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Fugenmalerei

Unter Fugenmalerei versteht man einen Teilbereich der illusionistischen Malerei, bei der regelmäßiges Mauerwerk durch entsprechende Malereien auf Putz nachgeahmt wird.

Fugenmalerei gab es bereits in der griechischen und römischen Antike. Im Mittelalter, in der Renaissance, im Barock und selbst in der historisierenden Architektur des 19. Jahrhunderts kommen Fugenmalereien überwiegend im Innern von Kirchen, Burgen bzw. Schlössern und Bürgerhäusern vor. Manchmal wurden ganze Wände oder Wandteile entsprechend bemalt; häufig sind Fugenmalereien auch an Pfeilern

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, Bögen etc., wo sie solides Mauerwerk und damit auch die Haltbarkeit von Bögen optisch vortäuschen. Durch natürliche Einwirkungen (Wasser- und Frostschäden)

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, aber auch aufgrund des Vordringens einer romantisierenden steinsichtigen Architektur in der Kunsttheorie des 19. Jahrhunderts wurden viele Fugenmalereien zerstört.

Putz und Fugenmalereien verbergen das unansehnliche Chaos von Mauern aus unbehauenen Steinen und suggerieren stattdessen Regelmäßigkeit, Ordnung, Beständigkeit und somit Dauerhaftigkeit – Dinge, die für den Glauben insgesamt, speziell jedoch für die Volksreligiösitat von großer Wichtigkeit waren.

Église Saint-André in Taxat, Auvergne

Sankt Peter in Sinzig

Sankt Amandus in Köln-Rheinkassel

St. Maria und Clemens in Schwarzrheindorf

UEFA Best Player in Europe

Der UEFA Best Player in Europe Award (deutsch Bester Spieler in Europa der UEFA) ist eine jährliche Auszeichnung für den besten Fußballspieler eines europäischen Vereins. Sie wird seit 2011 von der UEFA in Zusammenarbeit mit European Sports Media verliehen. 2013 wurde auch erstmals der UEFA Best Women’s Player in Europe Award für die beste Spielerin verliehen.

Die Preisverleihung der Männer findet Ende August jeden Jahres im Rahmen der Auslosung der Gruppenphase der UEFA Champions League im Grimaldi Forum in Monaco statt, die Preisverleihung der Frauen folgte zunächst Anfang September, ab 2015 zusammen mit der der Männer. Bewertet werden die Leistungen der Spieler und Spielerinnen in der jeweiligen Vorsaison in allen nationalen und kontinentalen Wettbewerben. Preisträger im Jahr 2015 sind der Argentinier Lionel Messi, der als erster Spieler zum zweiten Mal gewählt wurde, sowie die Deutsche Célia Šašić.

Die Auszeichnung entstand auf Anregung von UEFA-Präsident Michel Platini, der die Tradition zur Wahl von Europas Fußballer des Jahres wiederbeleben wollte, die seit 1956 unter der offiziellen Bezeichnung Ballon d’Or von der französischen Fußballzeitschrift France Football durchgeführt wurde. Nachdem bereits ab 2007 auch Spieler von Vereinen außerhalb Europas zur Wahl standen und die Auszeichnung 2010 mit der Wahl zum Weltfußballer des Jahres der FIFA zum FIFA Ballon d’Or verschmolz, hatte es keine Wahl mehr gegeben, die ausschließlich in Europa spielende Fußballer berücksichtigt. Die Nationalität der Spieler spielt aber auch bei dieser Auszeichnung keine Rolle. Am 25. August 2011 wurde der Preis im Rahmen der Gruppenauslosung der UEFA Champions League 2011/12 erstmals verliehen. Damit ersetzt diese neue Auszeichnung zugleich die bisherigen UEFA Club Football Awards, die neben dem besten Spieler auch die besten Torhüter, Abwehrspieler, Mittelfeldspieler, Stürmer und Trainer (bis 2006) der vergangenen Champions-League-Saison ehrten. Seit 2013 wird zusätzlich die beste Spielerin geehrt.

Der Sieger wird von einer Jury aus Sportjournalisten gewählt, die jeweils einen der UEFA-Mitgliedsstaaten (bis 2013: 53 Staaten, seit 2014: 54) repräsentieren. Jeder Journalist reicht zunächst eine Liste von fünf Spielern ein. Der Erstgenannte erhält fünf Punkte, der Zweite vier Punkte usw. Die zehn Spieler mit den meisten Punkten erreichen die Shortlist. In der zweiten Wahlrunde wählen die Journalisten aus diesen zehn Nominierten jeweils ihre drei Favoriten. Aus den drei Spielern mit den meisten Punkten küren die Journalisten dann am Tag der Ehrung per Knopfdruck live den Gewinner.

Bei den Frauen wählen jeweils die Trainer der Viertelfinalisten der letztjährigen UEFA Women’s Champions League ihre Favoritinnen. Hat im Jahr der Wahl auch eine WM oder EM stattgefunden sind zusätzlich alle Trainer der teilnehmenden europäischen Mannschaften wahlberechtigt. Dabei erstellen die Trainer jeweils eine Liste ihrer fünf Favoritinnen, die absteigend mit fünf Punkten bis einem Punkt bewertet wurden. Aus dieser Wahl wird die Shortlist aus den zehn besten Spielerinnen erstellt. Die Wahl läuft dann analog zu der der Männer. Von der Shortlist wählen ausgewählte internationale Journalisten (2013: 18, 2014: 12) ihre drei Favoritinnen, aus denen dann die Top 3 erstellt und schließlich in der Endabstimmung die Siegerin gewählt wird.

Bei der ersten Wahl 2011 erhielt Lionel Messi (Argentinien, FC Barcelona) in der Endabstimmung 39 der 53 Stimmen; Xavi (Spanien, FC Barcelona) erhielt elf, Cristiano Ronaldo (Portugal, Real Madrid) drei Stimmen. Auf den Plätzen vier bis zehn folgten Andrés Iniesta (Spanien, FC Barcelona), Radamel Falcao (Kolumbien, FC Porto), Wayne Rooney (England, Manchester United), Nemanja Vidić (Serbien, Manchester United), Zlatan Ibrahimović (Schweden, AC Mailand), Gerard Piqué (Spanien, FC Barcelona) und Manuel Neuer (Deutschland, FC Schalke 04).

