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Braunkohlenbergwerk Malliß (Oberflöz)

Die Braunkohlenlagerstätte Malliß ist zweifellos das größte Vorkommen dieser Art im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Durch Bohrungen und Auffahrungen wurden drei Flöze nachgewiesen, davon zwei bauwürdige: das Ober- und das Unterflöz. Da die bergbaulichen Gewinnungsarbeiten fast eineinhalb Jahrhunderte andauerten und es eine große Anzahl von Betreibern unterschiedlichster Eigentumsformen gab, soll aus Gründen der Übersichtlichkeit im Folgenden die Geschichte dieses Bergbaus zweigeteilt werden, auf ebendiese beiden Kohlenflöze, beginnend mit dem Oberflöz.

Die Braunkohlenlagerstätte Malliß befindet sich an der Südwestflanke des pfropfenartig aus der in rund 3000 m Tiefe liegenden Zechsteinformation auf Schwächezonen des Hangenden aufgestiegenen Salzstockes von Conow.

Der Durchbruch des Salzstockes geschah vor ca. 100 Mill. Jahren im Alb (Stufe der Unteren Kreideformation). Der weitere Aufstieg des Salzes erfolgte im Tertiär (vor ca. 55 Mill. Jahren) und seine Hauptentwicklungsphase wird ins Oligozän (Stufe des Älteren Tertiärs, vor ca. 25 Mill. Jahren) und Neogen (obere Abteilung des Tertiärs, vor ca. 5 Mill. Jahren) datiert. Mit dem Aufstieg des Salzstockes wurden auch die diesen überlagernden tertiären Schichten aufgeschleppt. So finden wir von Nordost nach Südwest gesehen bei Karenz paleozäne, dann bei Malliß mittel- und oberoligozäne und eben auch das braunkohlenführende Miozän mit drei Kohleflözen, welche mit 4 – 10 Grad nach Südwesten einfallen.

Das Unterflöz ist mit 1,1 – 3,6 m (im Durchschnitt 2,5 m) Mächtigkeit gegenüber dem Oberflöz mit 0,8 – 2,8 m (im Durchschnitt 1,5 m) das mächtigere und auch das bessere. Das dritte dieser Kohlenflöze hat mit Mächtigkeiten im Dezimeterbereich keine Bauwürdigkeit, tritt auch nur stellenweise auf und ist durch die Tektonik ausgewalzt worden. Überlagert wird das Oberflöz durch 5 – 10 m mächtige sandige Tone resp. tonig bis lehmige Sande. Darüber finden sich 2 – 8 m mächtige schwarze Letten. Obenauf folgen Sande, teils geröllführend. An der Tagesoberfläche findet man boreale bzw. präboreale Dünensande, überlagert von Waldboden.

Die dunkelbraunfarbige Braunkohle des Oberflözes ist eine sog. Weichbraunkohle mit grusiger bis krümeliger Struktur und einem hohen Anteil an beigemengten Schluff und Feinsanden. Das Oberflöz führte auch Xylit (griech. xylon: Holz, nicht ganz inkohltes Holz oder Pflanzenmaterial, bei dem zum Teil noch sehr deutliche Holzstrukturen zu erkennen waren). Das Oberflöz wurde in seinem nordwestlichen Teil während der Eiszeit durch Auswaschungen und Sandeinlagerungen erheblich verändert. Nach Süden hin nimmt die Flözmächtigkeit stark ab, sodass hier natürliche Abbaugrenzen erreicht wurden.

Die pleistozänen Lockersedimente über dem Oberflöz sind stark wasserführend. Der Grundwasserspiegel liegt nur wenige Meter unter Flur. Als Grundwasserstauer fungieren Geschiebemergel und Glimmertone. Die wasserführenden Sande, eingelagert zwischen abdeckenden bindigen Schichtengliedern, stehen mit zunehmender Teufe unter hohem hydrostatischem Druck und erschwerten wesentlich die bergmännischen Schachtabteuf- und Gewinnungsarbeiten. So musste u.a. auch ein erster Abteufschacht am Elde-Ufer bei Bockup noch vor Erreichen des in 26 m Teufe erbohrten Braunkohlenflözes infolge der zusitzenden gespannten Wässer bei Teufe 18 m trotz Roßkunst aufgegeben werden. Beim Abbau des Oberflözes waren Filterbohrungen und sog. Stummelstrecken zur Entspannung dieser Wässer unerlässlich. Dennoch unterbrachen größere Wassereinbrüche den Gewinnungsbetrieb für Monate; so z.B. in den Jahren 1865 – 1866.

Mecklenburg war bis zum 16. Jahrhundert gekennzeichnet als vorwiegendes Agrarland. Die hier regierenden Herzöge – angetan durch die beginnende Industrialisierung in den Nachbarstaaten – waren bestrebt, auch dieser Entwicklung zu folgen. So begann u.a. hierzulande auch eine gezielte Suche nach Bodenschätzen. 1577 wurde am Wanzeberg bei Malliß ein Alaunvorkommen entdeckt und eine Alaunsiederei errichtet, welche im 30-jährigen Krieg mehrfach zerstört und 1709 endgültig stillgelegt wurde. Beim Aufschluss dieses Alaunvorkommens fand man auch „schwarze bituminöse Letten“, was zu Vermutungen auf das Vorhandensein von Kohle im Untergrund führte.

Herzog Friedrich Franz I. lässt sich von der Kammer in einer Auflistung unter dem Titel „Unterthänigstes Pro Memorial “ vom 8. Mai 1790 alle früheren bergbaulichen Unternehmungen im Amt Eldena vorlegen. Darin sind „alle aufzufinden gewesenen Acta von der ehemaligen Saline zu Conow auch von einem Allaun-Werke und einer Kalk-Grube im Amte Eldena“ verzeichnet. Er beauftragte persönlich einen gewissen Carl Zintgraff, den Wanzeberg durch Schürfungen auf Bodenschätze genauer zu untersuchen. Dieser legte drei Schürfstollen an. Seine Untersuchungsergebnisse teilte er dem Landesfürsten in zwei Berichten mit :

Im Bericht vom 13. August 1790 heißt es, dass er gegen Osten am Fuße des Berges einen alaunhaltigen Mergelton fand. Seinen Hauptschürfschacht setzte er an die mittlere Berghöhe in der Hoffnung, das Braunkohlenflöz zu erreichen. Doch er erschürfte zunächst „conklumerirten Thon mit nesterweiß bituminößen alaunhaltigen Mergelthon“ in einer Teufe von einem Lachter. Danach fand er abwechselnd Sand und „eisenschüssigen Sandstein“ bis in eine Teufe von zwei Lachter. Und nach weiteren ½ Lachter stieß er auf wasserführenden Sand, der zum Aufgeben des Weiterteufens zwang.

Die beiden Abbildungen rechts zeigen die bisher ältesten überlieferten geologischen Schnitte von Erkundungsarbeiten in Mecklenburg (nach H.Rössler, 2007)

Im Bericht vom 28. Januar 1791 wird u.a. ausgeführt, dass im Schürfstollen B (siehe rechte Abbildung) eine bituminöse Schicht fand, welche in einer Länge von 15 Lachtern verfolgt wurde, die sich aber letztlich „ganz verdrückte“ und mit „glimmeren Sand und Lettentrümmer“ durchsetzt war. Reine Braunkohle wurde im Schürfstollen B nicht angetroffen. Hingegen fand er im Schürfstollen A „würkliche Braunkohle“ von 1 Fuß Mächtigkeit. ZINTGRAFF schreibt: Es „läßt uns keine Hoffnung die Schürfarbeit in dieser Gegend, zum Vortheil Eurer Hochfürstlichen Durchlaucht weiter fortsetzen zu können“.

