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Fugenmalerei

Unter Fugenmalerei versteht man einen Teilbereich der illusionistischen Malerei, bei der regelmäßiges Mauerwerk durch entsprechende Malereien auf Putz nachgeahmt wird.

Fugenmalerei gab es bereits in der griechischen und römischen Antike. Im Mittelalter, in der Renaissance, im Barock und selbst in der historisierenden Architektur des 19. Jahrhunderts kommen Fugenmalereien überwiegend im Innern von Kirchen, Burgen bzw. Schlössern und Bürgerhäusern vor. Manchmal wurden ganze Wände oder Wandteile entsprechend bemalt; häufig sind Fugenmalereien auch an Pfeilern

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, Bögen etc., wo sie solides Mauerwerk und damit auch die Haltbarkeit von Bögen optisch vortäuschen. Durch natürliche Einwirkungen (Wasser- und Frostschäden)

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, aber auch aufgrund des Vordringens einer romantisierenden steinsichtigen Architektur in der Kunsttheorie des 19. Jahrhunderts wurden viele Fugenmalereien zerstört.

Putz und Fugenmalereien verbergen das unansehnliche Chaos von Mauern aus unbehauenen Steinen und suggerieren stattdessen Regelmäßigkeit, Ordnung, Beständigkeit und somit Dauerhaftigkeit – Dinge, die für den Glauben insgesamt, speziell jedoch für die Volksreligiösitat von großer Wichtigkeit waren.

Église Saint-André in Taxat, Auvergne

Sankt Peter in Sinzig

Sankt Amandus in Köln-Rheinkassel

St. Maria und Clemens in Schwarzrheindorf

Woll-Rindeneule

Woll-Rindeneule (Acronicta leporina)

Die Woll-Rindeneule (Acronicta leporina) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Im deutschen Sprachraum wird die Art auch als Pudel bezeichnet.

Die Woll-Rindeneule erreicht eine Flügelspannweite von 38 bis 43 Millimetern bzw. 34 bis 45 mm. Die Vorderflügel besitzen eine rein weiße bis hellgraue Grundfärbung, bei der nur Reste der Querlinien und Makelumrandungen schwarz erhalten geblieben sind. In einigen Gebieten kommen aber auch mehr oder weniger verdunkelte Exemplare vor. Es ist ein kurzer und schmaler Wurzelstrich vorhanden; ein kurzer tornal Strich ist nur angedeutet. Die innere Querlinie ist nur durch zwei schwarze Punkte angedeutet. Die äußere gezackte Querlinie ist schwarz gezeichnet und einfach, aber oft ebenfalls nur durch Punkte angedeutet. Der Mittelschatten ist nur am Vorderrand durch einen schwarzen Fleck angedeutet, die Saumlinie durch eine Reihe sehr kleiner schwarzer Punkte. Die Ringmakel ist nur sehr klein oder fehlt ganz. Die Nierenmakel ist selten ganz umrandet

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, meist nur ein Halbkreis und durch einen Mittelstrich markiert. Die Fransen sind weiß mit schmalen interneuralen Strichen. Die Hinterflügel des Männchens sind weiß, der Diskalfleck ist schwach zu sehen. Beim Weibchen sind einige Adern der Hinterflügel schwarz, außerdem ist eine Mittellinie entwickelt und der Diskalfleck ist relativ deutlich. Die Fransen sind weiß oder grau. Die Unterseiten der Flügel der Männchen sind weiß, bei den Weibchen grau. Bei den Weibchen sind äußere Querlinie und Diskalfleck vorhanden, bei den Männchen nur ein Diskalfleck. Selten treten Exemplare in Erscheinung, bei denen das Saumfeld verdunkelt ist oder bei denen die Flügel gleichmäßig grau bestäubt sind.

Die Eier sind zunächst gelb, später verfärben sie sich zu einem violetten Braun. Sie haben eine niedrige Kegelform und sind durch den flachen Rand sehr unauffällig. Die Oberfläche ist mit sehr unregelmäßigen, kräftigen Längsrippen bedeckt.

Die Raupen erreichen eine Länge von bis zu 37 Millimetern, sie sind grün oder gelb und ab dem vierten Stadium mit langen weißen oder grauen (südliche Exemplare) bzw. gelben (nördliche Exemplare) Seidenhaaren versehen. Auf dem vierten, sechsten, achten und elften Segment sitzt je ein dünnes, schwarzes Haarbüschel. Bei erwachsenen Raupen erinnert die schützende Behaarung an ein Gespinst, dessen Färbung variabel ist. Vor der Verpuppung verdunkelt sich der Raupenkörper und die Behaarung wird schwarz.

