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Liste der Mitglieder des Landtages Nordrhein-Westfalen (15. Wahlperiode)

Die Liste der Mitglieder des 15. Landtages Nordrhein-Westfalen listet alle bei der Landtagswahl vom 9. Mai 2010 gewählten Abgeordneten der Legislaturperiode vom 9. Juni 2010 bis normalerweise 2015 auf. Der Landtag löste sich allerdings am 14. März 2012 selbst auf.

Der Landtag setzte sich wie folgt zusammen:

Unter den 181 Abgeordneten befanden sich im April 2011 130 Männer und 51 Frauen mcm taschen sale, wodurch der Frauenanteil 28,2 Prozent betrug.

1. Ernennungsperiode (1946) | 2. Ernennungsperiode (1946–1947) | 1. Wahlperiode (1947–1950) | 2. Wahlperiode (1950–1954) | 3. Wahlperiode (1954–1958) | 4. Wahlperiode (1958–1962) | 5. Wahlperiode (1962–1966) | 6. Wahlperiode (1966–1970) | 7. Wahlperiode (1970–1975) | 8. Wahlperiode (1975–1980) | 9. Wahlperiode (1980–1985) | 10. Wahlperiode (1985–1990) | 11. Wahlperiode (1990–1995) | 12. Wahlperiode (1995–2000) | 13. Wahlperiode (2000–2005) | 14. Wahlperiode (2005–2010) | 15. Wahlperiode (2010–2012) | 16. Wahlperiode (seit 2012)

Mathesis universalis

Mathesis universalis (lat.) bezeichnet die von René Descartes entwickelte Idee einer Universalmathematik, mit der alles erklärt werden soll, was der Ordnung oder dem Maß unterworfen ist, und in der die deduktive Methode der Logik als universelles Erkenntnismittel dient. Descartes zeigt sich dabei beeinflusst von den in der Mathematik des 17. Jahrhunderts populären algebraischen Methoden (siehe hierzu: Franciscus Vieta und logistica speciosa) mcm taschen sale.

Durch Leibniz wurde die Idee der mathesis universalis zu der einer characteristica universalis weiterentwickelt, einer formalisierten Wissenschaftssprache. Ebenso liegt die mathesis universalis seinem Konzept des calculus ratiocinator, eines formalisierten Logikkalküls, zugrunde.

Mit der Idee der mathesis universalis wurde sowohl die mathematische Logik antizipiert als auch eine Mathematikauffassung, wie sie für den Logizismus des 19. und 20. Jahrhunderts charakteristisch ist.

Für die Kybernetik Norbert Wieners als auch die Allgemeine Systemtheorie von Bertalanffy ist die mathesis universalis eine wichtige Orientierung bei der Formulierung der allgemeinen Systemprinzipien.

Heather Crowe

Heather Crowe (* 23. April 1945 in Yarmouth, Nova Scotia; † 22. Mai 2006 in Ottawa, Ontario) war eine kanadische Kellnerin, deren intensive Aufklärungsarbeit gegen Passivrauchen am Arbeitsplatz zu Gesetzesänderungen in den kanadischen Provinzen Nordwest-Territorien und Nunavut führte. Sie wurde zu einer öffentlichen Person und akzeptierte, dass ein Porträt ihres Gesichtes im Kampf gegen Passivrauchen genutzt wurde.

Crowe wurde in Nova Scotia geboren und ihre Mutter war eine Mi’kmaq. Bei einem Vortrag in Nunavut 2003 sagte sie vor der gesetzgebenden Versammlung und dem Kreis der Ältesten, dass sie in der Tradition der Mi’kmaq aufwuchs und nun als eine Älteste spricht.

Sie hatte zeitlebens nie geraucht, aber 2002 mcm taschen sale, nach 40-jähriger Tätigkeit als Kellnerin, wurde Lungenkrebs bei ihr festgestellt. Bekannt wurde sie im Oktober 2002 in Ontario, als sie eine Entschädigung als Beschäftigte in der Gastronomie für ihre Krankheit vom Workplace Safety and Insurance Board erhielt. Es war das erste Mal in Kanada

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, dass Passivrauchen als Berufskrankheit im Hotel- und Gaststättengewerbe anerkannt wurde.

