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GTO’s

Die Gruppe GTO’s war eine der ersten rein weiblichen Gruppen in der Geschichte der Rockmusik. Die meisten Mitglieder der Gruppe waren in Musikerkreisen als Groupies bekannt. Die Gruppe veröffentlichte nur eine Langspielplatte und eine Single, beide produziert von Frank Zappa. Mit dessen Gruppe The Mothers of Invention waren sie Ende der 1960er Jahre bei mehreren Auftritten an der amerikanischen Westküste live zu sehen.

Eigentlicher Katalysator der Gruppe war Christine Frka. Sie war Ende der 1960er Jahre im Hause Zappa als Kindermädchen angestellt. „Miss Christine“, wie sie später auch genannt wurde, lud immer wieder ihre Freundinnen ein, um mit ihnen im Keller des zappaschen Anwesens Tanzschritte einzuüben und die gemeinsame Vorliebe für extravagante Garderobe zu pflegen. Das schrullige Ensemble gab sich sogar einen Namen: „Laurel Canyon Ballet Company“.(S. 198)

Neben Tanzen und dem Hang zu ungewöhnlicher Kleidung hatten die Mädchen eine weitere gemeinsame Vorliebe: Rockmusiker. Die Groupiegruppe hätte sich kein geeigneteres Quartier suchen können als das Haus Frank Zappas, wo sich berühmte Rockmusiker jener Tage buchstäblich die Klinke in die Hand gaben.(S. 199)

Die Gründung der Gruppe GTO’s im Jahr 1968 geht zurück auf eine Idee von Frank Zappa. Er war zwangsläufig auf das bunte Treiben in seinem Haus aufmerksam geworden und hatte daran Gefallen gefunden. So schlug er Miss Christine und deren Freundinnen Miss Pamela, Miss Sandra, Miss Lucy, Miss Mercy, Miss Cinderella und Miss Sparky vor, ihre „verborgenen Talente“ zu erschließen, wohl wissend, dass keine von ihnen singen geschweige denn ein Instrument spielen konnte.(S. 49f)

Der Name GTO’s stand als Abkürzung zunächst für „Girls Together Only“. Später setzte sich dann – nach vielen anderen Erklärungen für diese Abkürzung – der Name „Girls Together Outrageously“ durch. Weitere überlieferte Namen sind „Girls Together Occasionally“ oder „Girls Together Often“.(S. 198, 212) (S. 50)

Miss Christine war die Tochter jugoslawischer Einwanderer und wurde als Christine Frka in San Pedro geboren. Sie lernte Frank Zappa kennen, als der das Haus, in welchem sie mit einer Freakkommune lebte, im Mai 1968 kaufte. Sie blieb dort wohnen, weil die Zappas sie als Haushälterin und Kindermädchen einstellten. Miss Christine liebte ausgefallene Kleidung, die sie ausschließlich selbst nähte, möglicherweise, um so ihre dürre Statur besser verbergen zu können. Sie war Ende der 1960er Jahre mit Alice Cooper befreundet und machte diesen mit Frank Zappa bekannt.

Miss Cinderella, nach eigenem Bekunden eine „chronische Lügnerin“, die sich „an nichts erinnern“ kann, ist der zweite kreative Kopf der GTO’s. Von Frank Zappa dazu aufgefordert, hat sie die meisten Songs der Gruppe geschrieben. Überliefert ist ihre Vorliebe für durchscheinende Miniröcke.

Miss Lucy wurde als Lucy Offerall in Puerto Rico geboren. Nach ihrem Umzug nach Los Angeles traf sie dort im Haus eines gemeinsamen Freundes Miss Pamela und Miss Sparky. Sie verließ später die GTO’s mit der Begründung, die Gruppe sei zu kommerziell geworden. Sie wirkte unter anderem in Frank Zappas Filmen 200 Motels und Uncle Meat mit.

Miss Mercy kam als 16-jähriger Teenager aus einer Vorstadt San Franciscos nach Haight-Ashbury, dem Mittelpunkt der Hippieszene San Franciscos. In dieser Zeit ließen ihre Eltern sie mehrmals in ein Erziehungsheim einweisen. Des Hippiedaseins überdrüssig, pendelte sie eine Zeit lang zwischen Laguna Beach und San Francisco, ging kurz nach New York um schließlich nach Los Angeles zu kommen. Dort zog sie ins „Landmark Hotel“

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. Dieses Motel benutzten damals viele Gruppen als Unterkunft, wenn sie in der Gegend Auftritte hatten. Miss Mercy teilte sich dort ein Zimmer mit Miss Christine und Miss Cinderella.

