Schlagwort-Archiv: mcm taschen sale

Max Greve

Max Greve (* 9. August 1815 in Castrop; † 12. Juli 1873 in Bochum; vollständiger Name: Adolf Theodor Karl Maximilian Greve) war ein deutscher Verwaltungsjurist. Vom 30. Dezember 1842 bis 1873 amtierte er als Bürgermeister der Stadt Bochum.

Nach dem Abitur 1835 am Paulinum in Münster studierte Greve Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn von Oktober 1835 bis zum Abschluss im August 1838. Als die Kreisstadt Bochum 1842 die „Revidirte Städteordnung“ einführte, schrieb sie eine Bürgermeisterstelle aus. Greve wurde von der Sitzung der Stadtverordneten am 30. Dezember 1842 gewählt.

Greve war zweimal verheiratet. 1846 heiratete Greve Henriette Theresia Catharina Baumann aus Dorsten. Im folgenden Jahr wurde eine Tochter geboren. Als die Tochter kaum ein Jahr alt geworden war, verstarb die Mutter 1848

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. Zum zweiten Mal heiratete er 1852 Julia Lucia von Stockhausen, Tochter des Rittergutbesitzers Franz Florens von Stockhausen (1780–1852) auf Gut Stockhausen bei Meschede. Aus der Ehe gingen vier Söhne und eine Tochter hervor. Einer der Söhne war Julius Greve, der als Ingenieur einer der Initiatoren des Vereins zur Kanalisierung der Ruhr war und die ersten Entwürfe für ein Wasserkeilhebewerk fertigte.

Als Greve 1873 starb, hatte er in 30 Jahren Amtszeit den Wandel der Stadt vom Ackerbürgerstädtchen zum Industriestandort und die Erweiterung der Infrastruktur maßgeblich mitgeprägt. Das Register der Propsteikirche St. Peter und Paul verzeichnet Typhus als Todesursache mcm taschen sale.

Am alten Friedhof an der Wittener Straße befindet sich heute noch sein Ehrengrabmal. Die Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet in Bochum benannte den Preis für den besten Auszubildenden eines Jahrgangs nach ihm.

Bürgermeister: Gerhard Wilbrand Lennich | Johann Conrad Jacobi | Georg Friedrich Jacobi | Caspar Heinrich Steelmann | Heinrich von Lüdemann | Max Greve | Richard Karl Adalbert Prüfer

Oberbürgermeister: Carl Bollmann | Karl Hahn | Fritz Graff (1900–1925) | Otto Ruer (1925–1933) | Otto Leopold Piclum (1933–1943) | Friedrich Hesseldieck (1943–1945) | Franz Geyer (1945–1946) | Tilmann Beckers (1946) | Willi Geldmacher (1946–1952) | Fritz Heinemann (1952–1969) | Fritz Claus (1969–1975) | Heinz Eikelbeck (1975–1994) | Ernst-Otto Stüber (1994–2004) | Ottilie Scholz (2004–2015) | Thomas Eiskirch (seit 2015)

Ruth Lommel

Ruth Vorster-Lommel (* 6. Mai 1918 in Breslau; † 22. Juni 2012 in Mönchengladbach) war eine deutsche Schauspielerin. Sie ist die Tochter von Ludwig Manfred Lommel und die Schwester von Ulli sowie Manuel Lommel mcm taschen sale. Sie war mit dem Industriellen, Rennfahrer und Grenzlandring-Rennsport-Organisator Emil Vorster aus Rheydt von 1956 bis zu dessen Tod 1976 verheiratet.

Ruth Lommel absolvierte ihren Schauspielunterricht bei Eleonore Ehm und startete anschließend ihre Laufbahn als Darstellerin an Berliner Kabaretts und Varietées. Als Schauspielerin debütierte sie 1939 vor einer Filmkamera in Hubert Marischkas Drunter und drüber und avancierte zu einer gefragten Darstellerin mcm taschen sale, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in diversen namhaften Produktionen mitwirkte, wie beispielsweise in Die schwedische Nachtigall und Meine Freundin Josefine.