Die Puppe ist dunkelrotbraun. Der Kremaster weist ein Borstenbüschel auf, dessen Borsten jeweils nach außen weisen.

Die Woll-Rindeneule ist nahezu in ganz Europa verbreitet. Das Verbreitungsgebiet reicht vom Süden Spaniens, Mittelitalien und Bulgarien bis Schottland und das mittlere Skandinavien, wobei in Finnland und Norwegen der Polarkreis überschritten wird. Außerhalb Europas sind nur Nachweise aus Nordafrika bekannt. In der östlichen Paläarktis und der Nearktis wird die Woll-Rindeneule durch die früher als Unterart bekannte Acronicta vulpina (Grote, 1883) ersetzt. Ungeklärt ist bisher der östliche Verlauf der Verbreitungsgrenze in Russland und ob ein Überschneidungsareal mit Acronicta vulpina existiert.

Bergmann bezeichnet die Woll-Rindeneule als Leitart von lichten Pappel-Birkengebüschfluren in der sonnigen Randzone von moorigen Laubmengwäldern in Tälern von Sandlandschaften der Hügelstufe. In den Alpen steigt sie bis über 1600 m über NN an.

Die Woll-Rindeneule bildet eine Generation im Jahr, deren Falter von Mai bis September fliegen. Für mehrere Naturräume Baden-Württembergs wurden zwei Abundanzmaxima festgestellt, wobei noch nicht geklärt werden konnte, ob es sich hierbei um eine zweite Generation oder um spät geschlüpfte Tiere einer einzigen Generation handelt. Die Raupen können von Juli bis September angetroffen werden.

Die Falter ruhen tagsüber an den Stämmen von Birken, nachts erscheinen sie an zuckerhaltigen Ködern und am Licht. Die Eier werden einzeln auf Blättern abgelegt. Nach der Eiablage schlüpfen die Raupen nach etwa sieben Tagen. Sie sind tag- und nachtaktiv und leben einzeln oder in kleinen Gruppen offen auf Espen (Populus tremula), Birken (Betula), Weiden (Salix), Liguster (Ligustrum), Eschen (Fraxinus), Erlen (Alnus), Linden (Tilia) und Haseln (Corylus). Sie sitzen gewöhnlich an der Blattunterseite und ruhen in aufgerolltem Zustand unter den Blättern. Im ersten Raupenstadium verursachen sie nur Fensterfraß. Vor der Verpuppung laufen die Raupen einige Zeit umher, um einen geeigneten Verpuppungsplatz zu finden. Sie fertigen wie andere Acronicta-Arten Kokons aus Rinden und Holzteilchen oder bohren sich gern in morsches Holz ein, dessen Gang mit Raupenhaaren verschlossen wird.

Die Puppen überwintern und überliegen manchmal ein oder zwei Jahre.

Acronicta leporina wird von Fibiger et al. (2009) zur Nominatuntergattung Acronicta gestellt. Zahlreiche Nachweise aus Asien und aus Nordamerika werden heute anderen Arten zugewiesen oder als selbständige Arten betrachtet.

Steven Wright

Steven Wright (* 6. Dezember 1955 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Schriftsteller und Stand-Up-Comedian aus Burlington, Massachusetts. Er ist bekannt für seine langsame, trockene und monotone Ausdrucksweise von ironischen, witzigen und manchmal verwirrenden Witzen und Einzeilern.

Wright brachte 1985 ein Comedy-Album mit dem Titel „I Have a Pony“ heraus. 1992 hatte Wright eine wiederkehrende Rolle in der Fernseh-Sitcom „Mad About You“. Später gewann er einen Academy Award für seinen Kurzfilm The Appointments of Dennis Jennings. Er erscheint auch als Stimme des Radio-DJs in dem Film Reservoir Dogs.

Es gibt im Internet zahlreiche Listen mit Witzen, die Wright zugerechnet werden, manchmal mit ungewisser Herkunft. Wright sagte dazu:

“Someone showed me a site, and half of it that said I wrote it, I didn’t write

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. Recently, I saw one, and I didn’t write any of it mcm taschen sale. What’s disturbing is that with a few of these jokes, I wish I had thought of them. A giant amount of them, I’m embarrassed that people think I thought of them, because some are really bad.”