Miss Pamela wurde als Pamela Ann Miller geboren. Wie schon Miss Christine war sie im Zappa-Haushalt als Kindermädchen tätig. Sie nennt sich noch heute „Queen of the groupies“, ein Name, der ihre besonderen Beziehungen zu Berühmtheiten wie Mick Jagger, Jimmy Page, Noel Redding, Jim Morrison, Keith Moon, Nick St. Nicholas, Jimi Hendrix, Ray Davies und Don Johnson widerspiegelt. 1977 heiratete sie den Rockmusiker und Schauspieler Michael Des Barres, mit dem sie einen Sohn hat. Die Ehe wurde 1991 geschieden. Ihre Erfahrungen als Groupie schrieb sie 1987 in dem Buch „I’m with the band – Überzeugungen eines Groupies“ nieder.

Miss Sandra war italienischer Abstammung und stammte aus San Pedro im Süden Kaliforniens. In der Los-Angeles-Szene lernte sie Miss Christine kennen, mit der sie später nach New York ging. Nach einem kurzen Intermezzo auf einer Kunstschule kam sie zurück nach Los Angeles. Dort zog sie in der Kommune Karl Franzonis ein, die in Laural Canyon ein riesiges Blockhaus bewohnte, das einst der Stummfilmstar Tom Mix hatte erbauen lassen. Als Frank Zappa dieses Haus im Sommer 1968 kaufte, blieb Miss Sandra dort ebenso wohnen wie ihre Freundin Miss Christine.

Miss Sparky (geboren als Linda Sue Parker) mochte Musik, Schwerpunkt: „Alles!“ Sie kannte Miss Pamela aus der gemeinsamen Zeit an der Cleveland High School. In der damaligen Clubszene von Los Angeles (Cheetah und andere) fielen sie und ihre Freundinnen Miss Sandra und Miss Lucy als mit Windeln bekleidete Tänzerinnen auf. Bei einer dieser Gelegenheiten wurde Frank Zappa auf sie aufmerksam.

Frank Zappa lud Miss Christine, Miss Pamela, Miss Sandra, Miss Mercy, Miss Lucy, Miss Sparky und Miss Cinderella im Juni 1968 ein, beim nächsten Auftritt der Mothers in San Bernardino auf der Bühne zu tanzen. Eine sittenstrenge Ordnungskraft verhinderte den Auftritt, „weil hinter Pamelas Lätzchen eine Brustwarze hervorlugte“, beschreibt Barry Miles den karrierehemmenden Zwischenfall. Am 23. Juli 1968 standen die GTO’s in dem Club Whisky-A-Go-Go erstmals auf einer Bühne, sangen zwei Songs, tanzten und ernteten Stehbeifall.(S. 198)

Nebenbei ermunterte Zappa die GTO’s zu weiterem kreativen Tun. „Wie wäre es, wenn wir ein Dutzend Songs schrieben, während er und die Mothers auf Tournee wären, und wenn er zurückkäme, könnten wir sie vielleicht für Franks neue Plattenfirma Bizarre Rekords aufnehmen!“, sagte Pamela Des Barres über diese Phase.(S. 50) Die GTO’s standen inzwischen auf Zappas Lohnliste, jedes der Mädchen erhielt einen wöchentlichen Vorschuss, der Name der Gruppe stand jetzt für „Girls Together Outrageously“. Die Plattenaufnahmen begannen kurz vor Weihnachten 1968.(S. 212)

Mitwirkende waren Frank Zappa und Lowell George als Produzenten sowie Ex-Monkee Davy Jones als einer der beteiligten Komponisten mcm taschen sale. Die meisten Tracks wurden von Ian Underwood (Keyboards), Don Preston (Synthesizer), Roy Estrada (Bass), Jimmy Carl Black (Schlagzeug), Frank Zappa (Tamburin), Nicky Hopkins (Keyboards) und Craig Doerge (Keyboards) eingespielt. Als Gastmusiker wirkten Jeff Beck (Gitarre), Rod Stewart (Gesang), Rodney Bingenheimer (Gesang), Lowell George, Russ Titleman und möglicherweise auch Ry Cooder (Gitarre) an den Aufnahmesessions mit.