Zintgraff erbrachte aber immerhin den ersten Nachweis von Braunkohle, wenn auch nicht in bauwürdigen Dimensionen.

Mit Kabinettsreskript beschloss die Großherzogliche Kammer im Jahre 1817, dieses Gebiet nebst angrenzender Bockuper und Conower Berge mittels Bohrungen weiter genauer untersuchen zu lassen. Zunächst wurden zwei Bohrungen, geleitet durch Bergrat Abich und Steiger Mengebier aus den Braunschweigischen Braunkohlengruben bei Helmstedt, am Elde-Ufer niedergebracht. Die eine Bohrung traf nicht auf Kohle. Die Zweite – angesetzt am südlichen Abhang des Elde-Ufers bei Bockup – erbohrte das Braunkohlenflöz in einer Teufe von 26 m mit einer Mächtigkeit von 1,10 m.

Das Abteufen eines Schachtes hier am Bohrloch 2 leitete der Steiger und spätere Obersteiger und Gipsverwalter Adam Christian Mengebier persönlich, obwohl er noch hin und wieder zu bergbaulichen Arbeiten ins Braunschweigische zurückbeordert wurde. Doch, wie bereits zuvor angeführt, musste der Schacht infolge nicht beherrschbarer Wasserzuflüsse aufgegeben werden. Mengebier bohrte nun weiter zwischen Bockup und Malliß und traf dort überall das Oberflöz in Mächtigkeiten von 1 – 1,75 m bei Teufen von 3 – 35 m an.

Dem Verhältnis von Deckgebirgs- zur Lagerstättenmächtigkeit nach entschied er sich zum Abteufen zweier seigerer Schächte. Schacht I, Friedrichschacht genannt, erschloss in 28 Fuß Teufe ein ca. 1,5 m mächtiges Kohleflöz. Schacht II, Franzschacht genannt, erschloss die Braunkohle in 59 Fuß Teufe. Die Bergwerksanlage befand sich etwa „1000 Schritt südwestlich von Mallitz und ¼ Meile von der Elde entfernt“. Sie erhielt den Namen „Friedrich-Franz-Zeche“. Bis zum Jahre 1830 war ein Streckennetz von 175 m Länge und 80 m flacher Höhe aufgefahren. Die größte, von Mengebier angegebene Mächtigkeit des Kohlenflözes betrug 7 Fuß. Beide Schächte, 100 m voneinander entfernt, waren zur Bewetterung der Grubenbaue durch eine einfallende Strecke verbunden. Der Grundwasserspiegel stand, den alten Aufzeichnungen nach, bei etwa 12 m unter Flur. Zur Hebung der Grubenwässer baute MENGEBIER eine Pumpenanlage, welche durch eine pferdekraftgezogene Roßkunst bewegt wurde. Dank MENGEBIERS bergbaulicher Erfahrungen und der Anstellung zweier ausgebildeter Bergleute namens GOEDECKE und MÜLLER gingen die Aufschlussarbeiten zügig voran. Die Braunkohle wurde im sog. Pfeilerbruchbau gewonnen. Der abzubauende Lagerstättenbereich wurde durch im Einfallen des Flözes vorgetriebene Grundstrecken ausgerichtet. Von diesen wurden seitlich, im Streichen der Lagerstätte aus angesetzte Abbaue in Bruchpfeiler („in Gestalt eines Damenbretts“, wie es MENGEBIER beschrieb) bis maximal 3 m x 3 m vorgerichtet. Alle Baue wurden in Türstockzimmerung mit Verschalung ausgebaut. Die Gewinnung der Kohle erfolgte per Hand mittels Keilhaue. Danach erfolgte das Rauben des Ausbaus, wodurch das Hangende hereinbrach und sich Übertage Bruchsenken bildeten.

Verkauft wurde damals nur die stückige Kohle, die sog. Klarkohle wurde auf Halde geschüttet. Einzige Abnehmer der stückigen Kohle sollen nur die Gefangenenhäuser in Dömitz, die Münze in Schwerin und die Hofküche in Doberan gewesen sein.

Mit zunehmender Abbautiefe nahmen die Wasserschwierigkeiten immer mehr zu. Die Rentabilität der Bergwerksanlage war schon seit Beginn defizitär. So betrugen die Einnahmen 1820 500 Taler, hingegen die Ausgaben rd. 517 Taler. Allein Mengebiers Gehalt von Ostern bis Johannis 1821 steht mit 100 Talern zu Buche. Später betrug sein Jahresgehalt 400 Taler (gezahlt sogar bis 1840). Eine lückenlose Förderstatistik ist im Archivgut nicht zu finden, lediglich vereinzelte Angaben. So ist einem Bericht vom 22. März 1833 zu entnehmen

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, dass die monatliche Förderung 3000 Zentner betrug. Durch Aussieben erhielt man 1300 Zentner Stückkohle, der Rest war besagte Gruskohle, welche auf Halde geschüttet wurde. PINZKE (1981) schätzt die in dieser Zeit geförderte Braunkohle auf ca. 25.000 t.

Die Abbau- und Unterhaltungskosten zu Lasten der herzoglichen Kasse betrugen bis zur Einstellung des Bergbaus 1838 25.249 Taler (ohne Kosten für Holzmaterial); hingegen betrugen die Einnahmen durch den Verkauf der geförderten Braunkohle lediglich 1317 Taler. Aus Gründen dieser gravierenden Unrentabilität wurde 1838 der Grubenbetrieb stillgelegt.

Der Kaufmann Johann Heinrich Marsmann aus Wismar, Besitzer der Mallißer Ziegelei, pachtete mit „Pacht-Contract zwischen für den Kaufmann J. H. Marsmann zu Wismar wegen Wiederaufnahme des Braunkohlenbergwerks bei Malliß, Amte Eldena“ vom 11. März 1854 die alte Bergwerksanlage. Im Vertrag – unterzeichnet vom HERZOG FRIEDRICH FRANZ persönlich und mit dem Landessiegel versehen – wurde u.a. im § 1 vereinbart, dass dem Pächter zur Errichtung einer neuen Bergwerksanlage Übertage eine Fläche von 500 Quadratruten und für die Gewinnung Untertage ein Terrain „für die Ausbeutung und Zutageförderung“ von weiteren 8000 Quadratruten überlassen werden. Der Pachtzins wurde im § 10 des Pachtvertrages wie folgt vereinbart : „§ 10 : Die für den Bergbau pp. zu zahlende Jahrespacht beträgt Sechs Procent des Brutto-Ertrages von gewonnenen und zu Tage geförderten Braunkohlen und Kohlenklein jeder Qualität…“ Die Pacht galt für 30 Jahre, „mithin bis Johanni 1884….Kontrolle über den Bruttoertrag soll vorläufig dem zu beeidigenden Steiger Molze übertragen werden“. MARSMANN eröffnete auch in Bockup eine Ziegelei, die sein Sohn HEINRICH leitete.

