie administrative Reformen durchzusetzen, die Shōtoku Taishi empfahl.

Während Kaiserin Kōgyoku 644 koreanische Gesandte empfing, drangen sie in den Audienzsaal ein, töteten Iruka, ermordeten auch Emishi und brannten dessen Haus mitsamt allen Urkundensammlungen nieder. Damit endete die Herrschaft der Soga. Die Familie verschwand dann im 8. Jahrhundert endgültig im Dunkel der Geschichte.

Als später Nakano no Ōe zum Tenchi-Tennō (668-671) wurde, verlieh er Nakatomi no Kamatari den ehrenwerten Familiennamen Fujiwara, als dieser schon im Sterben lag. Diese Familie dominierte für die folgende Zeit das politische Geschehen des Landes.

Zum Regierungsantritt Kimmeis (538) sandte das verwandte Königshaus von Paekche etwa 200 Sutras, dazu einen Mönch, eine Nonne und einen speziellen Mantra-Vorleser. Weiterhin einen „Herrgottsschnitzer“ und einen Tempelbaumeister. Silla sandte ebenfalls ein Buddhabildnis. Es folgten 552 weitere Sutras, buddhistische Darstellungen und eine goldene Buddhastatue als Geschenk an den Kimmei-Tennō.

Für 584 ist die Lieferung eines Bronzebuddhas und eines Steinreliefs von Maitreya durch eine Privatperson aus Paekche verbürgt. Wie schon oben beschrieben fragte der Kaiser seine Würdenträger, den ō-omi Soga no Iname und „Nakatomi no Muraji“, ob man den Buddhismus einführen sollte oder nicht. Neben politischen Beweggründen argumentierte Iname damit, dass in allen westlichen asiatischen Staaten der Buddhismus akzeptiert sei und es keinen Grund dafür gäbe, dass Yamato eine Ausnahme bilden sollte. Nakatomi war dagegen, da seiner Meinung nach der Buddhismus die einheimischen kami verärgern würde.

Iname setzte sich gegenüber zwei weiteren einflussreichen Clans der damaligen Zeit, den Nakatomi, Oberhäupter der Shintō-Priester, und den Mononobe, einem Krieger-Clan, durch. Iname durfte die Statue behalten und baute für diese einen Tempel. Kurz darauf verheerte jedoch eine Epidemie das Land, was von den Nakatomi und Mononobe als Rache der kami gewertet wurde. Daraufhin ließ Kimmei die Statue in einen Kanal werfen und den Tempel niederbrennen. Ein Jahr später kamen die Priester Tonei und Dōshin, die ersten buddhistischen Priester in Yamato, aus Paekche an und verbreiteten die Religion.

Nachdem Bidatsu den Thron bestiegen hatte, brach der Streit zwischen den Clans erneut aus. Diesmal unter Soga no Umako. Währenddessen trafen aus Korea 577 Priester, Architekten, Zimmerleute und Bildhauer ein. Abermals brach eine Epidemie aus und Bidatsu verbot auf Rat von Mononobe no Moriya, 585 den Buddhismus. Etwa zu dieser Zeit kehrten die Soga zum Buddhismus zurück und errichten erneut einen Familientempel, nachdem ihr erster im vorhergehenden Ikonoklasmus zerstört worden war. Die Art und Weise, wie sich die damaligen Herrscher Chinas, die Sui-Dynastie (581–618) und die T’ang-Dynastie (618 -907), den Buddhismus als Staatsinstrument zu Nutze machten, begeisterte die Eliten von Yamato. Seine Rituale und universalen spirituellen Appelle unterstützten den absoluten Herrscher und der Ausbau der buddhistischen Doktrinen bildete die moralische Basis eines vereinigten Reiches.

587 nahm der politische Konflikt zwischen den Clans ein Ende und daraufhin ließ Umako 588 den Tempel Hōkōji, später bekannt als Asuka-dera, bauen. Dadurch gewann der Buddhismus an Aufschwung. Im entscheidenden Jahr 593 befahl Suiko der höfischen Elite, den Buddhismus zu unterstützen und Shōtoku Taishi begann als neuer Regent damit, ihn zu fördern.