Nach Kriegsende setzte sie ihre Filmlaufbahn bis Ende der 1950er-Jahre fort, bis sie sich schließlich ins Privatleben zurückzog. Ruth Lommel wurde am 29. Juni 2012 auf dem Nordfriedhof in Mönchengladbach-Rheydt beerdigt.

Steven Wright

Steven Wright (* 6. Dezember 1955 in New York City) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Schriftsteller und Stand-Up-Comedian aus Burlington, Massachusetts. Er ist bekannt für seine langsame, trockene und monotone Ausdrucksweise von ironischen, witzigen und manchmal verwirrenden Witzen und Einzeilern.

Wright brachte 1985 ein Comedy-Album mit dem Titel „I Have a Pony“ heraus. 1992 hatte Wright eine wiederkehrende Rolle in der Fernseh-Sitcom „Mad About You“. Später gewann er einen Academy Award für seinen Kurzfilm The Appointments of Dennis Jennings. Er erscheint auch als Stimme des Radio-DJs in dem Film Reservoir Dogs.

Es gibt im Internet zahlreiche Listen mit Witzen, die Wright zugerechnet werden, manchmal mit ungewisser Herkunft. Wright sagte dazu:

“Someone showed me a site, and half of it that said I wrote it, I didn’t write

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. Recently, I saw one, and I didn’t write any of it mcm taschen sale. What’s disturbing is that with a few of these jokes, I wish I had thought of them. A giant amount of them, I’m embarrassed that people think I thought of them, because some are really bad.”

„Jemand zeigte mir eine Internet-Seite, und die Hälfte von dem was behauptete, ich hätte es geschrieben

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, hatte ich nicht geschrieben. Vor kurzem sah ich eine, und ich hatte nicht ein einziges davon geschrieben. Was mich stört ist, dass ich mir bei einigen dieser Witze wünschte, ich hätte sie geschrieben. Bei einer gigantischen Menge davon, schäme ich mich, dass die Leute denken, ich hätte sie geschrieben, denn sie sind wirklich schlecht.“

In einer Abstimmung von 2005 zum „Comedians Comedian“ wurde er von anderen Komikern und Comedy-Kennern in die Top 50 gewählt. Vor kurzem wurde er als Nummer 23 auf der Comedy Central’s Liste der 100 besten Stand-Up-Comedians aller Zeiten bekannt gegeben.

Hier ist eine kleine Auswahl von Steven Wrights Einzeilern nebst englischem Original.

Tasos Zembylas

Tasos Zembylas (* 1962) ist ein österreichischer Philosoph und Kulturwissenschaftler.

Zembylas studierte von 1991 bis 1997 Philosophie mcm taschen sale, Kunstgeschichte und Soziologie an der Universität Wien. Nach Erlangung des Magistergrads war er Forschungsstipendiat am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Nach Abschluss des Doktoratsstudiums in Philosophie arbeitete er als freischaffender Wissenschaftler. In dieser Zeit führte er mehrere Auftragsstudien vorwiegend im Bereich der Berufs- und Bildungsforschung durch und war Lehrbeauftragter an der Universität Wien sowie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, wo er Ästhetik und Kunstsoziologie unterrichtete. 1999 wurde er Universitätsassistent und nach seiner Habilitation Universitätsprofessor für Kulturbetriebslehre am Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2009 war er Gastprofessor an der Zeppelin University in Friedrichshafen. 2010 wechselte er an das Institut für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Zembylas‘ Schwerpunkte sind Kulturbetriebslehre, Epistemologie der Praxis sowie öffentliche Kulturförderung.

Eine kunstphilosophische Grundfrage, die Tasos Zembylas verfolgt, dreht sich um den Formationsprozess des Kunstbegriffs. Zembylas nähert sich dieser Frage an, indem er nicht nur auf sprachliche Äußerungen und Theorien über die Gegenwartskunst, sondern mindestens so stark auf die Beschreibung und Analyse sozialer Aushandlungsprozesse und Praktiken der Kunstwelt konzentriert.