„Jemand zeigte mir eine Internet-Seite, und die Hälfte von dem was behauptete, ich hätte es geschrieben

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, hatte ich nicht geschrieben. Vor kurzem sah ich eine, und ich hatte nicht ein einziges davon geschrieben. Was mich stört ist, dass ich mir bei einigen dieser Witze wünschte, ich hätte sie geschrieben. Bei einer gigantischen Menge davon, schäme ich mich, dass die Leute denken, ich hätte sie geschrieben, denn sie sind wirklich schlecht.“

In einer Abstimmung von 2005 zum „Comedians Comedian“ wurde er von anderen Komikern und Comedy-Kennern in die Top 50 gewählt. Vor kurzem wurde er als Nummer 23 auf der Comedy Central’s Liste der 100 besten Stand-Up-Comedians aller Zeiten bekannt gegeben.

Hier ist eine kleine Auswahl von Steven Wrights Einzeilern nebst englischem Original.

Swiss Indoors Basel 2011/Qualifikation

Dieser Artikel zeigt die Ergebnisse der Qualifikationsrunden für die Swiss Indoors Basel 2011. Für das Turnier der Kategorie ATP World Tour 500 konnten sich Michael Lammer, James Blake, Łukasz Kubot und Tobias Kamke qualifizieren. Marco Chiudinelli und Michail Kukuschkin kamen als Lucky Loser ebenfalls ins Hauptfeld des Turniers. Die Qualifikation fand am 29. und 30. Oktober 2011 in der St

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. Jakobshalle statt.

1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013&nbsp

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;| 2014 | 2015

Pontuskonferenz

Pontuskonferenz, internationale Konferenz über den Status des Schwarzen Meeres (lateinisch Pontus Euxinus) im März 1871 in London. Hintergrund war der russische Expansionsdruck gegen das Osmanische Reich

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, das von den meisten europäischen Mächten als Gegengewicht zum Zarenreich gestützt wurde.

Nach der Niederlage im Krimkrieg hatte Russland im Frieden von Paris 1856 in der so genannten Pontusklausel die Neutralisierung des Schwarzen Meeres hinnehmen müssen. Es durfte nur noch eine geringe Anzahl von kleineren Kriegsschiffen dort stationieren und keine Arsenale oder Befestigungen an den Küsten unterhalten.

Am 31. Oktober 1870 erklärte Russland während des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) einseitig die Aufhebung der Pontusklausel. Auf der auf Drängen Großbritanniens einberufenen Pontuskonferenz unterstützte Otto von Bismarck die Position des Zarenreiches und sicherte sich so die russische Unterstützung in der deutschen Frage.

Die Pontuskonferenz hob am 13. März 1871 die Neutralität und Entmilitarisierung des Schwarzen Meeres auf mcm taschen sale, machte allerdings die Durchfahrt durch die Meerengen weiterhin von der Zustimmung des Osmanischen Reiches abhängig

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. Russland begann mit dem Bau einer neuen Schwarzmeerflotte.

Der mysteriöse Dr. Lao

Der mysteriöse Dr. Lao (7 Faces of Dr. Lao) ist ein US-amerikanischer Fantasyfilm von Regisseur George Pal aus dem Jahre 1964 mit Tony Randall in einer Mehrfachrolle.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kommt ein alter Chinese auf einem Esel in die Kleinstadt Abalone in Arizona. Der Chinese, der ein Goldfischglas mit einem harmlos aussehenden Fisch bei sich hat, ist Dr. Lao. Er sucht die Zeitungsredaktion von Edward Cunningham auf, um eine Anzeige aufzugeben. Dort wird sein Wanderzirkus angekündigt, der für zwei Tage in Abalone gastieren soll.

Abalone wird von inneren Schwierigkeiten erschüttert. Der Rancher Clint Stark hat herausgefunden, dass eine Eisenbahnlinie in die Stadt führen soll. Er plant, das Land günstig aufzukaufen, um es später teuer an die Eisenbahngesellschaft verkaufen zu können. Cunningham derweil, der gegen Stark opponiert, hegt romantische Gefühle für die Witwe Angela Benedict.