Als Crowe nach der Diagnose wieder im Restaurant arbeitete, fragte sie ein Gast, wie es ihr geht. Als sie ihm von der Diagnose berichtete, fragte er, ob sie bereit sei, im Fernsehen aufzutreten. Sie sagte direkt zu. Der Gast war ein Stellvertretender Minister von Health Canada und zuständig für das Anti-Tabak-Program der Regierung. Dawe Hachey, der ehemalige amtierende Generaldirektor des Health Canada (Anti-Tabak-Programm), sagte über Crowe:

„What Heather did was allow us to put a face on the hundreds of Canadians who die every year from exposure to secondhand smoke.

Was Heather tat: sie erlaubte uns, den Hunderten von Kanadiern ein Gesicht zu geben, die jedes Jahr sterben, weil sie dem Passivrauchen ausgesetzt sind.“

Ihr Kampf gegen passiv eingeatmeten Tabakrauch führte sie quer durch Kanada in alle Provinzen und Territorien, außer Prince Edward Island und Yukon. Einer ihrer ersten Reisen führte im März 2003 nach Iqaluit, die Hauptstadt von Nunavut.

Bereits im September 2005 gab es Gesetze zum Schutz vor Passivrauchen in Nunavut, den Nordwest-Territorien, New Brunswick und Manitoba. Ontario und Québec folgten im Mai 2006. Später folgte Nova Scotia und in den anderen Provinzen wurden ebenfalls entsprechende Gesetze in Kraft gesetzt.

Im Westen Ottawas ist ein neu eingerichteter Park nach Heather Crowe benannt.

Satz von Carnot

Der Satz von Carnot (nach Lazare Nicolas Marguerite Carnot) beschreibt in einem beliebigen Dreieck eine Beziehung zwischen Inkreisradius, Umkreisradius und den Abständen des Umkreismittelpunktes von den Dreiecksseiten. Er besagt, dass die Summe der vorzeichenbehafteten Abstände gleich der Summe von Inkreisradius und Umkreisradius ist.

Hierbei bezeichnet





R




{\displaystyle R}


den Radius des Umkreises mit Mittelpunkt





D




{\displaystyle D}


und





r




{\displaystyle r}


den Radius des Inkreises mit Mittelpunkt





E




{\displaystyle E}


eines Dreiecks









A


B


C




{\displaystyle \triangle ABC}


. Die Punkte





F


,



G


,



H




{\displaystyle F,\,G,\,H}


sind die Fußpunkte der Lote von




D




{\displaystyle D}


auf die Dreiecksseiten. Die Funktion





v




{\displaystyle v}


liefert die Länge einer Strecke, falls diese ganz oder teilweise im Inneren des Dreiecks verläuft, und die negative Länge, falls sie vollständig außerhalb des Dreiecks liegt.

Im Spezialfall des spitzwinkligen und des rechtwinkligen Dreiecks sind die vorzeichenbehafteten Abstände alle nicht negativ, so dass man in diesem Fall einfach die Summe aller Abstände verwenden kann.

Internationale Public Relations

Internationale Public Relations bzw. Globale PR bezeichnet den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relation, abgekürzt PR), der über Landesgrenzen hinaus Presse und Unternehmen miteinander verknüpft

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.

Internationale PR lässt sich in die zwei Teilgebiete „internationale PR im engeren Sinne“ und „globale PR“ aufteilen.

Unter „internationaler PR im engeren Sinne“ versteht man die Entwicklung eines PR-Programms für jedes einzelne Land. Der Vorteil besteht darin, dass bei starker Orientierung an landesspezifischen Aspekten individuell eine präzise Zielgruppenansprache möglich ist. Dabei werden zum einen die kulturellen Gegebenheiten des jeweiligen Landes berücksichtigt, zum anderen lässt sich die Pressearbeit an die Struktur der Medienlandschaft anpassen.

Bei „globaler PR“ wird ein länderübergreifendes PR-Programm entwickelt, das über Landes- und Kulturgrenzen hinweg zu einer Standardisierung der Kommunikation und der PR-Strategien führen soll. Der Vorteil einer globalen Ausrichtung liegt im Wesentlichen in der Möglichkeit, neue Synergien und ein flächendeckendes Image zu schaffen mcm taschen sale.