Von der koreanischen Halbinsel gekommene Priester und Handwerksmeister (Architekten, Zimmerer, Wandmaler, Bildhauer, Holzschnitzer,…) halfen mit ihrem Expertenwissen beim Bau und der Einrichtung der 64 Tempel, die während der Asuka-Zeit gebaut wurden, darunter die drei berühmten Tempel Hōkōji, Arahaka-ji (ursprünglicher Name Shitennō-ji) und Ikaruga-ji (nach dem Wiederaufbau im 7. Jahrhundert umbenannt in Hōryū-ji).

In der Geschichte Japans gab es zwei Zeitabschnitte, die durch Reformen gekennzeichnet sind, die grundlegend durch den Kontakt mit anderen Kulturen beeinflusst worden waren. Der spätere war nach der Meiji-Restauration im Jahre 1868, bei dem das Land nach westlichem Vorbild in Richtung Industrialisierung geführt wurde. Der erste begann etwa 587, als Soga no Umako die Kontrolle über die Zentralgewalt Japans erlangte und setzte sich bis in das 7. Jahrhundert fort. Als weitere Startpunkte für diese erste Phase können auch die Wiedervereinigung des chinesischen Reiches im Jahre 589 und die Ernennung der Suiko-Tennō im Jahre 593 angesehen werden.

Umako benutzte chinesische administrative Methoden, um die staatliche Macht auszuweiten und unterstützte die Einführung und Verbreitung chinesischen Gedankenguts, insbesondere des Buddhismus. Die Yamato-Elite war erstaunt über die Macht und die Errungenschaften der in dieser Zeit herrschenden Dynastien Sui (581–618) und T’ang (618–907). Zum einen wollte man einen mächtigen Staat nach chinesischem Vorbild aufbauen, zum anderen gab es auch ein immer größer werdendes Interesse an chinesischer Kunst und chinesischem Wissen. Im Jahre 600 wurde zum ersten Mal nach mehr als 100 Jahren eine offizielle Gesandtschaft an den chinesischen Hof geschickt. Bis dato gelangten chinesisches Wissen und chinesische Ideen größtenteils über Korea, vor Allem dem Königreich Paekche, nach Japan. Fortan herrschte jedoch ein umfangreicher direkter Kontakt zwischen Japan und China.

Der Buddhismus war ein entscheidender Faktor bei der Reformierung des Landes. Viele der immigrierten Priester brachten chinesisches Wissen über konfuzianische Lehren und über das chinesische Rechtssystem, die Literatur und die Geschichte mit, was entscheidend zur Aufklärung in dieser Zeit beitrug.

Shōtoku Taishi war einer der zentralen Personen, die die Reformierung in Gang brachten. Während seiner Regentschaft kamen die Führer der Yamato-Familie zu der Einsicht, dass der Buddhismus als Stütze für die Regierung und einer geordneten Gesellschaft dienen kann. Im Jahre 603 führte er, nach Vorbild von Paekche und Koguryō, einem weiteren Königreich von Korea, ein System von 12 Hofrängen ein (jap. 冠位十二階 kan’i jūni kai). Dieses unterstützte den Kaiser darin, die Kontrolle über die Beamten durch die Übertragung von Rängen mit einem bestimmten Status und durch leistungsorientierte Beförderungen zu erhöhen. Das System setzte sich jedoch anfangs noch nicht über das vorherrschende uji-kabane-System durch.

Außerdem führte Shōtoku Taishi 604 die 17-Artikel-Verfassung (jap. 十七条憲法 jūshichijō kempō) ein. Sie entsprach einer Auflistung von moralischen Regeln und Vorschriften für die Beamten des Hofes. Die Verfassung war durch den Konfuzianismus, den Taoismus und den Buddhismus beeinflusst. Die ersten drei Artikel boten die ideologische Grundlage für die Artikel 4 – 17, die den Beamten vorschrieben, wie sie dem Kaiser gemäß der konfuzianischen und buddhistischen Lehren dienen sollten.

607-608 setzte man den diplomatischen Austausch mit dem chinesischen Hof der Sui-Dynastie fort. Das Ziel bestand darin, gute Beziehungen mit dem wiedervereinten chinesischen Reich aufzubauen, um gegebenenfalls einen Verbündeten gegen die verfeindeten koreanischen Königreiche zu haben und die Methoden des Festlandes zu studieren, um den eigenen Staat zu stärken. Die Personen, die im Zuge dieses Austausches nach China kamen und zum Teil über 20 Jahre blieben, waren die führenden Personen der späteren Reformen in Yamato.