Es erfolgte das Abteufen eines neuen Schachtes, etwa 50 m südöstlich der alten Schächte Friedrich und Franz, der das Oberflöz in 17 m Teufe mit 1,90 m Mächtigkeit erschloss. Bereits 1855 wurden die ersten Kohlen gefördert: Kohle der I. Qualität 50-55 t; Kohle der II. Qualität 45-50 t; Klare Kohle 40-45 t. Bereits nur zwei Jahre später, am 17. April 1856, bevollmächtigt MARSMANN seinen Sohn HEINRICH, den Pachtvertrag durch „Cession“ (Abtretung) umzufirmieren in den „Mecklenburgischen Bergbau-Verein“. Laut „Instruktion für den Obersteiger Nolze zu Malliß“ vom 14. Juni 1856 wird NOLZE die „Verantwortung des Mecklenburgischen Bergbau Vereins und seines Vorstandes bei der Grube anvertraut, und hat er demgemäß dort die Interessen die Interessen der Gesellschaft nach allen Richtungen bestens wahrzunehmen“.

Der „Pacht-Contract über das Braunkohlen-Bergwerk bei Mallitz, Amte Eldena, für die Actien-Gesellschaft, genannt Mecklenburgischer Bergbau-Verein“ datiert vom 7. Juni 1856 und trägt ebenfalls die Unterschrift und das Siegel des Herzogs. Das im Archivgut gefundene gedruckte „Statut für den Mecklenburgischen Bergbau-Verein vom 31. Oktober 1855“ ist den zuvor genannten Dokumenten zeitlich nicht widersprüchlich, denn im § 1 desselben heißt es: „Die unter dem Namen: Mecklenburgischer Bergbau-Verein, begründete Actien-Gesellschaft hat zum Zweck den Betrieb des Braunkohlen-Bergwerks bei Malliß in Gemäßheit des mit der hohen Großherzoglichen Kammer vorläufig vereinbarten und demnächst abzuschließenden Pachtcontracts“. Gegründet war die Gesellschaft auf 300 Aktien zu je 200 Talern.

Der Absatz von Braunkohle verlief recht unterschiedlich. Anfang 1859 wurde nichts verkauft, sodass sich der inzwischen zum Obersteiger aufgestiegene Nolze (stellenweise auch Noltze geschrieben) am 10. März 1859 entschied, die Förderung gänzlich einzustellen. Daraufhin zitierte die Großherzogliche Kammer, die um ihre finanziellen Erträge gemäß dem Pachtvertrag fürchtete, Nolze vor das Dömitzer Amt. Dort wurde er am 29. März vernommen. Laut vorhandenem Protokoll begründete er seine Entscheidung mit Mangel an Betriebskapital (u.a. offensichtlich zur Anschaffung besserer Siebe) und dem schlechten Absatz der Kohle. Der Grusanteil der geförderten Kohle war zu hoch. Die Kundschaft holte sich lieber die qualitativ bessere Braunkohle aus der nicht allzu weit entfernten Grube Gülitz. Außerdem befürchtete er auch, dass die Aufhaldung der Kohle zu einer Selbstentzündung führen könne. Diese Ansicht wurde später aus berufenem Munde bestätigt. Zur Beurteilung der Lage auf dem Bergwerk beeilte sich die Großherzogliche Kammer, den preußischen Berggeschworen Knauth zu gewinnen. Am 16. Juni 1859 fand die Bergwerksbesichtigung statt. Am 27. Juli sendete KNAUTH seinen Untersuchungsbericht an das Amt Dömitz. Leider konnte dieser bislang noch nicht in den Archiven gefunden werden. Hingegen ist belegt, dass KNAUTH , wie auch zuvor NOLZE, die Ansicht vertrat, dass ein weiteres Aufhalden die Gefahr einer Selbstentzündung der Kohlenvorräte in sich berge. Offensichtlich waren neben Absatzschwierigkeiten auch die Wasserzuflüsse in der Grube Schuld an der wirtschaftlichen Schieflage des Unternehmens.

Doch nur wenige Monate später ersuchten die Erbpächter des Schachtareals, die Vorstandsmitglieder G. Markurth und G.F.W. Sparkuhl aus Findenwirunshier bzw. Malliß die Großherzogliche Kammer um die Zuweisung eines neuen Areals in den Sülter Tannen von 25 Quadratruten, weil der neuangelegte Maschinen- und Förderungsschacht unbrauchbar geworden war und die sofortige Anlage eines neuen Schachtes erforderte. Diesem Antrag wurde auch mit der entsprechenden Weisung an die Forstbehörde stattgegeben.

Die Zeichnung rechts zeigt den von 1817 bis 1880 abgebauten Bereich des Oberflözes. Die Grubenbelegschaft bestand zu dieser Zeit aus einem Steiger und 25—30 Bergleuten, welche pro Tag ca. 150 to 7 Kohle der sogenannten 1. und 2. Qualität sowie Klar- oder Gruskohle förderten. Mittlerweile hatten sich auch die Betriebe und Haushalte der näheren und weiteren Umgebung auf den neuen Brennstoff mit ihren Kesselanlagen und Öfen eingestellt, sodass die Nachfrage nach Kohle stetig zunahm. 1865 erfolgte ein großer Wassereinbruch. Die Belegschaft musste fluchtartig die Grube verlassen. Erst zwei Jahre später begann wieder die Förderung von Kohle. Vermutlich führte dieses Ereignis dazu, dass sich der Vorstand gemäß dem Protokoll der Generalversammlung der Aktionäre am 3. März 1865 bemühte, den Berggeschworen Henne aus Osterwald „zur Übernahme einer stetigen Ueberwachung der Grube und des damit Zusammenhängenden“ zu gewinnen.

Die großen technischen und kaufmännischen Probleme der Aktiengesellschaft widerspiegelt das Protokoll dieser Generalversammlung. Darin ist nachzulesen, dass der Vorstand und Direktor REINHARD ROSE beauftragt wurde an die Großherzogliche Kammer heranzutreten um zu erwirken, „die contractliche Abgabe von 6 % brutto der geförderten Kohlen so lange, wie eine Dividende nicht gezahlt wurde, ganz zu erlassen, demnächst aber diese Abgabe auf 3 % der verkauften Kohlen festzustellen“. Der Hauptgegenstand der Generalversammlung war aber „die Dringlichkeit schleuniger Maßregel nicht nur zur Verhinderung eines begründet zu befürchtenden ehebaldigen Stillstandes des ganzen Betriebes, sondern auch der damit verknüpften contractlichen Folgen… und die speciellen Vorlagen zur Herstellung des neuen Werkes nebst den respectiven Kostenanschlägen“. Nachschüsse auf die Aktien von 20 % des Nominalwertes sollten zu einer Kapitalerhöhung von insges. 15.000 Talern führen. In der Folge übernahm die „Mallißer Gesellschaft Schön, Horschitz und Genossen“ zu Hamburg die Rechte an der Braunkohlengewinnung.