Die Aufnahmen waren auf Band, die Promotionkampagne für Gruppe und Schallplatte längst angelaufen, als Zappa das Projekt im Frühjahr 1969 vorläufig stoppte. Drei GTO’s waren in einem Hotel mit Heroin erwischt worden.(S. 213) Es dauerte einige Monate, bis Zappa sich erneut dem Album zuwendete und es fertigstellte, weil er schon viel Zeit und Geld darin investiert hatte. Zunächst erschien Ende September 1969 eine Single-Auskoppelung mit den beiden Stücken Circular Circulation und Mercy’s Tune, der im Dezember 1969 der Veröffentlichung des Albums Permanent Damage folgte. Im selben Monat erschien auch Zappas Album Hot Rats, auf dessen Coverfoto Miss Christine abgebildet ist.(S. 227)

Nun war dieses Album auf dem Markt, von dem Zappas Geschäftspartner Herb Cohen damals sagte: „Kein Plattenvertrieb der Welt wird so etwas je ins Programm aufnehmen.“(S. 228) Die Platte ging dennoch um die Welt, wurde 1989 und 1991 noch zweimal auf CD herausgebracht.

Sounds-Rezensent Rainer Blome hielt es für das „zügelloseste Album des Jahres 1970“, und nicht nur deswegen für „brillant“. Für bemerkenswert hielt Blome nicht nur die Einheit des Dargebotenen und dessen Bezüge zu Karlheinz Stockhausen, John Cage, Luciano Berio oder anderen Vertretern der Neuen Musik. Den Textvortrag der GTO’s – der auf dem 17 Stücke langen Album mal singend

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, mal rezitierend, dann wieder „tratschend“ daherkommt – lobte er, ohne Vorurteile mit offenen Ohren zuhörend, als „Dadavantgarde“.(S. 94)

Einige der GTO’s sind in Frank Zappas 1970 erschienenen Film 200 Motels zu sehen. Miss Pamela tritt dort in der Rolle einer immer neugierigen Reporterin auf. Miss Lucy und Miss Jane Fergusson dagegen spielten, wie Carl-Ludwig Reichert anmerkte, „was sie waren: Groupies“.(S. 70)

Miss Christine starb 1972 an einer Überdosis Rauschgift. Miss Lucy starb 1991 an Aids. Miss Sandra ging zurück nach San Pedro und starb später an Krebs.

Norges Sjakkforbund

Norges Sjakkforbund (kurz NSF; deutsch Norwegischer Schachbund), ist der nationale Schachverband in Norwegen. Der 1914 von sieben Vereinen gegründete Verband hat seinen Sitz im Sjakkontoret (Schachbüro) in Oslo

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. Er ist Mitglied des internationalen Schachverbandes FIDE, der European Chess Union und des Norwegischen Denksportbundes. Die rund 2400 Mitglieder des NSF (Stand 2011) sind in 110 Vereinen aus 16 Schachkreisen aktiv. In der seit 1906 erscheinenden Mitgliedszeitung Norsk Sjakkblad, die sechsmal jährlich erscheint

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, werden Informationen zu den Turnieren veröffentlicht, die der Verband organisiert, darunter zu den nationalen Meisterschaften, zum Norges Grand Prix und zu den Schachligen.

Präsident des Norwegischen Schachbundes ist seit 2007 Jøran Aulin-Jansson mcm taschen sale, Generalsekretärin seit 2011 Liv Mette Harboe.

Koordinaten:

Kalaïs und Zetes

Kalaïs (griechisch Κάλαϊς) und sein Zwillingsbruder Zetes (Ζήτης) sind in der griechischen Mythologie die Söhne des Boreas und seiner Gattin Oreithyia.

Beide hatten purpurfarbene Flügel, die ihnen entweder mit dem ersten Bart gewachsen waren, oder sie waren ein Geschenk ihres Vaters, um sie für die Fahrt mit den Argonauten standesgemäß auszurüsten. Sie vertrieben die Harpyien, die König Phineus drangsalierten. Sie verfolgten die Ungeheuer mit Hilfe ihrer Flügel. Da allerdings niemand Zeuge dieser Verfolgung war, gibt es mehrere Versionen über den Ausgang.