Nachdem der Soga-Clan ab 645 nahezu von der Bildfläche des politischen Geschehens verschwunden war, trugen noch zwei weitere Ereignisse einen großen Beitrag zur Reformierung des Landes bei: Erstens die Erlassung der Taika-Reformen und zweitens der Bürgerkrieg im Jahre 672 (jinshin no ran), nach dem die neuen Herrscher bei der Errichtung eines starken und machtvollen Landes sehr erfolgreich waren.

Es ist möglich, dass die Verfasser des Nihon Shoki, einer der wichtigsten Quellen für das heutige Wissen über die Soga, bewusst die negativen Aspekte und Taten der Soga überspitzt dargestellt haben. Das Werk wurde in einer Zeit geschrieben, in der die Gesinnung eher gegen die Soga war. Zum einen bleiben einige Aktivitäten der Soga im Unklaren, zum anderen ist die Aussage falsch, dass nach dem Coup im Jahre 645 die Soga ausgelöscht wurden. So diente beispielsweise Soga no Akae während der Taika-Reform als Ō-omi.

Vert-Saint-Denis

Vert-Saint-Denis – miejscowość i gmina we Francji, w regionie Île-de-France, w departamencie Sekwana i Marna.

Według danych na rok 1990 gminę zamieszkiwało 7368 osób, a gęstość zaludnienia wynosiła 457 osób/km² (wśród 1287 gmin regionu Île-de-France Vert-Saint-Denis plasuje się na 276. miejscu pod względem liczby ludności, natomiast pod względem powierzchni na miejscu 144.).

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Mount Plymouth

Lake County

Mount Plymouth ist ein census-designated place (CDP) im Lake County im US-Bundesstaat Florida mit 4011 Einwohnern (Stand: 2010).

Mount Plymouth liegt rund 15 km östlich von Tavares sowie etwa 30 km nördlich von Orlando. Der CDP wird von der Florida State Road 46 durchquert.

Laut der Volkszählung 2010 verteilten sich die damaligen 4011 Einwohner auf 1683 Haushalte. Die Bevölkerungsdichte lag bei 557,1 Einw./km². 88,3 % der Bevölkerung bezeichneten sich als Weiße, 5,1 % als Afroamerikaner, 0,9 % als Indianer und 0,6 % als Asian Americans. 2,8 % gaben die Angehörigkeit zu einer anderen Ethnie und 2,2 % zu mehreren Ethnien an. 9,4 % der Bevölkerung bestand aus Hispanics oder Latinos.

Im Jahr 2010 lebten in 35,0 % aller Haushalte Kinder unter 18 Jahren sowie 22,5 % aller Haushalte Personen mit mindestens 65 Jahren. 72,5 % der Haushalte waren Familienhaushalte (bestehend aus verheirateten Paaren mit oder ohne Nachkommen bzw. einem Elternteil mit Nachkomme). Die durchschnittliche Größe eines Haushalts lag bei 2,60 Personen und die durchschnittliche Familiengröße bei 2,98 Personen.

25,6 % der Bevölkerung waren jünger als 20 Jahre, 27,7 % waren 20 bis 39 Jahre alt, 31,7 % waren 40 bis 59 Jahre alt und 18,1 % waren mindestens 60 Jahre alt. Das mittlere Alter betrug 40 Jahre. 50,0 % der Bevölkerung waren männlich und 50,0 % weiblich.

Das durchschnittliche Jahreseinkommen lag bei 58.103 $, dabei lebten 7,7 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.

Im Jahr 2000 war Englisch die Muttersprache von 97,22 % der Bevölkerung und spanisch sprachen 2,78 %.

Cities: Clermont | Eustis | Fruitland Park | Groveland | Leesburg | Mascotte | Minneola | Mount Dora | Tavares | Umatilla

Towns: Astatula | Howey-in-the-Hills | Lady Lake | Montverde

Census-designated places: Altoona | Astor | Ferndale | Four Corners | Lake Kathryn | Lake Mack-Forest Hills | Lisbon | Mount Plymouth | Okahumpka | Paisley | Pine Lakes | Pittman | Silver Lake | Sorrento | The Villages | Yalaha

Martin Carlin

Martin Carlin (ca 1730 – 1785) was a Parisian ébéniste, born at Freiburg, who was received master at Paris in 1766.