Die enge Verbindung zwischen Kunst und sozialer Praxis sowie zwischen kulturbetrieblichen und gesellschaftlichen Strukturen lenkte Zembylas‘ Aufmerksamkeit auf kultur-, sozial-, politik- und wirtschaftswissenschaftlichen Theorien des Kultursektors. Ziel seiner theoretischen Bemühung ist folglich die Entwicklung eines interdisziplinären Zugangs zu den wichtigsten Forschungsfragen der Kulturbetriebslehre.

Neben theoretisch angelegten Arbeiten führte Zembylas mehrere empirische Studien vor allem über die öffentliche Kulturförderung in Österreich durch. Im Mittelpunkt stand die Frage nach den rechtlichen Standards des Kulturförderungsverfahrens sowie die Effekten der Allokationspolitik der öffentlichen Hand.

Von 2006 bis 2008 untersuchte Zembylas gemeinsam mit der Literaturwissenschaftlerin Claudia Dürr den literarischen Schreibprozess aus einer wissenstheoretischen Perspektive untersucht. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses stand die Entstehung und Wirksamkeit von künstlerisch-praktischem Wissen sowie die Rolle von professioneller Erfahrung. Das Projekt mündet in einer allgemeinen Epistemologie der künstlerischen Praxis.

Zuletzt veröffentlichte er einen literarisierten Reisebericht über Athos. Darin thematisierte er unter anderen die wirtschaftliche Gebarung des Heiligen Klosters Vatopedi, das im Zusammenhang mit einem Immobilienskandal 2008 für Schlagzeile in der internationalen Presse sorgte.

Pontuskonferenz

Pontuskonferenz, internationale Konferenz über den Status des Schwarzen Meeres (lateinisch Pontus Euxinus) im März 1871 in London. Hintergrund war der russische Expansionsdruck gegen das Osmanische Reich

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, das von den meisten europäischen Mächten als Gegengewicht zum Zarenreich gestützt wurde.

Nach der Niederlage im Krimkrieg hatte Russland im Frieden von Paris 1856 in der so genannten Pontusklausel die Neutralisierung des Schwarzen Meeres hinnehmen müssen. Es durfte nur noch eine geringe Anzahl von kleineren Kriegsschiffen dort stationieren und keine Arsenale oder Befestigungen an den Küsten unterhalten.

Am 31. Oktober 1870 erklärte Russland während des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71) einseitig die Aufhebung der Pontusklausel. Auf der auf Drängen Großbritanniens einberufenen Pontuskonferenz unterstützte Otto von Bismarck die Position des Zarenreiches und sicherte sich so die russische Unterstützung in der deutschen Frage.

Die Pontuskonferenz hob am 13. März 1871 die Neutralität und Entmilitarisierung des Schwarzen Meeres auf mcm taschen sale, machte allerdings die Durchfahrt durch die Meerengen weiterhin von der Zustimmung des Osmanischen Reiches abhängig

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. Russland begann mit dem Bau einer neuen Schwarzmeerflotte.

Hans Mokka

Hans Mokka mcm taschen sale, Pseudonyme Peter Andres, Christian Schwärmer, Adalbert Rantschek (* 16. Mai 1912 in Temesvár, Komitat Temes, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn; † 9. Januar 1999 in Darmstadt) war ein deutscher Sänger klassischer Musik und Literat.

Hans Mokka wuchs in der Rosengasse im Stadtteil Iosefin von Timișoara auf. Bis 1926 besuchte er das Piaristengymnasium. Darauf begann er eine Lehre als Buchdrucker. Während dieser Zeit gründete er im Arbeiterheim einen Literaturzirkel für Jungbuchdrucker. In den späten 1930er Jahren wurde er zum technischen Leiter eines Verlagshauses ernannt und war dort bis 1944 beschäftigt. Mokka nahm Geigenunterricht beim Béla Tomm und ließ sich in Timișoara und München zum Bariton ausbilden. Seine ersten Aufführungen von Opern und Operetten fanden ein geneigtes Publikum, so wurde er nach Beginn des Zweiten Weltkriegs einem Fronttheater zugeteilt. Mokka geriet in russische Kriegsgefangenschaft und kehrte 1947 nach Timișoara zurück. Nach einem halben Jahr Untersuchungshaft ehelichte er 1948 die Pianistin und Lyrikerin Irene Mokka. In Timisoara war er bis 1956 als Opernsänger und von 1957 bis 1968 als Schauspieler am Deutschen Staatstheater Temeswar tätig. Zwischen 1956 und 1968 wirkte er im Bachchor von Sibiu und als Solist. Nach dem Tod seiner Ehefrau Irene 1973 wirkte Hans Mokka vor allem bei musikalischen Veranstaltungen in Kirchen in Timișoara und bei volkstümlichen Kulturereignissen mit.