Bei der Wahl 2012 am 30. August 2012 erhielt Andrés Iniesta (Spanien, FC Barcelona) in der Endabstimmung 19 der 53 Stimmen; auf Lionel Messi (Argentinien, FC Barcelona) und Cristiano Ronaldo (Portugal, Real Madrid) entfielen jeweils 17 Stimmen. In der Top 10 landeten außerdem Andrea Pirlo (Italien, Juventus Turin), Xavi (Spanien, FC Barcelona), Iker Casillas (Spanien, Real Madrid), Didier Drogba (Elfenbeinküste

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, FC Chelsea), Petr Čech (Tschechien, FC Chelsea), Radamel Falcao (Kolumbien, Atlético Madrid) und Mesut Özil (Deutschland, Real Madrid).

Bei der Wahl 2013 siegte Franck Ribéry (Frankreich, FC Bayern München) mit 36 Stimmen vor Lionel Messi (Argentinien, FC Barcelona) mit 14 und Cristiano Ronaldo (Portugal, Real Madrid) mit drei Stimmen. Auf den Plätzen folgten Arjen Robben (Niederlande, FC Bayern München), Robert Lewandowski (Polen, Borussia Dortmund), Thomas Müller (Deutschland, FC Bayern München), Bastian Schweinsteiger (Deutschland, FC Bayern München), Gareth Bale (Wales, Tottenham Hotspur), Zlatan Ibrahimović (Schweden, Paris Saint-Germain) und Robin van Persie (Niederlande, Manchester United).

Bei der Wahl 2014 gewann Cristiano Ronaldo (Portugal, Real Madrid) mit 26 Stimmen vor Manuel Neuer (Deutschland, FC Bayern München) mit 19 und Arjen Robben (Niederlande, FC Bayern München) mit neun Stimmen. Die Plätze vier bis zehn belegten Thomas Müller (Deutschland, FC Bayern München), Philipp Lahm (Deutschland, FC Bayern München), Lionel Messi (Argentinien, FC Barcelona), James Rodríguez (Kolumbien, AS Monaco), Luis Suárez (Uruguay, FC Liverpool), Ángel Di María (Argentinien, Real Madrid) und Diego Costa (Spanien, Atlético Madrid).

2015 siegte Lionel Messi (Argentinien, FC Barcelona) mit 49 von 54 Stimmen deutlich vor Luis Suárez (Uruguay, FC Barcelona) mit drei Stimmen und Cristiano Ronaldo (Portugal, Real Madrid), der zwei Stimmen erhielt. Auf den Plätzen vier bis zehn lagen Gianluigi Buffon (Italien, Juventus Turin), Neymar (Brasilien, FC Barcelona), Eden Hazard (Belgien, FC Chelsea), Andrea Pirlo (Italien, Juventus Turin), Arturo Vidal (Chile, Juventus Turin), Carlos Tévez (Argentinien, Juventus Turin) und Paul Pogba (Frankreich, Juventus Turin).

Für 2016 stehen die folgenden Spieler auf der Shortlist: Gareth Bale (Wales, Real Madrid), Antoine Griezmann (Frankreich, Atlético Madrid) und Cristiano Ronaldo (Portugal, Real Madrid). Auf Rang vier wurde Luis Suárez (Uruguay, FC Barcelona) gewählt, dahinter folgen Lionel Messi (Argentinien, FC Barcelona), Gianluigi Buffon (Italien, Juventus Turin), Pepe (Portugal, Real Madrid), Manuel Neuer (Deutschland, FC Bayern München), Toni Kroos (Deutschland, Real Madrid) und Thomas Müller (Deutschland, FC Bayern München).

2013 siegte bei der Frauenwahl Nadine Angerer (Deutschland, 1. FFC Frankfurt) mit 10 Stimmen; Lena Goeßling (Deutschland, VfL Wolfsburg) erhielt sechs, Lotta Schelin (Schweden, Olympique Lyon) zwei Stimmen. Die Plätze vier bis zehn belegten Nadine Keßler (Deutschland, VfL Wolfsburg), Verónica Boquete (Spanien, Tyresö FF), Caroline Seger (Schweden, Tyresö FF), Nilla Fischer (Schweden, Linköpings FC/VfL Wolfsburg), Célia Okoyino da Mbabi (Deutschland, SC 07 Bad Neuenahr/1. FFC Frankfurt), Wendie Renard (Frankreich, Olympique Lyon) und Louisa Nécib (Frankreich, Olympique Lyon).

In der Top 3 für die Wahl 2014 standen drei Spielerinnen des VfL Wolfsburg. Nadine Keßler (Deutschland) gewann die Wahl vor Martina Müller (Deutschland) und Nilla Fischer (Schweden). In den Top Ten standen zudem Lena Goeßling (Deutschland, VfL Wolfsburg), Verónica Boquete (Spanien, Tyresö FF), Lotta Schelin (Schweden, Olympique Lyon), Marta (Brasilien, Tyresö FF), Alexandra Popp (Deutschland, VfL Wolfsburg), Caroline Seger (Schweden, Tyresö FF) und Christen Press (USA, Tyresö FF). Nach der ersten Wahlrunde war aufgrund von Stimmengleichheit auch noch Lena Lotzen (Deutschland, FC Bayern München) in der Auswahl.

Am 27. August 2015 fand auch die Entscheidung über die Vergabe der Auszeichnung zwischen Amandine Henry (Frankreich, Olympique Lyon) sowie den beiden Deutschen vom 1. FFC Frankfurt, Dzsenifer Marozsán und Célia Šašić statt. Šašić gewann mit 11 Stimmen vor Henry (vier Stimmen) und Marozsán (drei Stimmen). Den vierten Platz teilten sich Verónica Boquete (Spanien, 1. FFC Frankfurt) und Anja Mittag (Deutschland, FC Rosengård). Die Plätze sechs bis neun belegten Eugénie Le Sommer (Frankreich, Olympique Lyon), Ramona Bachmann (Schweiz, FC Rosengård), Wendie Renard (Frankreich, Olympique Lyon) und Caroline Seger (Schweden, Paris SG). Den zehnten Platz teilten sich Nadine Angerer (Deutschland, Portland Thorns FC) und Simone Laudehr (Deutschland, 1. FFC Frankfurt), auf Platz zwölf lag Alexandra Popp (Deutschland, VfL Wolfsburg). Es waren zwölf Spielerinnen für die zweite Runde nominiert, da nach der ersten Runde drei Spielerinnen punktgleich auf dem zehnten Platz lagen.