Lao hängt in der Stadt Plakate für seinen Zirkus auf und wird dabei von Angelas Sohn Mike unterstützt. Mike findet heraus, dass der Chinese Tausende von Jahren alt ist. Cunningham recherchiert, sucht den Zirkus auf und konfrontiert Lao mit seinen Ergebnissen, dass die Heimatstadt des Chinesen schon seit Jahrhunderten nicht mehr existiert. Doch Lao kann den Fragen ausweichen.

Der Zirkus beginnt seine Vorstellungen und wird von der Bevölkerung gut besucht. Lao zeigt sich in vielen Masken um den Leuten Ratschläge zu erteilen, die auch teilweise angenommen werden. Lao begegnet Stark als „Grosse Schlange“ und als Apollonios von Tyana. Mike trifft auf Merlin, während seine Mutter Angela den Liedern des griechischen Gottes Pan lauscht. Eine zänkische Frau wird von Lao in Gestalt von Medusa in Stein verwandelt und von Merlin wieder erlöst, woraufhin die Frau sanftmütig ist.

Währenddessen zerstören zwei von Starks Leuten Cunninghams Büro. Cunningham und sein Drucker entdecken das Chaos und sind entsetzt. Doch die Zerstörung wird auf magische Weise von Dr. Lao repariert. Sofort geben die beiden eine neue Ausgabe der Zeitung in Druck. Ein Exemplar liefert Cunningham persönlich bei Stark ab.

In der letzten Vorstellung führt Dr. Lao eine Laterna magica vor. Sie zeigt die mystische Stadt Woldercan, die von Doppelgängern der Stadtbevölkerung bewohnt wird. Die Bewohner erliegen Versuchungen, die durch Stark personifiziert werden. Nach Ende der Vorstellung wird eine Versammlung abgehalten. Dort wird über Starks Plan der Landaufkäufe abgestimmt. Die Abstimmung fällt negativ für Stark aus

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, der, nun geschlagen, die Information über den Eisenbahnbau weitergibt. Ein aufziehender Sandsturm lässt die Stadtbevölkerung sich zerstreuen.

Die beiden Angestellten von Stark wollen Laos Zirkus zerstören. Dabei zerstören sie das Goldfischglas. Der Fisch schwillt an der Luft an und verwandelt sich in eine Seeschlange. Sie jagt die beiden Männer in den Sturm hinaus. Mike alarmiert Dr. Lao, der einen Wolkenbruch herbeizaubert, der die Schlange zum Schrumpfen bringt.

Am nächsten Morgen ist der Zirkus weg. Mike entdeckt einen Kreis auf dem Boden und findet drei Holzbälle, mit denen er jongliert. Er hört Laos Stimme, die ihn daran erinnert, was er ihm schon einmal sagte: Dr. Laos Zirkus ist das Leben an sich und alles darin ist ein Wunder.

„Ein aufwendig ausgestattetes Märchen, dessen fantastische Zaubereien sich, wenngleich sie stellenweise überzogen sind, in den Dienst humaner Weisheit stellen.“

„Das Script ist allzu sentimental und bringt Dr. Laos Parabeln ohne große Finesse rüber. Durch Tony Randalls starke Leistung in der Hauptrolle und die verblüffenden Spezialeffekte dennoch ein geglückter Film.“

Hans Mokka

Hans Mokka mcm taschen sale, Pseudonyme Peter Andres, Christian Schwärmer, Adalbert Rantschek (* 16. Mai 1912 in Temesvár, Komitat Temes, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn; † 9. Januar 1999 in Darmstadt) war ein deutscher Sänger klassischer Musik und Literat.

Hans Mokka wuchs in der Rosengasse im Stadtteil Iosefin von Timișoara auf. Bis 1926 besuchte er das Piaristengymnasium. Darauf begann er eine Lehre als Buchdrucker. Während dieser Zeit gründete er im Arbeiterheim einen Literaturzirkel für Jungbuchdrucker. In den späten 1930er Jahren wurde er zum technischen Leiter eines Verlagshauses ernannt und war dort bis 1944 beschäftigt. Mokka nahm Geigenunterricht beim Béla Tomm und ließ sich in Timișoara und München zum Bariton ausbilden. Seine ersten Aufführungen von Opern und Operetten fanden ein geneigtes Publikum, so wurde er nach Beginn des Zweiten Weltkriegs einem Fronttheater zugeteilt. Mokka geriet in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte 1947 nach Timișoara zurück. Nach einem halben Jahr Untersuchungshaft ehelichte er 1948 die Pianistin und Lyrikerin Irene Mokka. In Timisoara war er bis 1956 als Opernsänger und von 1957 bis 1968 als Schauspieler am Deutschen Staatstheater Temeswar tätig. Zwischen 1956 und 1968 wirkte er im Bachchor von Sibiu und als Solist. Nach dem Tod seiner Ehefrau Irene 1973 wirkte Hans Mokka vor allem bei musikalischen Veranstaltungen in Kirchen in Timișoara und bei volkstümlichen Kulturereignissen mit.