Schriftstellerisch äußerte sich Hans Mokka als Arbeiterdichter zuerst in ungarischen, dann in deutschen Versen. Seine ersten Gedichte veröffentlichte er 1928 in einer Schülerzeitung. 1938 und 1939 erschienen seine ersten Gedichtbände als Privatdrucke. Nach 1948 schrieb er neben seinen Publikationen in der „Temesvarer Zeitung“ auch in vielen deutschsprachigen Periodika Rumäniens sowie in den ungarischen Zeitungen Utunk, Igaz Szó, A Hét, und Előre. Während der Zeit des Stalinismus publizierte er zahlreiche „proletkultistische Texte“ und später einige „didaktizistische Jugendbücher“

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. Mokka war Mitautor der Anthologien „Friede und Aufbau“ (1950), „Deutsche Dichter der RVR (Rumänischen Volksrepublik)“ (1953), „Deutsche Erzähler der RVR“ (1955). Sein Zyklus „Erlebnisse in der Sowjetunion“ erschien in dem letztgenannten Sammelband. Dazu gehört auch das Prosastück „Der zerbrochene Hammerstiel“. 1971 erschienen patriotische Texte Mokkas in der rumänischen Propagandaanthologie „Înfrăţiţi slăvim partidul“ (deutsch Verbrüdert lobpreisen wir die Partei). In den 1960er Jahren veröffentlichte er unter anderem auch in Deutschland und Österreich. 1991 emigrierte Mokka nach Deutschland und ließ sich in Darmstadt nieder.

Gemäß der Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller war Hans Mokka „ein wichtiger Zuträger“ des ehemaligen rumänischen Geheimdienstes Securitate, „der über alle Autoren der Aktionsgruppe Banat berichtet hat und häufig mit Aufträgen der Securitate aus Rumänien nach Deutschland kam.“ Auch die rumäniendeutschen Schriftsteller Richard Wagner und William Totok erhoben Vorwürfe über eine Agententätigkeit Mokkas von 1962 bis 1989, der in den Akten des Nationalen Rats für das Studium der Archive der Securitate unter den Codenamen Mayer und Hans Müller geführt worden sein soll. Die eingesehenen Unterlagen beschreiben weiter, dass Mokka bei einer Befragung 1962 geäußert haben soll, 1943 Mitglied der Waffen-SS geworden zu sein und dass er als Wächter und Bibliothekar im KZ Auschwitz und 1945 als Koch im KZ Ravensbrück tätig gewesen sei. In Auschwitz habe er auch für Offiziere des Lagers gesungen.

Mitverfasser von:

Schallplatten:

Marco Storari

Marco Storari, Juventus Turin, 2012

Marco Storari (* 7. Januar 1977 in Pisa) ist ein italienischer Fußballtorwart.

Storari spielte für den FC Messina, Ancona Calcio, SSC Neapel, AC Perugia und Montevarchi Calcio Aquila 1902. Ab der Winterpause der Saison 2006/07 war er beim AC Mailand unter Vertrag. Dort hatte er einen Vertrag bis 2010. Im Sommer 2007 wurde er an UD Levante ausgeliehen, verließ den Verein jedoch nach einem halben Jahr, um auf Leihbasis beim damaligen Tabellenletzten der Serie A, Cagliari Calcio anzuheuern. Zuvor hatten die Spanier die Gehälter der Spieler nicht mehr bezahlen können.