Ein Orakel prophezeite ihnen, dass sie sterben müssten, wenn sie einmal ein Ziel nicht erreichten. Daher ist es möglich, dass sie abgestürzt sind. Oder sie brachen auf Geheiß der Iris ihre Jagd ab. Sie zogen sich dann auf die Insel Telos zurück

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. Dort wurden sie von Herakles umgebracht. Dies war die Rache dafür, dass sie die Argonauten zur Weiterreise gedrängt hatten, als sich Herakles gerade auf der Suche nach Hylas von der Argo entfernt hatte mcm taschen sale. Anschließend bestattete sie Herakles auf der Insel und errichtete eine Säule zum Andenken an sie über ihrem Grab. Wenn ihr Vater Boreas um sie klagte, wankte diese Säule im Nordwind.

Trier-Irsch

Koordinaten:

Lage in der Stadt Trier

Irsch ist einer der 19 Ortsbezirke der Stadt Trier in Rheinland-Pfalz.

Irsch ist einer der Trierer Höhenbezirke. Es liegt zwischen Kernscheid und Filsch am südöstlichen Rand der Stadt. Das Ortsgebiet umfasst den alten Ortskern Irsch mit Irscher Burg, Irscher Pfarrkirche, Kindergarten St. Georg und der Grundschule Trier-Irsch

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, Irscher Mühle, Irscher Berg, das Gewerbegebiet Trier-Irsch und den Trierer Höhenfriedhof. Irsch befindet sich in einer hügeligen Landschaft und ist umgeben von Wiesen und Wäldern sowie landwirtschaftlich genutzter Flächen. Mehrere Bäche durchziehen das Ortsgebiet. An der Irscher Mühle vereinigen sich die letzten Ausläufer zum Olewiger Bach.

Irsch wurde in einer Urkunde Kaiser Ottos II. 975 erstmals urkundlich erwähnt, als der Abtei St

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. Martin in Trier die Gutsbezirke Irsch, Hockweiler und Korlingen übertragen wurden. Obwohl die Urkunde in der historischen Forschung als unecht angesehen wird, besteht kein Zweifel an der frühen Zugehörigkeit zum Trierer Benediktinerkloster St. Martin

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. Am 7. Juni 1969 wurde die bis zu diesem Zeitpunkt selbstständige Gemeinde Irsch in die Stadt Trier eingemeindet.

Quelle:

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Trier-Irsch

Zwei Straßen haben besondere Bedeutung für Irsch. Die Hunsrückstraße/L143, die von Westen nach Trier-Olewig führt (und somit zum Zentrum von Trier) und im Nord-Osten in Trier-Filsch endet, führt nördlich an der Irscher Mühle vorbei und stellt die Anschlussstelle für den Irscher Berg und den alten Ortskern Irsch zur Verfügung. Die Kohlenstraße/L144, die östlich an Irsch vorbeiführt, bietet über die Anschlussstelle Trier-Filsch nach Norden hin den Zugang zum nächsten Lebensmittelmarkt im Bezirk Trier-Tarforst, zur Universität Trier, dem Petrisberg sowie zur Autobahn-Anschlussstelle Verteilerkreis der A 602. Nach Süden führt die L143 vorbei an Korlingen (mit Anschluss über Waldrach zur L151, Hunsrückhöhenstraße und zur A 1) vorbei an Gutweiler, Gusterath und Hockweiler durch Pluwig in Richtung Kell am See und Hunsrückhöhenstraße.

Ortsvorsteher ist Karl-Heinz Klupsch, der Ortsbeirat hat 11 Mitglieder: CDU 6, SPD 3, FWG 1, FDP 1.

Biewer | Ehrang/Quint | Euren | Feyen/Weismark | Filsch | Heiligkreuz | Irsch | Kernscheid | Kürenz | Mariahof | Mitte/Gartenfeld | Nord | Olewig | Pfalzel | Ruwer/Eitelsbach | Süd | Tarforst | West/Pallien | Zewen

Software

Software [ˈsɒf(t)wɛː] (dt. = weiche Ware [von] soft = leicht veränderbare Komponenten […], Komplement zu ‚Hardware‘ für die physischen Komponenten) ist ein Sammelbegriff für Programme und die zugehörigen Daten. Sie kann als Beiwerk zusätzlich Bestandteile wie z. B. die Softwaredokumentation in der digitalen oder gedruckten Form eines Handbuchs enthalten.