Schriftstellerisch äußerte sich Hans Mokka als Arbeiterdichter zuerst in ungarischen, dann in deutschen Versen. Seine ersten Gedichte veröffentlichte er 1928 in einer Schülerzeitung. 1938 und 1939 erschienen seine ersten Gedichtbände als Privatdrucke. Nach 1948 schrieb er neben seinen Publikationen in der „Temesvarer Zeitung“ auch in vielen deutschsprachigen Periodika Rumäniens sowie in den ungarischen Zeitungen Utunk, Igaz Szó, A Hét, und Előre. Während der Zeit des Stalinismus publizierte er zahlreiche „proletkultistische Texte“ und später einige „didaktizistische Jugendbücher“

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. Mokka war Mitautor der Anthologien „Friede und Aufbau“ (1950), „Deutsche Dichter der RVR (Rumänischen Volksrepublik)“ (1953), „Deutsche Erzähler der RVR“ (1955). Sein Zyklus „Erlebnisse in der Sowjetunion“ erschien in dem letztgenannten Sammelband. Dazu gehört auch das Prosastück „Der zerbrochene Hammerstiel“. 1971 erschienen patriotische Texte Mokkas in der rumänischen Propagandaanthologie „Înfrăţiţi slăvim partidul“ (deutsch Verbrüdert lobpreisen wir die Partei). In den 1960er Jahren veröffentlichte er unter anderem auch in Deutschland und Österreich. 1991 emigrierte Mokka nach Deutschland und ließ sich in Darmstadt nieder.

Gemäß der Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller war Hans Mokka „ein wichtiger Zuträger“ des ehemaligen rumänischen Geheimdienstes Securitate, „der über alle Autoren der Aktionsgruppe Banat berichtet hat und häufig mit Aufträgen der Securitate aus Rumänien nach Deutschland kam.“ Auch die rumäniendeutschen Schriftsteller Richard Wagner und William Totok erhoben Vorwürfe über eine Agententätigkeit Mokkas von 1962 bis 1989, der in den Akten des Nationalen Rats für das Studium der Archive der Securitate unter den Codenamen Mayer und Hans Müller geführt worden sein soll. Die eingesehenen Unterlagen beschreiben weiter, dass Mokka bei einer Befragung 1962 geäußert haben soll, 1943 Mitglied der Waffen-SS geworden zu sein und dass er als Wächter und Bibliothekar im KZ Auschwitz und 1945 als Koch im KZ Ravensbrück tätig gewesen sei. In Auschwitz habe er auch für Offiziere des Lagers gesungen.

Mitverfasser von:

Schallplatten:

Miloš Minić

Miloš Minić (* 28. August 1914 in Preljina, Serbien; † 5. September 2003 in Belgrad) war ein jugoslawischer Politiker aus der Sozialistischen Republik Serbien.

Minić trat 1936 der Kommunistischen Partei Jugoslawiens bei und wurde im Laufe der Zeit ein enger Gefolgsmann von Josip Broz Tito, in dessen Einheiten er während des Zweiten Weltkrieges gegen die Nationalsozialisten kämpfte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er bis 1950 als Staatsanwalt und in dieser Funktion maßgeblich an der Strafverfolgung und Anklageerhebung gegen den antikommunistischen Guerilla-Führer, Dragoljub Draža Mihailović, der wegen vermeintlichen Landesverrats zum Tode verurteilt und am 18. Juli 1946 erschossen wurde.

Seine politische Laufbahn begann 1955 als er Bürgermeister von Belgrad wurde. Am 6. April 1957 wurde er als Präsident des Exekutivrates Ministerpräsident der Serbischen Teilrepublik und verblieb bis zum 9. Juni 1962 in diesem Amt. Am 6. Mai 1967 wurde er Präsident des Präsidiums der Nationalversammlung und war damit bis zum 6. Mai 1969 Präsident Serbiens.