Im Sommer 2008 wurde Storari an den AC Florenz verliehen. 2009 spielte er wieder für eine Saison für den AC Mailand. Im Juni 2010 verpflichtete Juventus Turin Storari als langfristigen Ersatz für den verletzten Gianluigi Buffon. Er verdrängte Alexander Manninger von dessen Position als zweiter Torhüter und stand bis zur Genesung Buffons zwischen den Pfosten.

Nach fünf Jahren als Buffons Stellvertreter wechselte Storari im Juli 2015 ablösefrei zum Serie-A-Absteiger Cagliari Calcio.

Davide Arras | Antonio Balzano | Nicolò Barella | Antonio Barreca | Simone Benedetti | Marco Capuano | Luca Ceppitelli&nbsp mcm taschen sale;| Alberto Cerri | Roberto Colombo | Alessio Cragno | Alessandro Deiola | Daniele Dessena&nbsp

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;| Davide Di Gennaro | Diego Farias da Silva | Marco Fossati | Niccolò Giannetti&nbsp

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;| Luka Krajnc | Federico Melchiorri | Gianni Munari | Nicola Murru | João Pedro | Fabio Piscane | Bartosz Salamon | Marco Sau | Marco Storari | Andrés Tello

Trainer: Massimo Rastelli

Blankenburg (Harz)

Blankenburg (Harz) ist eine Stadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Die Stadt Blankenburg (Harz) liegt dicht am Nordrand des Harzes in etwa 234 m Höhe. Blankenburg (Harz) befindet sich westlich von Quedlinburg, südlich von Halberstadt und östlich von Wernigerode. Der Goldbach fließt durch den nordwestlich des Stadtzentrums gelegenen Stadtteil Oesig.

Das Stadtgebiet umfasst die folgenden Ortsteile:

Des Weiteren gibt es folgende inoffiziellen Bezeichnungen für Stadtteile:

Erste Siedlungsspuren finden sich bereits aus der Altsteinzeit. Die erste urkundliche Erwähnung Blankenburgs geht auf das Jahr 1123 zurück. Der Sachsenherzog Lothar von Supplinburg setzte Poppo, einen Neffen des Bischofs Reinhard von Halberstadt, als Grafen auf die Burg, die auf einem blanken Kalkfelsen an der Stelle des jetzigen Schlosses stand. Davon leitet sich auch der Name der Stadt ab.

Graf Poppo I. von Blankenburg entstammte sehr wahrscheinlich dem fränkischen Adelsgeschlecht der Reginbodonen. Seinen Nachkommen unterstand auch die nahe Burg Regenstein. Diese war, wie die auch „Hartingau“ genannte Grafschaft Blankenburg, ein Lehen des Bistums Halberstadt.

1180/82 ließ Friedrich Barbarossa Blankenburg verwüsten, weil es sich der „Alleintreue“ zum Welfen Heinrich dem Löwen verschworen hatte. Eine nochmalige starke Zerstörung Blankenburgs fand 1386 statt.

Nach dem Tode des letzten Grafen von Regenstein, Johann Ernst, fiel die Grafschaft 1599 als „erledigtes Lehen“ an die Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg zurück. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Blankenburg von Wallenstein hart bedrängt und 1625 besetzt. Neun im Rathaus eingemauerte Kanonenkugeln erinnern an diese für Blankenburg schwere Zeit.

Die Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg machten den Ort im 17. Jahrhundert zu einer Nebenresidenz, die ihre Blütezeit unter Herzog Ludwig Rudolf (1690–1731), dem zweiten Sohn Anton Ulrichs von Wolfenbüttel, hatte. Rudolf erhielt Blankenburg 1707 als Paragium. Gleichzeitig wurde die Grafschaft Blankenburg zu einem Reichsfürstentum erhoben und bis 1731 selbständig regiert, dann aber, weil Ludwig Rudolf Herzog wurde, wieder mit Braunschweig vereint, bei dem es danach blieb. Aus jener Zeit stammt das jetzige „Kleine Schloss“ mit dem als Terrassengarten angelegten barocken Lustgarten. Von 1807 bis 1813 gehörte Blankenburg zum Königreich Westphalen.