International: Weltfußballer (FIFA Ballon d’Or) | Afrika | Asien | CONCACAF | Europa (Ballon d’Or) | Ozeanien | Südamerika

National: Argentinien | Armenien | Aserbaidschan | Australien | Belgien | Bosnien-Herzegowina | Brasilien (Bola de Ouro/Prêmio Craque) | Bulgarien | Chile | China | Dänemark | (DDR) | Deutschland | England | Estland | Färöer | Finnland | Frankreich | Georgien | Ghana | Indonesien | Irland | Israel | Island | Italien | Japan | (Jugoslawien) | Kanada | Kasachstan | Kroatien | Lettland | Liechtenstein | Litauen | Luxemburg | Malta | Mexiko | Moldawien | Montenegro | Namibia | Niederlande | Norwegen | Österreich | Paraguay | Polen | Portugal | Rumänien | Russland | San Marino | Schottland | Schweden | Schweiz | Simbabwe | Slowakei | Spanien | Südkorea | Tschechien | (Tschechoslowakei) | (UdSSR) | Ukraine | Ungarn | USA | Usbekistan | Weißrussland

Pontuskonferenz

Pontuskonferenz, internationale Konferenz über den Status des Schwarzen Meeres (lateinisch Pontus Euxinus) im März 1871 in London. Hintergrund war der russische Expansionsdruck gegen das Osmanische Reich

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, das von den meisten europäischen Mächten als Gegengewicht zum Zarenreich gestützt wurde.

Nach der Niederlage im Krimkrieg hatte Russland im Frieden von Paris 1856 in der so genannten Pontusklausel die Neutralisierung des Schwarzen Meeres hinnehmen müssen. Es durfte nur noch eine geringe Anzahl von kleineren Kriegsschiffen dort stationieren und keine Arsenale oder Befestigungen an den Küsten unterhalten.

Am 31. Oktober 1870 erklärte Russland während des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) einseitig die Aufhebung der Pontusklausel. Auf der auf Drängen Großbritanniens einberufenen Pontuskonferenz unterstützte Otto von Bismarck die Position des Zarenreiches und sicherte sich so die russische Unterstützung in der deutschen Frage.

Die Pontuskonferenz hob am 13. März 1871 die Neutralität und Entmilitarisierung des Schwarzen Meeres auf mcm taschen sale, machte allerdings die Durchfahrt durch die Meerengen weiterhin von der Zustimmung des Osmanischen Reiches abhängig

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. Russland begann mit dem Bau einer neuen Schwarzmeerflotte.

Warvillers

Warvillers ist eine französische Gemeinde mit 142 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Somme in der Region Picardie. Sie gehört zum Arrondissement Montdidier, zum Kanton Rosières-en-Santerre und zum Kommunalverband Santerre.

Warvillers liegt im Norden Frankreichs im Santerre. Die nächste größere Stadt Amiens, Sitz der Präfektur der Region Picardie und Hauptort des Départements Somme, ist 31 Kilometer entfernt und liegt in nordwestlicher Richtung. Direkte Nachbargemeinden von Warvillers sind Caix im Nordwesten, Vrély im Nordosten, Rouvroy-en-Santerre im Südosten und Beaufort-en-Santerre im Südwesten. Das Gemeindegebiet umfasst 418 Hektar und liegt auf einer mittleren Höhe von 96 Metern über dem Meeresspiegel.

Warvillers ist einer Klimazone des Typs Cfb (nach Köppen und Geiger) zugeordnet: Warmgemäßigtes Regenklima (C), vollfeucht (f), wärmster Monat unter 22 °C, mindestens vier Monate über 10 °C (b). Es herrscht Seeklima mit gemäßigtem Sommer.

1918 richteten Soldaten eine Erweiterung des Friedhofs von Warvillers ein. Es handelt sich um einen Soldatenfriedhof mit 48 Commonwealth-Gräbern, von denen drei unidentifiziert sind.

Ailly-sur-Noye | Andechy | Armancourt | Arvillers | Assainvillers | Aubercourt | Aubvillers | Ayencourt | Balâtre | Bayonvillers | Beaucourt-en-Santerre | Beaufort-en-Santerre | Becquigny | Berteaucourt-lès-Thennes | Beuvraignes | Biarre | Billancourt | Bouchoir | Bouillancourt-la-Bataille | Boussicourt | Braches | Breuil | Bus-la-Mésière | Caix | Cantigny | Carrépuis | Cayeux-en-Santerre | Champien | Chaussoy-Epagny | Chilly | Chirmont | Contoire | Coullemelle | Courtemanche | Cressy-Omencourt | Crémery | Curchy | Damery | Dancourt-Popincourt | Davenescourt | Domart-sur-la-Luce | Démuin | Erches | Ercheu | Esclainvillers | Étalon | Ételfay | Faverolles | Fescamps | Fignières | Flers-sur-Noye | Folies | Folleville | Fonches-Fonchette | Fontaine-sous-Montdidier | Fouquescourt | Fransart | Fransures | Fresnoy-en-Chaussée | Fresnoy-lès-Roye | Goyencourt | Gratibus | Grivesnes | Grivillers | Gruny | Guerbigny | Guillaucourt | Hallivillers | Hallu | Hangard | Hangest-en-Santerre | Harbonnières | Hargicourt | Hattencourt | Herly | Ignaucourt | Jumel | L’Échelle-Saint-Aurin | La Chavatte | La Faloise | La Neuville-Sire-Bernard | Laboissière-en-Santerre | Laucourt | Lawarde-Mauger-l’Hortoy | Le Cardonnois | Le Plessier-Rozainvillers | Le Quesnel | Liancourt-Fosse | Lignières | Louvrechy&nbsp

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;| Mailly-Raineval | Malpart | Marché-Allouarde | Marestmontiers | Marquivillers | Maucourt | Mesnil-Saint-Georges | Montdidier | Moreuil | Morisel | Moyencourt | Méharicourt | Mézières-en-Santerre | Parvillers-le-Quesnoy | Piennes-Onvillers | Pierrepont-sur-Avre | Punchy | Quiry-le-Sec | Remaugies | Rethonvillers | Rogy | Roiglise | Rollot | Rosières-en-Santerre | Rouvrel | Rouvroy-en-Santerre | Roye | Rubescourt | Saint-Mard | Sauvillers-Mongival | Sourdon | Thennes | Thory | Tilloloy | Verpillières | Villers-Tournelle | Villers-aux-Érables | Villers-lès-Roye | Vrély | Warsy | Warvillers | Wiencourt-l’Équipée

Alberico Gentili

Alberico Gentili (lateinisch Albericus Gentilis; * 14. Januar 1552 in San Ginesio; † 19. Juni 1608 in London) war ein italienischer Jurist, königlicher Professor (Regius Professor of Civil Law) für Zivilrecht an der Universität Oxford und Autor im Bereich des Völkerrechts.

