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SC Preußen Breslau

Der SC Preußen Breslau war ein deutscher Fußballverein aus Breslau, Niederschlesien. Er war Mitglied des Südostdeutschen Fußball-Verbandes (SOFV).

Der SC Preußen Breslau wurde am 15. Dezember 1902 gegründet und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Breslauer Ballspiel-Vereine

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. Nachdem sich dieser Verband dem Südostdeutschen Fußball-Verbandes anschloss, spielte Preußen Breslau fortan in dem Bezirk Breslau. In den ersten Jahren wurden überwiegend Mittelfeldplatzierungen erzielt. Erst in der Saison 1912/13 gelang den Breslauern die Qualifikation zur Südostdeutschen Endrunde. Nachdem Preußen Breslau am Ende des Rundenturnieres punktgleich mit dem VfR 1897 Breslau war, gab es ein Entscheidungsspiel, bei dem sich Preußen Breslau mit 2:0 durchsetze. Bei der anschließenden Südostdeutschen Endrunde trafen die Breslauer in der Vorrunde auf Britannia Posen, welches sie mit 1:0 besiegen konnten. Das Halbfinale ging gegen den FC Askania Forst mit 1:2 verloren, Preußen Breslau legte jedoch erfolgreich Protest gegen die Spielwertung ein, so dass ein Wiederholungsspiel nötig war. Doch auch dieses ging gegen den späteren südostdeutschen Fußballmeister mit 1:2 verloren, so dass die Breslauer ausschieden.

Nach dem Ersten Weltkrieg fusionierte Preußen Breslau im Jahr 1919 mit dem Verein Breslauer Sportfreunde zu den Vereinigten Breslauer Sportfreunden, die bis zu einer weiteren Fusion im Jahr 1933 Bestand hatten.

ES6

ES6 war die Bezeichnung eines 1955 vorgestellten Oberleitungsbus-Prototyps in der DDR. Der Einzelgänger kombinierte das Konzept des Elektroantriebs mit der bereits erprobten Idee der doppelstöckigen Sattelzugomnibusse. Das von der LOWA hergestellte Fahrzeug konnte jedoch keine Serienfertigung nach sich ziehen, unter anderem weil die DDR ab 1957 infolge eines Beschlusses des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe nur noch tschechoslowakische Škoda-Obusse importieren durfte.

Das fast 15 Meter lange Fahrzeug wurde 1953 vom VEB Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ Werdau konstruiert, die elektrische Ausrüstung stammte vom Lokomotivbau Elektrotechnische Werke Hans Beimler Hennigsdorf. Der für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in Ost-Berlin bestimmte Wagen wurde zunächst ab April 1955 beim Oberleitungsbus Zwickau getestet. Dort wurden auf der Strecke Weißenborn–Lichtentanne–Stenn erste Probefahrten durchgeführt.

Im Oktober 1955 nahm er schließlich bei der BVG seinen Dienst auf mcm taschen sale. Das Gespann wurde dort unter den Betriebsnummern 2001 für die Zugmaschine und 201 für den Sattelauflieger in den regulären Bestand eingereiht. Er wurde ausschließlich auf der Innenstadtlinie O40 eingesetzt und war stets mit besonders geschultem Personal besetzt. Nach der Abstellung des Versuchswagens wurde die Zugmaschine 1966/67 zunächst zu einem Abschleppwagen umgebaut, bevor man sie 1971 – zwei Jahre vor der Einstellung des Berliner Obus-Betriebs – schließlich verschrottete.

Der 15 Meter lange ES6 bot 62 Sitzplätze (davon 42 im Oberdeck und 20 im Unterdeck) sowie 42 Stehplätze (davon drei oben und 39 unten). Der Auflieger war dabei weitgehend identisch mit jenen der Sattelzugomnibusse vom Typ DoSa S6. Für die Verständigung zwischen dem Fahrer und dem Schaffner war eine Lautsprecheranlage eingebaut, über die auch in beiden Stockwerken die Haltestellen ausgerufen werden konnten. Modern für die damalige Zeit waren auch das Fahrgastfluss-Prinzip, das stufenlose Unterdeck

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, der Mittelgang im Obergeschoss und die Niederflurtechnik mit einer Einstiegshöhe von nur 38 Zentimetern. Ferner verfügte der Schaffner über einen festen Sitzarbeitsplatz.

Da prinzipbedingt keine normalen Trolley-Retriever verwendet werden konnten, versah man die Zugmaschine mit einer pneumatischen Vorrichtung zum Anlegen und Abziehen der gewinkelten Stromabnehmerstangen. Konstruktiv hatte die ES6-Zugmaschine große Ähnlichkeiten mit dem konventionellen Obus-Typ LOWA W602a, so war beispielsweise die Stirnfront identisch. Ferner verfügte sie über einen dieselelektrischen Hilfsantrieb

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, dieser leistete rund 130 Volt und ermöglichte langsame Rangierfahrten. Außerdem besaß die Zugmaschine eine Lüfteranlage, mit der die Frischluft im Sommer über einen Windkanal in den Auflieger geleitet wurde. Im Winter wurde die angesaugte Luft über einen elektrischen Wärmetauscher erwärmt.