Carlin worked at first in the shop of Jean-François Oeben, whose sister he married. He set up independently in the Faubourg Saint-Antoine, an unfashionable quarter of Paris, where few of his wealthy clientele would have penetrated. Carlin sold his works exclusively to marchands-merciers such as Simon-Philippe Poirier and his partner Dominique Daguerre, who acted as decorator-designers. It was only through these entrepreneurs that Carlin could acquire the Sèvres porcelain plaques that decorate many of his pieces. His earliest such pieces are datable by the marks on their porcelain to 1766; they followed designs supplied by the dealer Poirier. Although Martin Carlin made some larger pieces— secrétaires à abattant (drop-front secretary desks), tables, and commodes— he is best known for refined small furnishings in neoclassical taste, some of them veneered with cut up panels of Chinese lacquer, which he would also have received from the hands of the marchands-merciers.

Bonheur du jour (Table à gradin dite )

Bureau plat (Writing table)

Cabinet

Coffret à bijoux

Commode à vantaux (Commode with doors)

Encoignure (Corner cabinet)

Music-stand

Music-stand and writing-table

Reading stand

Secrétaire

Secrétaire à abattant

Table à ouvrage

List of Strawberry 100% chapters

This is a list of chapters from the Strawberry 100% (いちご100% Ichigo 100%?) manga by author Mizuki Kawashita. The series was first serialized in the Japanese magazine Weekly Shōnen Jump from February 2002 to August 2005 then collected and published into nineteen bound volumes by publisher Shueisha. A twenty-six episode anime adaptation and several OVAs were produced by Madhouse and roughly covered the first eight volumes of the manga. The anime aired on Animax and TV Asahi from April 2005 to July 2005.

Licensing rights to the series were acquired by Viz Media which first published the series in Germany after partnering with publishing house Tokyopop. The series was later translated in English for a North America release with the first volume seeing shelves in July 2007.

Gloucester Services

Gloucester Services is a pair of Motorway Service Areas (MSA) serving the northbound and southbound carriageways of the M5 between Junction 11A and Junction 12, near Whaddon, Gloucester. It specialises in selling artisanal food, and does not offer outlets for popular chain food brands.

Construction of the northbound services began in early 2013, and they officially opened on 7 May 2014. Construction of the southbound services commenced in March 2014 and they opened on 19 May 2015.

In September 2009, the independent motorway services operator Westmorland Motorway Services Ltd, jointly with a local charitable trust, Gloucestershire Gateway Trust, submitted plans for a service area at Matson for public consultation. The plans were for a business operated in a similar manner to Tebay Services on the M6 in Cumbria, with much of the food and produce on sale being sourced from local suppliers.

The operator promised not to host chain coffee shops, fast-food outlets, or video and gambling machines.

The service area supports the Gloucestershire Gateway Trust in assisting the business to provide good jobs for more deprived areas of Gloucester, and to support local social regeneration schemes.

Arguments both in support of and opposition to the scheme were made, citing Highways Agency and Department for Transport guidance.

A 2008 DfT circular advised a maximum 28-mile (45 km) distance or 30 minute drive time, whichever is the lesser, between services on the motorway network. In early 2009, the Highways Agency conducted a review of motorway services in England, guided by this circular, identifying gaps in provision of core motorway service areas. A shortcoming of provision for traffic traversing the Welsh-English border between the M50 terminus and Michaelwood Services was identified.

A distance of 40 miles (64 km) or greater would be a gap between MSAs above which the Highways Agency would consider informing a local authority of the potential need for a new MSA to be included in the Local Development Framework.

The 2008 circular also advised that any development be limited to mitigate the impact on the environment, particularly to National Parks and Areas of Outstanding Natural Beauty. The site at Ongers Farm is on the boundary of the Cotswolds Area of Outstanding Natural Beauty (AONB).

A planning application was submitted to the local Planning Authority, Stroud District Council in December 2009. The application was approved in August 2010, with councillors on the planning committee voting six to four in favour of the scheme.

There was opposition to the proposal from groups in the local area, including the Campaign Against Motorway Service Area (CAMSA), with objections mainly based on aesthetic damage to the surrounding countryside (with particular reference to the scheme’s proximity to the Cotswolds AONB), and a lack of need.