Damit internationale PR standardisiert werden kann, müssen ihre grundlegenden Einflussfaktoren bekannt sein. Als wichtigste Einflussfaktoren gelten: Politik, Ökonomie und Kultur des jeweiligen Landes sowie Mediensystem, Entwicklungsstand und Stärke des Anpassungsgrades. Der PR-Forscher Robert I. Wakefield nennt diese Vorstellung von grenzüberschreitenden Gemeinsamkeiten in seiner Studie „exzellente PR“ und verweist auf vier grundlegende Elemente, welche bislang allerdings nur eingeschränkte Aussagekraft besitzen:

Letztendlich bewegt sich die internationale PR zwischen den zwei Polen der differenzierten Adaption an nationalen Gegebenheiten und der standardisierten Adressierung von globalen Gemeinsamkeiten. Das Ziel ist es, die optimale Kombination herauszufinden. Hierfür müssen weitere Einflussfaktoren, aber auch grenzüberschreitende Gemeinsamkeiten erkannt bzw. weiterentwickelt und in internationale PR-Konzepte integriert werden.

Heinrich Stefan Peschka

Heinrich Stefan Peschka (* 2. Juli 1886 in Wien; † 21. September 1937 mcm taschen sale, ebenda) war ein österreichischer Erfinder und Autodidakt. Aus Patenten und Tagebucheinträgen sind viele Ideen bekannt, in denen er richtungsweisende Erkenntnisse beschrieb, jedoch zumeist an der richtigen Umsetzung scheiterte.

Nach Ende der Schulpflicht errichtete er sich eine elektromechanische Werkstatt im Hofgebäude des Hauses seines Vaters, der Gemischtwarenhändler war. Dieser finanzierte ihm aus dem Gewinn auch seine Ausrüstung und Versuche.

Heinrich Stefan Peschka patentierte am 19. August 1913 ein Verfahren, das sowohl Ton- als auch Farbaufnahmen beim Film ermöglichen sollte. Die Tonaufnahme sollte nach dem – damals noch nicht bekannten – Lichttonverfahren funktionieren: Eine Membran (Mikrophon) leitet die Tonsignale über eine Sekundärspule. Diese erzeugt einen Induktionsstrom, der wiederum eine Lichtsperrklappe erregt, die im Rhythmus der Geräusche mehr oder weniger Licht auf das mit dem Film verbundene Aufnahmerohr fallen lässt. Dieses Prinzip wird heute als Intensitätsverfahren bezeichnet.

Zur Wiedergabe des photographierten Tonsignals sollte eine Selenzelle zum Einsatz kommen, die aus den Lichtschwankungen wieder elektrische Ströme machte. Da es um 1913 noch keine entwickelten Verstärkungsmöglichkeiten, etwa über Elektronenröhren, gab, konnten diese schwachen Signale nur mit Kopfhörern abgehört werden, was den Zuhörerkreis begrenzte.

Peschka hatte seine Erfindung zu wenig durchdacht, als dass sie für Tonfilmaufnahmen praktisch verwendbar gewesen wäre. Eigenen Aussagen zufolge habe er seine Patente – in denen er Prinzipien beschrieb, die letztendlich auch von anderen Forschern entdeckt wurden und zum Tonfilm führten – ohne jede Vorkenntnis von anderen Forschern

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, Ergebnissen oder jeder ähnlichen Kenntnis durch Bücher, oder Ähnliches von Zeitschriften, ohne jeder Hilfe oder Beihilfe von zweiter Seite […] angemeldet.

Flagge der Lord-Howe-Insel

Die inoffizielle Flagge der australischen Lord-Howe-Insel wurde im November 1998 erstmals gesetzt.

Die goldene Scheibe im Zentrum symbolisiert die Sonne und die Wärme und Freundlichkeit der Inselbewohner. Die silbernen „Strahlen“ schimmern im blauen Wasser des Pazifiks. Als Silhouette ist die Insel auf der Sonnenscheibe abgebildet. Die silbernen Strahlen bilden ebenfalls ein Georgskreuz und ein Andreaskreuz. Diese erinnern an Richard Howe, den Namensgeber der Insel, der unter dem Union Jack (damals noch ohne dem roten St. Patricks-Kreuz) in der Seeschlacht am Glorreichen 1. Juni segelte.

Die Farben sind definiert als PMS-109-Yellow und PMS-072-Blue.