Software bestimmt, was ein softwaregesteuertes Gerät tut und wie es das tut (in etwa vergleichbar mit einem Manuskript). Die Hardware (das Gerät selbst) führt Software aus (arbeitet sie ab) und setzt sie so in die Tat um. Software ist die Gesamtheit von Informationen, die man der Hardware hinzufügen muss, damit ein softwaregesteuertes Gerät für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar wird.

Durch das softwaregesteuerte Arbeitsprinzip kann eine starre Hardware individuell arbeiten. Es wird heutzutage nicht nur in klassischen Computern angewendet, sondern auch in vielen eingebetteten Systemen, wie beispielsweise in Waschmaschinen, Mobiltelefonen, Navigationssystemen und modernen Fernsehgeräten.

Der Begriff Software ist bis heute nicht einheitlich und auch nicht eindeutig definiert. Dies geht u. a. darauf zurück, dass „innerhalb der Softwaretechnik […] eine einheitliche solide, konsistente und systematische Begriffsbildung durch eine hohe Innovationsgeschwindigkeit und Praxisnähe behindert“ wird. Es existieren daher verschiedene Definitionen, die sich je nach Autor und Kontext oft auch nur in Details unterscheiden.

Die Bezeichnung Software wird im allgemeinen Sprachgebrauch meist nur auf Programme bezogen, nicht aber auf andere Daten. Daneben können aber auch der Quelltext, weitere Daten oder die Dokumentation je nach Definition hinzugezählt werden.

Zusammenfassend für die technische Definition lässt sich der Begriff Software grundsätzlich verstehen als „die Gesamtheit von Informationen, die man der Hardware hinzufügen muss, damit das so entstandene Computersystem für ein definiertes Aufgabenspektrum nutzbar wird“.

Außerdem wird ‚Software‘ auch als Gattungsbegriff für unterschiedliche Arten von Programmen verwendet (Grafiksoftware, Anwendungssoftware, Standardsoftware, Sicherheitssoftware u. v. a.).

Der Ausdruck „Software“ ist ein Kunstwort, das von John W. Tukey im Jahr 1958 im American Mathematical Monthly als Gegenstück zu dem wesentlich älteren Wort „Hardware“ das erste Mal verwendet wurde. Dabei bezeichnet Hardware alle physischen Bestandteile eines Computers. In diesem Sinn könnten unter Software – als dem Gegenstück zur Hardware – grundsätzlich alle elektronisch gespeicherten Daten verstanden werden. Als Definition genügt diese Sichtweise jedoch nicht.

Die aktuelle ISO/IEC-Norm 24765 ersetzte die DIN-Norm 44300 und enthält für Software folgende Definitionen:

Welche dieser Definitionen zutrifft, hängt vom jeweiligen Kontext ab, wobei auch hier die Übergänge fließend sind.

Software als Programm

In der Softwaretechnik besteht Software aus „Computerprogrammen in jeder Erscheinungsform, vom Quelltext bis zum direkt ausführbaren Maschinencode“. Computerprogramme bestehen oft aus mehreren Komponenten, die sich auch über mehrere Dateien verteilen können.

Software als Programm und Dokumentation

Im Softwarerecht (oft im Zusammenhang mit dem Softwareerwerb) wird Software auch als Softwareprodukt bezeichnet, das „als Beiwerk zusätzlich Bestandteile wie z. B. die Dokumentation in digitaler oder gedruckter Form enthalten kann oder muss“. So auch im Urheberrecht, bei dem das Entwurfsmaterial zur Software gehört, wie der Quelltext, auch Quellprogramm genannt. D. h. der Urheberrechtsschutz gilt i. d. R. auch für den Quellcode [als Schutzgegenstand].

Software als Programm, Dokumentation und Daten

Einige Definitionen nennen neben dem Programm selbst (und evtl. der Dokumentation) auch weitere Daten als zur Software gehörend („zugehörige Daten“). Im Glossar des IEEE für Softwareentwickler werden Beispiele für derartige nicht-ausführbare Softwareteile genannt, wie Schriftarten, Grafiken, Audio- und Videoaufzeichnungen, Vorlagen, Wörterbücher, Dokumente und Informationsstrukturen (wie Datenbank-Datensätze).

Weiterhin gibt es Software-Definitionen, die sämtliche Daten umschließen, die das Computerprogramm nutzt und darüber hinaus auch die Dokumentation einbeziehen. Demgegenüber gibt es auch Definitionen, die sowohl die Dokumentation, als auch die zur Verarbeitung vorgesehenen Daten ausschließen.