Im Siebenjährigen Krieg gewährte die völlige Neutralität der Stadt dem braunschweigischen Hofe eine sichere Zuflucht. In Blankenburg wohnte auch Ludwig XVIII. nach seiner Flucht aus Dillingen unter dem Namen „Graf von Lille“ vom 24. August 1796 bis zum 10. Februar 1798.

Am 7. Juni 1905 brach ein Damm bei der Mönchemühle.

Bereits zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurden Nazigegner verfolgt und ermordet. Bei einer berüchtigten Aktion des Braunschweiger SS-Führers Jeckeln wurden im September 1933 140 Kommunisten und Sozialdemokraten in der Gastwirtschaft Zur Erholung zusammengetrieben. Hier und im Blankenburger Hof wurden sie schwer misshandelt, so dass an den Folgen einige starben.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde in den Klosterwerken (Harzer Werke) Dr. Dasch das Außenlager Blankenburg-Oesig des KZ Buchenwald eingerichtet und kurz darauf dem KZ Mittelbau-Dora unterstellt, in dem rund 500 Häftlinge in den Klosterwerken und den Oda-Werken Zwangsarbeit verrichten mussten. Außerdem bestand ein von der Gestapo betriebenes Arbeitslager für „Halbjuden“, die zur Schwerstarbeit gezwungen wurden. Ein weiteres Lager wurde im Februar 1945 mit Häftlingen des Auschwitzer Außenlagers Fürstengrube belegt und als Außenlager Blankenburg-Regenstein geführt.

Die Besetzung der von deutschen Truppen weitgehend geräumten Stadt am 20. April 1945 durch US-Truppen erfolgte nach mehrtägigen Jagdbomber-Angriffen, Artillerie- und Panzerbeschuss. Es gab entsprechende Zerstörungen und Opfer auch unter der Zivilbevölkerung.

Von 1815 bis 1945 war Blankenburg die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Bei der Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen 1945 wurde der Landkreis Blankenburg zwar nach der Potsdamer Konferenz und dem Londoner Protokoll der britischen Zone zugeordnet. Da der größere Ostteil des Kreises aber nur durch eine Straße und eine Schmalspurbahn mit dem Rest der britischen Zone verbunden war, wurde die Grenzziehung korrigiert und Blankenburg der sowjetischen Besatzungszone zugesprochen. Der größte Teil des Kreises gehörte somit später zur DDR und danach zum Land Sachsen-Anhalt. Der Hauptteil des ehemaligen Landes Braunschweig kam zur britischen Zone und damit zu Niedersachsen.

Zu DDR-Zeiten errichtete und unterhielt der VEB Chemische Werke Buna in der „Goldbachmühle“ ein Erholungsheim für seine Betriebsangehörigen und ein Ferienlager für deren Kinder.

Die Stollen der Anlage Blankenburg-Regenstein wurden seit 1974 von der Nationalen Volksarmee der DDR als großes und atombombensicheres Munitionsdepot genutzt und ausgebaut. 1992 bezog die Bundeswehr das 8 km lange Stollensystem und legte dort „die größte unterirdische Apotheke der Welt“ an: für Routine-Aufgaben der Bundeswehr, aber auch für Katastrophenhilfe in aller Welt und für den militärischen „Ernstfall“.

Im Jahr 1990 war Blankenburg Ausrichter des Kulturfestes Tag der Braunschweigischen Landschaft.

Zur Darstellung der Entwicklung des Postwesens siehe: Postgeschichte von Blankenburg und Postroute Braunschweig-Blankenburg.