The District Council was informed at the end of February 2011 that Roadchef and Welcome Break (the operators of Strensham and Michaelwood service stations) had applied to the High Court for a judicial review of the Council’s decision to grant planning permission. Joined in the action were CAMSA and the Parish Councils of Brookthorpe-with-Whaddon and Harescombe. The case was heard in the High Court in Birmingham on 17 and 18 January 2012. By 8 February 2012, the High Court had dismissed all challenges to the planning application.

One of the factors that helped the development gain planning permission was the inclusion of a green roof in the design. The 4000sqm state-of-the-art green roof was designed to disguise the new service station as part of the landscape. With the Cotswolds on one side and Robinswood Hill on the other, every effort had to be made to reduce the aesthetic and biological impact the project had. A bespoke seed mix was used which was intended to mimic the natural vegetation of the surrounding landscape. Species such as Birdsfoot Trefoil and Yellow Rattle were included to attract UK native pollinators such as bees and butterflies.

Tubal ligation

Tubal ligation or tubectomy (also known as having one’s „tubes tied„) is a surgical procedure for sterilization in which a woman’s fallopian tubes are clamped and blocked or severed and sealed, either of which prevents eggs from reaching the uterus for implantation. Tubal ligation is considered a permanent method of sterilization and birth control.

Tubal ligation (incorrectly referred to as tubectomy) is considered major surgery, typically requiring the patient to undergo local, general, or spinal anesthesia. It is advised that women should not undergo this surgery if they currently have or had a history of bladder cancer. After the anesthesia takes effect, a surgeon will make a small incision at each side of, but just below the navel in order to gain access to each of the two fallopian tubes. With traditional tubal ligation, the surgeon severs the tubes, and then ties (ligates) them off thereby preventing the travel of eggs to the uterus. Other methods include using clips or rings to clamp them shut, or severing and cauterizing them. Tubal ligation is usually done in a hospital operating-room setting.

A tubal ligation is approximately 99% effective in the first year following the procedure. In the following years the effectiveness may be reduced slightly since the fallopian tubes can, in some cases, reform or reconnect which can cause unintended pregnancy. Method failure is difficult to detect, except by subsequent pregnancy, unlike with vasectomy or IUD.

Of those failures, 15–20% are likely to be ectopic pregnancies. 84% of those failures occurred a year or more after sterilization. According to one study, approximately 5% of women who have had tubal ligation will have a failure due to ectopic pregnancy. Time seems to be a factor as the risk of failure increases after 1 or more years post-surgery. The risk of ectopic pregnancy is 12.5% for women who have had tubal ligation, which is a greater risk than for those who have not had the surgery. Recanalization or formation of tuboperitoneal fistulas occur, the openings of which are large enough for passage of sperm but too small to allow an ovum to push through, resulting in fertilization/implantation in the distal tubal segment.

Two economic studies suggest that laparoscopic bilateral tubal ligation could be less cost-effective than the Essure procedure, which uses a special type of fiber to induce a benign fibrotic reaction.

Bipolar coagulation The most popular method of laparoscopic female sterilization, this method uses electric current to cauterize sections of the fallopian tube.

Monopolar coagulation Less common than bipolar coagulation, monopolar coagulation uses electric current to cauterize the tube together, but also allows radiating current to further damage the tubes as it spreads from the coagulation site. Many cases involve a cutting of the tubes after the procedure.

Fimbriectomy By removing a portion of the fallopian tube closest to the ovary, fimbriectomy eliminates the fallopian tube’s ability to capture eggs and transfer them to the uterus.

Irving procedure This procedure calls for placing two ligatures (sutures) around the fallopian tube and removing the segment of tubing between the ligatures. Then to complete the procedure, the ends of the fallopian tubes are connected to the back of the uterus and the connective tissue respectively.

Tubal clip The tubal clip (Filshie clip or Hulka clip) technique involves the application of a permanent clip onto the fallopian tube. Once applied and fastened, the clip disallows movement of eggs from the ovary to the uterus.

Tubal ring The silastic band or tubal ring method involves a doubling over of the fallopian tubes and application of a silastic band to the tube.

Pomeroy tubal ligation In this method of tubal ligation, a loop of tube is “strangled” with a suture. Usually, the loop is cut and the ends cauterized or “burned“. This type of tubal ligation is often referred to as cut, tied, and burned.