Am 26. Juli 1873 wurde im Auftrag der Großherzoglichen Kammer zwischen dem Großherzoglichen Amt zu Dömitz und der „Mallisser Gewerkschaft Schön, Horschitz & Genossen“ ein Vertrag zur Nutzung des Braunkohlenvorkommens Malliß abgeschlossen. Sie erwarb neben dem Nutzungsrecht auch den Erbpachthof Malliß durch Kauf, „1875 endlich nach Rücknahme des Erbpachtcontrcts das Ganze incl. eines bedeutenden bisherigen Forstareals nach Ablösung des Canons zu freiem Eigenthum. Laufende Einnahmen fließen aus dem Werke nicht mehr zur herrschaftlichen Kasse. Die Kohle wird jetzt sofort an Ort und Stelle bei bedeutendem Ziegeleibetrieb verwandt, welche sein Material in reichen dortigen Thonlagern findet.“

Es ist zu vermuten, dass eine unsachgemäße Führung des Bergwerks der Anlass dafür war, dass die Großherzogliche Kammer 1880 den Oberbergrat Pinno zur Begutachtung des Werkes beauftragte. Sein Gutachten, datiert vom 31. Juli 1880 gibt einen detaillierten Einblick in die seinerzeitige Bergwerksführung (hier folgend die wichtigsten Auszüge):

„Technisches Gutachten über den Betrieb des Braunkohlenbergwerkes Malliß in Mecklenburg.“ „…Das Liegende der Braunkohlenmulde wird durch den Septarienthon gebildet, der in einem von Südost nach Nordwest streichenden Rücken zu Tage tritt, an welchen sich ganz conform die Braunkohlenmulde anlehnt, daran Ausgehendes bei den sogenannten Alaunbergen an den steilen, von den Thonrücken nach dem Eldethale abfallenden Kiesabhängen beobachtbar ist. …Die Braunkohle selbst tritt in 2 Flötzen (Ober. Und Unterflöz) auf, die in Sand und Alaunerde eingelagert sind. Das Oberflöz hat eine bauwürdige Mächtigkeit von 4 bis 5 Fuß, das Unterflöz von 12 Fuß. …Gesamtabsatz im Jahre zu 200.000 hl beläuft, die im Durchschnitt zu 27,5 Pf. in hl verkauft werden. Das Oberflöz ist durch Schächte aufgeschlossen, die eine Tiefe von höchstens 25 m haben. Die Schächte stehen in den hangenden Sanden und Alaunerden in Zimmerung an, die keinem Druck ausgesetzt ist. Der Abbau wird unmittelbar um die Schächte herumgeführt und werden mit geringen Kosten von Zeit zu Zeit um Schächte vorgeschlagen nur in frisches Abbaufeld von mäßiger Größe aufzuschließen. Das Unterflöz dagegen ist durch den Marienstollen aufgeschlossen, aus dem die geringen Wasser, die hier und da im Liegenden oder beim Durchfahren von Gebirgsmitteln angetroffen werden, zur Abführung gelangen. Der Stolln wird gut in Zimmerung erhalten. Die Vorrichtung des ausgerichteten Flözes findet in der beim Braunkohlenbergbau üblichen Weise statt. Das durch die Grundstrecken aufgeschlossene Flötz wird mit Diagonalen durchschnitten, aus denen streichende Strecken ausgelenkt werden. In den durch diese Strecken abgeschnittenen Streifen (Pfeilern) werden weitere steigende Strecken (Abbauörter) ausgeführt, aus den streichend Pfeilerörter ausgelenkt werden, die einen Bruchpfeiler abschneiden (Fig.2), der in 2 Abschnitten (Brüchen) zum Abbau gebracht wird. Zu letzterem Zwecke wird das Bruchort aufgefahren, aus dem die Theilung in die beiden Abschnitte (1.2.Figur 3) bewirkt wird. In Malliß werden Bruchpfeiler von der Stärke zweier Brüche abgeschnitten (Fig.3), weil die Kohle mürbe und das Hangende rollig und leicht nachbrechend ist, so daß einfache Pfeiler wohl dem plötzlich entstehenden Drucke keinen Widerstand bieten würden. Der Abbau findet nun in der Weise statt, daß die oben erwähnten klüftigen Abschnitte (Brüche) von 3 Feld (1 1/2 Lachter) Weite unter Nachführung von Zimmerung ausgebaut und demnächst zu Bruche geworfen werden. Das eingebaute Holz (im Unterflötz 6 – 8 Stempel) wird nach der Ausgewinnung der Kohle geraubt und das Hangende stürzt nach und füllt den leeren Raum. Bei der geringen Mächtigkeit des Deckgebirges zeigen sich die Einstürze bis zu Tage. Bei regelmäßiger Kohlengewinnung machen sich die unterirdischen Bruchreihen zu Tage durch unmittelbar neben einander liegende trichterförmige Einsenkungen bemerkbar. Je regelmäßiger die Trichter zu Tage liegen, desto reiner hat der Bergbau stattgefunden„.

PINNO bemängelte, dass zwei Grubenbeamte (Steiger) keine Bergschulausbildung besaßen und dass das Grubenbild seit seiner Anlegung im Jahre 1856 nicht mehr nachgetragen worden war. Er schrieb weiterhin: „Schon jetzt halte ich die Anlegung eines neuen Grubenbildes und die regelmäßige Nachtragung desselben durch einen befähigten Beamten (Markscheider) für nothwendig. Ebenso halte ich die zeitweise Controlle der bestehenden Grubenbaue durch einen technischen Bergbeamten aus den eben angegebenen allgemeinen polizeilichen Gesichtspunkten für zweckmäßig.“

Daraufhin forderte das Schweriner Innenministerium das Dömitzer Amt auf, der Gewerkschaft das „…technische Gutachten…zur Kenntnis zu bringen und die Erklärung derselben über die in dem Gutachten bezeichneten Mängel des Betriebes zu veranlassen. Zugleich ist die Gewerkschaft aufzufordern, an die Großherzogliche Renterei hieselbst die von dieser vorschüssig bestrittenen Kosten der Zuziehung des Oberbergrathes Pinno im Betrage von 110 Mark 37 Pfg. an Reisekosten und von 150 Mark Honorar zu erstatten…

Das gesichtete Archivgut enthält keine Hinweise darüber, mit welchen Mitteln und unter welchen Schwierigkeiten der Marien-Stollen sowie das zu diesem führende Elde-Kanalsystem angelegt worden ist

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. Belegt ist lediglich, dass dieser Stollen 1873 angehauen und 1874 gelegentlich eines Besuches der Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin den Namen „Marien-Stollen“ erhielt. Neben dem Aufschluss des Unterflözes baute die Gewerkschaft noch bis 1880 das Oberflöz ab. Das Oberflöz war im Bereich des Marienstollens nicht mehr vorhanden, da es bereits weiter südlich ausstreicht. Insgesamt wurden aus dieser Kohlenpartie seit 1817 ca. 187.000 t Kohle abgebaut. Hauptgrund der Einstellung dieser Gewinnungsarbeiten war die immer schwierigere Beherrschung der zusitzenden Grubenwässer.