Blankenburg vom Eichenberg westlich der Stadt aus gesehen

Blankenburg, Blick Richtung Norden vom Großvaterfelsen aus

Blick auf Blankenburg vom Schloss aus

Am Ende des 12. Jahrhunderts verpfändete die Äbtissin von Quedlinburg abteiliche Güter an Blankenburger Juden. Diese haben offenbar zu der Zeit in Blankenburg und auch in Quedlinburg gewohnt. Eine Synagoge in dieser Zeit und auch der Neuzeit ist nicht belegt. Samstags trafen sich mehrere jüdische Familien bei Chrons zum Sabbat, unter anderem die Familien des Kaufmanns Alexander Meyer, Moritz Westfeld und Conrad Hesse sowie Anna Ewh und Lydia Rhynarsewsky. Im Gefolge der Reichspogromnacht wurden Blankenburger Juden in verschiedene Lager deportiert. Bei der Volkszählung am 17. Mai 1939 waren noch zwölf jüdische Bürger registriert, darunter fünf Männer.

Am 1. Januar 2010 wurden die ehemals selbständigen Orte Cattenstedt, Derenburg, Heimburg, Hüttenrode, Timmenrode und Wienrode eingemeindet.

Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Der Stadtrat setzt sich seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wie folgt zusammen:

Das aktuelle Wappen wurde am 23. Juli 2016 im Amtsblatt in Kraft gesetzt und durch das frühere ersetzt; seine Blasonierung ist: „In Schwarz ein gefugter und gezinnter silberner Rundturm mit Sockel und schwarzer Toröffnung, begleitet vorn von einem silbernen Schild mit roter Hirschstange und hinten von einem silbernen Spangenhelm mit roten Hirschstangen als Helmzier.“ Die beiden Hauptfarben des Wappens sind Silber (Weiß) und Schwarz.

Die Hissflagge ist schwarz-rot geteilt und mittig mit dem Stadtwappen belegt; das Banner ist schwarz-rot gespalten mit dem aufgelegten Wappen in der Mitte des Tuches.

Die vorhergehende Blasonierung lautete: „In Schwarz einen silbernen, auf einem gemauerten Sockel stehenden Turm mit in der Mitte ummauerter halbrunder, roter Toröffnung, oben von fünf Zinnen bekränzt; rechts begleitet von einem Schild in Silber mit nach links gewandter, vierendiger roter Hirschstange, links begleitet von einem silbernen Topfhelm mit zwei aufgesetzten, nach außen gewandten roten vierendigen Hirschstangen als Helmzier.“

Neben dem Turm als Sinnbild der Befestigung stehen Wappenschild und Helmzier der Grafen von Regenstein.

Wichtigster Wirtschaftsfaktor von Blankenburg (Harz) sind der Tourismus sowie Einrichtungen des Kur- und Gesundheitswesens. Daneben gibt es noch mehrere kleinere mittelständische Unternehmen und Gewerbetreibende. Das größte Industrieunternehmen der Stadt ist die FEW Fahrzeug- und Entwicklungswerk Blankenburg GmbH mit ca. 160 Mitarbeitern, die auf das Jahr 1873 zurückgeht. Danach folgen die Harzer Werke Motorentechnik GmbH mit etwa 60 Beschäftigten, die aus einer 1870 gegründet Grauguss-Gießerei hervorgegangen ist.

Der Bahnhof Blankenburg (Harz) ist ein Kopfbahnhof und weist für den Güterverkehr eine Umgehungskurve auf. Es gibt Verbindungen nach Elbingerode (Rübelandbahn) (nur Güterverkehr) und nach Halberstadt. Auf der Strecke nach Halberstadt verkehrt seit dem 15. Dezember 2005 der Harz-Elbe-Express. Im 20. Jahrhundert existierte noch eine Bahnstrecke nach Thale und Quedlinburg.

Blankenburg (Harz) befindet sich direkt an der B 6, einer neugebauten autobahnähnlichen Straße, und ist mit zwei Anschlussstellen (Blankenburg Ost, Blankenburg Zentrum) an diese angebunden. Des Weiteren verlaufen die B 27 in Richtung Südwesten und die B 81 in Nord-Süd-Richtung durch Blankenburg (Harz).

Zur Entwicklung des Postwesens in Blankenburg (Harz) siehe: Postroute Braunschweig-Blankenburg.

Im Großen Schloss gibt es einen Theatersaal, der wieder restauriert ist.