Eine klare Trennlinie ist jedoch nicht näher definiert, die beschreibt, welche Daten konkret gemeint sind (z. B. die zu verarbeitenden Daten) oder welche Daten ‚notwendig‘ oder ‚zugehörig‘ sind.

In den 1950er Jahren waren Software und Hardware noch verbunden und als Einheit wahrgenommen. Die Software war dabei Teil der Hardware und wurde als Programmcode bezeichnet. 1958 prägte der Statistiker John W. Tukey den Begriff Software erstmals.

Später sorgte dann die Entscheidung der US-Regierung in den 1970er Jahren für eine Neuheit, dass IBM auf Rechnungen Software und Hardware getrennt zu berechnen und aufzuführen habe. Dies entsprach einer Anerkennung der Einzelhaftigkeit von Software von offizieller Seite und einer endgültigen Aufspaltung von Hardware und Software bzw. einer Abgrenzung der Software von der Hardware.

Dieser Entwicklung folgte dann in den 1970er Jahren die Gründung von Firmen, die erstmals nur mit Software handelten und nur Software und keine Hardware entwickelten. Zu diesen Firmen gehörte in den USA Microsoft und in Deutschland SAP. Die Existenz solcher Firmen erscheint im 21. Jahrhundert als Selbstverständlichkeit, stellte damals jedoch eine erhebliche Neuentwicklung dar.

Der logische Übergang zwischen Hard- und Software lässt sich an den frühen Spielhallenspielen verdeutlichen, wie das Spiel Breakout, das im April 1976 veröffentlicht wurde. Damals bestand deren komplettes Programm (der Ablauf, die Logik) bildlich gesehen aus „vorverdrahteten Schalttafeln“. Das von Atari produzierte Spielhallengerät verwendete keinen Prozessor. Bereits ein Jahr später, als das Spiel für den Computer programmiert wurde, und man anfing bei prozessorgesteuerten Geräten zwischen den Begriffen ‚Hardware‘ und ‚Software‘ zu unterscheiden, gab es Breakout als Software. Das Spiel bestand nicht mehr aus „vorverdrahteten Schalttafeln“, sondern aus Anweisungen für einen Prozessor inklusive der für die Abarbeitung notwendigen weiteren Informationen, die gemeinsam auf einem Datenträger hinterlegt wurden.

Software ist immateriell und besteht aus den Sprachen und Notationen, in denen sie formuliert ist. Software kann zwar auf bestimmten Medien gespeichert, gedruckt, angezeigt oder transportiert werden. Diese sind aber nicht die Software, sondern sie enthalten sie nur.

Es ist zwar vorstellbar, Bits sichtbar und greifbar auf einem Trägermedium zu hinterlegen, doch grundsätzlich ist ‚Software‘ ein abstrakter, von Trägermedien unabhängiger Begriff. Das trifft für den Gattungsbegriff ohnehin zu, aber auch für konkrete Ausprägungen wie ein bestimmtes Anwendungsprogramm. Als Analogie dazu ist es für den Begriff ‚Oper‘ oder ‚Zauberflöte‘ nicht begriffsbestimmend, ob sie im Theater aufgeführt, über Radio/TV übertragen oder als CD verkauft oder gehört wird, ob sie im Opernführer beschrieben oder in der Partitur aufgezeichnet ist.

Zur Verarbeitung bestimmte Daten zählen im allgemeinen Sprachgebrauch nicht zum Begriff Software. Jedoch ist die Grenze zwischen Software und Daten fließend, denn je nach Situation können Daten und Programme in unterschiedlichen Rollen auftreten und die Begriffe dabei vertauscht werden:

Dieser Zusammenhang, dass ein Programm sowohl als Daten als auch als Funktion auftreten kann, ist zentral in verschiedenen Disziplinen der Informatik, darunter die theoretische Informatik (u. a. Rekursionstheorie, Automatentheorie, Domaintheorie) und die technische Informatik (z. B. Von-Neumann-Architektur).

Je nach Zusammenhang ist bei der Unterscheidung zwischen Hard- und Software eine oder mehrere der folgenden Bedeutungen gemeint:

Die Gegensätze sind in der englischsprachigen Begriffsprägung (soft=weich, hard=hart) beabsichtigt.