In einem Schreiben der „Mallisser Gewerkschaft Schön, Horschitz und Genossen“ an das „Hohe Großherzogliche Finanz-Ministerium“, datiert vom 6. Januar 1883 heißt es: „Die Mallisser Gewerkschaft beabsichtigt in nächster Zeit an eine noch zu constitutionierende Actiengesellschaft einen nicht unbeträchtlichen Theil ihrer zu Malliss belegenen Ländereien zu verkaufen, nämlich das Braunkohlenbergwerk und die neue Ziegelei mit den adjucierenden Terrains“. Auch bleiben die Hintergründe zu dieser Bergwerksveräußerung und der folgenden Auflösung der Gewerkschaft bislang unbekannt. Die Weiterführung der Braunkohlengewinnung im Mallißer Revier beginnt zwei Jahre später mit der „Mallisser Ziegelei- und Bergwerks-Gesellschaft“ und dem Abbau des Unterflözes.

Eine brennstofftechnische Analyse der Braunkohle des Mallißer Oberflözes, wie sie heute üblich wäre, ist verständlicherweise nicht vorhanden. Ganz allgemein kann man aber sagen, dass die Genese der Mallißer Kohle überwiegend auf üppige Laubholzwälder, vornehmlich Eichen, zurückzuführen ist. Als Laubholzkohle hat sie nicht genügend Bitumengehalt, um sie leicht zu brikettieren. Doch auch andere Holzarten, existend in Feuchtbereichen der früheren Urwälder, sind im Mallißer Revier nachgewiesen worden. Ähnlich der Braunkohle des Unterflözes kann man im Nachherein der Kohle des Oberflözes einen unteren Heizwert von ca. 2.500 WE und einen oberen Heizwert von ca. 2.900 WE zuschreiben.

Mengebier beschrieb die Beschaffenheit der Kohle: Die Qualität der Kohle ist wie gewöhnlich, nach der Teufe besser als nach dem Höchsten zu, und zwar höchstwahrscheinlich aus dem Grunde, weil selbige dort mehr vom Wasser durchdrungen ist, und sich daher besser conservirt hat als hier…. Übrigens wird ca. 1/3tel der Kohle in Stücken und 2/3tel derselben in klarem Zustande gewonnen, wovon, weil leider bis jetzt – wie schon gedacht – der Absatz sehr unbedeutend gewesen, bloß die erstere Art (die Stückkohle) Kaufmannsgut ist. Es könnte aber auch die letztere Art (die klare Kohle), wenn nämlich selbige mittels Zusatzes 1/3tels des in dasiger Gegent, namentlich in der Schlesiner Feldmark, ohnweit Woosmer, stehenden fettigen Torfs zu Soden (Steinen) geformt würde, welches sich, wie die vom Unterzeichnetem damit gemachten Versuche bewiesen, sehr gut bewerkstelligen läßt, mit Nutzen consurmirt werden.

Oberbergrat Pinno schrieb dazu in seinem Gutachten von 1880: „Das Oberflöz ist durch massenhaft vorkommendes bituminöses Holz ausgezeichnet, während das Unterflöz vorherrschend aus sandiger Braunkohle besteht, in der versteinertes Koniferenholz nicht selten auftritt. Schwefelkiesbeimengungen bilden eine unerwünschte Zugabe beider Flötze, namentlich des Unterflötzes. In ihrer Beschaffenheit (Brennkraft) stehen beide Flötze wesentlich gegen die im Herzen der Provinz Sachsen verbreiteten zurück und könnten einen Vergleich mit der böhmischen Braunkohle nicht entfernt aushalten. Gleichwohl ist der Preis der Mallißer Kohlen ein hoher, weil Braunkohle im Mecklenburger Lande nur vereinzelt vorkommt …„.

Die Einnahmen der Aktiengesellschaft aus dem Kohlenverkauf der Jahre 1855 bis 1864 betrugen insgesamt 30.807 Taler. Im gleichen Zeitraum wurden an die Großherzogliche Kasse gezahlt: – Für Länderei-Pacht 140 Taler – Für die „Procent-Abgabe“ auf den Kohlenverkauf 1901 Taler – Armengeld, Contribution 8 etc. 164 Taler

Weitere Ausgaben der Jahre 1855 bis 1864 waren u.a. : – Gehälter für Obersteiger und Kohlenmesser: 4704 Taler – Erhaltung und Wartung der Maschinen: 3936 Taler – Reisekosten für Obersteiger: 538 Taler – Gebäude, Geräte, Wege und Schächte: 4204 Taler – Verwaltungskosten des Vorstandes u.a.: 3802 Taler – Schichtlöhne der Bergleute: 19.721 Taler – Ankauf und Chaussee: 20.200 Taler – Bohrungen: 3795 Taler – Wasserschacht und Maschine: 11.144 Taler

1865-1866: Wassereinbruch, keine Förderung, Einbau größerer Pumpen.

Die weiteren Angaben aus: „Vordruck Montanstatistik I, Produktion der Bergwerke“, welche dem „Großherzoglichen Mecklenburgschen Statistischem Bureau“ zu melden waren. Die dortigen Beamten taten sich seinerzeit schwer (wie auch heute noch der Autor dieses Beitrages) mit den vom Bergwerk angegeben Maßeinheiten zur Fördermenge. Viele Rückfragen des „Statistischen Bureaus“ enthält das Archivgut, wie z.B.: sind die Kohlenmengen nun in Hektoliter, Zentnern, Kilogramm, oder in 100 Kilogramm, oder in Tonnen welcher Größe angegeben? Aus dieser Quelle, datiert vom 17. September 1873, stammen auch folgende Angaben: Abgebaute Fläche: 1869: 4.140 Quadratlachter, 1870: 4.380 Quadratlachter, 1871: 4.530 Quadratlachter, 1872: 4

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.880 Quadratlachter. Geliefert wurde, den statistischen Aufzeichnungen nach, die geförderte Kohle zu: 2 Zehntel nach Ludwigslust, 3 Zehntel nach Grabow, 4 Zehntel an Ziegeleien in der nächsten Umgebung und 1 Zehntel nach Dömitz.

Moritz Nobbe

Moritz August Nobbe (* 22. September 1834 in Magdeburg; † 6. Dezember 1910 in Niedertopfstedt) war Landwirt und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Nobbe besuchte von 1847 bis 1853 die Klosterschule Roßleben und studierte von 1853 bis 1856 Rechtswissenschaften und Verwaltungswissenschaften in München und Berlin, wo er auch das erste juristische Examen machte. Zwischen 1856 und 1857 war er Auskultator beim Kreisgericht Erfurt. 1858 pachtete er von seinem Bruder das Familiengut Niedertopfstedt. 1873 wurde er in das Königliche Landesökonomie-Kollegium und 1877 in den Deutschen Landwirtschaftsrat gewählt. 1872 wurde er Direktor des Mitteldeutschen Pferdezuchtvereines und schließlich 1879 zum Ökonomierat ernannt. Weiter war er Mitglied des Kreisausschusses und Kreistages, Amtsvorsteher, Standesbeamter, Mitglied des Synodalvorstandes, des Bezirks- und Eisenbahnrats Frankfurt und Ehrenmitglied des tierärztlichen Zentralvereines der Provinz Sachsen. Zwischen 1891 und 1902 war er Vorsitzender des Evangelisch-sozialen Kongresses

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Von 1884 bis 1890 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Regierungsbezirk Erfurt 4 Erfurt, Schleusingen, Ziegenrück und die Deutsche Reichspartei.

Reidar Bohlin Borgersen

Reidar Bohlin Borgersen (* 10. April 1980 in Krokstadelva) ist ein norwegischer Eisschnellläufer sowie Bahn- und Straßenradrennfahrer.