Essure tubal ligation In this method of tubal ligation, two small metal and fiber coils are placed in the fallopian tubes. After insertion, scar tissue forms around the coils, blocking off the fallopian tubes and preventing sperm from reaching the egg.

Adiana tubal ligation In this method of tubal ligation, two small silicone pieces were placed in the fallopian tubes. During the procedure, the health care provider heated a small portion of each fallopian tube and then inserted a tiny piece of silicone into each tube. After the procedure, scar tissue formed around the silicone inserts, blocking off the fallopian tubes and preventing sperm from reaching the egg. The procedure can no longer be performed due to a lawsuit and judgment brought by the company responsible for Essure.

Tubal ligation procedures are done to be permanent and are not considered a temporary form of birth control. Tubal reversal is microsurgery to repair the fallopian tube after a tubal ligation procedure.

Usually there are two remaining fallopian tube segments—the proximal tubal segment that emerges from the uterus and the distal tubal segment that ends with the fimbria next to the ovary. The procedure that connects these separated parts of the fallopian tube is called tubal reversal or microsurgical tubotubal anastomosis.

In a small percentage of cases, a tubal ligation procedure leaves only the distal portion of the fallopian tube and no proximal tubal opening into the uterus. This may occur when monopolar tubal coagulation has been applied to the isthmic segment of the fallopian tube as it emerges from the uterus. In this situation, a new opening can be created through the uterine muscle and the remaining tubal segment inserted into the uterine cavity. This microsurgical procedure is called tubal implantation, tubouterine implantation, or uterotubal implantation.

In vitro fertilization may overcome fertility problems in patients not suited to a tubal reversal.

A 1998 review of over 200 articles in the English literature showed that evidence of a post-tubal sterilization syndrome (abnormal bleeding and/or pain, changes in sexual behavior and emotional health, increased premenstrual distress) was inconclusive for women over 30 years of age. The risk for women 20–29 years of age with pre-existing histories of menstrual dysfunction may be increased, „although they do not appear to undergo significant hormonal changes“. A 1993 study done in Japan found the symptoms of post-tubal ligation syndrome to be mild, and simple symptomatic treatment to be sufficient in most cases. Discontinuing hormonal birth control has its own side effects, many of which are also commonly attributed to post-tubal sterilization syndrome.

Worldwide, female sterilization is used by 33% of married women using contraception, making it the most common contraceptive method. As of June 2010, there is a recent decline of tubal ligation procedures in the United States after two decades of stable rates, possibly explained by an improved access to a wide range of highly effective reversible contraceptives.

Tubal ligation is an abdominal surgery. One study found that postoperative complications from tubal ligation are more likely than with vasectomy and more costly. In industrialized nations, mortality is 4 per 100,000 tubal ligations, versus 0.1 per 100,000 vasectomies.

Tubal ligation has a larger initial cost than other contraceptive methods. It may take more than a decade of use for tubal ligation to become as cost-effective as other highly effective, long term methods like IUD or implant. Continued method costs or costs from unintended pregnancies make many other methods as or more costly than tubal ligation if used for several years. The cost of tubal ligation is reduced if it is performed during a cesarean section, since the tubes are already exposed during the laparotomy.

Tubal ligation may reduce the risk of ovarian cancer, with some studies estimating the relative risk at 0.66 for epithelial types, 0.40 for endometrioid types and 0.73 for serous types.

Current tubal ligation (sterilization) policy in the United States imposes a mandatory waiting period for elective tubal sterilization on Medicaid beneficiaries. In the absence of such period for private beneficiaries, some physicians and scientists believe that „this decades-old mandatory delay policy was well intentioned but has now come to have the effect of restricting women’s access to elective tubal sterilization and injustice“.

Errare humanum est, perseverare diabolicum

« Errare humanum est, perseverare diabolicum » est une locution latine qui signifie « L’erreur est humaine, l’entêtement [dans son erreur] est diabolique ».

La citation est parfois attribuée à Sénèque mais n’est pas attestée. D’autres auteurs ont déjà émis une idée similaire avant Sénèque: Tite-Live avec « Venia dignus error is humanus » (« Chaque erreur humaine mérite le pardon ») et Cicéron avec « is Cuiusvis errare: insipientis nullius nisi, in errore perseverare »(« C’est le propre de l’homme de se tromper ; seul l’insensé persiste dans son erreur. »). Cicéron, érudit en grec ancien faisait peut être allusion à la pièce perdue d’Euripide Hippolyte écrite quatre siècles auparavant.