Alberico Gentili wurde 1552 als Kind begüterter Eltern in San Ginesio geboren; sein Vater Matteo Gentili war Arzt in Perugia. Er studierte an der Universität Perugia und erwarb 1572 den Doktor der Rechtswissenschaften. 1572 wurde er von den Stadtältesten seiner Heimatstadt mit einer Überarbeitung des Stadtrechts beauftragt, die er 1577 fertigstellte. Zwei Jahre später musste er aufgrund seines protestantischen Glaubens zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Scipione Gentili aus Italien fliehen. Die Familie begab sich zunächst nach Ljubljana, damals Laibach, wo sich der Vater als Stadtphysikus niederließ. Die Anstrengungen der Inquisition führten dazu, dass die Familie auch das Herzogtums Krain verlassen musste.

Von dort begab sich Alberico Gentili nach Tübingen und Heidelberg, bevor er 1580 schließlich nach England gelangte. Über London gelangte er nach Oxford, wo er im Christ Church College unterkam. Ab 1581 lehrte er am St John’s College. Sein Vater folgte ihm nach England und praktizierte in London. 1587 ernannte ihn Robert Dudley, der damalige Rektor der Oxford University, zum Regius Professor für Zivilrecht. 1586 begleitete Alberico Gentili Horatio Pallavicino zum Kurfürsten von Sachsen und nahm in Wittenberg an einer Disputation seines jüngeren Bruders Scipione Gentili teil. Nach diesem kurzen Aufenthalt in Wittenberg kehrte er wieder nach Oxford zurück.

Alberico Gentili hatte die Regius Professur bis zu seinem Tod inne, obwohl er sich ab 1590 als Rechtsanwalt einen Namen machte und hauptsächlich in London lebte

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. So arbeitete er ab diesem Zeitpunkt am High Court of Admiralty und wurde 1600 Mitglied von Gray’s Inn. Von 1605 bis 1608 arbeitete er als Anwalt für die spanische Botschaft. Zu seinem Freundeskreis gehörten unter anderem Francis Walsingham, der in der Ridolfi-Verschwörung eine Rolle spielte, sowie Philip Sidney, Henry Wotton, Thomas Bodley und Henry Savile.

Alberico Gentili starb 1608 in London und wurde in der Kirche Saint Helen’s Bishopsgate in London beigesetzt

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. Sein Sohn Robert Gentilis besuchte die Oxford University. Er schloss sein Studium bereits mit zwölf Jahren ab und wurde mit nur siebzehn Jahren zum Fellow am All Souls College ernannt.

Alberico Gentili schrieb mehr als 20 Bücher zu Themen der Rechtswissenschaften, so beispielsweise zum Kirchenrecht, zur Kasuistik, und zum Hexenwesen sowie zur Theologie und den Literaturwissenschaften (Bibelexegese.) Er hatte einen Ruf als strenger Gelehrter und erhielt den Beinamen Italus Atheus

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.

1582 veröffentlichte er das Werk De Juris Interpretibus Dialogi Sex. In diesem Buch bekannte er sich zu den Auslegungsmethoden des Bartolus de Saxoferrato und wendete sich gegen die Methoden der Juristen des französischen Humanismus wie Jacques Cujas. Das erste Buch Alberico Gentilis, das sich mit völkerrechtlichen Fragen auseinandersetzte, erschien 1582 unter dem Titel De Legationibus Libri Tres. Den Anstoß hierfür gab der Fall des spanischen Botschafters Bernardino de Mendoza, der wegen seiner Beteiligung an der Throckmorton-Verschwörung bestraft werden sollte. Die englische Regierung hatte Alberico Gentili und Jean Hotman um Rat in diesem Fall gebeten. Beide empfahlen die Ausweisung des Spaniers.

1589 veröffentlichte Gentili De Jure Belli Commentationes Tres. Dieses Buch gilt als sein Hauptwerk und als Standardwerk des Völkerrechts. Nach seinem Tod veröffentlichte Scipione Gentili eine Sammlung von Notizen von Fällen, an denen Gentili gearbeitet hatte. Der Einfluss Alberico Gentilis ist unter anderem spürbar in den Schriften von John Selden und Hugo Grotius, der viele Themen und Ideen Gentilis für sein De jure belli in pacis aufgriff.

Die 1625 erschienene Arbeit De Jure Belli ac Pacis von Hugo Grotius baute wesentlich auf Erkenntnissen Alberico Gentilis auf. Im 19. Jahrhundert erlebten die Arbeiten von Alberico Gentili eine Renaissance. So widmete ihm Sir Thomas Erskine Holland seine Antrittsvorlesung als Professor für Völkerrecht an der Oxford University. Seitdem wurden zahlreiche Bücher zum Leben und Werk Gentilis veröffentlicht. In seiner Heimatstadt wurde ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet.

John Story (1541–1557) | Robert Weston (1546–1553) | William Aubrey (1553–1559) | John Griffith (1559–1566) | Robert Lougher (1566–1577) | Griffith Lloyd (1577–1586) | William Mowse (1586–1587) | Albericus Gentilis (1587–1608) | John Budden (1611–1620) | Richard Zouch (1620–1661) | Giles Sweit (1661-1672)  | Thomas Bouchier (1672-1712) | James Bouchier (1712-1736) | Henry Brooke (1736–1752) | Herbert Jenner (1753–1767) | Robert Vansittart (1767–1789) | Thomas Francis Wenman (1789–1796) | French Laurence (1796–1809) | Joseph Phillimore (1809–1855) | Sir Travers Twiss (1855–1870) | James Bryce, 1. Viscount Bryce (1870–1893) | Henry Goudy (1893–1919) | Francis de Zulueta (1919–1948) | David Daube (1955–1970) | Tony Honoré (1971–1988) | Peter Birks (1989–2004) | Boudewijn Sirks (2006-2014) | Wolfgang Ernst (seit 2015)

Björn Harras

Björn Harras (* 15. Oktober 1983 in Magdeburg) ist ein deutscher Schauspieler.