1972 wurde er Bundessekretär (Minister) für Auswärtige Angelegenheiten und behielt dieses Amt bis zu seiner Ablösung durch Josip Vrhovec 1978. Während seiner Amtszeit unterzeichnete er am 10. November 1975 den Vertrag von Osimo. Mit dem Vertrag wurde die de facto bereits 1954 mit dem Londoner Memorandum erfolgte Aufteilung des ehemaligen Freien Territoriums Triest zwischen Italien und Jugoslawien endgültig besiegelt.

Josip Broz Tito | Stanoje Simić | Edvard Kardelj&nbsp

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;| Koča Popović | Marko Nikezić | Mišo Pavićević | Mirko Tepavac | Jakša Petrić | Miloš Minić | Josip Vrhovec | Lazar Mojsov | Raif Dizdarević | Budimir Lončar

Simon (Münsterschwarzach)

Simon († 3. April 1248) war von 1233 bis 1248 Abt des Benediktinerklosters in Münsterschwarzach.

Die Äbte, die vor dem Amtsantritt Simons das Kloster in Münsterschwarzach leiteten, führten weiterhin das Adelsprinzip fort, sodass der Konvent nur aus Zweitgeborenen Adeligen der Umgebung bestand. Eigentlich hätten dies die, zu Beginn des 12. Jahrhunderts eingeführten, Reformen von Hirsau beheben sollen, für die man sogar Mönche aus dem Schwarzwaldkloster an den Main geholt hatte. Unter Abt Dietrich I. begannen die Reformen auch in Schwarzach zu wirken.

Seine Nachfolger intensivierten neben dem Chorgebet auch den Aus- und Umbau der Klostergebäude. 1151, unter Abt Sigehard, wurde ein Sarkophag für die wichtigsten Äbte des Kloster errichtet. Es folgte der Bau eines Narthex für die Kirche und der Ausbau des Kreuzgangs, der unter Abt Trageboto vollendet werden konnte. Abt Gottfried wurde sogar vom Papst beauftragt, die Wunder zu untersuchen, die sich am Grab des Otto von Bamberg ereigneten. Für das 13. Jahrhundert liegen allerdings nur noch wenige Quellen vor.

Über die Herkunft und Ausbildung des späteren Abtes Simon ist nichts bekannt. Er tauchte erstmals im Zuge seiner Ernennung zum Abt in den Quellen auf. Anfang des Jahres 1233 starb Abt Herold und Simon folgte ihm, relativ schnell, als Klostervorsteher nach. Erste Erwähnung fand Simon dann 1235 in einer Urkunde zwischen dem Stift Haug und dem Zisterzienserkloster in Ebrach, bei der er als Zeuge vermerkt wurde.

Zuvor hatte er sich bereits um die Schenkung der Witwe des „Shado“ von Lankheim gekümmert. Sie erhielt eine Bestätigung des Klosters, die der Abt unterzeichnete. Weiterhin fand „Abt S.“ auch in einer anderen Urkunde Erwähnung, die im Jahr 1246 ausgestellt wurde. Abt Simon verstarb im Jahr 1248. Was den Todestag angeht, nennen die Nekrologe von Münsterschwarzach und der des Klosters Ottobeuren den 3. April

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. Lediglich das sogenannte „Chronicon“ geht vom 2. April aus.

Alberico Gentili

Alberico Gentili (lateinisch Albericus Gentilis; * 14. Januar 1552 in San Ginesio; † 19. Juni 1608 in London) war ein italienischer Jurist, königlicher Professor (Regius Professor of Civil Law) für Zivilrecht an der Universität Oxford und Autor im Bereich des Völkerrechts.

Alberico Gentili wurde 1552 als Kind begüterter Eltern in San Ginesio geboren; sein Vater Matteo Gentili war Arzt in Perugia. Er studierte an der Universität Perugia und erwarb 1572 den Doktor der Rechtswissenschaften. 1572 wurde er von den Stadtältesten seiner Heimatstadt mit einer Überarbeitung des Stadtrechts beauftragt, die er 1577 fertigstellte. Zwei Jahre später musste er aufgrund seines protestantischen Glaubens zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder Scipione Gentili aus Italien fliehen. Die Familie begab sich zunächst nach Ljubljana, damals Laibach, wo sich der Vater als Stadtphysikus niederließ. Die Anstrengungen der Inquisition führten dazu, dass die Familie auch das Herzogtums Krain verlassen musste.