Das Musikleben der Stadt wird u. a. durch das Telemann-Kammerorchester mcm taschen sale, die Rock-Pop-Band Markenzeichen, den Gospelchor des Gymnasiums Am Thie sowie das Vokalensemble Spinnesänger geprägt. Als überregional erfolgreiche Musiker sind u. a. die Band SUNBEAT, Ska-T und die Sängerin Toni Kater zu nennen.

Blankenburg ist Nebendrehort für die in Quedlinburg spielende ARD-Fernsehserie Alles Klara, hier dient die Alte Post in Blankenburg als Polizeidirektion. Drehzeit der ersten Staffel war der 26. Juli bis 22. Dezember 2011. Die nächsten acht Folgen werden seit dem 5. November 2012 gedreht. Außerdem wurden Teile des Films Black Death mit Sean Bean in der Hauptrolle dort gedreht

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. Als Kulissen dafür dienten das Schloss und die Sandhöhlen. Des Weiteren fanden Dreharbeiten für den Film 1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde von Til Schweiger auf der Burgruine Regenstein sowie den umliegenden Wäldern statt.

Ballenstedt | Blankenburg (Harz) | Ditfurt | Falkenstein/Harz | Groß Quenstedt | Halberstadt | Harsleben | Harzgerode | Hedersleben | Huy | Ilsenburg (Harz) | Nordharz | Oberharz am Brocken | Osterwieck | Quedlinburg | Schwanebeck | Selke-Aue | Thale | Wegeleben | Wernigerode

Itaparica-Stausee

Der Itaparica-Stausee ist eine große Talsperre mit einem Wasserkraftwerk am São Francisco bei Itaparica und Paolo Afonso in Brasilien mcm taschen sale. Eine andere Bezeichnung der Stauanlage ist Luiz Gonzaga.

Der Staudamm wurde von der Companhia Hidrelectrica do Vale do São Francisco (CHESF) erbaut. Das Absperrbauwerk besteht aus Erd- und Felsschüttung und ist 105 m hoch und 4700 m lang.

Der Stausee liegt auf der Grenze der Bundesstaaten Bahia und Pernambuco

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. Weiter oberhalb am Sao Francisco befindet sich der Sobradinho-Stausee.

Das Staudamm-Projekt war umstritten, weil 40.000 bis 50.000 Menschen umgesiedelt werden mussten. Als im Februar 1988 der Einstau begann, waren alle Familien in neue Ansiedlungen umgezogen, wo sie neue Wohnungen oder ersatzweise Geldzahlungen bekamen.

Siehe auch:

  Três Marias | Sobradinho | Luiz Gonzaga | Paulo Afonso ( Paulo Afonso I  Afonso II  Paulo Afonso III  Paulo Afonso IV  Moxotó ) | Xingó

Mount Wellington (Tasmanien)

Der Mount Wellington von Sandy Bay aus gesehen

Der Mount Wellington ist der Hausberg von Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens.

Mehrere Wanderwege führen auf dem direkten Weg zum Gipfel. Eine Autostraße umfährt den Berg mcm taschen sale. Neben der Aussicht auf die gesamte Derwentmündung sowie die Tasman-Halbinsel gehört ein Basaltkliff, genannt die Orgelpfeifen, zu den Hauptattraktionen des Aufstiegs.

Der Mount Wellington ist häufig, teilweise sogar im Sommer schneebedeckt. Temperaturunterschiede von bis zu 10 °C im Vergleich zur Stadt sind keine Seltenheit, darüber hinaus ist der Berg die meiste Zeit des Jahres in Wolken gehüllt. Beim jährlichen Freestyle-Aufstieg sind im vergangenen Jahrhundert eine Reihe von Teilnehmern ums Leben gekommen, deren Gräber heute die Aufstiegsrouten säumen. Das Tasmanische Buschfeuer von 1967 zerstörte einen großen Teil der Vegetation.

Der Mount Wellington ist der größte Vulkankegel in Tasmanien. Um ihn säumen sich noch weitere ältere und kleinere Vulkankegel.