Die Flagge wurde am 24. Mai 1993 vom Australier John Vaughan der Flag Society of Australia vorgestellt und im November 1998 an verschiedenen Punkten der Insel gesetzt, wo sie seitdem im Gebrauch ist. Sie wurde bisher nicht durch offizielle Stellen angenommen, findet aber allgemein Verwendung als Symbol für die Insel, die verwaltungsmäßig dem Bundesstaat New South Wales unterstellt ist.

Nationalflagge | Australian White Ensign

Bundesstaaten und Territorien:
Australian Capital Territory | New South Wales | Northern Territory | Queensland | South Australia | Tasmanien | Victoria | Western Australia

Überseegebiete:
Kokosinseln&nbsp mcm taschen sale;| Norfolkinsel | Weihnachtsinsel&nbsp

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;| Lord-Howe-Insel

Ureinwohner:
Aborigines | Torres-Strait-Insulaner

Liste der Nummer-eins-Alben in den USA (1968)

Dies ist eine Liste der Nummer-eins-Alben in den von Billboard ermittelten Verkaufscharts in den USA im Jahr 1968. In diesem Jahr gab es zwölf Nummer-eins-Alben.

1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951&nbsp mcm taschen sale;| 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968&nbsp

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;| 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013&nbsp

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;| 2014 | 2015 | 2016

Acesta (Gattung)

Acesta excavata

Acesta ist eine Muschel-Gattung aus der Familie der Feilenmuscheln (Limidae). Die ältesten Arten der Gattung kennt man aus dem oberen Jura.

Die ungleichseitigen, aber gleichklappigen, mäßig dicken und großen bis sehr großen Gehäuse sind im Umriss eiförmig, und höher als lang (breit). Sie können bei manchen Arten eine Größe (Höhe) bis zu 25 Zentimetern erreichen. Der Wirbel liegt etwas vor der Mitte. Die Ohren sind sehr ungleich. Während das vordere Ohr stark reduziert ist oder auch ganz fehlt, ist das hintere Ohr meist recht groß und dreieckig, aber oft nur undeutlich vom Gehäusekörper abgesetzt. Der Vorderrand ist meist abgeschrägt, oder leicht konkav gebogen, der hintere Dorsalrand mäßig konvex gebogen. Am Vorderrand zwischen Vorderende und Wirbel klaffen die beiden Klappen mehr oder weniger deutlich; hier tritt der Byssus durch. Das Schloss liegt hinter dem Wirbel, es ist zahnlos. Die Ligamentgrube ist tief eingesenkt und gebogen.

Die Schale ist vergleichsweise dünn, aber fest. Sie besteht aus zwei unterschiedlichen mineralischen Lagen, bestehenden aus einer inneren aragonitischen Lage und einer äußeren kalzitischen Lage. Die Ornamentierung ist wenig ausgeprägt und besteht aus feinen radialen Linien und feinen, oft auch etwas gröberen Anwachsstreifen

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. Das Periostracum ist sehr dünn und oft bereits im Wirbelbereich und mittleren Teil des Gehäusekörpers abgerieben.

Es ist nur ein Schließmuskel (der hintere) vorhanden mcm taschen sale. Oft ist auch daneben noch der Abdruck des Fußrückziehmuskels auf der Klappeninnenseite zu sehen

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. Die Mantellinie ist ganzrandig ohne Einbuchtung.

Die Gattung Acesta ist weltweit verbreitet. Alle Arten von Acesta leben in Kaltwasserlebensbereichen entweder in arktischen Gewässern oder in Tiefwasserbereichen von ansonsten subtropischen und tropischen Ozeanen. Der Tiefenbereich, in der die Gattung Acesta vorkommt, reicht daher von etwa 30 Meter Wassertiefe bis vermutlich in die Tiefsee. Es sind epifaunistische Filtrierer, die sich mit Byssusfäden an Hartsubstrate anheften.

Das Taxon wurde von 1858 von den Brüdern Henry und Arthur Adams aufgestellt. Typusart ist Ostrea excavata Fabricius 1779. Das World Register of Marine Species und die Paleobiology Database stellen folgende rezente und fossile Arten zur Gattung Acesta Adams & Adams, 1858:

Das World Register of Marine Species behandelt Plicacesta Vokes, 1963 und Callolima Bartsch, 1913 als Synonyme von Acesta Adams & Adams, 1958.