Reidar Borgersen begann seine Radsportlaufbahn 2010. Er gewann eine Etappe und die Gesamtwertung bei den Østfold 3-Dagers sowie eine Etappe beim Eidsvollrittet und beim Oslo Sykkelfestival. Außerdem wurde er Zweiter beim Einzelzeitfahren der norwegischen Meisterschaft. Seit Oktober 2010 fährt er für das norwegische Continental Team Joker Bianchi. Auf der Bahn wurde er 2010 nationaler Meister im 1000m-Zeitfahren und in der Einerverfolgung. In der Saison 2011 gewann Borgersen eine Etappe beim Elverum Sykkelfestival

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, ein Teilstück bei den Tønsberg 4-Dagers und er wurde wieder norwegischer Vizemeister im Zeitfahren

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. Außerdem nahm er am Einzelzeitfahren der Weltmeisterschaft in Kopenhagen teil, wo er den 43. Platz belegte.

Als Eisschnellläufer wurde er 2002 und 2003 über 5.000 Meter norwegischer Meister und 2003 auch über 10.000 Meter. Unter Freunden hat er den Spitznamen „Der Reidinator“.

Reidar Bohlin Borgersen ist der Zwillingsbruder von Odd Bohlin Borgersen, der auch Eisschnellläufer ist mcm taschen sale.

Kontrollgremiumgesetz

Das Gesetz über die parlamentarische Kontrolle nachrichtendienstlicher Tätigkeit des Bundes (kurz: Kontrollgremiumgesetz) ist die Grundlage des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Ihm unterliegen insbesondere die Kontrolle des Bundesamtes für Verfassungsschutz, des Militärischen Abschirmdienstes und des Bundesnachrichtendienstes.

Das Parlamentarische Kontrollgremium (PKG) gibt sich eine Geschäftsordnung.

Die Mitglieder des PKG werden zu Beginn einer jeden Wahlperiode vom Deutschen Bundestag gewählt ( Abs

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. 1). Der Bundestag bestimmt die Zahl der Mitglieder, die Zusammensetzung und die Arbeitsweise des PKG ( Abs. 2).

Die Mitglieder des Gremiums sind zur umfassenden Geheimhaltung verpflichtet (). Sie sind grds mcm taschen sale. nicht befugt, die in dem Gremium erlangten Kenntnis an andere Abgeordnete – nicht einmal an die Fraktionsvorsitzenden – weiterzugeben. Nur bei einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder kann eine vorherige Zustimmung erteilt werden; dies jedoch auch nur für die „Bewertung aktueller Vorgänge“ ( Abs. 1  4).

Das PKG wird von der Bundesregierung „umfassend“ über die „allgemeine Tätigkeit“ informiert (). Auf Verlangen der Mitglieder muss auch über „sonstige Vorgänge“ berichtet werden. Die Unterrichtungspflicht der Regierung ist jedoch u. a. aus „zwingenden Gründen des Nachrichtenzugangs“ oder bei Eingriff in den „Kernbereich der exekutiven Eigenverantwortung“ aufgehoben ( Abs. 2 Satz 1).

Die Mitglieder haben ein Akteneinsichtsrecht

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, können Mitarbeiter der Dienste anhören und Vor-Ort Besuche machen (). Sie können auch einen Sachverständigen mit der Durchführung von Untersuchungen beauftragen ().

Im Rahmen der Diskussion der Tätigkeiten von BND-Beamten im Irak-Krieg (2003) und nach dem Bekanntwerden von der Bespitzelung von Journalisten durch den BND wurde eine Novellierung des Gesetzes angeregt. Insbesondere die Veröffentlichungsmöglichkeiten sollten erweitert werden.

Alston Scott Householder

Alston Scott Householder (* 5. Mai 1904 in Rockford (Illinois); † 4. Juli 1993, Malibu (Kalifornien)) war ein US-amerikanischer Mathematiker, der Pionierarbeit in der numerischen linearen Algebra geleistet hat.

Er führte 1958 die nach ihm benannte Householdertransformation als Mittel zur numerischen Lösung linearer Gleichungssysteme ein. Householder trug viel zur systematischen Ordnung des damals chaotischen und unübersichtlichen Gebiets der Numerik, insbesondere der numerischen linearen Algebra, bei. Ferner propagierte er die systematische Verwendung von Normen in der linearen Algebra.

Householder verbrachte seine Jugend in Alabama, wo er 1925 einen Bachelortitel der Northwestern University of Evanston, Illinois und 1927 einen Mastertitel der Cornell University erhielt. An der Universität von Chicago lehrte er Mathematik, während er seine Promotion über Variationsrechnung vorbereitete

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. Nachdem er 1937 seinen Doktortitel erhielt, konzentrierte er sich auf mathematische Biologie. Dieses Gebiet wurde durch seine Arbeit mit Nicolas Rashevsky an der University of Chicago beeinflusst.

Im Jahr 1946 ging er als Mathematiker an das Oak Ridge National Laboratory, wo er 1948 einen Lehrstuhl erhielt. Während dieser Zeit verlagerte sich sein Interesse hin zur numerischen Mathematik. 1969 verließ er Oak Ridge und wurde Professor an der University of Tennessee, dort wurde er auch Dekan. 1974 ging er in den Ruhestand und zog nach Malibu, Kalifornien.

Alston Householder war zweimal verheiratet und hatte zwei Kinder.

In den Organisationen, deren Mitglied er war, trug Householder auf verschiedenste Arten zur Forschung bei

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. Er war Präsident der American Mathematical Society, Präsident der Society for Industrial and Applied Mathematics und der Association for Computing Machinery. Er war Redaktionsmitglied bei Psychometrika, Numerische Mathematik und Linear Algebra and Its Applications, sowie Herausgeber von SIAM Journal on Numerical Analysis

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. Außerdem organisierte er die Gatlinburg Conferences über Numerische Mathematik, die heute immer noch unter dem Namen Householder Symposia stattfinden.

1969 wurde Householder in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Joseph Kosuth

Joseph Kosuth (* 31. Januar 1945 in Toledo, Ohio) ist ein US-amerikanischer Konzeptkünstler

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Kosuth studierte von 1955 bis 1962 an der „Toledo Museum School of Arts“, von 1963 für ein Jahr am „Cleveland Art Institute“ und von 1965 bis 1967 an der School of Visual Arts in New York. Er war Gründer und Leiter des „Museums of Normal Art“. Von 1971 bis 1972 studierte er Anthropologie und Philosophie an der New School for Social Research, New York.

Seit 1969 ist er auch publizistisch tätig. So war er 1969 Mitherausgeber der Zeitschrift „Art & Language“ und arbeitete auch einige Zeit bei der Gruppe Art & Language mit, 1975/77 war er Mitherausgeber von „The Fox“ und 1977 bis 1978 künstlerischer Herausgeber der „Marxistic Perspectives“.

Er ist einer der Hauptvertreter und Begründer der analytischen Richtung der Conceptual Art, d. h., er beschäftigt sich „mit einer Untersuchung der Natur von Kunst“ (Kosuth) und mit den Problemen der sinnlichen Wahrnehmung – der Realität, der Identität und der Definition des Gegenstandes.