Trois siècles plus tard saint Augustin dans ses Sermons (164, 14): Humanum fuit errare, diabolicum est per animositatem in errore manere. (L’erreur est humaine, mais persister dans l’erreur par arrogance, c’est diabolique).

Elle existait déjà sous la plume de Ménandre, auteur grec du IVe siècle av. J.-C. : « peccare idem bis, haud viri sapientis est » : « Commettre deux fois la même faute, ce n’est pas le fait d’un homme sage. »[réf. nécessaire]

Il s’agit d’une maxime philosophique par laquelle on cherche à expliquer et à excuser une faute, que ce soit une bévue, une faute morale, un égarement, une imperfection, une faute matérielle, une erreur d’inattention, etc. Le sens de la maxime dans la bouche de saint Augustin prend bien sûr davantage la connotation de « faute morale ».[réf. nécessaire]

La nature humaine n’étant pas parfaite, le propre de l’homme est de commettre des erreurs, car il n’est pas omniscient. Cependant, d’après la maxime, cela ne doit excuser la négligence, l’erreur est une occasion à saisir pour essayer de s’améliorer, car nous sommes des êtres perfectibles, elle devient alors un outil intéressant de perfectionnement de soi. La deuxième partie nous prévient: celui qui s’entête dans ses erreurs, sans essayer de se corriger est par contre inexcusable. ça peut l’entraîner sur la voie du péché ou d’encore plus d’erreurs. La faute morale étant dans le fait de ne pas apprendre de ses erreurs, plus que dans l’erreur initiale elle-même.[réf. nécessaire]

Pour mieux en saisir le sens, on peut la rapprocher de cette citation de John Powell : « La seule véritable erreur est celle dont on ne retire aucun enseignement. »[réf. nécessaire]

On retrouve des formes semblables chez des auteurs antérieurs et postérieurs tels que :

D’autres formulations existent encore :

Penonomé, Coclé

Penonomé (Spanish pronunciation: [penonoˈme]) is the capital of the Panamanian province of Coclé. The town is located along the Inter-American Highway in the wide, flat lowlands of central Coclé.

Penonomé was founded in 1581. The name of this town comes from the words „penó Nomé“. Nome was a chief of a local Native American tribe, who was put to death by the Spanish colonial officials. „Penó Nomé“ means „Nome was executed.“ The town was the capital of Panama for a short period after Panama City was sacked by Henry Morgan in 1671.

The town is home to many descendants of Turkish, Chinese, and Arab immigrants. Its population as of 1990 was 12,117; its population as of 2000 was 15,841.

Local legend (unknown origin) has it that Penonomé was a chieftain in love with an indigenous woman named Zaratí. His tribe didn’t want him to marry and so told him that his beloved had drowned. Trying desperately and without success to find her, he threw himself from a bluff, crying out „I’m coming Zara!“ Hence the names of the Zaratí River and Penonomé („Penó Nomé“ in Spanish meaning „Nomé mourned“, with subject and verb inverted).

The Catedral de Penonomé and the municipal government office (Casa de Gobierno) are located on the town’s central plaza. The town also has a small museum, El Museo de Penonomé, which is often closed. The town has two main shopping streets, Avenida Juan Demóstenes Arosemena and the Inter-American Highway along the edge of town.

Penonomé is served by buses to many locations in Panama.

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Robert de Roye

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Robert de Roye est un évêque d’Évreux du début du XIIIe siècle.

Pourvu du siège d’Évreux en 1202, après une vacance à la suite de la mort de Guérin de Cierrey, il est élu par le chapitre en 1203, suivant la notification faite par le roi de France après être entré en possession d’Évreux

Neveu de Barthélemy de Roye, un des plus influents conseillers de Philippe Auguste, cette élection peut être vue comme une dérogation au privilège accordé par Philippe Auguste au chapitre ébroïcien après le Traité du Goulet et le rattachement d’Évreux au domaine royal. Yves Gallet voit l’appui d’une partie du chapitre à son implantation locale, Barthélémy de Roye étant marié à Perronnelle de Montfort, fille de Simon le Chauve, comte d’Évreux et d’Amicie de Leicester.

La date de sa mort est indéterminée mais doit être située au début de l’année 1203.