Marie-France Pisier

Marie-France Pisier (* 10. Mai 1944 in Đà Lạt, Vietnam; † 24. April 2011 in Saint-Cyr-sur-Mer) war eine französische Schauspielerin, Regisseurin und Autorin. Ab Beginn der 1960er Jahre trat sie in mehr als 80 Film- und Fernsehproduktionen, überwiegend Dramen, in Erscheinung und wurde zweimal mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet.

Marie-France Pisier wurde in Vietnam als Tochter des damaligen französischen Kolonialgouverneurs geboren, der ein Unterstützer des Vichy-Regimes war. Ihr jüngerer Bruder Gilles Pisier (* 1950) wurde ein bedeutender Mathematiker. Ihre ältere Schwester Évelyne (* 1941), war als Anwältin und Frauenaktivistin tätig, arbeitete für das französische Kulturministerium und ehelichte den französischen Politiker Bernard Kouchner. Pisiers Vater wurde später von Hanoi nach Nouméa (Neukaledonien) versetzt, ehe die Familie nach Nizza zurückkehrte. Bereits in jungen Jahren begeisterte sie sich für das Theater. Sie trat mit zehn Jahren einer Theatergruppe bei und wirkte zwei Jahre später erstmals in einer Aufführung mit. Sie galt als sehr gute Schülerin und lebte bei ihrer Mutter in Nizza.

1962 wurde Pisier von François Truffaut für den Film entdeckt. Der Regisseur hatte eine junge Schauspielerin für den Kurzfilm Antoine und Colette gesucht, der in den Episodenfilm Liebe mit zwanzig eingehen sollte, und daher eine Anzeige in der Cinémonde aufgegeben: „François Truffaut sucht eine Verlobte für Jean-Pierre Léaud und für L’Amour à vingt ans“. Der Part der Colette sollte von einer wirklich jungen Frau besetzt werden, „keine Lolita, keine ‚Halbstarke‘

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, keine reife Frau. […] Sie soll einfach und fröhlich sein und über eine gute Allgemeinbildung verfügen. Nicht zu ‚sexy‘“, so Truffaut. Der Journalist Mario Brun von Nice-Matin schickte ihm daraufhin ein Foto der jungen Marie-France Pisier, die ihm in einem Amateur-Theater aufgefallen war. Truffaut castete sie daraufhin kurz vor Drehbeginn und gab ihr die weibliche Titelrolle.

Der Kurzfilm, in dem sie das prüde Objekt der Begierde von Truffauts Alter Ego Antoine Doinel (Léaud) spielte, machte Pisier bekannt. Zu dieser Zeit studierte sie Politische Ökonomie mit dem Ziel, Rechtsberaterin zu werden. Truffaut verliebte sich wie so häufig bei den Dreharbeiten in seine Hauptdarstellerin, die er gegenüber seiner Vertrauten Helen G. Scott als „modern, sehr feministisch, links – Richtung Sartre-Beauvoir“ sowie als „sehr offen, direkt, sehr stark und gleichzeitig sehr kindlich“ charakterisierte.

Den Part der Colette sollte Pisier 1968 mit einem einminütigen Kurzauftritt in Geraubte Küsse und 1979 eine Nebenrolle in Liebe auf der Flucht, in dem sie Antoine und später seine Ex-Frau Christine (Claude Jade) trifft und sich mit ihr über Antoine unterhält, wiederholen.

Pisier spielte nach der Zusammenarbeit mit Truffaut in eher unbedeutenden Genrefilmen mit. Gleichzeitig studierte sie an der Universität Paris-Nanterre und sympathisierte während der Pariser Mai-Unruhen 1968 mit Daniel Cohn-Bendits „Bewegung des 22. März“ (französisch Mouvement du 22-Mars). Mit dem späteren Politiker verband sie auch zwischenzeitlich eine private Beziehung.

Der Durchbruch als Filmschauspielerin in Frankreich folgte 1975 mit Pisiers Rolle in Jean-Charles Tacchellas international erfolgreicher Liebeskomödie Cousin, Cousine. Der Part der hysterisch-depressiven Ehefrau von Victor Lanoux brachte ihr den César für die beste weibliche Nebenrolle ein. Im Jahr darauf gewann Pisier in der Rolle als Prostituierte Nelly in André Téchinés Barocco erneut den Preis und es folgten Rollen im englischsprachigen Kino, mit denen die Französin aber nicht an den vorangegangenen Erfolg anknüpfen konnte. Nach einem Auftritt in Eduardo de Gregorios Sérail (1976) buhlte sie in Charles Jarrotts Historiendrama Jenseits von Mitternacht gemeinsam mit Susan Sarandon um die Gunst eines Fliegeroffiziers (gespielt von John Beck).