Harras absolvierte ein Schauspielstudium an der staatlichen Schauspielschule in Leipzig. Im Mai 2007 übernahm er die Rolle des Tobias Refrath in der Sat.1-Telenovela Verliebt in Berlin. Von April 2009 bis August 2009 spielte er bei der RTL-Seifenoper Gute Zeiten, schlechte Zeiten die Rolle des Nils „Driver“ Barkhoff, einen Freund von Leonard „Lenny“ Cöster in einer Nebenrolle. Von Oktober 2009 bis November 2012 stand er erneut für Gute Zeiten, schlechte Zeiten vor der Kamera und übernahm die Hauptrolle des Patrick Graf junior. Seit 2008 ist Harras Mitglied der Improvisationstheatergruppen Die Gimmicks bzw. Die Gorillas

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. Björn Harras unterstützt die Amadeu Antonio Stiftung sowie den Opferfonds Cura und engagiert sich gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und für Zivilcourage. In diesem Zusammenhang hat er mit seinen Kollegen von GZSZ 2010 den Kurzfilm Nicht warten

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! gedreht, zu dem er auch das Drehbuch schrieb.

Biologische Station Lunz

Die Biologische Station Lunz ist eine ehemalige biologische Forschungseinrichtung im niederösterreichischen Lunz am See, die 1905 gegründet und 2003 geschlossen wurde, mit der Neugründung des Wassercluster Lunz aber eine Weiterführung in Lehre und Forschung gefunden hat.

Unter einer Biologischen Station verstand man ursprünglich eine Einrichtung, in der vor allem ökologische Forschung betrieben werden sollte – also Forschung an Pflanzen und Tieren in ihren Beziehungen zum Lebensraum und untereinander. Der Forschungsansatz war folglich von Anfang an interdisziplinär. Die Stationen wurden an geeigneter Stelle direkt innerhalb des zu untersuchenden Ökosystems errichtet. Heute wird der Ausdruck „Biologische Station“ nicht mehr nur für Forschungsstationen verwendet, sondern auch für verschiedene andere Einrichtungen im Rahmen des Natur- und Artenschutzes.

Die hier Forschenden sind und waren in erster Linie akademisches Personal von Universitäten, auch Dissertanten und Studenten in Kursen und Praktika, die in Blockform während der Semesterferien einen Gesamteindruck des zu untersuchenden Lebensraums gewährleisten sollen. Diese „Feldstationen“ wurden somit meist entfernt von großen Städten, am Meer, an Seen oder im Gebirge angelegt. Sie stellten an Ort und Stelle Sammelgeräte, Mikroskope, Fahrzeuge, z. B. Boote, aber auch eine Fachbibliothek und Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung und kamen dabei mit geringem eigenen Personal aus.

Das Ende des 19. Jahrhunderts war geprägt von einer Aufbruchsstimmung in den Naturwissenschaften, auch in der Biologie. Die Ökologie als Wissenschaft (inauguriert 1866 von Ernst Haeckel) begann Gestalt anzunehmen. Um aber die Ökologie von Pflanzen und Tieren zu studieren, erwies es sich bald als nötig, die Lebewesen an ihrem Lebensort, im Biotop, längere Zeit zu beobachten, also sie nicht nur zu sammeln und dann ins Museum zu verfrachten. Es war auch bald klar, dass die Lebewesen eines Gebietes stark voneinander abhängig sind – dass also die Erforschung dessen, was man anfangs des 20. Jahrhunderts „Lebensgemeinschaften“ (Biozönosen) nennen sollte, sehr aufwändig werden würde. Bald begann man sich mit der Biozönotik stehender Gewässer zu befassen, weil deren Biotope relativ abgeschlossen, d. h. „überschaubar“, erschienen. In Österreich wurde diese Idee erstmals von dem bekannten Pflanzen-Morphologen und -Systematiker Richard Wettstein propagiert. Dieser hat auch voll zu Recht das Gebiet um Lunz am See als sehr gut geeigneten Standort für eine erste solche „Station“ in Österreich empfohlen. Seit Carolus Clusius’ Besuch in der Kartause Gaming (1574) schwebte das Ybbs- und Erlauftal allen Botanikern als „Traumziel“ vor Augen – einerseits noch nahe genug an Wien (als Universitäts- und Museums-Stadt) und in einem Tag mit der damals schon im Bau befindlichen Ybbstalbahn zu erreichen, andererseits noch sehr „unberührt“. Darüber hinaus umfasst das Gebiet die drei einzigen natürlichen Seen Niederösterreichs sowie Bäche, Moore und Höhlen (Karstgebiet – in der Nähe die Quellen der II. Wiener Hochquellenwasserleitung). Almen und sogar noch (kleine) Urwald-Gebiete in der Umgebung runden das Bild einer naturbelassenen Landschaft ab, die allerdings auch von der Zeitströmung des Biedermeier bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts romantisch verklärt worden war. Denn der Wald war jahrhundertelang als Rohstoff für die Holzkohle zur Verhüttung in den Eisenwurzen und später als Brennstoff in den Heizöfen der Wiener abgeholzt worden. Erst nach der Erschließung der Steinkohle konnte der Wald langsam wieder nachwachsen.

Die Empfehlung Professor Wettsteins fand Gehör beim neuen Besitzer des Gutes Seehof-Hirschtal südlich von Lunz, Carl Kupelwieser. Er war ein Sohn des bekannten Kirchenmalers und Schubert-Freundes Leopold Kupelwieser, Jurist wie seine vier Brüder und damals schon in einem Aufsichtsrat der böhmischen Eisenindustrie tätig. Er konnte es sich daher leisten, dem Grafen Festetics de Tolna Gábor 1896 ein „Lust-Gut“ von ca. 30 km² Größe zum Zweck der Hochwildjagd abzukaufen. Sein Sohn Hans (1879–1939) studierte Zoologie in Leipzig bei Prof. Carl Chun. Er bestärkte seinen Vater in dem Plan, nach dem Vorbilde der Biologischen Station Plön (von Emil Otto Zacharias 1891 in Holstein gegründet – später Max-Planck-Institut für Limnologie) nun am Lunzer See eine Station einzurichten. Das Gut Seehof wies damals außer einer Jagdhütte beim Obersee nur einen ziemlich heruntergekommenen Gebäudekomplex auf, bewohnt von vier Keuschlerfamilien. Das Gebäude ging auf eine Außenstelle der Kartause Gaming zurück, von der aus Mönche mit Knechten Fischerei im Lunzer See und mehreren großen Teichen betrieben hatten, bis Kaiser Joseph II. 1782 die Kartause aufhob.