Software kann aus vielen unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachtet werden, zum Beispiel:

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„Zwischen Hard- und Software besteht eine gewisse Aufgabenverteilung: Die Hardware garantiert […] Quantität, also Tempo und Speicherkapazität, die Software sorgt für […] die Abbildung der Anforderungen […] auf die strukturell primitive Hardware“

Obwohl dem Begriff ‚Software‘ teilweise Attribute wie Flexibilität, Individualität, Leistungsfähigkeit etc. zugeschrieben werden, wird letztlich alles, was der Computer ‚tatsächlich tut‘, nicht von der Software, sondern ausschließlich durch die Hardware ausgeführt. Software ‚beschreibt‘ lediglich, was getan werden soll und in welcher Form dies geschieht.

Dazu wird auf unterster Ebene der Maschinencode der Software unter Nutzung des Betriebssystems (d. h. ebenfalls durch dessen Maschinenbefehle) in den Hauptspeicher des Computers geladen und dem Rechenwerk Schritt für Schritt (siehe Befehlszähler) zur Ausführung zugeführt. Dieses Arbeitsprinzip gilt für jede Art von Software, auch wenn sie z. B. von Interpretern ausgeführt wird: Diese sind ebenfalls Software

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, deren Maschinencode an der Hardwareschnittstelle ebenfalls wie beschrieben ausgeführt wird und die Maschinenbefehle nur speicherintern erzeugen. Auch Compiler, Makroprozessoren und jede andere Art von Systemsoftware werden nach diesem Prinzip ausgeführt.

Der Maschinencode muss hierzu in einer Form/Struktur vorliegen, die von der Hardware über deren darin implementierte Schnittstelle interpretiert und ausgeführt werden kann. Die Befehle zeigen durch ihren Inhalt und ihre Struktur an, was zu tun ist, welche Datenbereiche im Hauptspeicher dabei benutzt oder verändert werden sollen (über im Befehl enthaltene Adressierungsangaben) und ggf., an welcher Stelle das Programm fortzusetzen ist.

Bei der Ausführung wirken also viele Schichten zusammen und führen als Gesamtheit zu Zustandsänderungen in der Hardware bzw. final zu den vorgesehenen Ergebnissen, etwa der Ausgabe einer Druckzeile, einem Datenzugriff oder der Anzeige eines Feldinhalts am Bildschirm. Bei in höheren Programmiersprachen entwickelten Anwendungen können so schon für relativ einfache Funktionen (wie Lesen aus der Datenbank) oft Hunderttausende oder Millionen von Maschinenbefehlen durchlaufen werden.

Das in modernen Computern mögliche parallele Ausführen mehrerer Programme/Prozesse wird im Wesentlichen durch das Betriebssystem bewirkt, das bei bestimmten Ereignissen den Wechsel von einer zur anderen Task einleitet und verwaltet. Siehe auch Multitasking.

Im systematischen Zusammenwirken vieler Komponenten, das nur unter Anwendung klar definierter Schnittstellen möglich ist, „gehört Software also zu den komplexesten Artefakten, die Menschen bislang geschaffen haben“.

Die Software trägt zudem maßgeblich dazu bei, wie effizient die Hardware genutzt wird. Je nach Gestaltung der Algorithmen können mit derselben Hardware unterschiedliche Systemleistungen erreicht werden.

Die Entwicklung von Software ist ein komplexer Vorgang. Dieser wird durch die Softwaretechnik, einem Teilgebiet der Informatik, systematisiert. Hier wird die Erstellung der Software schrittweise in einem Prozess von der Analyse über die Softwaremodellierung bis hin zum Testen als wiederholbarer Prozess beschrieben.

In aller Regel wird die Software nach der Entwicklung mehrfach angepasst und erweitert. Der Software-Lebenszyklus kann durchaus mehrere Jahre betragen.

In der Entscheidung zur Anschaffung von Software lässt sich i. W. der Einsatz von Standardsoftware oder die eigene Herstellung (Individualsoftware) unterscheiden. Besonders im betrieblichen Umfeld zieht diese Entscheidung häufig hohe Kosten nach sich. Auch können solche Entscheidungen Grundlage zur Umsetzung der Unternehmensstrategie sein oder sollen Unternehmensprozesse maßgeblich verbessern. Zur Vermeidung von Fehlinvestitionen sollte der Anschaffung ein systematischer Entscheidungsprozess vorausgehen.