Pisier galt als Muse des Autorenkinos um Alain Robbe-Grillet, Luis Buñuel, Jacques Rivette und Téchiné, der sie nach Paulina haut ab (1971), Barocco, Erinnerungen aus Frankreich (1974) auch in Die Schwestern Brontë (1979) neben Isabelle Adjani und Isabelle Huppert besetzte. Pisier drehte aber auch kommerzielle Filme wie Gérard Ourys Das As der Asse (1982) mit Jean-Paul Belmondo und arbeitete als Theaterschauspielerin.

In Deutschland war Pisier 1981 unter der Regie von Hans W. Geißendörfer in der Thomas-Mann-Verfilmung Der Zauberberg als Clawdia Chauchat zu sehen. Im selben Jahr schlüpfte sie für George Kaczenders Einzigartige Chanel in die Rolle der gleichnamigen berühmten Modeschöpferin. Zehn Jahre später gehörte sie neben Sophie Marceau zum Schauspielensemble von Andrzej Żuławskis Spielfilm Blue Note, in dem sie als George Sand, die Geliebte von Frédéric Chopin (gespielt von dem namhaften polnischen Pianisten Janusz Olejniczak) auftrat.

1997 arbeitete Pisier mit Manuel Poirier an Marion, der Geschichte eines zehnjährigen Mädchens aus der französischen Provinz, das sich mit einer wohlhabenden Pariserin anfreundet. Seit Beginn der 1990er Jahre wandte sich die Schauspielerin vermehrt der Arbeit im Fernsehen zu und verkörperte unter anderem wiederkehrende Rollen in den Serien Venus und Apoll (2005), Milch und Honig (2009) sowie Le Chasseur (2010). In den 2000er Jahren erschien Pisier aber auch in Kinoarbeiten französischer Nachwuchsregisseure, wie Christophe Honorés Dans Paris und Maïwenn Le Bescos Verzeiht mir (beide 2006).

Pisier war auch als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig mcm taschen sale. Nachdem sie bereits an den Drehbüchern zu Rivettes Céline und Julie fahren Boot (1974) und Truffauts Liebe auf der Flucht (1979) mitgearbeitet hatte, gab sie 1990 ihr Regiedebüt mit Le Bal du gouverneur. Der Film mit Kristin Scott Thomas und Didier Flamand in den Hauptrollen entstand nach einer eigenen Romanvorlage, in der sie ihre Kindheit in Neukaledonien verarbeitet hatte. 2002 inszenierte Pisier den Spielfilm Comme un avion mit Bérénice Bejo, zu dem sie durch den Tod ihrer Eltern inspiriert worden war.

Marie-France Pisier war in erster Ehe mit dem Anwalt Georges Kiejman verheiratet

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, in zweiter Ehe mit Thierry Funck-Brentano, der eine leitende Position bei der Groupe Lagardère innehatte. Aus dieser Verbindung gingen ein Sohn und eine Tochter hervor.

In der Nacht vom 23. auf den 24. April 2011 wurde der Leichnam der 66-jährigen Pisier von ihrem Ehemann im Swimmingpool des gemeinsamen Anwesens in Saint-Cyr-sur-Mer (Südfrankreich) aufgefunden. Als Gast war sie noch zur Ehrengala von Jean-Paul Belmondo bei den im Mai beginnenden 64. Filmfestspielen von Cannes erwartet worden. Mit Belmondo hatte sie 1976 in Der Körper meines Feindes und 1982 in Das As der Asse zusammengearbeitet. Der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand würdigte die Künstlerin postum als „Intellektuelle, engagiert in den Kämpfen ihrer Zeit“. Laut dem Filmschaffenden Yves Boisset wahrte Pisier stets Distanz und verfügte über eine geheimnisvolle Ausstrahlung. Der Schauspieler und Regisseur Robert Hossein sprach seiner Kollegin schon seit ihrer Jugend eine Fülle an „Präsenz, Talent, Sensibilität und eine außergewöhnliche Klarheit“ zu.