Carl Kupelwieser leitete sogleich einen großzügigen Ausbau zu einem herrschaftlichen Landsitz („Schloss Seehof“) ein – für die Station wurden Räume im Keller adaptiert. 1905 lud Kupelwieser, der von Anfang an auch Projekte im Allgemeinen Interesse verfolgte, interessierte Wissenschaftler des In- und Auslandes zu einer weihnachtlichen Präsentation dessen, was ihm hier vorschwebte. Das Wichtigste war wohl die Bestellung eines Leiters, der ständig am Ort wäre, um die Arbeiten der unterschiedlichsten Fachwissenschaftler wie Botaniker, Zoologen, Erdkundler, Geologen, Meteorologen, Chemiker usw. zu koordinieren und zusammenzuführen. In Aussicht genommen war da zunächst der junge Plankton-Forscher Richard Woltereck (1877–1944), der jedoch bald eine akademische Karriere in Leipzig begann. Mit seinem „Stellvertreter“, Franz Ruttner (1882–1961), einem Prager Mikrobiologie-Studenten, Schüler Hans Molischs, war dann die endgültige Wahl getroffen: Ruttner zog (mit seiner Mutter) nach der Promotion 1906 in das ihm als „Dienstwohnung“ angebotene Pförtnerhäuschen des Schlossparks ein.

Ab 1908 war Ruttner praktisch allein für die Entwicklung der Station verantwortlich – bis zu seiner späten Pensionierung 1957. Zugleich begann der Ausbau des Stationsgebäudes, z. B. mit zwei experimentellen Glashäusern (1910). Das Bootshaus wurde zum „Seelabor“ für den Kursbetrieb erweitert. Zur Station gehörte nun auch die schon 1878 errichtete Hütte beim Obersee. Beim ersten der bald „traditionellen“ Lunzer Hydrobiologie-Kurse (1908) lernte Ruttner seine künftige Frau Katharina Bittner (1883–1979) kennen, und 1911 konnten die beiden ihr neues Haus neben dem Stations-Gebäude beziehen. Leider machte der Erste Weltkrieg all dem ein Ende: Ruttner wurde wie viele seiner österreichischen und deutschen Kollegen zur „Seuchenbekämpfung“ eingezogen, die Station geschlossen, und nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie im Jahr 1918 war auch die Familie des Mäzens Kupelwieser weitgehend verarmt.

1920 wurde die Station wieder in Betrieb genommen, aber unter kümmerlichen Umständen: Gehälter konnten nicht gezahlt, Geräte und Literatur nicht gekauft werden. Dennoch war die Republik Österreich am Weiterbestand der Institution interessiert, die so vielversprechend begonnen hatte. In einer sicherlich dramatischen, 1924 nach Lunz einberufenen Konferenz gelang es dem nunmehr greisen Gründer Carl Kupelwieser, die Finanzierung der Biologischen Station Lunz (BSL) auf eine neue Grundlage zu stellen. Zweifellos waren Kupelwieser seine alten Beziehungen zu Wissenschaftlern des Deutschen Reiches dabei nützlich: Die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, Vorläuferin der heutigen Max-Planck-Gesellschaft und ihr Pendant, die Österreichische Akademie der Wissenschaften, kamen überein, künftig die Kosten gemeinsam mittels eines Vereins BSL zu tragen. Gehaltsposten waren damals nur der Leiter Franz Ruttner und als Laborant Sepp Aigner (1895–1958; mit Gemahlin Walburga, 1893–1990). Bereits 1926 konnte das Stationsgebäude erstmals aufgestockt werden. Ein Gästehaus auf dem nahen Rattnerfeld wurde geplant, aber nie verwirklicht.

Eine Fülle von wissenschaftlichen Leistungen wurden an der Biologischen Station erbracht – immerhin gingen aus ihr mehr als 1250 wissenschaftliche Publikationen der Gäste und des angestellten Personals hervor. Erwähnt sei die erste limnologische Forschungsfahrt in die Tropen (Indonesien, 1928–29) unter Leitung Franz Ruttners.- Seit 1926 ist „Lunz“ auch eine Station der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien, Wetterdaten stehen aus diesem Gebiet schon seit 1898 zur Verfügung. Unter dem Meteorologen Wilhelm Schmidt (1883–1936) wurde auf einer Alm des Hetzkogels in einer großen Doline anfangs der 1930er Jahre der „mitteleuropäische Kältepol“ festgestellt. In dieser Doline kann es durch eine besondere Luftschichtung im Spätwinter manchmal unter -50 °C haben, was Lunz schlagartig zu weiterer, aber vielfach missverstandener Bedeutung verhalf. So richtete die deutsche Wehrmacht hier zehn Jahre später unsinnigerweise eine Teststation für „sibirientaugliche“ Panzer-Motoren ein.

Die folgenden Jahre brachten einen moderaten Aufschwung, ein zweiter Laborant, Karl Herrmann, und 1934 der Hydrochemiker Franz Berger (1903–2000) konnten angestellt werden. Namhafte Gäste der Zwischenkriegszeit waren unter anderen: Helmut Gams (Moose, Flechten, Algen, Pollen, Moore, Pflanzengesellschaften, Diluvium und Alluvium), Lothar Geitler (Blaualgen, Kieselalgen, Cytologie), Edith Kann (Ökologie der Blaualgen), Wilhelm Kühnelt (1905–1988 – Ökologie: Mollusken, Insekten; Bodenbiologie), Erwin Schimitschek (1898–1983 – Waldbau, Forstinsekten), Vincenz Brehm (1879–1971 – Copepoda; Tiergeographie: Kontinentaldrift), Franz Sauberer (Lichtverhältnisse unter Wasser ). Nach dem „Anschluss“ war der Besucherstrom natürlich bald weitgehend auf „Reichsdeutsche“ beschränkt; die Kurse fanden bis 1944 statt und der Stationsbetrieb blieb aufrecht, auch dank der Ausgebombten und Evakuierten wie Thienemann und Brehm. Letzterer fand, aus Eger verjagt, nach dem Krieg sogar seine Bleibe im Stationsgebäude. Ruttner hätte bald sein Pensionsalter erreicht und ein junger Nachfolger war schon im Gespräch, der Limnologe Heinz von Mitis. Dieser aber fiel im Krieg 1942.