Von dort begab sich Alberico Gentili nach Tübingen und Heidelberg, bevor er 1580 schließlich nach England gelangte. Über London gelangte er nach Oxford, wo er im Christ Church College unterkam. Ab 1581 lehrte er am St John’s College. Sein Vater folgte ihm nach England und praktizierte in London. 1587 ernannte ihn Robert Dudley, der damalige Rektor der Oxford University, zum Regius Professor für Zivilrecht. 1586 begleitete Alberico Gentili Horatio Pallavicino zum Kurfürsten von Sachsen und nahm in Wittenberg an einer Disputation seines jüngeren Bruders Scipione Gentili teil. Nach diesem kurzen Aufenthalt in Wittenberg kehrte er wieder nach Oxford zurück.

Alberico Gentili hatte die Regius Professur bis zu seinem Tod inne, obwohl er sich ab 1590 als Rechtsanwalt einen Namen machte und hauptsächlich in London lebte

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. So arbeitete er ab diesem Zeitpunkt am High Court of Admiralty und wurde 1600 Mitglied von Gray’s Inn. Von 1605 bis 1608 arbeitete er als Anwalt für die spanische Botschaft. Zu seinem Freundeskreis gehörten unter anderem Francis Walsingham, der in der Ridolfi-Verschwörung eine Rolle spielte, sowie Philip Sidney, Henry Wotton, Thomas Bodley und Henry Savile.

Alberico Gentili starb 1608 in London und wurde in der Kirche Saint Helen’s Bishopsgate in London beigesetzt

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. Sein Sohn Robert Gentilis besuchte die Oxford University. Er schloss sein Studium bereits mit zwölf Jahren ab und wurde mit nur siebzehn Jahren zum Fellow am All Souls College ernannt.

Alberico Gentili schrieb mehr als 20 Bücher zu Themen der Rechtswissenschaften, so beispielsweise zum Kirchenrecht, zur Kasuistik, und zum Hexenwesen sowie zur Theologie und den Literaturwissenschaften (Bibelexegese.) Er hatte einen Ruf als strenger Gelehrter und erhielt den Beinamen Italus Atheus

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1582 veröffentlichte er das Werk De Juris Interpretibus Dialogi Sex. In diesem Buch bekannte er sich zu den Auslegungsmethoden des Bartolus de Saxoferrato und wendete sich gegen die Methoden der Juristen des französischen Humanismus wie Jacques Cujas. Das erste Buch Alberico Gentilis, das sich mit völkerrechtlichen Fragen auseinandersetzte, erschien 1582 unter dem Titel De Legationibus Libri Tres. Den Anstoß hierfür gab der Fall des spanischen Botschafters Bernardino de Mendoza, der wegen seiner Beteiligung an der Throckmorton-Verschwörung bestraft werden sollte. Die englische Regierung hatte Alberico Gentili und Jean Hotman um Rat in diesem Fall gebeten. Beide empfahlen die Ausweisung des Spaniers.

1589 veröffentlichte Gentili De Jure Belli Commentationes Tres. Dieses Buch gilt als sein Hauptwerk und als Standardwerk des Völkerrechts. Nach seinem Tod veröffentlichte Scipione Gentili eine Sammlung von Notizen von Fällen, an denen Gentili gearbeitet hatte. Der Einfluss Alberico Gentilis ist unter anderem spürbar in den Schriften von John Selden und Hugo Grotius, der viele Themen und Ideen Gentilis für sein De jure belli in pacis aufgriff.

Die 1625 erschienene Arbeit De Jure Belli ac Pacis von Hugo Grotius baute wesentlich auf Erkenntnissen Alberico Gentilis auf. Im 19. Jahrhundert erlebten die Arbeiten von Alberico Gentili eine Renaissance. So widmete ihm Sir Thomas Erskine Holland seine Antrittsvorlesung als Professor für Völkerrecht an der Oxford University. Seitdem wurden zahlreiche Bücher zum Leben und Werk Gentilis veröffentlicht. In seiner Heimatstadt wurde ihm zu Ehren ein Denkmal errichtet.

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