Im Wesentlichen für betriebliche Anwendungssoftware geltend kann Software aus (betriebs-)wirtschaftlicher Sicht als ‚im Voraus geleistete geistige Arbeit‘, also als Investition betrachtet werden. Zum Beispiel erarbeiten die Programmautoren ein Lösungsverfahren für die korrekte Trennung aller deutschen Wörter in einem Textverarbeitungs­programm

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. Damit ist im Voraus, also bevor diese Tätigkeit tatsächlich anfällt, schon für alle Schreiber, die mit diesem Textverarbeitungsprogramm arbeiten, die geistige Arbeit „korrektes Trennen deutscher Wörter“ geleistet. Dabei wird die Eigenschaft von Computern genutzt, auf sie verlagerte Aufgaben erheblich schneller und zuverlässiger ausführen zu können als dies bisher Menschen möglich war. Besonders auch in der Softwareentwicklung wird intensiv auf „im Voraus“ entwickelte Algorithmen und Codeteile – als Teile eines Programms – zurückgegriffen (‚Software-Wiederverwendung‘).

Ein ähnlicher Zusammenhang wird in der Arbeitssoziologie gesehen: Derartige softwarebasierte Maßnahmen sind geeignet, Arbeitsinhalte und -Abläufe erheblich zu verändern. Die Bandbreite reicht dabei vom Bereitstellen einfacher Hilfsmittel (etwa zur Summierung oder Durchschnittsermittlung) bis hin zur völligen Umgestaltung von Prozessen (durch Konzentration früher getrennter oder durch Zerlegung früher zentralisierter Arbeitsabläufe) – oder gar bis zu deren vollständigen Ersatz durch IT-Lösungen. Brödner u. a. nennen dies „materialisierte“ Kopfarbeit. Siehe auch Rationalisierung, Optimierung, Taylorismus.

Nach ISO/IEC 2382 wird Software wie folgt gegliedert (und bezeichnet):

Unterteilung nach dem Grad der Individualität

Rechtlich wird beim Erwerb von Software zwischen Individualsoftware und Standardsoftware unterschieden: Für Individualsoftware wird ein Werkvertrag bzw. Werklieferungsvertrag abgeschlossen, der Erwerb von Standardsoftware gilt als Sachkauf.

Unterteilung nach der Art der erzeugten Artefakte

Diese entstehen meist im Verlauf des Herstellungsprozesses von Software und können sein:

Software nach der Art der Einbettung

Einstufung nach Nutzungsrecht (Lizenz)

Unterteilung nach Quellcode-Verfügbarkeit

Einstufung nach Verfügbarkeit

Weitere Softwarebegriffe

Die Verbreitung und Nutzung von Software unterliegt dem Urheberrecht. Es gibt in diesem Zusammenhang mehrere typische Überlassungsmodelle:

Zwischen den oben genannten Hauptformen der Softwareverbreitung gibt es zahlreiche Zwischen- und Mischstufen.

‚Freie Software’ ist eine soziale Bewegung, die unfreie Software als gesellschaftliches Problem begreift. Wobei „frei“ hier nicht „kostenlos“ bedeutet (‚Freie Software’ ist nicht dasselbe wie ‚Freeware’), sondern die Freiheiten für die Gesellschaft meint, die ein derart lizenziertes (auch kommerzielles) Produkt bietet. In den Augen der von Richard Stallman 1985 gegründeten Free Software Foundation (FSF) ist die Entscheidung für oder gegen freie Software deshalb primär eine ethische und soziale Entscheidung.

Dagegen begreift die 1998 gegründete Open Source Initiative (OSI) quelloffene Software als bloßes Entwicklungsmodell, wobei die Frage, ob Software quelloffen sein sollte, dort eine rein praktische und keine ethische Frage ist. Die FSF wirft der OSI daher eine Ablenkung von den wesentlichen Punkten vor. Eric S. Raymond hat den Begriff ‚Open Source’ in der Annahme eingeführt, dass das unpopuläre Thema ‚Freiheit’ Geldgeber für solche Projekte abschrecken könne.

Auch wenn es sich heute um zwei unterschiedliche Bewegungen mit unterschiedlichen Ansichten und Zielen handelt, verbindet sie die gemeinsame Wertschätzung für quelloffenen Code, was in zahlreichen Projekten mündet, in denen sie zusammenarbeiten.