Nach Kriegsende konnte kein geeigneter Nachfolger für den Leiter der Biologischen Station gefunden werden. So musste Franz Ruttner notgedrungen weitermachen. 1948 schufen die zwei Ruttner-Söhne Friedrich (1915–1998) und Hans (1919–1979) an der Station eine Arbeitsgruppe „Bienen-Genetik“, die 1957 als „Institut für Bienenkunde“ ausgegliedert wurde und 1970 ein eigenes Gebäude, ebenfalls in Lunz, erhielt. 1952 wurde die Station großzügig ausgebaut: Eine weitere Aufstockung erbrachte einen Hörsaal, der Dachboden wurde zum Kursteilnehmer-Lager. Im Kursbetrieb (über das „Klima“ hiebei schrieb Wilhelm Marinelli 1952) fand Ruttner Unterstützung durch Franz Berger, Vincenz Brehm und seine Schwiegertochter Agnes Ruttner-Kolisko (1911–1992), die Frau des Geologen Anton Ruttner (1911–2006). Häufige Gastforscher dieser Jahre waren: Max Hartmann, Felix Mainx (1900–1983; Fliegen-Genetiker – damals galt Mainx, 1946 aus Prag geflüchtet, als Überbleibsel der NS-Wissenschaft, während er heute eher als „30 Jahre zu früh dran“ gesehen werden kann) sowie weiterhin Lothar Geitler, Edith Kann und Wilhelm Kühnelt. Auch aus der BRD kamen wieder Kurse.- Zu Ehren Franz Ruttners fand 1959 in Wien und Lunz der große SIL-Kongress (Societas internationalis limnologorum, International Society of Limnology) statt – Ruttner war da bereits 78.

1957, anlässlich der Pensionierung Franz Ruttners, hatte man den Kärntner Limnologen Ingo Findenegg mit der Stations-Leitung betraut. Wie so viele Wissenschaftler der damaligen Zeit, von den schon Genannten auch Brehm und Kann, war Findenegg davor beruflich als Mittelschullehrer tätig gewesen

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. Er leitete die Station zehn Jahre lang und führte insbesondere Primärproduktions-Studien mit der C14-Methode durch. Unter ihm wurde der Stab um einen Tischler und einen Laboranten vergrößert. Bald sah er aber das „Potenzial“ von Lunz als „Forschungslandschaft“ wegen der Kleinräumigkeit des Gebietes als ziemlich erschöpft an – was es seinem Nachfolger, Heinz Löffler, erleichterte, die Schließung der Biologischen Station ins Auge zu fassen – zugunsten eines neu zu errichtenden limnologischen Instituts am Mondsee, wo die Biologische Station Lunz bereits ein Grundstück besaß. Denn ein solcher Plan war schon 1926 aufgetaucht, als man den Lunzer See in einen Speicher für ein Kraftwerk an der Ybbs verwandeln wollte, was am Widerstand der Bevölkerung, aber wohl auch am zu geringen Nutzen gescheitert war. Damals war schon ein Ersatz-Grundstück angekauft worden. Dass der freilich relativ kleine Lunzer See (0,68 km²) noch zahllose Möglichkeiten der Forschung bot (z. B. ist seine Ciliaten-Fauna nie untersucht worden), zeigte exemplarisch Otto Siebeck, Dissertant Ruttners, mit seiner Arbeit über die Uferflucht des Planktons (1958). Siebeck hätte der ideale Nachfolger Ruttners sein können, wären im zuständigen Ministerium nicht plötzlich Einwände gegen den Münchner (als „Ausländer“) geltend gemacht worden.

Gegen den Plan Heinz Löfflers, die Station ganz an den Mondsee zu übersiedeln, opponierten einige seiner Mitarbeiter, allen voran aber Löfflers Stellvertreterin am Ort, Prof. Agnes Ruttner-Kolisko. Ihr gelang es letztlich sogar, bei der Wissenschaftsministerin Hertha Firnberg für die Zeit nach ihrer Pensionierung 1972 einen neuen Stationsleiter zugesichert zu bekommen. Löffler baute das Limnologische Institut am Mondsee (1980–81), aber die Biologische Station Lunz blieb erhalten – mit dem neuen Abteilungsleiter Gernot Bretschko aus Graz (Student Prof. Roland Pechlaners an der Universität Innsbruck) ab 1977. Ein Zubau zum Stationsgebäude wurde errichtet und die Glashäuser als Folge der ersten Ölkrise (1984) abgerissen, da ihre Beheizung im Winter zu hohe Kosten verursachte. Bretschko richtete den Schwerpunkt der Forschung – durchaus zeitgemäß – auf Fließgewässer aus, deren Hydrologie und Ökologie im Lunzer Raum ebenfalls gut untersucht werden konnten. Er brachte hier methodisch wichtige Neuerungen der Probenentnahme ein, vernachlässigte aber bald die Beziehungen zu Gastforschern, ohne die die Station an Reputation stark einbüßte. Schließlich wurde sie, nach Bretschkos frühem Tod 2002, von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften endgültig aufgegeben (den Beschluss dazu gab es schon seit 1997).

2003 vollzog die Akademie die Schließung der traditionsreichen Station in Lunz. Die Einengung der Sicht auf ihre persönlichen „Fachbereiche“ hatte Findenegg, Löffler und Bretschko die gesamtökologische Vielfalt der Region um Lunz aus dem Blick verlieren lassen. Die Sichtweise auf die Natur als Gesamtheit, die zur Zeit Kupelwiesers Pate gestanden hatte, war verloren gegangen. Auch die Verantwortlichen in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften verfolgten, insbesondere nach dem Tode des Ökologen Wilhelm Kühnelt 1988, andere Ziele. Der Wandel in der Aufgabenstellung limnologischer Forschung führte 2006 auch in Deutschland zur Auflösung des Max-Planck-Instituts für Limnologie in Plön und zur Schließung der Limnologischen Fluss-Station Schlitz.