Seine Arbeit „One and Three Chairs“ (1965) wurde zu einem Hauptwerk der Konzeptkunst. Im Modus einer künstlerischen Rauminstallation wird die „alltägliche Dreieinigkeit“ von Wort, Bild und Sache eines Stuhls nebeneinander gestellt: „wirklicher“ Stuhl, Foto desselben und Eintrag über ihn in einem Wörterbuch. In der Arbeit Frame – One and Three (Rahmen – eins und drei), in der dem Wort „Frame“ drei verschiedene Zustände entsprechen: links als Objet trouvé ein einfacher Holzrahmen mcm taschen sale, in der Mitte hängt eine Fotografie des Objektes in Originalgröße, rechts daneben seine verbale Definition. Bei der letzteren handelt es sich um eine fotografische Vergrößerung des Artikels zum Stichwort „Frame“ aus einem Englisch-Deutschen Wörterbuch. Gemeint ist hier nicht mehr der Rahmen als Objekt, gemeint ist der Unterschied dreier verschiedener Formen der Information über einen Gegenstand: ein Beispiel für die „Visualisierung von Denkprozessen“.

Kosuth lebt in New York und lehrt dort seit 1968 an der „School for Visual Arts“. 1991 wurde er als Nachfolger von K. R. H. Sonderborg auf einen Lehrstuhl für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart berufen, ein Lehramt, das er nach erfolgreicher Tätigkeit 1997 vorzeitig aufgab, nachdem die damalige Hochschulleitung seine liberale Auffassung künstlerischen Unterrichtens nicht teilte. Danach lehrte er an der Akademie der Bildenden Künste München (2001–06). Zu seinen Studenten gehören u.a. Michel Majerus, Wawrzyniec Tokarski (Stuttgart) und Jens Semjan (München).

Seiner Auffassung von Kunst und Kunstlehre gab Joseph Kosuth 1995, damals Professor an der Stuttgarter Kunstakademie, auf stringente Weise Ausdruck:

Hamartie

Die Hamartie oder Hamartia (griechisch ἁμαρτία) bedeutet ursprünglich so viel wie nicht treffen

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, verfehlen, das Ziel verfehlen bzw. Verfehlung, im Rahmen dieses Artikels begriffen als menschliche Verfehlung im Sinne des antiken Begriffsverständnisses.

Erst im Neuen Testament wird Hamartia gewichtiger verwendet, es ist hier nicht mehr nur die Verfehlung allein oder eine bestimmte Tat gemeint

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, sondern stellt die gesamte Schuld dar, die Sünde im Sinne: der Macht der Person (Röm 5,12 ; Gal 3,22 ), der Taten (Apg 2,38 ; 3,19 ; Hebr 1,3 ; 2,17 ), des Wesens aller Menschen (Joh 9,41 ).

Im dramaturgischen Sinn meint Hamartia den „Fehltritt“, den Aristoteles dem tragischen Helden der idealen Tragödie zuweist und der diesen im Verlauf der Handlung vom Glück ins Unglück stürzen lässt. Hamartia wurde dabei lange Zeit als moralische Schuld des Helden verstanden, während die Forschung seit den 1950er Jahren den intellektuellen Aspekt der Hamartia betonte. Die neuere Forschung hingegen hebt vermittelnd die Verschränkung von moralischer Schuld und intellektuellem Fehler hervor: Hamartia hänge nicht mit dem Charakter zusammen und sei zwar einerseits nicht bloßer Irrtum, andererseits aber auch keine definitive subjektive Schuld. Die Hamartia erklärt also nicht das Leitmotiv der attischen Tragödie, die aus der Hybris erwachsene „tragische Schuld“. Denn wenngleich Aristoteles auf die Tragiker verweist, so ist der Gegenstand seiner Poetik nicht die attische Tragödie des fünften Jahrhunderts, sondern eine ideale Tragödie. Deshalb forderte schon Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff eine Trennung der historischen Interpretation der attischen Tragödie von der normativen und wirkungsästhetisch orientierten Tragödientheorie des Aristoteles

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Oppelscher Garten

 Bild gesucht 

Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.

Der Oppelsche Garten mit dem Oppelschen Pavillon in der Stadt Weimar ist ein Kulturdenkmal und zugleich Gartendenkmal im Sinne des Thüringer Denkmalschutzgesetzes (ThürDSchG).

Er befindet sich zwischen der Puschkinstraße und der Seifengasse

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, unweit von Goethes Wohnhaus am Frauenplan, und ist benannt nach dem Sachsen-Weimarischen Geheimrat und Direktor der Landschaftskasse Johann Siegmund von Oppel (1730–1798), dem einstigen Besitzer des Grundstücks und wahrscheinlichen Anleger des Gartens. Der Garten ist etwa 100 m lang in Ost-West-Richtung und verjüngt sich von etwa 50 m Breite am westlichen Ende auf nur noch etwa 15 m an seinem Ostende. Das Baujahr des Gartenpavillons am westlichen Ende, eines Barockbaus mit Kuppeldach und Elementen des Rokoko, der zu den künstlerisch bedeutsamsten Beispielen barocker Gartenarchitektur in Weimar zählt, ist nicht aktenkundig nachgewiesen, aber stilkundliche Vergleiche deuten auf die Mitte der 1730er Jahre. Johann Siegmund von Oppel war demnach nicht sein Bauherr.

Letzter Nutzer des Pavillons und der Parkanlage war Anfang des 20. Jahrhunderts der Weimarer Hofjuwelier Theodor Müller. Gegen Ende der 1960er Jahre wurde die Anlage per Nutzungsvertrag dem Ministerium für Volksbildung zugewiesen, das den Garten als Freifläche für einen Kindergarten nutzte. Ende der 1970er Jahre wurde die Nutzung des Pavillons aufgegeben. Die barocke Grundstruktur der Gartenanlage war zu dieser Zeit nicht mehr erkennbar: der Pavillon war verfallen, und der Garten war mit Garagen, sanitären Anlagen und Unterstellmöglichkeiten für Geräte und Maschinen bebaut.

Erst Anfang 1989 begann man mit der Restaurierung. Die „Feierabendbrigade Goldschmidt“, eine von Nachbarn organisierte Bürgerinitiative, begann unter Leitung des Architekten Klaus-Peter Kiefer, den verfallenen Pavillon wiederzuerrichten. Zwei Jahre später erhielt er seine Kuppel zurück, in der ein Fresko entdeckt und restauriert wurde.

Seit 2012 wogt ein Rechtsstreit um die Nutzung des Grundstücks und des Pavillons. Aus einem 2008 für den Westteil des Gartens genehmigten Café mit 40 Plätzen wurde 2011 unter neuen Pächtern ein Gartenrestaurant mit Biergarten für 120 Gäste mit Festzelt, Toilettencontainer und Pizzaofen im Wintergarten. Nachbarn und die Stadtverwaltung verlangen einen erheblichen Rückbau, denn das barocke Gartendenkmal müsse als solches erlebbar bleiben.

Der Ostteil des Gartens ist als Spielplatz des Kindergartens „Am Goethepark“ an dessen Betreiber verpachtet.