Robinighof

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Robinighof (Rokokofassade)

Der Robinighof ist ein 1648 errichtetes Barockschloss im Stadtteil Schallmoos von Salzburg (Robinigstraße 35).

Der Robinighof wurde zuerst 1648, also kurz nach den ersten großen Entwässerungsmaßnahmen im Schallmoos, durch Erzbischof Paris Lodron genannt und kam in diesem Jahr – wie auch andere Höfe des Schallmooses – in das Eigentum des Salzburger Domkapitels. Er hieß zu diesem Zeitpunkt noch Kochhof. Bereits 1657 wurde er wieder an Bartlme Reiter zu Erbrecht verkauft. 1744 wurde dieser Hof von Georg Josef Robinig von Rottenfeld erworben und 1750 nach Plänen von Franz Anton Danreiter zu einem Rokokoschlösschen umgebaut. Der Hof liegt am östlichen Hauptentwässerungsgraben des Schallmooses, welcher heute als Lämmererbach bekannt ist. Danreiter war auch Hofgärtner und hatte an der Anlage des Mirabellgartens mitgewirkt, deshalb war es naheliegend

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, auch hier einen Park anzulegen. Im Inneren des Hauses ließ der Eisenhändler Robinig um 1785–1790 klassizistische Fresken anbringen.

In dem Haus war auch Wolfgang Amadeus Mozart, der mit den Kindern der Familie Robinig (Sigismund und Luise) befreundet war, oft zu Besuch. Sigmund Robinig (* 5. September 1787 Salzburg, † 10. März 1843 Salzburg) heiratete 1818 die Wirtstochter Anna Maria Freudens- oder Freudlsperger. Sigmunds Witwe (beider einziger Sohn war im Jahr seiner Geburt gestorben) lebte noch bis 1851 und vererbte das noch vorhandene Vermögen an einen gewissen Karl Buxbaum. 1885 erwarb Hermine Fahrner von dessen Witwe das Anwesen.

Robinighof vom Lämmererbach aus

Robinighof: Eingangstor

Gedenktafel auf dem Robinighof

Seitenansicht des Robinighofs

Das Schlösschen besitzt auch heute noch eine prächtige Rokokofassade. Die Seitenansicht zeigt einen wesentlich schlichteren Baukörper. Das Reliefmedaillon über dem Eingangsportal zeigt den heiligen Josef und darüber das Wappen der Robinig-Aniser. Das Anwesen wurde im Jahr 2007 vollständig restauriert. Vor dem Haus befindet sich auch ein erwähnenswerter spätklassizistischer Urnenbrunnen mit der Aufschrift „Errichtet von Maria v. Rubinich“. Der Brunnen ist mit einem Sockel und darauf platzierter Urne einfach gestaltet, wobei darauf verwiesen wurde, dass „die Urne eine Ästhetik (zeigt), wie sie denn auch dem einstigen Eisenhandel der Herren von Robinig entsprach“.

Der alte herrschaftliche Fahrweg von der Linzer Bundesstraße zum Schloss und weiter nach Lengfelden ist zumindest seit dem frühen 19. Jahrhundert auf der Seite zum Lämmererbach mit Bäumen bepflanzt. Ein kleiner Rest dieser einstigen Baumreihe bildet einen heutigen Geschützten Landschaftsteil. Der Geschützte Landschaftsteil Baumreihe beim Robinighof ist 0,2 ha groß und wurde 1991unter Schutz gestellt.

Festungen: Hohensalzburg | Hohenwerfen

Burgen: Finstergrün | Golling | Mauterndorf | Kaprun

Schlösser: Aigen | Anif | Arenberg | Dorfheim | Elsenheim | Emsburg | Emslieb | Farmach | Fischhorn | Franziskischlössl | Freisaal | Fronburg | Fuschl | Glanegg | Goldegg | Goldenstein | Haunsperg&nbsp mcm taschen sale;| Hellbrunn | Herrnau | Heuberg | Höch | Hüttenstein | Johannesschlössl | Kleßheim | Lasseregg | Lasserhof | Leopoldskron | Lichtenberg | Mattsee | Mirabell | Minnesheim | Mittersill | Moosham | Neudegg | Neuhaus | Radeck | Rauchenbichlerhof | Ritzen | Robinighof | Rosenberg | Saalhof | Schernberg | Söllheim | Ursprung | Urstein | Wiespach