Das Gebäude der Biologischen Station Lunz war bis zur Adaptierung und Integration in den Wassercluster Lunz 2010 ungenütz. Nach der Adaptierung durch das Land Nö ist auch die Bibliothek wieder benutzbar und auch im Verbund der österreichischen Bibliotheken integriert. Im „Bootshaus“ (Seelabor) fanden ohne Unterbrechung Kurse statt und auch nach der Neueröffnung im jahre 2011 findet weiterhin Lehrertätigkeit im Seelabor statt. Die Forschung wird im Rahmen der Wassercluster Lunz – Biologische Station GmbH, einer Kooperation der Universität Wien, der Universität für Bodenkultur Wien und der Donau-Universität Krems

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, weitergeführt – im Sinne der Gründer der Biologischen Station Lunz als interdisziplinäre Forschungseinrichtung. Dazu haben das Land Niederösterreich (Landeshauptmann Erwin Pröll) und die Stadt Wien (Bürgermeister Michael Häupl) das vormalige „Gästehaus“ (Landes-Jugendheim) am Südufer des Sees adaptiert, das allerdings dank seiner Größe mehr Möglichkeiten bietet als die alte „Kupelwiesersche Stiftung“, die nach der Adaptierung 2011 als 2.Standort des Wassercluster Lunz wieder für Forschung und Lehre genutzt wird.

Kritik an der Art des Abrisses des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes übt der Nachkomme Kupelwiesers Hans Kupelwieser. Dabei soll unnötig viel abgerissen worden sein.

Koordinaten:

Marco Storari

Marco Storari, Juventus Turin, 2012

Marco Storari (* 7. Januar 1977 in Pisa) ist ein italienischer Fußballtorwart.

Storari spielte für den FC Messina, Ancona Calcio, SSC Neapel, AC Perugia und Montevarchi Calcio Aquila 1902. Ab der Winterpause der Saison 2006/07 war er beim AC Mailand unter Vertrag. Dort hatte er einen Vertrag bis 2010. Im Sommer 2007 wurde er an UD Levante ausgeliehen, verließ den Verein jedoch nach einem halben Jahr, um auf Leihbasis beim damaligen Tabellenletzten der Serie A, Cagliari Calcio anzuheuern. Zuvor hatten die Spanier die Gehälter der Spieler nicht mehr bezahlen können.

Im Sommer 2008 wurde Storari an den AC Florenz verliehen. 2009 spielte er wieder für eine Saison für den AC Mailand. Im Juni 2010 verpflichtete Juventus Turin Storari als langfristigen Ersatz für den verletzten Gianluigi Buffon. Er verdrängte Alexander Manninger von dessen Position als zweiter Torhüter und stand bis zur Genesung Buffons zwischen den Pfosten.

Nach fünf Jahren als Buffons Stellvertreter wechselte Storari im Juli 2015 ablösefrei zum Serie-A-Absteiger Cagliari Calcio.

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Trainer: Massimo Rastelli

Patrick Hannan

Patrick „Paddy“ Hannan (* getauft 26. April 1840 in Quin im County Clare in Irland ; † 4. November 1925 in Brunswick bei Melbourne) war ein Goldsucher, der am 17. Juni 1893 bei Kalgoorlie-Boulder in Western Australia durch einen Goldfund einen Goldrausch auslöste.

Hannans Eltern waren John Hannan und Bridget Lynch. Er emigrierte 1862 nach Australien.

Hannan

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, Tom Flanagan und Daniel Shea entdeckten Gold, als ihre Pferde ihre Hufeisen in der Nähe des Mount Charlotte 40 Kilometer von den Coolgardie-Goldfeldern entfernt verloren. Nachdem sie ihren Claim registriert hatten, fanden sie über 100 Unzen Gold und drei Tage nach der Anmeldung waren 700 Goldprospektoren auf diesem Goldfeld.

Im Jahre 1904 erhielt Hannan eine jährliche Pension von £100 von der Regierung von Western Australia zugesprochen. Er beendete seine Aktivitäten zur Goldsuche 1910 und ging nach Brunswick bei Melbourne. Er starb dort im Jahre 1925.

Die Hauptstraße und eine Vorstadt von Kalgoorlie tragen seinen Namen und 1929 wurde eine Statue von ihm von dem Bildhauer John MacLeod dort aufgestellt. Ein öffentlicher Irishpub in Burswood Entertainment Complex ist ebenso nach ihm benannt.

Eine Reliefplatte mit seinem Porträt ist an der Quin Abbey im irischen Quin angebracht.

Cetylpyridiniumchlorid

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farbloses Kristallpulver mit leichtem charakteristischem Geruch

Antiseptika

fest

83–85 °C

Gefahr

200 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)

Cetylpyridiniumchlorid ist eine quartäre Ammoniumverbindung, die aufgrund ihrer antiseptischen Wirkung als Arzneistoff in Lutschtabletten und Mundspüllösungen und -sprays zur Behandlung von Infektionen und Entzündungen der Mundhöhle und des Rachenraums sowie zur Linderung von Halsschmerzen und Schluckbeschwerden eingesetzt wird. Darüber hinaus findet die Substanz Anwendung als Konservierungsmittel zur Haltbarmachung von Arzneimitteln und ist auch in Zahnpasta und flüssigen Zahnpflegeprodukten zur Vorbeugung gegen Zahnbelag und Zahnfleischentzündungen enthalten.

Arzneimittel mit Cetylpyridiniumchlorid als Wirkstoff sind in der Regel nicht verschreibungspflichtig und als sogenannte OTC-Arzneimittel frei verkäuflich. Die therapeutische Wirksamkeit zur Behandlung von Infektionen im Mund- und Rachenbereich ist jedoch nicht durch aussagekräftige klinische Studien belegt und je nach Anwendungsform zum Teil umstritten

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, da die Substanz durch den Speichel schnell aus der Mundhöhle ausgewaschen wird. Aus diesem Grund wird es in einigen Medikamenten in Kombination mit anderen Wirkstoffen eingesetzt.

Anginetten (D), Dobendan (D, A), Optisana Halstabletten (D), Heilusan Halstabletten (D), Doreperol (A), Halset (A), Medicazin Halstabletten (D)

Angina MCC (CH), Anginazol (CH), Anginex (A), Citropain (CH), Coldistan (A), Dentinox (A), Dobendan Strepsils Dolo (D), Fentrinol (A), Gem Halsweh (CH), Gurfix (A), Hextriletten (CH), Lidazon (CH), Lysopain (CH), Mebucaine (CH), Neo-Angin (CH), Otothricinol (CH), Wick Sulagil (D) , dm das gesunde Plus Gurgellösung (D) mit Aluminiumchlorid