Koordinaten:

Niederdahlhausen

Koordinaten:

Lage von Niederdahlhausen in Hückeswagen

Niederdahlhausen ist eine Hofschaft in Hückeswagen im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Niederdahlhausen liegt im nordöstlichen Hückeswagen nahe der Bevertalsperre an der Grenze zu Radevormwald. Weitere Nachbarorte sind Scheuer, Herweg, Zipshausen, Neuenherweg, Eckenhausen, Siepersbever, Heinhausen , Fockenhausen, Oberbeck, Pleuse und Radevormwald-Lichteneichen. Abgegangen sind Oberdahlhausen und Brechen.

Die Hofschaft ist über eine Zufahrtsstraße erreichbar, die bei Neuenherweg von der Bundesstraße 483 (B483) abzweigt und auch Scheuer anbindet. Der Niederdahlhausener Bach fließt nördlich an dem Ort vorbei.

1518 wird der Ort erstmals unter der Bezeichnung „Dahlhusen“ in Kirchenrechnungen der evangelischen Kirchengemeinde in Hückeswagen aufgeführt. Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt den Hof als Dahlhusen. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum bergischen Amt Bornefeld-Hückeswagen

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1815/16 lebten 22 Einwohner im Ort, es wird dabei aber nicht zwischen Ober- und Niederdahlhausen unterschieden. 1832 gehörte Dahlhausen (ebenfalls nicht unterschieden zwischen Ober- und Niederdahlhausen) der Herdingsfelder Honschaft an, die ein Teil der Hückeswagener Außenbürgerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Hückeswagen war. Der laut der Statistik und Topographie des Regierungsbezirks Düsseldorf als Weiler kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit fünf Wohnhäuser und acht landwirtschaftliche Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 21 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.

Im Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland werden 1885 drei Wohnhäuser mit 16 Einwohnern angegeben. Der Ort gehörte zu dieser Zeit zur Landgemeinde Neuhückeswagen innerhalb des Kreises Lennep. 1895 besitzt der Ort drei Wohnhäuser mit elf Einwohnern, 1905 drei Wohnhäuser und 20 Einwohner.

Der aus sieben Häusern bestehende Weiler bestand ursprünglich nur aus einem alten Hof. Die noch heute dort lebende Familie Wirth, bewirtschaftete ihn bis in die 1960er Jahre. Danach gaben sie ihn auf und verkauften das Land und errichteten weitere Gebäude im Dorf. Der Hof besteht zwar noch heute, jedoch sind nur noch das Mauerwerk und die Keller des rechten Gebäudes alt. Alle weiteren Teile, wie Scheunen und Ställe, wurden inzwischen zu Wohnräumen umgebaut. Er gehört heute der Familie Gruhn. Weitere alteingesessene Familien sind die Familie Meyer und Familie Schwipper. Alle weiteren sind frisch zugezogene Mieter, da sich alle 7 Gebäude im Besitz der genannten Familien befinden.

Folgende Wanderwege führen durch den Ort:

Altenhof | Altenholte | Aue | Berbeck | Bergerhof | Bochen | Bockhacken | Böckel | Braßhagen | Brücke | Brunsbach | Buchholz | Busche | Busenbach | Busenberg | Dierl | Dörpe | Dörpersteeg | Dörpfeld | Dörpfelderhöhe | Dreibäumen | Dürhagen | Eckenhausen | Eichen | Elbertzhagerhäuschen | Elberhausen | Engelshagen | Erlensterz | Fockenhausen | Frohnhausen | Fürweg | Fuhr | Funkenhausen | Goldenbergshammer | Großberghausen | Großeichen | Großenscheidt | Großkatern | Grünental | Grünestraße | Hagelsiepen | Halfmannsberghausen | Hambüchen | Hammerstein | Hangberg | Hartkopsbever | Heinhausen | Heydt | Heide | Heidt | Herweg | Höhe | Höhsiepen | Hülsenbusch | Hummeltenberg | Junkernbusch | Käfernberg | Kaisersbusch | Kammerforsterhöhe | Karquelle | Karrenstein | Kirschsiepen | Kleinberghausen | Kleineichen | Kleinenscheidt | Kleinhöhfeld | Kleinkatern | Knefelsberg | Kobeshofen | Kormannshausen | Kotthausen | Kurzfeld | Laake | Linde | Maisdörpe | Marke | Mickenhagen | Mitberg | Mittelbeck | Mittelhombrechen | Mühlenberg | Neuenherweg | Neuenholte | Neukretze | Niederbeck | Niederburghof | Niederdahlhausen | Niederdorp | Niederhagelsiepen | Niederhombrechen | Niederlangenberg | Niederwinterhagen | Oberbeck | Oberburghof | Oberdorp | Oberhombrechen | Oberlangenberg | Odenholl | Odenhollermühle | Pixberg | Pixbergermühle | Pixwaag | Pleuse | Posthäuschen | Purd | Raspenhaus | Rautzenberg | Reinshagenbever | Röttgen | Runkelsiedlung | Scheideweg | Scheuer | Schmitzberg | Schnabelsmühle | Schneppenthal | Schückhausen | Siepersbever | Sohl | Stahlschmidtsbrücke | Steffenshagen | Steinberg | Steinberg (Bevertalsperre) | Stoote | Straßburg | Straßweg | Strucksfeld | Tannenbaum | Ulemannssiepen | Vogelsholl | Vormwald | Voßhagen | Waag | Warth | Wefelsen | Wegerhof | Westenbrücke | Westhofen | Westhoferhöhe | Wickesberg | Wiehagen | Wiehagerhöhe | Winterhagen | Wüste | Zipshausen

Abgegangene Hofschaften und Wohnplätze
Brechen | Fröhlenhausen | Gillesbever | Girkenhausen | Hagermühle | Hammersteinsöge | Hummeltenbergermühle | Niederkretze | Oberdahlhausen | Oberkretze | Platzhausen | Rasselstein | Rotterdam | Spinnerei | Walkmühle | Wiebachmühle

Reitstein

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Der Reitstein ist ein MCM Rucksack

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; padding:0px; margin:0px;“>1516 m (nach AVF 1515 m) hoher Gipfel im Mangfallgebirge, Bayerische Voralpen, auf der Grenze zwischen Bayern (Gemeinde Kreuth) und Tirol.

Der Berg liegt in dem sich westlich der Blauberge erstreckenden und im Norden von der Weißach mit der Bundesstraße 307 begrenzten Kamm, der vom Schildenstein (1611 m) nach Westen streicht und sich über das Platteneck (1618&nbsp

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;m), den Reitstein, den Reitberg (1455 m) und den Ameiskopf (1302 m) oberhalb der Kaiserwacht an der Achenseestraße fortsetzt.

Der Berg, der eine umfassende Aussicht bietet, trägt einen gut erhaltenen Grenzstein aus dem 16. Jahrhundert mit einem Tiroler Adler und den bayerischen Rauten. Auf dem Gipfel steht auch ein Gipfelkreuz

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, etwas unterhalb liegt eine verfallene Hütte. Der Reitstein kann aus dem Achental vom Gasthaus Hagen im Wald auf einem nicht bezeichneten Steig über die Reitbergalm in rund zweieinhalb Stunden erstiegen werden. Vom Achenpass führt ein nicht bezeichneter Steig in rund drei Stunden über die bayrische Reitbergalm auf den Gipfel, ein weiterer von Bayerwald über die Bodigbergalm. Der Übergang zum Platteneck ist steiglos in einer Stunde möglich.